
von anna molly
Heyyyy ihrs =) danke für die kommis! dieses chap ist jetzt nich sooo toll, aber die sachen dadrin mussten eben auch geschrieben werden ;)
@~*Hermine95*~: macht nix, schön dass du mir jetzt ein kommi geschriebn hast! danke :-* und über die fortsetzung werd ich mir nochmal gedanken machen...muss halt überlegen, was da so abgehen könnte XD
@*Amira*: danke, miss JKR junior ;))) jaja leider geht alles mal zuende...
@Euphorbia: AAAAAAAAH du hast meine ff gelesen aaaaaaaaaaahaaaaaaaaaaaaaah *wie wild im zimmer rumspring* du bist soooooo lieb :-* ich verneige mich vor der meisterin!! freu mich wahnsinnig, dass es dir gefällt :) aber ich muss noch ein hühnchen mit dir rupfen, weil du so lange kein chap on gestellt hast!!!! ;)
@Salene Riddle: hihi ich finds ja auch immer spannender wenn sich zwei nicht sofort kriegen, aber es ist ja immer schwer dann für einen selbst sich zu beherrschen und die noch zappeln zu lassen ;D
viel spaß, das nächste und letzte chap wird besser als dieses, versprochen!
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Am nächsten morgen wachte ich pünktlich auf. Ich hatte gut geschlafen und war zuversichtlich die meisten Prüfungen ganz gut hinzubekommen. Beim Frühstück musste ich Mira zwingen, wenigstens einen halben Toast zu essen, ihr war vor Aufregung schlecht. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken, wie es ihr gehen würde, wenn wir heute unsere N.E.W.T.s ablegen würden. Ich tätschelte ihr den Rücken und versuchte sie irgendwie abzulenken.
Da die Fünft- und Siebtklässler ihre Prüfungen zum Teil auch in der Großen Halle ablegten, war das Frühstück heute zeitig zu Ende. Mira seufzte und wir standen auf. Beim Rausgehen erhaschte ich einen Blick auf Teddy, der wie die anderen Fünft- und Siebtklässler in der Großen Halle blieb. Er sah sehr konzentriert, aber nicht gestresst aus. Das war doch schon mal ein gutes Zeichen.
Ich blickte auf den kleinen Plan, den wir vor dem Frühstück von Professor MacGonagall bekommen hatten, und stellte fest, dass unsere schriftliche Kräuterkunde-Prüfung in einem Klassenraum im Erdgeschoss stattfinden sollte. Professor Longbottom - ich hatte mir angewöhnt Neville in Hogwarts auch in meinen Gedanken Professor zu nennen, das war einfacher - saß im besagten Klassenraum schon am Lehrertisch und wartete auf uns. Wir setzten uns zügig und nach der üblichen „Wer abschreibt, fällt durch“-Ansprache und ein paar Erklärungen zu den Aufgaben, fingen wir an.
Nach Kräuterkunde hatten wir Verwandlung, was mir eindeutig besser lag. Dann gab es Mittagessen und ich hatte erstmal frei, Amira musste noch zu Alte Runen.
Die Woche verging recht schnell und verlief jeden Tag nach dem gleichen Schema: morgens ein bis zwei Prüfungen, dann Mittagessen, nachmittags wieder ein bis zwei Prüfungen, je nach dem welcher Fächer man hatte, dann Abendessen und Stoffwiederholung.
Die Zaubertränke-Prüfung am letzten Tag, fiel mir sehr schwer. Wir mussten einen unbekannten Zaubertrank analysieren und jede Zutat erkennen. Ich kam nicht drauf, was für einen Trank ich vor mir hatte und merkte erst im letzten Moment, dass es der „Sud des lebenden Todes“ war. Das war ein Glück, denn ich wusste ungefähr welche Zutaten dahinein gehörten und konnte meine Liste so vervollständigen und korrigieren. Nächstes Jahr müsste ich für dieses Fach mehr lernen!
Mira erging es da besser. Sie hatte immer das richtige Gespür für Zaubertränke, es war außerdem eins ihrer Lieblingsfächer. Für mich völlig unverständlich.
Nach dieser letzten Prüfung gingen wir also überglücklich und erleichtert zum Abendessen.
Die Halle war in gelb und schwarz geschmückt, da dieses Jahr Hufflepuff den Hauspokal und, zu Jennys Verdruss, auch gleich den Quidditch-Pokal geholt hatte.
Teddy hatte anscheinend schon auf mich gewartet, er klopfte mit der Hand auf den freien Platz neben sich und bedeutete mir, sich zu ihm zu setzen. Wir unterhielten uns über die Prüfungen und Teddy erzählte mir fröhlich, dass er in Kräuterkunde seiner Meinung nach ziemlich gut gewesen war und Zaubertränke auch einigermaßen gut gelaufen ist. Er fragte mich auch nach meinen Prüfungen aus und ich erzählte ihm, dass die meisten ganz gut gewesen sind.
