
von anna molly
sooo ich hab die ff jetzt fertig und das hier ist das vorvorletzte chap :( bin schon ganz traurig...aber vielleicht gibts ja ne fortsetzung *gg* aber genug gequatsche über "vielleicht"! lest erstmal ;)
@Salene Riddle: meine güte du bist ja leidenschaftlich :D find ich gut *gg*
@Cute_Lily: dazu sag ich nix ;) einfach lesen, danke für dein kommi :-*
@*Amira*: hmm könntest du schon 3-4 mal erwhnt haben *gg*.. jaa der knüller kommt im letzten chap bzw kein knüller sondern einfach nur schööööööön!!!
@MagicLuna: wird leider kitschig..aber nicht sooo schnulzig :D äh keine ahnug wie ich das erklären soll...egal. wie hättest dus denn dann gern? vielleicht kann ich da noch was einbauen... ;)
danke an alle für die kommis :-* ihr seid suuper!hab euch lieb
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Okay, das mit dem „Teddy wie einen normalen Freund behandeln“, war extrem schwierig.
Eigentlich war es nur gut, dass Teddy so oft in der Bücherei war und ich ihn meistens nur beim Essen sah oder manchmal im Gemeinschaftsraum.
Denn jedes Mal, wenn ich ihm begegnete, durchfuhren mich gemischte Gefühle. Ein kleines bisschen Angst war noch dabei, dass er seine N.E.W.T.s in Zaubertränke und Kräuterkunde nicht mit der Note „E“ erreichen könnte. Dazu kam die Verunsicherung darüber, ob er nach den Prüfungen immer noch so dachte wie jetzt. Was würde ich machen, wenn er dann nicht mehr mit mir zusammen sein wollte? Das vorherrschende Gefühl war allerdings trotzdem das, das mich jedes Mal überkam, wenn ich an den Abend auf dem Astronomie-Turm zurückdachte. Dann fühlte ich mich überglücklich und einfach verliebt. Diese Mischung brachte mir jedoch jedes Mal ein flaues Gefühl im Magen ein, sodass mich die anderen immer erinnern mussten, genug zu essen. In der Großen Halle, saß ich jetzt selten neben Teddy. Ich wollte verhindern, ihm in irgendeiner Weise körperlich zu nahe zu kommen, denn ich wusste zwar nicht, wie es ihm dabei ging, doch ich wäre dann höchstwahrscheinlich an ihm kleben geblieben als hätte man mich mit Zauberkleber eingeschmiert.
Ich verbrachte jetzt viel Zeit in Jennys Gesellschaft, da Mira die meiste Zeit mit Mel verbrachte. Ich nahm ihr das nicht übel, ich wusste, dass ich an ihrer Stelle genauso gewesen wäre. Jede freie Minute hätte ich mit Teddy verbracht, das war mir klar.
Dass ich jetzt so oft mit Jenny zusammen herumhing war in vielerlei Hinsicht gut. Mit ihr konnte man einfach am besten lernen und sie lenkte mich ab. Ich sah ihr jetzt öfter beim Quidditch-Training zu, was mir auch eine super Gelegenheit bot, ein bisschen zu zeichnen und die Sprüche zu üben. Ich wurde von Mal zu Mal besser und nach dem letzten Training hatte ich Jenny ein Bild schenken können, auf dem sie zu sehen war, wie sie vor den drei Torringen hin und her flog, um dann beispiellos einen von Alcott Bennet sehr hart geschlagenen Quaffel zu parieren. Ich konnte die Zaubersprüche jetzt so gut, dass sich auf dem Bild alles bewegte und nur hier und da ein bisschen Feinschliff - wie zum Beispiel bei der Geschwindigkeit der Bewegungen - fehlte.
Jenny hatte sich riesig gefreut und sich das Bild gerahmt über ihren Nachttisch gehängt, was wiederum mich wahnsinnig freute.
Die Wochen vergingen schnell und es wurde Juni. Das Wetter war in den letzten Wochen sehr schön gewesen und jeder ging, wenn er konnte, auf die Ländereien, um es auszunutzen.
Und dann war es auch schon so weit. Heute war der Abend vor der ersten Prüfung. Ich war aber nicht sonderlich aufgeregt, für mich waren es ja normale Prüfungen und keine Abschlussprüfung.
