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Fanfiction

Le roi des femmes - La reine de Saba

von Sirius Black - Marauder

La Reine de Saba: Eine Erklärung, warum nie ein Mädchen den Weg in Sirius Black's Herz gefunden hat.

Das Lied:
Cheb Khaled - Aicha (französisch)

Aicha gehört Cheb Khaled - ihre Charakterentwicklung mir.

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...Je prendrai les rayons du soleil...

Sie war die Einzige für ihn. Für sie war er nur einer unter vielen.
Er griff nach den Sternen. Sie warf ihn zu Boden und niemand fing ihn auf.
Er fing die Sonnenstrahlen ein. Sie ließ zu, dass sie ihn verbrannten.
Er liebte sie wirklich. Sie fühlte keine Liebe - zu niemandem.
Er war der König der Frauen. Sie war die Königin von Saba - unnahbar und unerreichbar.

...Elle est passée à côté de moi
Sans un regard, Reine de Saba...

*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*

Er stand wie eine Statue im Korridor von Hogwarts, den Blick auf die orientalische Schönheit gerichtet, die da eben an ihm vorbeigeschwebt war. Wie konnte es sein, dass ihn dieses Mädchen in den sieben Jahren, die er nun schon hier verbracht hatte, nicht einmal bemerkt hatte? Sie war außergewöhnlich und unbeschreiblich… Er wusste nicht mehr, was er noch tun sollte. Er hatte alles versucht. Vergeblich…

Comme si je n'existais pas
Elle est passée à côté de moi
Sans un regard, reine de Saba
J'ai dit, Aicha, prends, tout est pour toi


Ja, für sie existierte er nicht. Sie beachtete keinen seiner schmachtenden Blicke, bei denen jedes andere Mädchen dahin geschmolzen wäre. Sie blieb kühl und unnahbar und dabei doch immer freundlich. Sie war wie eine Königin - immer präsent, stets in der Nähe und doch unerreichbar. Dabei war sie eine grausame Königin, schenkte ihm keinen Blick, kein Augenzwinkern, keine Reaktion. Sie war die Herausforderung an der Schule und so langsam konnte er seinen besten Freund verstehen… Er hatte sein Herz an dieses Mädchen, nein, diese junge Frau verloren und er würde es nicht wiederbekommen. Dabei war er so freundlich wie zu keiner anderen. Er hielt ihr die Türen auf, machte ihr Komplimente - und das, ohne je einen Ton zu hören. Er wusste nicht einmal, wie ihre Stimme klang, denn sie sprach niemals in der Öffentlichkeit. Unnahbar… Freunde hatte sie keine, doch tausende Verehrer. Er war nur einer von vielen, die keine Chance hatten. Aber er würde nicht aufgeben, nicht um alles in der Welt.

Voici, les perles, les bijoux
Aussi, pour autour de ton cou
Les fruits, bien mûrs au goûts de miel
Ma vie, Aicha si tu m'aimes


Er hatte ihr Eulen gesandt, Tonnen von Schmuck, Perlen, Halsketten, alles was die Mädchen, die er kannte, mochten. Jedes Hogsmeade-Wochenende war er Stunden in diesem Geschäft gestanden und hatte ein kleines Vermögen ausgegeben. Er hatte ihr Früchte geschickt, seinen Onkel Alphard gebeten, welche aus dem Ausland zu importieren, die besten Früchte, die man sich vorstellen konnte, mit einem Geschmack, süßer als Honig… Er würde alles für sie tun, würde sie ihn nur lieben…

J'irai où ton souffle nous mène
Dans les pays d'ivoire et d'ébène
J'effacerai tes larmes, tes peines
Rien n'est trop beau pour une si belle


