
von kleine lila Hexi
September 1991 - Was sie können, kann ich schon lange
Den ganzen Sommer über hatte Katie wie eine verrückte geübt. Dieses Jahr durfte sie endlich an dem Aufnahmetraining für das Gryffindorteam teilnehmen. Natürlich hatte sie es schon seit ihrem ersten Jahr, in dem sie auf Hogwarts war, versucht ins Team zu gelangen, doch dieser sture Kapitän kam immer wieder mit der gleichen Rede. „Wir nehmen keine Leute die noch in der 1. Jahrgangsstufe sind.“ Doch heute konnte er nicht mehr sagen sie sei zu jung. Sollte dieser Wood immer noch nein sagen würde er was zuhören bekommen. Selbst ihre Freundin Alicia war der Meinung das Katie ziemlich gut war. Alicia konnte das auch beurteilen, denn sie selber war ja auch in der Mannschaft. Wie wunderlich es auch klingen mag, diese Freundschaft kam eigentlich nur zustande, weil Wood Katie immer viel zu deutlich gemacht hatte, das sie noch nichts auf dem Spielfeld zu suchen hatte. Damit dann Katie nicht so allein vor Wood stand, hatte sich Alicia einfach auf ihre Seite geschlagen. Denn es gab noch ein Grund warum Wood Katie nicht haben wollte. Oliver hielt nicht viel davon das Mädchen Quidditch spielten. Gut er hatte jetzt zwei Jägerinnen in seiner Mannschaft, aber das nur weil McGonagall ihm die Hölle heißgemacht hatte, er solle doch gefälligst auch den Mädchen eine Change geben sich zu beweisen. Denn Quidditch war ja kein reiner Männersport. Zwar musste Oliver zugeben dass die Beiden hervorragend waren, doch sie kamen nicht so recht mit den anderen Jäger aus. Dieser ging letztes Schuljahr jedoch, deshalb brauchte das Gryffindorteam jetzt einen neuen Jäger.
Katie war überpünktlich auf dem Spielfeld angetreten und übte noch ein wenig mit Alicia. Diese war selbst immer wieder erstaunt wie gut ihre kleine Freundin doch war. Katie flog gerade einen Looping vor Freude endlich eine Change zu bekommen, wobei man anmerken musste, das sie solche Kunststücke schon ohne jegliche mühe vollbrachte da sie nach ihren ersten Absturz wie eine Verrückte dran übte, als Alicia meinte: “Also wenn du es diese Jahr nicht schaffst, weiß ich auch nicht wen Wood ansonsten nehmen will. Ich habe nämlich schon einige der anderen Bewerber gesehen die für den Jägerposten geübt haben und keiner von denen war so gut wie du.“ Bevor Alicia ihre Freundin noch mehr Mut zusprechen konnte, erschien auch schon der Rest des Teams und die anderen Kandidaten des Jägerposten. Katie gesellte sich sofort zu den Anderen möglichen neuen Jägern und sah dann zu Wood.
Als Bell an ihm vorbeiging verdrehte er nur die Augen. Alicia landete genau neben Oliver und flüstert ihm leise zu: „Ach komm schon sie ist echt gut und dieses Jahr kannst du nicht sagen sie sei zu jung.“ Am liebsten hätte er Katie sofort wieder fortgeschickt, denn er hatte schon so ein komisches Gefühl als er Alicia und Angelina ins Team nahm, aber jetzt vielleicht noch eine dritte weibliche Spielerin??!! Das konnte nicht auf Dauer gut gehen. Seufzend sah er sich den Haufen an. Einige sahen zwar so aus als ob sie gut im Training waren aber von den Meisten wusste er, dass das Gegenteil zutraf. //Das kann ja was werden.// Wie sehr Oliver es doch hasste Neue in sein Team auf zu nehmen. Unter den Kandidaten befand sich noch ein weiters Mädchen. Diese sah überhaupt nicht so aus als wäre ihr Körper für so einen Sport gedacht. Man konnte schon glauben der Wind würde sie bei der kleinsten Böe davon wehen. Aber Oliver konnte sie ja jetzt nicht einfach weg schicken, denn schließlich musste er ja wirklich jeden eine Change geben. „Okay. Ich möchte erst mal sehen wie Fit ihr alle seid. Also los. 10 Runden um das Feld laufen.“ Dadurch würde sich dieses Grüppchen bestimmt auf eine Handvoll verringern. Ohne murren setzten sie sich in Bewegung.