Das Festessen war super und heute konnte ich es mal richtig genießen.
Abgesehen davon, dass ich Teddy am liebsten um den Hals gefallen wäre, so wie fast jedes Mal in den letzten Wochen, wenn ich ihn gesehen hatte. Nun, ich hielt mich zurück und wahrte auch körperlichen Abstand.
Nach dem Festessen gingen wir in den Gemeinschaftsraum. Mira, Mel, Nessa und ich spielten Zauberschnippschnapp, Teddy spielte lieber mit Will Zauberschach. Die Stimmung aller Schüler war ausgelassen und man spürte, dass morgen die Ferien anfingen. Alle blieben heute lange auf und nutzten die letzten Minuten mit ihren Freunden. So auch der kleine James, der gerade wieder von Michael Vane, dem Griffindor-Vertrauensschüler aus der Fünften, einen heftigen Anschnauzer bekam. Anscheinend hatten James und seine kleinen Freunde auf den Jungentoiletten mit Instant-Finsternis-Pulver um sich geworfen. Seit James in Hogwarts war, bekamen die Vertrauensschüler regelmäßig Wutanfälle und zogen eine Menge Punkte ab und es war ein Wunder, dass wir bei der Hausmeisterschaft immer noch den zweiten Platz gemacht hatten. Als Michael seine Schimpf-Tirade beendet hatte und mit hochrotem Kopf abgedampft war, stand Teddy auf und ging zu James, der zwar kein Schlechtes Gewissen zeigte, aber doch ein wenig angegriffen wirkte. Nachdem Teddy ein paar Worte mit James gewechselt hatte, hellte sich dessen Miene wieder merklich auf und er grinste. Ich stand auf und fing Teddy ab, der grade in seinen Schlafsaal wollte.
„Was hast du James gesagt?“, fragte ich.
„Och, ich meinte bloß, dass er besser aufpassen sollte und sich nächstes Mal nicht erwischen lassen sollte.“, meinte Teddy grinsend. „Ich muss noch packen und gehe dann ins Bett. Bis morgen.“ Mit einer Hand berührte er flüchtig meinen Arm und meine Hand, er sah mich mit einem umwerfenden Lächeln an und ging dann in seinen Schlafsaal.
Verträumt machte ich mich auf den Weg in mein eigenes Bett.
Am nächsten Morgen waren alle hundemüde, und trotzdem herrschte eine Hektik, wie sie nur am Tag der Abfahrt existierte.
Anstatt gestern Abend meine Sachen zu packen, so wie Teddy, hatte ich es auf den Morgen verschoben, was mir jetzt zum Verhängnis wurde, da ich lange geschlafen hatte und beim Frühstück fast wieder eingepennt war. Ich schmiss meine Sachen einfach nur in den Koffer und vergaß dabei fast, dass ich ja eine Hexe war und mir so auch schneller helfen konnte.
Kurze Zeit später waren schon die Kutschen da und Mira winkte mich in eine, die ganz hinten stand. Zu meiner Enttäuschung saß Teddy nicht darin.
Als wir am Bahnhof in Hogsmeade angekommen waren, waren viele der Schüler schon eingestiegen und wir bereiteten uns schon auf eine lange Suche nach einem freien Abteil vor.
Doch gleich im ersten Waggon lief mir Teddy entgegen und führte uns in ein Abteil zu Jenny und Will. Mit Mel, Mira und mir war es jetzt ziemlich voll im Abteil, aber es war schön alle beisammen zu haben. Na ja, bis auf Nessa, die in einem anderen Abteil, bei ein paar Hufflepuffs und ihrem Nick Tompson saß.
Die Fahrt war sehr lustig und ging meinem Gefühl nach schneller vorbei als sonst. In Kings Cross verabschiedeten sich die meisten schnell und gingen zu ihren Familien. Natürlich war die Großfamilie Weasley auch da, Teddy hat mir schon im Zug erzählt, dass er die ersten Ferientage bei Harry verbringen würde. Mom und Dad standen mit meinen kleinen Geschwistern bei Harry und Ginny.
Mira umarmte mich zum Abschied so fest, dass es fast weh tat, und wir machten aus, dass wir uns noch mal schreiben würden, wann wir uns in den Ferien treffen wollten. Teddy umarmte mich ebenfalls, was sich einfach wunderbar anfühlte, und flüsterte mir ein „Bis bald“ ins Ohr. Dann waren sie auch schon weg, Harry vermied es, wenn es ging, sich zu lange unter vielen Zauberern aufzuhalten.
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