
von anna molly
Nächstes Chap (sorry ist wieder kurz, habe aber die nächsten schon fertig) =) danke an alle Kommi-Schreiber!Ich hab mich echt riesig gefreut, sowas gibt auch immer Ansporn schnell weiterzuschreiben! Dieses und nächstes Kapitel sind noch nicht so lang, aber ich hoffe, dass ihr dann die Länge vom achten (schon fertig) und neunten (in Arbeit) richtig findet.
@Nelly Potter: Hi, schön, dass du meine FF liest und gut findest ;) ^^das mit der Länge hab ich ja oben schon erklärt, also viel Spaß beim Weiterlesen =)
@~*Hermine95*~: Wow, ich hätte nicht, gedacht, dass der Traum so gut ankommt, hatte ihn auch einmal etwas umgeschrieben :D Find ich super, dass der so realistisch rüberkommt, das is wichtig!! Ja Amira wäre Vics zweite Hälfte, wenn Teddy die nicht schon wär ;) sie ist ihre beste Freundin. :) ich mag sie auch sehr!
@Salene Riddle: XD jaa ich liebe Romanzen doch auch, und soo lange dauert es ja nicht mehr, aber ein bisschen werde ich es noch hinauszögern ;) muss ja Spannung in der Luft liegen.
@pagesturner: Ja also eigetnlich gehörten die letzten drei Kapitel iwie zusammen, aber ich wusste nicht genau zu welchem ich das Traum-chap tun sollte, also hab ich alle getrennt...aber wie gesagt, ich geb mir mühe, die Kapitel länger zu machen^^
@Cute_Lily: danke =) freut mich echt, dass die GefĂĽhle so gut rĂĽberkommen!
@MagicLuna: Jaa sorry, aber das musste sein :D und wie gesagt ein bisschen müssen sie noch warten, aber nur ein bisschen. Und sorry, hab mich dann wohl verschrieben, sie heißt Victoire ;) sag mir an welcher Stelle und ich änder es sofort, ich habs eben gesucht, aber nicht gefunden. Hoffe die Party(zuerst kommt ja die Feier^^) wird dich nicht enttäuschen, soo kreativ bin ich nämlich auch nicht XD
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Nach Stunden, wie es mir vorkam, hatte Amira ihr Kunstwerk - mich - endlich beendet.
Sie hatte Kompromisse eingehen müssen, war aber trotzdem sichtlich zufrieden mit ihrer Arbeit. Ich trug ausnahmsweise einen Rock, er war knielang und schwarz. Dazu hatte ich ein blauen Longsleeve an und meine Turnschuhe, auf die ich bestanden hatte. Meine Haare hatte Amira in eine sehr komplizierte Abart eines französischen Zopfes geflochten. Auf Schminke hatte ich verzichtet, ich fand sie überflüssig.
„Okay, dann lass uns gehen“, sagte ich nüchtern.
„Na komm schon, mach nicht so ein Gesicht“, forderte mich Mira auf.
Wir gingen aus dem Schlafsaal und durch den mittlerweile fast leeren Gemeinschaftsraum.
Wir gehörten zu den letzten die in der Großen Halle ankamen. Die Wände waren in allen Häuserfarben mit Hogwarts-Bannern geschmückt. Es war noch hell, also waren keine Fackeln oder Kerzen entzündet.
Ich lieĂź meinen Blick ĂĽber den Griffindor-Tisch wandern und entdeckte ihn fast sofort. Teddy saĂź in der Mitte des Tisches neben Melvin.
„Komm“, nuschelte ich und ging los. Ich setzte mich neben Teddy, Amira ließ sich neben Melvin auf die Bank sinken.
„Hi“, begrüßte mich Teddy.
„Hallo“, sagte ich.
„Hübscher Rock.“, grinste Teddy mich an.
„Ähem, war Miras Idee.“ Eigentlich kannte Teddy mich in Röcken. In den Sommerferien lief ich bei warmem Wetter oft in Röcken herum. In der Schule trug ich sie nie. Ich fand das eher unpassend.
„Gute Idee“, erwiderte Teddy.