Katie lief vorne weg. Sie hatte gar keine Probleme das Tempo zu halten und so sehr anstrengend, wie für einige Andere, war es auch nicht für sie. Oliver sollte Recht behalten. Nach dieser Erwärmung waren wirklich nur noch fünf Leute übrig geblieben. Zu sein Bedauern auch Katie Bell. Diese stand mit dem Rest, welcher nur noch aus Jungs bestand, in einer Reihe und grinste vor sich hin. //So einfach wirst du mich diese Jahr nicht los, Wood.//
Als ob Oliver verstand was sie damit sagen wollte seufzte er nur und schüttelte er denn Kopf. //Ausdauer hat sie.//
Inzwischen hatte sich das Gryffindorteam warm gespielt und wartete nun oben. Oliver erklärte den Fünf was als nächstes Anstand. Nun musste jeder ihn zeigen was sie in Sachen fliegen drauf hatten. Wenn sie wirklich ins Team wollten, mussten sie es halt mit diesem aufnehmen können. Katie kribbelte es schon richtig in den Fingern da sie Oliver endlich beweisen konnte was sie drauf hatte. Zuerst nahm Oliver die Jungs ran. Allerdings musste er feststellen dass keiner von den Vieren so gut war wie ihr Vorgänger. Leicht frustriert schickte er den Letzten wieder nach unten. So ungern es auch zu gab, er musste wohl seine Hoffnung nun in Katie setzen.
Katie schwang sich sofort auf den Besen als Oliver sie hoch rief. Schon als sie die ersten Sekunden oben war, flog ein Klatscher auf sie direkt zu. Der Kapitän glaubt der würde sie sofort vom Besen hauen, doch was stattdessen geschah machte ihm sprachlos. Solche Flugkünste hatte er bisher nur bei Profis gesehen. Die Kleine hatte doch wirklich ein Looping hingelegt und gleichzeitig den Quaffel gefangen. Natürlich hatte Alicia das alles mit dem Rest des Teams abgesprochen, mit Ausnahme von Oliver. Wenn er so stur war und keine weiters Mädchen in dem Team haben wollte, musste ihm halt der Rest beweisen das Katie es wirklich verdient hatte.
Damit er sich hundertprozentig sicher sein konnte, dass das nicht nur Glück war, ließ er sie länger auf den Feld bleiben und war auch nicht gerade sanft zu ihr. Nach fünfundvierzig Minuten musste er jedoch einsehen das Katie halt die Beste von den Fünf war. Nachdem er den Kandidaten gesagt hatte sie sollen oben im Gemeinschaftsraum warten, verschwand er zu dem restlichen Team. Bevor er über die Türschwelle der Umkleidekabine kam drangen schon alle Stimmen auf ihn ein. „Oliver du musste sie ins Team nehmen.“ „Selbst du musste einsehen dass sie die Beste war. Ich würde so gar behaupten sie ist besser als Alicia und ich.“ „Wenn du nein sagst, steigen wir aus dem Team aus.“ Kam es dann noch von den Zwillingen gleichzeitig. Verwundert sah Oliver in die Runde. Klar war Katie gut, sogar verdammt gut doch es widerstrebte ihm noch eine weibliches Wesen im Team zu haben und auch noch so ein junges Ding dazu. „Soweit ich weiß bin ich hier der Kapitän und ich entscheide wer ins Team kommt und wer nicht. Ja sie war gut aber sie ist doch noch viel zu jung.“ Alicia verdrehte die Augen. „Oliver Wood jetzt hör auf mit dem Scheiß. Sie ist nicht zu jung. Selbst als sie in ihrem ersten Jahr zu dir kam war sie schon gut und über dieses ein Jahre wurde sie immer besser. Es ist doch egal wie alt sie ist. Es zählt doch nur das sie das Talent dazu hat. Jetzt geh zu ihr hin und sag ihr gefälligst das sie im Team ist.“ Alicia Gesichtsausdruck wurde immer fordernder. Als Oliver was darauf antworten wollte, funkelte ihn Alicia nur warnend an. Seufzend öffnete er die Tür und grummelte: „Für was bin ich hier eigentlich der Kapitän wenn das gesamte Team mir den Befehl gibt wen ich nun ins Team hole. Ich wusste doch es war keine gute Idee die Mädels aufzunehmen.“ Natürlich hörten Alicia und Angelina das und grinsten sich daraufhin an. „Er ist halt auch nur ein Mann.“ Zufrieden mit sich, zog sich nun das Team um und legte ihre Besen weg.