Wenn er könnte, würde er ihr überall hin folgen, sie bedienen, wo er nur konnte. Er würde mit ihr ans Ende der Welt gehen, doch sollte sie ihn erhören! Er würde sie trösten, wenn sie traurig war, würde mit ihr lachen, mit ihr weinen, würde sie verarzten, wenn sie Schmerzen hätte - er wäre einfach immer für sie da! Warum sah sie das denn nicht? Ihm war nichts zu schade für sie, für eine solche Schönheit wie sie. Sie war geheimnisvoll und man musste um sie kämpfen - das stachelte ihn unglaublich an. Doch gleichzeitig brach es ihm das Herz, dass sie ihn abwies, ja, ihm nicht einmal den Hauch einer Chance gab. Niemand konnte sie erreichen, niemandem hatte sie bisher geantwortet. Keiner auf der Schule konnte ihm etwas über sie sagen, denn niemand hatte ihre Verschlossenheit öffnen können. Er wusste, dass sie eine gute Schülerin war, das hatten ihm die Jungen aus ihrem Jahrgang erzählt. Und sie war intelligent, sonst wäre sie nicht in Ravenclaw. Doch mehr über sie? Wer war ihre Familie? Woher kam sie ? Wo wohnte sie ? Hatte sie vielleicht zu Hause einen Verehrer ? War sie jemandem versprochen ? So viele Fragen und keine Antworten. Manchmal ertrug er es nicht mehr, fühlte sich, als müsste er zerspringen.

Oooh! Aicha, Aicha, écoute-moi !
Aicha, Aicha, t'en vas pas !
Aicha, Aicha, regarde-moi !
Aicha, Aicha, réponds-moi !


Aicha, schon ihr Name ließ sein Herz schneller schlagen. Er liebte den Geschmack des Klanges auf seiner Zunge, bekam nicht genug davon, diese zwei Silben immer vor sich hin zu murmeln. Ja, er war besessen, das wusste er, hoffnungslos verloren, hoffnungsloser noch als James, der ihn jedoch noch am besten verstand. Im Stillen flehte er sie an: Erhöre mich! Höre mir nur einmal zu, damit ich beweisen kann, wie ernst es mir ist! Geh nicht vorbei, ich bitte dich. Wenn es sein Black'scher Stolz erlauben würde, würde er sich auf die Knie werfen, damit sie stehen blieb und ihn beachtete! Er wünschte sich nichts sehnlicher, als dass sie ihm einen Blick schenken würde, nur einen, das würde genügen! In seinen kühnsten Träumen wagte er nur selten sich vorzustellen, dass sie ihm eines Tages antworten würde. Er versuchte, ihre Stimme zu hören, doch kein Klang der Welt schien schön, schien rein genug für dieses Mädchen zu sein.

Je dirai les mots, les poèmes
Je jouerai les musiques du ciel
Je prendrai les rayons du soleil
Pour éclairer tes yeux de rêve


Er hatte, ganz ohne Remus' Hilfe, seine poetische Ader entdeckt, schrieb ihr Gedichte, Lieder, Briefe, alles, was ihm einfiel, was seine Gefühle zu ihr beschreiben könnte. Er würde für sie singen, die Lieder des Himmels spielen, wenn sie ihn nur ließe. Er würde ihr die Sonnenstrahlen vom Himmel holen, um damit ihre strahlenden Augen zu beleuchten. Augen, die ihn nicht mehr losließen, die jede Nacht in seinen Träumen zu ihm kamen und seinem Blick auswichen. Noch nie hatte sie ihn direkt angesehen, er versuchte jeden Schimmer in den dunklen, sanften Augen auszumachen, wenn er sie auf dem Gang sah, oder sie in der großen Halle beim Essen saß. Er malte sich aus, was für ein Gefühl es wäre, wenn sie ihn einmal ansähe, wenn ihre Augen auf seine träfen, wenn ihre Blicke sich ineinander schlängen und sich nicht mehr losließen.

Oooh! Aicha, Aicha, écoute-moi
Aicha, Aicha, t'en vas pas


„Aicha, Aicha!“ Und wieder murmelte er ihren Namen vor sich hin, träumte seine Träume, ohne Hoffnung, sie jemals erfüllt zu sehen.

Elle a dit: < Moi, je vaux mieux que tout ça
Des barreaux forts, des barreaux même en or
Je veux les mêmes droits que toi
Et du respect pour chaque jour
Moi je ne veux que de l'amour<<