Mir war das irgendwie peinlich. Ich war mir nicht sicher, ob sich Teddy über mich lustig machte oder es ernst meinte. Ich sah ihm zweifelnd in die Augen. Aah. Seine Augen. Dieses Silbergrau. Unbeschreiblich schön.
„Wie geht's dir?“, fragte Teddy lächelnd.
„Mhmh. Ganz gut.“, sagte ich verträumt, da ich sah, dass Teddy tatsächlich nicht traurig war. Aber ich fragte trotzdem: „ Und wie fühlst du dich?“
„Gut“, antwortete er schlicht.
„Dann geht's mir auch gut“, schoss es nur so aus mir heraus. Teddy schmunzelte. Ich hatte wohl etwas schnell geantwortet. Irgendwie fühlte sich mein Kopf plötzlich so heiß an. Zum Glück hatte sich Professor McGonagall inzwischen erhoben und stellte sich nun so vor den Lehrertisch, dass jeder sie sehen konnte.
Teddy hatte seinen Blick jetzt nach vorne gerichtet und hörte ihrer kurzen Rede zu, die eigentlich keine Rede war. Die Schulleiterin sagte nur ein paar Sätze. Ich hörte nur halb zu, denn ich beobachtete Teddy, der wie immer konzentriert nach vorne sah. McGonagall beendete ihre Ansprache mit einem „Und nun feiern sie diesen Tag und lassen sie es sich schmecken!“. Die Schüler brachen in begeistertes Klatschen und Jubelrufe aus. Eine Sekunde später waren alle Tische mit dem leckersten Essen gedeckt. Teddy tat sich Hähnchen und Ofenkartoffeln auf und fing an zu essen. Als er sah, dass ich mir nur eine winzige Menge Salat auftat und auch die kaum anrührte, sah er mich besorgt an und fragte: „Was ist los? Hast du etwa keinen Hunger?“
„Nein, irgendwie habe ich heute keinen Appetit.“
„Bist auch ein bisschen blass“, stellte er vorsichtig fest. „Geht es dir wirklich gut?“
„Ja ja, sicher. Ein bisschen Kopfschmerzen, aber die gehen sicher bald weg.“
Er sah mich skeptisch an, wandte sich aber wieder seinem Essen zu. Ich ließ meinen Blick ziellos in der Halle umherwandern und plötzlich hatte ich ein gutes Gefühl. Seltsam, aber ganz plötzlich war ich fröhlich und musste grinsen.
„He, Moment mal!“ sagte ich alarmiert und drehte mich zu Teddy. „Teddy!“ rief ich empört, als ich sah, dass die Spitze seines Zauberstabes zwischen seinem Oberarm und Brustkorb hinauslugte und direkt auf mich zeigte. Der siebzehnjährige sah mich mit einer derartigen Unschuldsmiene an, dass sie gar nicht echt sein konnte.
„Wasn?“ fragte er lammfromm.
„Du hast mir einen Aufmunterungszauber verpasst!“
„Ich? Wie kommst du denn darauf?“
„Ha ha, sehr witzig! Ich weiß ganz genau, wie gut du in ungesagten Zaubern bist. Außerdem zeigt DA“, ich deutete mit dem Zeigefinger auf die Spitze seines Mahagoni-Stabes, „dein Zauberstab direkt auf mich drauf!“ Eigentlich hätten meine Worte böse klingen sollen, aber der Zauber hatte seine Wirkung nicht verfehlt und so lächelte ich ihn dabei an und musste aufpassen nicht loszulachen. Wie gemein! Ich verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ach komm schon, so schlimm ist es doch gar nicht, oder?“
„Nein, du hast ja Recht. Ich fühl mich ein bisschen besser.“ Trotzdem streckte ich ihm kindisch dir Zunge raus, worüber er lachte und mich en bisschen von der Seite anschubste. Ich lachte und schubste zurück. Grade als wir richtig in Fahrt kamen, huschten die Geister von Hogwarts durch die Halle und fingen ihre jährliche Show an, in der sie Teile der Siegesschlacht darstellten.
Die Show war noch in vollem Gange, als Teddy aufstand, mich sanft am Arm zu sich hochzog und mir im Hinausgehen etwas ins Ohr flĂĽsterte.
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