Währenddessen war Oliver auf dem Weg in den Gemeinschaftraum. „Wie kam ich nur auf die Idee so ein Haufen in meine Team auf zu nehmen??“ Es war keine ernst gemeinte Frage, schließlich wusste er dass er eines der besten Teams zusammengestellt hatte was Hogwarts seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Auf den Weg zum Gryffindorturm verharrte Oliver. War da nicht ebbend Bell? Er lief wieder zu dem Seitengang zurück und schaut um die Ecke.
Zufrieden mit sich selber machte sich Katie wieder auf dem Weg zum Turm. „Wenn er mich jetzt nichts im Team nimmt, wird Oliver das bereuen. Selbst in der Ersten konnte ich besser fliegen als die anderen Vier.“ So sehr damit beschäftigt sich jetzt schon Beleidigungen und Argumente bereit zu stellen um Oliver zur Schnecke zu machen bemerkte sie nicht dass jemand vor ihr stand. So rannte sie auch prompt in die Person rein. Da Katie kleiner war als ihr gegenüber landete sie auch auf den Boden. „Musst du hier so mitten im Gang rum stehen du Vollidiot?“ Wütend wanderte ihr Blick nach oben. Leicht geschockt sah sie in das Gesicht von Marcus Flint. „Ooo prima.“ Dieser schaute stattdessen abwertend auf die junge Gryffindorin runter. “Ach schau mal da. Selbst die jüngsten dieser Gryffindorplage wissen nicht was Respekt ist. Und wie es scheint hat dieses Missstück auch noch vor ins Team zu kommen. Kein Wunder das Wood immer verliert wenn in seiner Mannschaft immer mehr Weiber sind.“ Flint grinste Katie nun frech an und meinte dann: „Du musst ja nicht die Gesellschaft von diesen Verlierer ertragen. So ein süßes Mädchen wie du es bist wäre an meiner Seite herzlich willkommen. Solange du ein Reinblut bist kann man ja darüber hinwegsehen das du in Gryffindor bist. Na wie wär's, Lust auf ein kleinen Spaziergang?“ Schon bot er Katie seine Hand an um ihr auf zu helfen. Katie knirschte die ganze Zeit nur mit den Zähnen und funkelte Flint böse an. „Bevor ich mit einer Ratte wie dir ausgehe, frage ich Filch nach ein Date.“ Der Blick von dem Kapitän der Slytherins wurde plötzlich wütend. >“Du kleines Mieses ...“< Er holte schon mit der rechten Hand aus jedoch versagte urplötzlich seine Stimme. Verwundert faste er sich an seinen Hals.