„Wollen wir noch einen Gang um den See machen?“, fragte Amira mich. Sie hatte in den letzten zwei Wochen öfter ohne Melvin zurechtkommen müssen, da er in Teddys Jahrgang war, und ebenfalls für die Abschlussprüfungen lernen musste. „Bitte, mir hilft das immer ein wenig gegen die Aufregung.“
„Von mir aus, warum nicht?!“, antwortete ich schulterzuckend. Amira war, im Gegensatz zu mir, was Prüfungen anging das reinste Nervenbündel. Normalerweise war es umgekehrt, doch wenn Prüfungen anstanden breitete sich bei mir plötzlich fast schon merkwürdige Ruhe aus und Amira fing an zu spinnen.
Der Abend war sehr schön, es war warm und die Natur noch voller Leben. Wir schlenderten zum See. Mir fiel auf, dass Mira an den Nägeln kaute.
„Lass das“, sagte ich bestimmt und zog ihr die Finger vom Mund. „Nägelkauen hilft dir auch nicht weiter. Würde es dir besser gehen, wenn ich dich noch mal ein wenig abfrage?“
„Mh, können wir nicht lieber ein wenig üben? Die Theorie kann ich glaub ich.“
„Okay. Menschliche Verwandlung?“
Eigentlich wollte ich gar nicht mehr üben, aber mit Mira machte es Spaß. Als ich Mira einen blonden Schnurrbart zauberte, der eigentlich schwarz werden sollte, piekste mich etwas am Hinterkopf. Es war ein winziger weißer Papierflieger. Ich schnappte ihn mir aus der Luft und sah mich neugierig und auch ein wenig erwartungsvoll um, woher der Flieger kam. Teddy lief gerade mit Will Hogdson an uns vorbei. Er hielt zwar nicht an, doch er sah mich grinsend an und zwinkerte.
„Na, der hat ja gute Laune“, meinte Mira und schaute interessiert auf den Papierflieger, den ich mir daraufhin genauer ansah. Ich klappte ihn in der Mitte auf und sah, dass es eine Nachricht war.
„Hey Vic,
11 Uhr, Gemeinschaftsraum, allein. Bitte!
Teddy
P.s.: Was für ein lausiger Bart.
Du solltest mal meinen sehen!“
Als ich wieder aufblickte, sah ich gerade noch wie Teddy und Will uns den Rücken zukehrten und ins Schloss gingen. Teddy drehte sich noch einmal um und grinste mich an. Mit einem herrlich lächerlichen und sehr langen türkisem Vollbart.
Schmunzelnd packte ich den kleinen Papierflieger in meine Tasche. Mira sah mich fragend an, doch ich schüttelte den Kopf. „Lass uns wieder ins Schloss gehen, ja?“
Mira zuckte mit den Schultern und wir gingen los.
Im Gemeinschaftsraum war sehr viel los. Ich überlegte, was ich noch zwei Stunden lang machen sollte. Noch zwei Stunden. Viel zu lange. Dann hatte ich eine Idee.
Ich ging in den Schlafsaal und kramte in meinem Koffer herum. Nach fünf Minuten hatte ich es endlich gefunden. Es war ein Foto von mir und Teddy. Grandma Molly hatte es bei Harrys letztem Geburtstag gemacht. Wir saßen im Garten des Fuchsbaus auf der Wiese und lachten. Als wir bemerkten, dass Molly ein Foto schoss, grinsten wir in die Kamera und winkten. Um uns herum, war ein Gewusel von Kleinkindern, die ständig in und aus dem Bild liefen.
Ich nahm mir Zeichenutensilien und setzte mich an einen kleinen Tisch. Ich war so vertieft in das Zeichnen, dass ich hochschreckte, als Jenny hereinkam. Sie legte sich mit einem Buch auf ihr Bett und las. Nach einer Weile kamen auch Nessa und Mira. Ich legte, das unfertige Bild zur Seite und sah auf die Uhr. Fünf vor. Ich atmete ein paar Mal tief ein und aus, dann stand ich auf und ging in den Gemeinschaftsraum.
Hier saßen vereinzelt noch kleine Grüppchen, doch der größte Trubel des Abends war vorbei, und die Stimmen der Schüler füllten den Raum nur noch mit leisem Summen und Gemurmel.
