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Fanfiction

Le roi des femmes - They are in you and me

von Sirius Black - Marauder

They live in you and me: Der Moment, in dem Sirius die Potters tot auffindet. Er denkt darüber nach, dass sie in der Erinnerung weiterleben.

Das Lied:
The Lion King - They live in you

----------

...Hear these words and have faith...

Die beiden wichtigsten Menschen in seinem Leben - gegangen für immer. Sie hinterlassen ein Erbe, ein Kind, das zu Großem ausersehen ist.

Doch wie kann er damit leben, dass diejenigen, die ihm stets den Halt gaben, den er so dringend brauchte, nicht mehr für ihn da sein können? Damit, dass er ganz auf sich allein gestellt ist - und den letzten Trost verliert?

...They're watching over everything we see...

*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*

Ingonyama nengw' enamabala

Er konnte es nicht glauben, konnte nicht fassen, was er sah. Die Tür des kleinen Hauses in Godric's Hollow war aus den Angeln gesprengt, alles war ruhig. Vorsichtig trat er über die Türschwelle. Es hatte ein Überraschungsbesuch sein sollen. Nicht mehr und nicht weniger. Sie hatten sich schon länger nicht mehr gesehen und sie hätten sich so gefreut. Was war geschehen? Es war nicht schwer, sich das auszumalen. Was wohl? Todesser. Keiner würde mehr leben. Eine Welle der Trauer übermannte ihn und seine Knie drohten einzuknicken. Er stützte sich an der Wand ab und ließ den Blick durch den Flur gleiten. Alles war normal. Dann bog er um die Ecke. Das was er sah, entzog seinen Beinen jeglichen Halt und er stürzte zu Boden. Stumme Tränen rannen aus seinen Augenwinkeln, es war ihm egal, dass ein Black eigentlich nicht weinte. Es war ihm egal, denn vor ihm, am Fuße der Treppe lag sein bester Freund, der ihm immer wie ein Bruder gewesen war, der ihn verstanden hatte, was auch immer geschehen war. James Potter, die Augen weit geöffnet, mit einem Ausdruck von Kampfeslust auf den attraktiven Zügen. Oh ja, er hatte sie verteidigt, seine Lily, seine geliebte Frau und seinen geliebten Sohn. Doch selbst James, einer der besten Schüler, den Hogwarts je gesehen hatte, war machtlos gewesen gegenüber einer solchen Macht wie die, gegen die er gekämpft hatte. Aber er war mutig gewesen, mutig bis in den Tod. Ein wahrer Gryffindor!

Sirius robbte sich kraftlos neben seinen besten Freund und drückte dessen Augenlider mit dem Daumen sacht nach unten. „Machs gut, Kumpel!“ Für einen Moment ließ er den Kopf auf die Brust des anderen jungen Mannes sinken und weinte um ihn, seinen Bruder, der ihm mehr Familie gewesen war, als sein leiblicher Bruder. Doch er riss sich zusammen. Irgendwo hier musste Lily sein, dieses temperamentvolle, liebenswürdige Mädchen, das es geschafft hatte, James Potter zu zähmen und aus ihm einen liebevollen Mann und fürsorglichen Vater zu machen. Lily, die ihm in den letzten zwei Jahren eine unersetzliche Freundin geworden war, die immer da war und ihm die Couch im Wohnzimmer richtete, wenn er wieder einmal mit James einen über den Durst getrunken hatte. Er flüsterte ihren Namen, doch wie erwartet, kam keine Reaktion von oben. Er schluckte und stieg langsam die Treppen hinauf. Er wusste, wo er sie finden konnte - im Zimmer ihres Sohnes, seines Patenkindes. Er verbot sich jeden Gedanken an den kleinen Racker, denn die Möglichkeit, das energievolle Kind ebenfalls tot aufzufinden, brachte ihn fast zum Schreien. Er erblickte die aufgesprengte Tür und stürzte in den Raum. Vor der Wiege, die sachte schaukelte, lag sie. Lily Potter, geborene Evans, das Mädchen, das ihm seit der ersten Klasse das Leben schwer gemacht hatte. Wieder kamen die Tränen, er konnte sich nicht wehren. Er sank neben ihr auf den Boden und sah in ihre blicklosen, grünen Augen, in denen sonst ein Feuer gebrannt hatte. Auch ihr schloss er die Lider und zollte ihr seinen Respekt, verabschiedete sich schweigend von ihr. So war das Traumpaar seines Abschlussjahrgangs zumindest im Tod wieder vereint, dachte er bitter.