Als Oliver um die Ecke sah erkannte er Marcus und eine auf den Boden hockende Katie. Flint war gerade dabei Katie eine Ohrfeige zu verpassen, doch das würde Oliver nicht zulassen. Er trat in den Gang und jagt Flint ein Silenciozauber auf den Hals. „So ist es doch schon viel besser.“ Als er dann neben Katie stand reichte er ihr die Hand aber wandte jedoch nicht den Blick von seinem Feind. „Eigentlich könnte ich das ja viel häufiger machen, oder meinst du nicht Flint?“ Dieser versuchte etwas darauf zu antworten, doch kein Wort entrann seiner Kehle. Grinsend meinte Oliver dann noch: „Ich finde es nicht so schön wenn du so aufdringlich zu meiner Jägerin wirst.“
Dankend nahm Katie seine Hand an. Als sie dann wieder stand streckte sie Flint die Zunge heraus und verpasst ihm noch ein Tritt ins Schienbein. „Arschloch.“ Als sie sich umwand zum gehen, hielt sie jedoch inne als Oliver sie als seine Jägerin bezeichnete. Wie ein wirbelwind drehte sich Katie um und sah dem Gryffindorkapitän in die Augen. „Meinst du das ernst?“ Oliver lächelte die jüngere Hexe an und nickte nur. Freudig jubelte Katie und umarmte dann Wood. Flint verdrehte nur die Augen und machte sich aus dem Staub. Leicht überrascht erwiderte Oliver die Umarmung und meinte dann noch: „Auch wenn ich das bald bereu.“ Natürlich hörte dies Katie und sie löste sich wieder von Wood.
„Was soll das denn jetzt heißen, Wood? Eine Bessere als mich findest du in so kurzer Zeit nicht mehr. Aber wenn das so ist. Dann nein danke.“ Damit drehte sie sich beleidigte um und ging Richtung Turm.
„Jetzt warte doch mal Kates.“
„Nenn mich nicht so.“
„Es war doch nur ein Scherz.“
„Pfff toller scherz Wood. Und ich glaubte schon das du nicht so ein Arsch wärst.“
„Was soll das denn jetzt heißen Bell?“
****
So wie er es geahnt hatte verhieß ein weiteres weibliches Mitglied nichts Gutes. Zumindest wenn es um den Umgang ging. Doch im Team sollte sich Katie als Bereicherung herausstellen. Die drei Mädels spielten in perfekter Harmonie und Gleichklang miteinander, so gut hatte es Oliver vorher noch nie gesehen.
Im Laufe der Jahre wurden Katie und Oliver die besten Freunde, auch zwischen dem Rest des Teams und Katie entstand eine große Freundschaft. Doch die zwischen Katie und Oliver war ehr was Besonderes. Sie hatten sie mindestens 3-mal am Tag in den Haaren, doch nie kam es so weit das die Freundschaft auseinander ging.
Mai 1998 - der Endkampf
Nie hätten die Gründer von Hogwarts erahnen können das ihr Werk zur Kampfstätte zwischen Gut und Böse werden würde. Vielleicht war der Fortgang von Slytherin das erste Anzeichen doch niemand hätte je deswegen mit einen Krieg gerechnet. Hogwarts sollte ein Ort werden wo alle Zauber und Hexen sich zusammen finden und gemeinsam für ihre Zukunft lernten. Doch das Erbe von Slytherin hatte sich zu tief verwurzelt.
Schreie, Rauch, Wolken aus Staub, Flüche und der Lärm von einstürzenden Wänden bahnten ihren Weg durch das Schloss. An jeder Ecke und in jeden Gang wurde ein Kampf ausgefochten wobei nur Einer siegen konnte. Heute sollte sich entscheiden wer siegen und wer vernichtend geschlagen wird. Obwohl die Freunde und Anhänger von Harry Potter in der Unterzahl waren, kämpften sie für eine sichere Zukunft. Die Todesser nahmen keine Rücksichtig und so kam es auch das viele die auf der guten Seite waren von der Welt gingen.
Schüler, Lehrer und auch Hexen und Zauber welche schon lange nicht mehr in Hogwarts lebten waren gekommen um sich dem Schrecken endlich entgegen zu stellen.
