
von anna molly
soo jetzt kommt das letzte chap! ich weiß es ist ein bisschen kurz, wollte es auch gerne länger, aber für mich war es so perfekt und ich wollte "nichts drankleben".
@MagicLuna: quatsch, hat sich gar nicht schlecht angehört! und ich werd dran denken bei meiner nächsten ff, oder was noch kommt;) , dass ich dann genauere beschreibungen mache! danke für dein kommi :-*
@Salene Riddle: ja ich weiß, dass das alles recht kurz ist ;) und die prüfungen wollte ich nicht schreiben, weil mir da nichts wirklich einfallen ist und ich auch nicht irgendwo abgucken wollte ;) wie gesagt, das kapitel hat mich ein wenig geärgert, aber jetzt is es so... danke für dein kommi! und viel erfolg für dein buch, wenns fertig is, krieg ich ein signiertes exemplar? ;)
@Euphorbia: danke für dein kommi :) jaaa sie werden sich ja jetzt sehen ;)
danke an alle nochmal, die meine ffs gelesen haben, die kommis geschrieben haben oder beides XD
vielleicht sehen wir uns ja wieder ;)
heagl
anna molly
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Die ersten Tage im Shell Cottage waren zwar sehr schön, aber auch etwas hektisch, weil schon alle Sachen für Rumänien gepackt wurden. Ich half mit, wo ich konnte, aber richtig Spaß machte es nicht, da ich ja nicht zaubern konnte. So vergingen fast drei Tage, in denen ich nichts von Teddy hörte. Ich überlegte schon, ihm zu schreiben, aber ich war mir nicht sicher, ob er noch bei Harry und Ginny war oder schon zuhause, und außerdem wusste ich gar nicht genau was ich schreiben sollte, ohne nervig zu klingen und ihn mit Fragen zu bombardieren, ob er seine Ergebnisse schon hatte.
Am Abend vor der Abreise nach Rumänien apparierte Dad mit mir zum Fuchsbau, wo meine Grandma mich schon sehnsüchtig erwartet hatte und mich erstmal herzlich drückte. Dad gab mir einen Kuss auf die Wange, wünschte mir hier viel Spaß und disapparierte dann.
Der Fuchsbau sah so gemütlich aus wie immer. Die Sonne ging grade am Horizont unter und tauchte den Fuchsbau mitsamt Garten in einen warmen orange-roten Ton.
Molly brachte meine Koffer in Ginnys altes Zimmer, das ich mir ausgesucht hatte. Es war nicht zu mädchenhaft eingerichtet, aber trotzdem behaglich. Nachdem ich Grandpa begrüßt hatte, der in einem Sessel im Wohnzimmer eingeschlafen war, ging ich wieder in den Garten. Ich sog den Duft etlicher Blumen und Büsche ein und ging den nächst gelegenen Hügel hinauf. Oben angekommen legte ich mich auf den Rücken, stützte mich auf meinen Ellbogen ab und sah in den Himmel. Die Sonne war jetzt nicht mehr zu sehen. Über dem Horizont hatte sich ein bunter Farbteppich gebildet; von Orange-Rot direkt über dem Horizont bishin zu einem dunklen klaren Blau, das sich über mir ausbreitete und mit Sternen versehen war. Ich verschränkte die Arme unter dem Kopf und träumte vor mich hin. Meine Augen waren schon halb geschlossen und ich döste ein wenig. Ich hörte eine Eule über mich hinweg fliegen und in der Ferne ein leises „Plopp“. Irgendwer unterhielt sich mit jemandem, ich war aber zu müde, um genauer hinzuhören. Nach einer Weile hörte ich leise Schritte. Wahrscheinlich ist es Grandma, die mich reinholen will, dachte ich. Etwas widerwillig öffnete ich die Augen.
„Hi“, sagte Teddy, der sich zu mir heruntergebeugt hatte und mich von oben belächelte. Trotz der zunehmenden Dunkelheit konnte ich das Silber seiner Augen deutlich sehen.
„Hi“, sagte auch ich und aus einem mir unerklärbaren nervösen Reflex heraus, setzte ich mich so schnell auf, dass ich Teddy fast eine Kopfnuss gab.
„Oh, tut mir leid“, beteuerte ich, als Teddy sich schmunzelnd die Stirn rieb.
„Schon gut, ich hätte mich vielleicht ankündigen sollen.“ Er setzte sich ganz nah neben mich, zog die Knie etwas an und legte seine Arme lässig darauf ab. In der einen Hand hielt er immer noch seinen Zauberstab. Er sah mir wieder direkt in die Augen ohne etwas zu sagen. Mein Herz hämmerte laut und stark gegen meine Brust. „Ich freu mich, dass du da bist.“, sagte ich leise. Er lächelte und sagte: „Was uns zum Thema führt.“ Er nahm einen Arm von seinem Knie und stütze sich nun mit ihm hinter meinem Rücken ab. Durch diese Haltung war sein Oberkörper zu mir gebeugt und er war mir noch näher. „Wir haben noch eine Frage zu klären.“
„Ja?“
„Mmh. Ich hab das damals in Hogsmeade wirklich vermasselt, aber ich denke immer noch, dass es richtig war. Ich hatte Angst, dich zu verletzten, wenn ich gehen müsste.“
„Das hättest du.“
„Victoire…“
„Schon gut. Es ist dein Leben.“ Das klang schon ein wenig traurig, doch ich meinte es so.
„Nein, das ist es nicht. Ich will nicht, dass es nur mein Leben ist. Ich habe lange darüber nachgedacht und selbst wenn ich nicht alle N.E.W.Ts bekommen hätte - “
„Du hast-“
„Lass mich ausreden, okay?“ Teddy sah mich ernst, aber sehr liebevoll an. „Selbst wenn ich nicht alle erforderlichen Noten bekommen hätte, wäre ich nicht gegangen. Ich möchte bei dir sein.“ Ich konnte Teddys Atem auf meinen Lippen spüren.
„Du bleibst?“, flüsterte ich und fühlte nun Teddys sanfte Lippen auf meinen. Statt einer Antwort merkte ich nur wie sich seine Lippen auf meinen zu einem süßen Lächeln verzogen. Er strich mit seinen Lippen über meine, er hauchte mir einen Kuss auf den Mundwinkel und schließlich auf meine Lippen. Teddy hatte vorsichtig seine Arme um mich gelegt und mich an sich herangezogen.
„Teddy?“
„Mmh“. Er hatte seine Wange an meine gelegt und fuhr mit einer Hand vorsichtig durch meine Haare.
„Ich liebe dich“
Ich fühlte Teddys Lippen auf meiner Wange, die sich langsam zu meinem Ohrläppchen hinarbeiteten. Dann hielt er inne und flüsterte in mein Ohr: „Ich liebe dich“.
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