Teddy saß auf dem Sofa, das direkt vorm Kamin stand. Er lächelte mich vorsichtig an.
„Hey“, sagte ich und setzte mich zu ihm aufs Sofa. Teddy saß seitlich auf dem alten Möbel und hatte einen Arm auf die Rückenlehne gelegt. Ich zog meine Beine auf die Polster und kuschelte mich in die gegenüberliegende Sofaecke zwischen Seiten- und Rückenlehne. Er sagte nichts, sondern grinste mich nur an. Dieser Blick machte mich wahnsinnig. Er sah so unglaublich toll aus. Seine Haare waren grün-rot und er sah ein bisschen so aus, als führte er irgendwas im Schilde. Diesen Blick konnte er gut und er nutzte ihn aus. Bei mir jedenfalls wirkte er. Teddy sah mich so unverwandt und direkt an, dass man es fast schon Anstarren nennen konnte. Sein durchdringender Blick und dazu sein schelmisches Grinsen, ließen meine Knie weich werden und mein Herz laut klopfen.
„Ähm, wolltest du etwas Bestimmtes mit mir besprechen?“, fragte ich bemüht unbeteiligt, als ich seinem Blick nicht mehr standhalten konnte.
Er schüttelte den Kopf und sagte: „Ich wollte einfach gerne mit dir reden.“
„Ja, dafür hatten wir lange keine Zeit.“, meinte ich.
Seine Miene wurde etwas ernster. „In knapp einer Woche, sind die Prüfungen geschafft und dann sind bald Ferien.“
„Hast du denn schon…irgendwelche Pläne für die Ferien?“, fragte ich neugierig.
„Mmh. Nicht direkt. Ich wollte noch nichts planen. Ich kann erst aufatmen, wenn ich meine N.E.W.T.-Ergebnisse habe.“ Er sah mich interessiert an. „Und du?“
„Weiß ich noch nicht genau. Mom und Dad wollen mit Louis und Dominique nach Rumänien, Charlie besuchen. Ich darf mir aussuchen, ob ich mitkomme. Wenn ich zuhause bleiben will, muss ich allerdings zu Grandma. Ganz alleine soll ich nicht sein.“
„Klingt doch super. In den Ferien ist im Fuchsbau immer was los.“ Teddy legte den Kopf schief. „Willst du mich dann nicht mal besuchen kommen?“
DA DUM DA DUM DA DUM DA DUM DA DUM DA DUM DA DUM DA DUM
Mein Herzschlag beschleunigte sich.
Ich war erst ein paar Mal bei Teddy gewesen als wir jünger waren. Meistens kam er zu den Weasleys. Für mich klang das danach, als wollte er mit mir allein sein.
„Klar, gerne!“, antwortete ich aufgeregt.
„Super.“ Er lächelte zufrieden. Dann sah er auf seine Uhr und stand auf. „Wir sollten jetzt schlafen gehen.“
Ich pflichtete ihm mit einem „Du hast Recht, morgen müssen wir ausgeschlafen sein“ bei und erhob mich ebenfalls.
Irgendwie blieben wir beide jedoch vor dem Sofa stehen, so als ob jeder darauf wartete, dass der andere etwas sagte. Nervös machte ich einen Schritt auf ihn zu.
„Viel Erfolg, für morgen. Ich weiß, dass du`s schaffst!“, sagte ich und drückte ihm schnell einen Kuss auf die Wange. Etwas überrascht lächelte er mich an.
„Danke“, sagte er und wünschte mir für morgen auch viel Glück. „Dann gute Nacht.“ Und er drehte sich zögernd um und ging zum Jungenschlafsaal. Bevor er die Tür öffnete drehte er sich noch einmal um und grinste mich an. Dann war er hinter der Tür verschwunden. Ich merkte, dass ich immer noch die Tür anstarrte und ging in meinen Schlafsaal. Ich ärgerte mich darüber, dass ich wie angewurzelt da gestanden hatte, als er ging. Das sah doch einfach nur bescheuert aus, wirklich wie eine Art Fan, dachte ich und mir fiel ein, dass ich ihn schon einmal mit einem Rockstar verglichen hatte. Ich schüttelte den Kopf und ging in meinen Schlafsaal.
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