Nie hätten die 6 Freunde gedacht dass sie sich erst hier wieder treffen würden. Das gesamte Gryffindorteam von 1991-1994 fand sich am diesen Tag wieder zusammen. Katie freute sich ihre Freunde wohl auf zu sehen doch musste es unbedingt heute sein? Seit Stunden dauert schon der Kampf an. Währenddessen hatte sie schon zwei ihrer Mitstreiter verloren. Es bestürzte sie, schließlich waren diese noch Schüler gewesen und hatten eigentlich ihre Zukunft noch vor sich. Nun stand sie allein zwei Todessern gegenüber. Katie fing gerade an mit ihren Leben ab zu schließen als die Decke über Voldemorts Anhängern einstürzte. In letzter Sekunde rannte Katie um die nächste Ecke. Ein paar Flüche wurden noch hinter ihr hinterhergeschickt bevor die Feinde in Staub und Geröll untergingen. Ihre Atmung ging immer schneller. Um sich zu beruhigen lehnte sich Katie an die Wand und sank daran herunter. Ihr Kopf lag auf ihre angezogenen Knie, daher bemerkte sie auch nicht wie sich jemand ihr nährte. Froh drüber aus den Gang heil heraus gekommen zu sein, hatte die Hexe glatt vergessen sich zu vergewissern ob nicht hier jemand war. Nun war es jedoch zu spät. „Hallo Bell.“ Ruckartig wanderte ihr Kopf nach oben und ihre Augen trafen auf den von Flint. Bevor sie irgendein Zauber bewirken konnte flog ihr Zauberstab in seine Hände. „Wie es scheint hat der kleine Plagegeist nichts dazugelernt. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, wir befinden uns gerade genau in den Gang wo wir uns zum ersten Mal trafen. Da ich damals dir nicht zeigen konnte wie man sich mir gegenüber verhält, ist das wohl nun die passende Gelegenheit. Der Lord wird sich freuen wenn ich noch so eine Blutsverräterin beseitigt habe. Dieses Mal wird dich kein Oliver Wood mehr retten können.“
Die ganze Zeit hörte Katie ihm nur flüchtig zu. Sie war vom Regen in die Traufe geraten. Doch jetzt würde sie bestimmt nicht einfach so aufgeben, besonders nicht wenn Flint vor ihr stand. Die Hexe sammelt nochmals al ihre Kraft und verpasste dann ihren Gegenüber erneut, so wie bei ihren ersten Zusammentreffen, ein Tritt gegen das Schienbein. Diese Gelegenheit nutzt Katie aus und stahl sich an Marcus vorbei. Allerdings erholte er sich ziemlich schnell wieder von dem Tritt und feuerte auf Katie ein Fluch ab. Ein lauter Aufprall war zuhören und Katie lag am Boden. Zu den Schnitten kam nun auch noch eine Platzwunde am Kopf. „Misst. Harry wenn du diesen Mistkerl von dunklen Lord nicht zum Teufel jagst, dann gnade dir Gott.“ Fluchte sie nun leise vor sich her. Flint stampft wütend zu ihr rüber und packte sie am Nacken. „Schlampe.“ Ein Stechen und unerträgliche Schmerzen ging durch ihren Körper. Flint konnte endlich Rache nehmen welche ihm Jahre lang vorenthalten wurde.
