
von anna molly
Das nächste Chap, etwas kurz finde ich :/ hoffe es gefällt euch trotzdem!
@*Amira*: ja ja, die Fette Dame ist eben die Fette Dame XD
@~*Hermine95*~: danke für dein liebes Kompliment :-* , hmm die Frage ist noch offen ;) kommt alles mit der Zeit...
@Salene Riddle: Na gut, ich deute das mal positiv ;), dann schweig und genieß =)
@lindbaum: Gemach, gemach! Wie gesagt, das kommt mit der Zeit;)
@MagicLuna:jaaaa wir wollen doch alle einen ;)
@Cute_Lily: :) daaaaaaaaanke :-* find ich gut, dass dus genauso siehst wie ich ;)
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Als wir den Raum betraten, staunte ich nicht schlecht. Überall hingen Luftballons und Luftschlangen. Ich erkannte die Luftschlangen von heute morgen und wusste, dass hauptsächlich Nessa den Raum geschmückt haben muss. In der Luft schwebten viele bunte Lampions, die den Raum in ein gemütliches Licht tauchten, und im Hintergrund lief irgendwelche Muggelmusik, die sehr rockig war. Ich glaube, ich habe so was schon mal bei Teddy gehört. Mein Blick viel auf das Buffet. Es war voll mit Kuchen, Chips, Sandwiches, Butterbier und Kürbissaft. Außerdem meinte ich, eine Flasche Feuerwhisky gesehen zu haben.
Gerade wollte ich Teddy fragen, wie sie das ganze Butterbier hierher bekommen hatten (schließlich war kein Hogsmeade-Wochenende) als Nessa und Jenny grinsend zu mir kamen.
„Na wie hat dir unser Geschenk gefallen?“, fragte Nessa.
„Großartig, wie denn sonst? Das muss unheimlich schwierig gewesen sein!“
Nessa zuckte nun doch etwas verlegen mit den Schultern und meinte: „Na ja, die meiste Arbeit hat Teddy gemacht, vor allem die Bilder von uns.“
„Ist doch egal wer es gemacht hat, es war von euch allen und ich war echt überrascht. Danke!!“ Ich umarmte Nessa und Jenny und fragte dann: „Wo ist eigentlich Amira?“
„Och, die muss noch irgendwo auf den Ländereien sein. Sie hatte das Feuerwerk von unten gelenkt“ Nessa sah mich mit einem bedeutungsträchtigen Blick an und fügte hinzu: „mit Melvin“. Jenny verdrehte die Augen. „Du bist nur eifersüchtig, weil Tompson dir für Vic`s Party abgesagt hat, warum auch immer.“
Nessa und Jenny fingen an sich ein bisschen zu streiten und Teddy ging mit mir zum Buffet.
„Magst du jetzt vielleicht ein bisschen was essen?“, fragte er hoffnungsvoll. Ich schüttelte den Kopf. „Nur einen Kürbissaft oder so.“ Er reichte mir eine Flasche und nahm sich selbst ein Butterbier.
Ich nahm ein paar Schlucke und merkte wie mir plötzlich schwindlig wurde.
„Teddy, können wir uns setzen? Ich…Mir ist ein wenig schwindlig.“ Teddy stellte sofort sein Butterbier ab und legte mir einen Arm um die Taille. „Du solltest wirklich etwas essen“, sagte er mahnend, während wir zur nächsten Sitzmöglichkeit gingen. Teddy setzte sich ganz dicht neben mich. Er legte eine Hand auf meine Stirn. „Du glühst ja! Vielleicht sollte ich dich zu Madam Pomfrey bringen.“
„Nein, schon okay.“, beteuerte ich. „Aber ich glaube ich lege mich lieber hin.“, jetzt wurde mir auch noch schlecht. „Mir geht's schon den ganzen Tag so komisch.“ Ich stand auf und ging Richtung Schlafsaal. Dann fing ich an zu zittern, und ich musste mich an der Wand abstützen. Ich merkte nur noch wie Teddy neben mir aufgetaucht war und versuchte mich anzusprechen. Alles wurde schwarz.
Ich wachte auf, als ein lautes Donnergrollen erklang. Ich öffnete die Augen und nachdem sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannte ich dass ich im Krankenflügel lag. Ich hatte unglaublichen Durst und immer noch starke Kopfschmerzen. Ich versuchte mich aufzusetzen und merkte, dass ich klatschnass geschwitzt war. Neben dem Bett stand eine Uhr auf dem Nachttisch. Es war halb fünf Uhr morgens. Igitt, was für eine ekelhafte und unmenschliche Zeit. Ich wischte mir ein paar Haare aus dem Gesicht und nahm ein Glas Wasser vom Nachttisch, das vorsorglich dorthin gestellt worden war. Draußen donnerte und blitze es und große Regentropfen klatschten laut gegen die Fenster. Soweit ich sehen konnte, war ich die einzige hier. Nachdem ich drei Gläser Wasser ausgetrunken hatte, versuchte ich noch einmal einzuschlafen, was mir halbwegs misslang. Ich wälzte mich unter Albträumen über Teddy, der mich zärtlich küsste und dann ganz plötzlich wieder verschwand, im Bett hin und her.
Das nächste Mal, als ich wieder aufwachte, war es hell und ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es kurz vor acht war. Das Gewitter hatte zwar aufgehört, der Regen hatte jedoch angehalten.