Wenig später lehnte er sich an die Wand, ließ sich daran herunter sinken und lehnte den Kopf an den kalten Stein. Das, was sie gerade gesagt hatte, brannte sich in seinen Kopf ein. Jedes Detail, jeder Ton ihrer Stimme war fest in seinem Herzen eingeschlossen. Er spürte noch immer ihren Blick auf ihm ruhen, fühlte, wie sich diese Augen in seinen Körper bohrten, ihn durchleuchteten, so sanft und doch so ungnädig. Ja, seine Träume hatten sich erfüllt - sie hatte ihn erhört. Und doch, durch ihre Worte hatte sie alles, was er sich wünschte, zerstört, nichts als einen Scherbenhaufen zurückgelassen. Er wollte weinen, doch er konnte nicht. Selbst jetzt hatte der Black'sche Stolz noch Macht über ihn. Er solle seine Schätze behalten, denn sie, sie sei mehr wert als all die Dinge, die er ihr gegeben hatte. Warum meinte sie, sie müsse ihm das sagen? Glaubte sie denn, er wisse nicht längst, dass man ihren Wert nicht mit menschlichen Maßstäben messen konnte? Glaubte sie denn, er hielte sie für normal? Dachte sie ernsthaft, er würde sie nicht schätzen? Sie hatte gesagt, ein Käfig bliebe ein Käfig, auch wenn er aus Gold sei. Wie kam sie darauf, dass er sie einsperren würde? Sie würde alle Freiheit der Welt haben, konnte kommen und gehen wann sie wollte, es wäre ihm egal, Hauptsache, er könnte für sie da sein. Oh, wenn ihn seine Familie so sehen könnte! Er war bereit, sich für eine Frau zu erniedrigen, alles zu tun, sogar auf den Boden zu fallen und ihre Füße zu küssen, wenn sie das verlangte! Doch nein, sie wollte das nicht. Sie wollte ihn nicht.
Sie hatte gesagt, sie wolle dieselben Rechte wie er. Aber die hatte sie doch! Sie wolle jeden Tag respektiert werden! Aber das tat er doch! Sie wolle nur Liebe! Er liebte sie doch! Er liebte sie mit jeder Faser seines Herzens, so sehr, dass es wehtat. Sah sie das denn nicht?

Aaaah !
Comme si je n'existais pas
Elle est passée à côté de moi
Sans un regard, Reine de Saba
J'ai dit, Aicha, prends, tout est pour toi


Dann war sie davongegangen, so wie er es immer getan hatte und zum zweiten Mal in seinem Leben hatte er erfahren, wie sehr es wehtun konnte, fallen gelassen zu werden, ohne eine Chance zu bekommen. Er wusste nun, wie sich all die Mädchen fühlten, die nur ein One-Night-Stand für ihn waren. Er hatte nie gefühlt, was sie sich eingebildet hatten zu fühlen. Nur dieses eine Mal war es ihm wirklich ernst. Und er wusste, dass es nie wieder so sein würde. Er würde sich ändern, hoffte, sie nach Hogwarts wieder zu sehen, vielleicht eine Chance zu bekommen, wenn sie sah, dass er auch anders konnte. Für sie konnte er alles schaffen! Und für sie würde er alles tun! Wenn sie ihn nur einmal erklären ließe, ihm zuhören würde! Wenn sie nur nicht gehen würde, an ihm vorüberziehen, ohne ihn zu sehen! Wenn sie ihm einen Blick schenken würde! Ach, wenn sie ihm nur Antworten auf seine Fragen geben würde. Wenn er nur eine Chance hätte…

Oooh! Aicha, Aicha, écoute-moi
Oooh! Aicha, Aicha, écoute-moi
Aicha, Aicha, t'en vas pas
Aicha, Aicha, regarde-moi
Aicha, Aicha, réponds-moi


Doch er wusste, dass er verloren hatte. Dass er einmal mehr abgeurteilt worden war, zwar wesentlich freundlicher, doch nicht weniger schmerzhaft. Eine weitere Wunde klaffte nun in seinem Herzen, eine Wunde, die niemals heilen würde, weil jeder Blick auf sie sie nur weiter aufreisen würden, Salz hineinstreuen würde, bis sie sich entzündete. Und dann würde sie niemals wirklich heilen. Wieder hatte sich eine Person, die ihm so viel bedeutete, geweigert, sich auf ihn einzulassen und ihn kennen zu lernen. Die Person kennen zu lernen, die er wirklich war, den Teil seiner selbst, den er vor der Welt verbarg. Den Teil, den nur seine Freunde kannten. Er wusste, dass dieser Teil fest verschlossen in seinem Innersten lag. Und den Schlüssel hatte gerade das Mädchen mit der orientalischen Haut und den sanften, geheimnisvollen Augen mitgenommen, ohne es zu wissen…

Aicha…


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