„Ist es nicht schön unter den Cruciatus-Fluch zu leiden. Stell dir vor auch ich kam schon mal in diesen Genuss. Doch von nun an wird das nie wieder so sein, wenn ich dem dunklen Lord deine Leiche präsentiere. Doch Katie, wenn du dich auf unsere Seite schlägst wird der Lord noch gnade walten lassen. Schließlich bist du ja reinblütig. Also was sagst du nun Bell?“ Damit löste er den Fluch und Katie lag erneut auf den Boden. Ihr ganzer Körper zittert. Trotzig hebt sie unter größter Anstrengung ihren Kopf und lachte nur. „Ich sterbe lieber als vor Voldemort zu Kreuze zu kriechen.“ Man könnte meinen Flint schaut traurig als er den Kopf schüttelte. „Schade um dich Katie.“ Marcus setzt gerade an um Katie den Rest zugeben als er ruckartig gegen die Wand flog. Die junge Hexe schaute verwundert zu Flint, welcher nun Ohnmächtig an der Wand lag. Ihr Blick wanderte dann den Gang herunter. Ein Lächeln erschien auf ihr Gesicht als sie erkannt wer ihr gerade das Leben gerettet hatte. Leanne und Oliver standen im Gang. Leanne war ziemlich besorgt als sie sah dass ihre Freundin sich kaum noch halten konnte und ging raschen Schrittes zu Katie. Oliver schaute nochmals zu Flint und gesellte sich dann auch zu Katie. Matt lächelte sie ihn an und meinte dann: „Spielst wohl gerne in diesen Gang den Helden.“
Der grimmige Blick, welcher durch Flint hervorgerufen wurde, auf sein Gesicht verschwand augenblicklich. Er hatte Katie nur kurzzeitig vor dem Beginn des Kampfes gesehen, seit dem hatte er den Gedanken nicht mehr aus den Kopf bekommen das Katie etwas passieren könnte. Als Oliver dann auch noch sah das genau das Geschah und Flint das Scheusal war welches seine Kates umbringen wollte, stieg die Wut, welche schon solange zwischen den Beiden existierte, erneut hoch. Wood wollte Flint zwar nicht umbringen aber diese Wut reichte schon aus um ihn so stark gegen die Wand schleudern zu lassen das er ohnmächtig wurde. Vorsichtig strich er Katie die Haare aus dem Gesicht und half ihr auf. „Für dich spiele ich immer den Helden.“
Leanne merkte das sie im Moment hier fehl am Platze war. Natürlich wusste sie schon seit Jahren das Katie sich in Oliver verknallt hatte, doch irgendwie hatte sie es aufgegeben die Beiden zu verkuppeln, als Oliver die Schule verließ. Doch wie es schien hatten die Beiden heute endlich verstanden dass sie zusammen gehörten. Damit sie was zu tun hatte schaute sie nach Flint. Noch nie konnte sie ihn leiden und jetzt hatte sie noch einen Grund warum. Leanne kniete sich runter und flüsterte dann: „Du wirst Katie nie wieder wehtun, du Schwein.“ Allerdings hatte sie sich darin getäuscht. Plötzlich öffnete er wieder die Augen und grinste Leanne an. Der letzte Gedanke der durch ihren den Kopf ging, war das ihre Freundin endlich ihr Glück gefunden hatte und das machte wiederum sie glücklich. „Da sei dir mal nicht so sicher.“ Sie drehte ihren Kopf zu Katie und lächelte ihr ein letztes Mal zu. Ein grüner Blitz erstrahlte und Katies beste Freundin brach zusammen.
Oliver war vollkommen damit beschäftigt sich um Katie zu kümmern das er gar nicht mitbekam was sich bei Leanne und Flint abspielte. Erst als ersah das Katie erschrocken zu den Beiden rüber sah drehte er sich um und blickte er in Flints lachendes Gesicht. „Ooo wie es scheint hatte sie wohl doch nicht recht damit. Es hat dir weh getan Bell nicht war?!!“ Katie war erstart und konnte ihr Blick einfach nicht vor ihrer besten Freundin wenden. Da Oliver sie nicht mehr hielt sackte sie in sich zusammen. Das Lachen von Flint drang erst paar Minuten später zu ihr durch. Wut kroch in ihr hoch, welche sie seit Jahren in sich rein gefressen hatte. Obwohl Flint Katie die ganze Schulzeit welche sie gemeinsam verbringen mussten geärgert, gequält und fertig gemacht hatte, hatte Katie nie ihre Wut an ihn ausgelassen, doch dieses Mal war bei ihr der Punkt erreicht wo sie ihre Selbstbeherrschung verlor. Obwohl sie kaum noch Kraft besahs raffte sich Katie auf und schnappte sich den Zauberstab von Oliver. Bevor dieser reagieren konnte schrie die Hexe schon: „Ich hoffe du schmorst in der Hölle.“ Und gleichzeitig erstrahlte erneut ein grüner Lichtstrahl und traf Flint. Das hämische Grinse verschwand von sein Gesicht und er fiel einfach um. Ab diesen Augenblick wurde um Katie alles herum schwarz.