Um acht Uhr kam Madam Pomfrey, die mir Frühstück brachte und ein paar Tränke gegen Hexengrippe, die ich anscheinend hatte. So eine Hexengrippe sei sehr selten, dafür aber recht heftig. Madam Pomfrey versicherte mir aber, dass sie schnell und einfach zu kurieren sei. Muggel bekämen andauernd Grippe und müssten dann mindestens eine Woche im Bett bleiben. Wenn ich Glück hätte, könnte ich heute Abend schon wieder in meinem Schlafsaal liegen, meinte sie. Na, da hatte ich mir ja wieder was tolles eingebrockt, dachte ich grimmig. Hoffentlich hatte sie Recht und ich konnte heute wieder gehen. Ich hasste es, so allein zu sein. Wenn man in so einer Großfamilie aufwuchs, wie in der der Weasleys, dann fühlte man sich recht schnell allein. Sicher war es schön auch mal seine Ruhe zu haben bei dem ganzen Trubel, aber grade im Krankenflügel alleine herumliegen war extrem öde. Auch wenn sich mein Innerstes im Moment so anfühlte, als wäre es voller Bubotubler-Eiter.
Ein bisschen was von dem Frühstück hatte ich in mich hineingewürgt, allerdings war mir danach sofort wieder schlecht. Mein Fieber war anscheinend noch gestiegen und Madam Pomfrey gab mir einen zusätzlichen Trank und ein Schlafmittel. Dieses Mal konnte ich traumlos schlafen und fühlte mich sehr viel erholter, als ich wieder aufwachte. Es war Abend, der Regen hatte aufgehört und die Sonne ging gerade unter.
Ich lag eine Weile auf der Seite und beobachtete den Sonnenuntergang. Als ich Geräusche hörte, drehte ich mich vorsichtig auf den Rücken und entdeckte Amira auf der anderen Seite meines Bettes.
Sie sah mich lächelnd an und sagte etwas, dass ich nicht verstand. Ich hörte zwar ihre Stimme, jedoch nur ganz dumpf und ohne die einzelnen Worte zu erkennen. Ich machte wohl ein verständnisloses und verwirrtes Gesicht, denn Mira lachte nur und zog ein Stück Pergament aus ihrer Schultasche. Sie machte ein Handzeichen mit der Bedeutung „einen Moment“ und schrieb etwas auf. Dann hielt sie das Pergament hoch, so dass ich lesen konnte:
Hallo erstmal! Ich glaube, du kannst mich nicht richtig hören, Madam Pomfrey meinte schon, dass so etwas manchmal bei Hexengrippe passiert. Leider kann es sein, dass das noch eine Weile anhält.
Ich machte ein zerknirschtes Gesicht. Mira nahm das Pergament wieder auf ihren Schoß, schrieb weiter und hielt es wieder hoch:
Wird schon werden! Ich hab eben mit ihr gesprochen, du darfst heute Abend leider noch nicht wieder zu uns, dich hat's anscheinend schwerer erwischt, als sie dachte. Außerdem bist du ansteckend und musst schon allein deswegen hier bleiben.
Ich sah Amira fragend an und versuchte zu sprechen. Das klappte schon besser, meine Stimme hörte ich deutlicher. „Und was ist mit dir? Du steckst dich doch auch an?!“ Mira grinst und schrieb weiter:
Ich musste meinen ganzen Charme spielen lassen, um dich überhaupt besuchen zu dürfen. Nach einer Weile gab M. P. nach und verabreichte mir ein paar Vorbeugungstränke. Ich müsste ziemlich sicher immun sein. =) Übrigens hatte sie auch nach der Party alle, die in engerem Kontakt mit dir waren, auf Grippe untersucht. Aber du scheinst die einzige zu sein.
Ich rutschte erleichtert und unheimlich glücklich darüber, so eine gute Freundin zu haben, etwas tiefer unter die Bettdecke. Sie musterte mich und schrieb noch einmal ein paar Sätze:
Du siehst echt nicht gut aus und ich muss auch gleich wieder gehen (sei froh, dass du keine Hausaufgaben machen musst!). Deine Eltern haben dir einen Brief geschrieben, so wie ich deine Mum kenne, ist sie selbst krank vor Sorge…Apropos Sorge…Teddy macht sich auch wirklich Sorgen. Nachdem er dich hergebracht hatte (jaaa, er hat dich getragen!), wollte er gar nicht mehr weggehen, aber als M.P. festgestellt hatte, dass er gesund war, hatte sie ihn sozusagen rausgeschmissen. Mel und ich waren auf dem Weg in den Turm, als Teddy uns entgegen kam. Er war stocksauer.
Er wollte dich heute wirklich besuchen, aber M. P. meinte, das wäre nun wirklich zu riskant, da er so kurz vor den N.E.W.T.s steht.
Mir fiel es langsam immer schwerer zu lesen, was Amira bemerkte. Sie kritzelte noch schnell ein „Ich gehe jetzt. Schlaf dich schön gesund! Ich komme dich bald wieder besuchen.“ Auf das Pergament. Ich sah aus den Augenwinkeln, dass sie aufstand und etwas auf den Nachttisch legte. Ich war kaum eingeschlafen, als mich Madam Pomfrey weckte, damit ich meinen Grippetrank nahm. Danach schlief ich sofort wieder ein.
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