
von kleine lila Hexi
Noch nie hat sie jemals es in Frage gestellt. Hätte man ihr gesagt dass dieses Spiel ihr Leben so beeinflussen, besser gesagt zerstören würde, dann hätte sie doch glatt geglaubt das diese Person verrückt sei. Quidditch war ihr Leben, ihr Traum, ihr siebter Himmel. Als sie zum ersten Mal auf einen Besen saß war ihr klar, durch das Fliegen war ihr Leben erst vollkommen. Doch heute, bezweifelte sie dieses Spiel und damit ihr bisheriges Leben.
Katie Bell`s erster Flug auf einen Besen fand außergewöhnlich früh für ein Kind statt. Mit dem zarten Alter von 3 Jahren durfte sie mit ihrem Dad mitfliegen. So vergnügt hatte Mr. Bell seine Tochter vorher noch nie gesehen. Und deswegen bekam sie auch schon drei Tage später einen eigenen Kinderbesen. Seitdem her konnte keiner sie dran hindern mindestens einmal täglich auf ihrem Besen herum zu fliegen. Natürlich war Katie von dem ersten Spiel an was sie sah, was reinzufällig eines der Puddlemere United war, ein riesiger Fan von der Mannschaft.
Man braucht die kleine Katie nie fragen was sie zum Geburtstag oder zu Weihnachten haben wollte, denn ansonsten hätte man immer nur gehört >“Ich möchte ein Buch über Quidditch. Am besten wäre aber ein neuer Besen und dazu...“<. Auch wenn sie von dem Besen stürzte, sie flog trotzdem immer wieder weiter, genauso wenig liefen Tränen über ihr Gesicht, wenn sie sich was tat. Ihre Mutter hatte zwar große Angst um ihr einziges Kind, doch es war von Vorteil dass sie eine Heilerin war. Als Katie mit 8 Jahren ihren ersten richtigen Besen bekam war sie so erfreut das sie gleich versuchte ein Looping damit zu fliegen, obwohl sie das vorher noch nie ausprobiert hatte. Natürlich musste das dann schief gehen. Klein Katie hat noch gar kein richtiges Gefühl für den Besen gehabt und stürzte auch prompt bei dem Versuch ab. Nach diesem Flug lag sie mit einem gebrochenen Bein im St.-Mungo-Hospital. Doch auch dieser kleine Vorfall schreckte Katie Bell nicht davon ab zu fliegen. Es kamen noch ungezählte Verletzungen dazu und so einige Niederlagen, aber jedes Mal stand sie auf und schwang sich wieder in die Lüfte. Das war ihr Leben, ihr Paradies.
Allerdings heute, in diesem Moment, wurde alles anders. Ihr Leben drohte in sich zusammen zufallen.
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