Als Katie erwacht war es still im Schloss. In ihren Kopf rasten die Gedanken und verursachten bei ihr starke Kopfschmerzen. Als ihr klar wurde das Leanne tot war schreckte sie hoch und sah sich suchend um. Es konnte nicht stimmen, sie war bestimmt nur verletzt. Wie es aussah befand sie sich in der großen Halle und sie war nicht allein. Hunderte Zauber und Hexen befanden sich hier. Als ihr Blick durch die Halle lief erschrak Katie als sie verdeckte Gestallten erkannte. Sofort versuchte sie auf zu stehen, zunächst jedoch streikte ihr Köper. Erst beim zweiten Versuch gelang es ihr auf die Beine zu kommen. Wankend machte Katie sich auf den Weg zu den weißen Lacken. Doch bevor sie dort ankam wurde sie aufgehalten. Oliver stand vor ihr und schüttelte nur den Kopf. Katie verstand sofort was er ihr damit sagen wollte, doch sie wollte es nicht glauben. Sie versuchte nähr an die Toten heran zu kommen doch Oliver hinderte sie dran.
Er zog sie in eine Umarmung und flüstert ihr leise ins Ohr. „Kates bitte, tu dir das nicht an.“ Ein leises Schluchzen erklang nun von Katie. „Aber sie ..sie kann nicht. Sie wollte doch immer für mich da sein. Sonst .. sonst hab ich doch niemanden mehr. Sie haben mir doch schon meine Familie genommen.“ Ihr weinen wurde immer lauter. Beruhigend strich Oliver ihr nun über den Rücken. „Ich weiß. Aber du hast doch noch mich. Ich bin für dich da. Ich lass dich nicht mehr allein. Ich verspreche es.“ Wie lange hatte Katie auf diese Worte von ihm gewartet. Zu lange und musste erst solche schreckliche Dinge passieren? Katie legte ihre Arme um seinen Hals und sah ihm dann in die Augen. Ein kleines gequältes lächeln zeigte sich nun auf ihr Gesicht. „Ist dir klar das du damit Leanne ein Wunsch erfüllst? Aber musstest du so lange damit warten?“ Oliver verstand zwar nicht was Katie damit meinte aber im Moment war ihm das irgendwie egal. Er versank in Katies Augen als ob sie ein See wären. Eine weile herrschte Stille zwischen den Zweien und auch das Drumherum drang nicht zu ihnen durch.
„Oliver ich muss dir was sagen. Ich ..“ Er legte ihr einen Finger auf die Lippen und meinte dann: „Ich weiß Kates. Ich weiß.“ Damit zog er sie wieder nähr zu sich und küsste sie. Seit Jahren hatten Beide auf diesen Augenblick gewartet. Katies Beine gaben langsam nach, ob aus Erschöpfung oder wegen dem lang ersehnten Kuss. Sie konnte es in diesen Moment nicht sagen. Oliver schlang seine Arme fester um seine kleine Kates, um sie an sich zu halten. Nie wieder würde er sie gehen lassen. Soviel die Zwei heute auch verloren hatten. Das was sie jetzt gewannen schaffte einen kleinen Ausgleich, doch die Wunden die heute in den Seelen von Oliver und Katie geschaffen wurden würden immer bleiben. Von nun an konnte der Eine ohne den Anderen nicht mehr.
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