Ein Geräusch ließ ihn auffahren. War ihm Haus doch noch jemand? Kamen schon die ersten Neugierigen? Nein, noch konnte niemand den Tod der Potters bemerkt haben. Er würde einen Patronus an Dumbledore senden, doch zuerst musste er sich in Ruhe von seinen Freunden verabschieden, von allem, was sein Leben lebenswert machte. Doch woher kam das Geräusch? Ungläubig trat er an die Wiege und was er dort sah, ließ ihn fast in Ohnmacht fallen. Da lag der kleine Harry Potter, gerade einmal ein Jahr alt in seinen Kissen und begann zu schreien. Eine blitzförmige Narbe zierte seine kleine Stirn, während Tränen aus den Augen, die denen seiner Mutter bis ins Detail glichen, liefen. Sirius wollte seinen Augen nicht trauen, doch ohne wirklich zu wissen, was er tat, nahm er seinen Patensohn auf die Arme und wiegte ihn sanft hin und her. Der hörte auch wirklich auf zu schreien, als er seinen Onkel Sirius erkannte. Schon bald war er eingeschlafen. Sirius stand da, zu Füßen die tote Lily Potter und auf dem Arm hatte er ihren Sohn. Er zog seinen Zauberstab und sandte einen Patronus mit der unglaublichen Nachricht an seinen ehemaligen Schulleiter. Dann ging er nach unten und trat aus der Tür, ohne sich noch einmal umzusehen. Draußen leuchteten die Sterne am nächtlichen Himmel. Er stand da, vor der kaputten Türe und blickte hinauf.

Night
And the spirit of life calling
Mamela
And a voice
With the fear of a child asking
Mamela

Er spürte, wie ihm ein kühler Wind das Haar zerzauste. Es fühlte sich an, als würden ihm unsichtbare Hände über den Kopf streichen und er fühlte sich beruhigt. Er wusste, dass Lily und James ihnen zusahen - wo immer sie nun auch sein mochten. Er fürchtete sich vor den kommenden Zeiten - wie sollte er Harry erklären, dass seine Eltern nicht da waren, um seine ersten Schritte zu sehen, seine ersten Worte zu hören?

Wait
There's no mountain too great
Hear these words and have faith
Have faith

Der Wind blies stärker und er spürte Hoffnung und Vertrauen in sich aufsteigen. Lily und James waren zwar nicht mehr in dieser Welt, doch es gab eine Möglichkeit, wie man verhindern konnte, dass sie ganz verschwanden. Man durfte sie nur nicht vergessen. Und das würde er gewiss nicht - und Harry auch nicht, dafür würde Sirius mit seinem Leben sorgen.

They live in you
They live in me
They're watching over
Everything we see
In every creature
In every star
In your reflection
They live in you

Er betrachtete den schlafenden Jungen. Nein, James und Lily würden niemals vergessen werden, wenn man Harry betrachtete. Er sah aus wie sein Vater - nur die Augen, die Augen hatte er von Lily. Oh ja, in ihm würden seine Eltern weiterleben. Und auch Sirius würde ihr Andenken bewahren, in der Gewissheit, dass sie über ihre Freunde und ihren Sohn wachten, darüber, was sie sahen. Dass sie zu ihnen kamen, wann immer sie ihrer Hilfe bedurften. Sie waren hier - in jedem Tier, in jedem einzelnen Stern am Himmel. Später, wenn Harry in den Spiegel blicken würde, würde er sie sehen. Und auch Sirius sah in seinem Spiegelbild einen Teil von James. Niemals würden sie ganz sterben, denn sie lebten in ihren Freunden und in Harry weiter. Und dieses Erbe wäre unzerstörbar, nicht einmal Lord Voldemort konnte eine solche Erinnerung zerstören! Dieser Gedanke gab Sirius die Kraft, die er benötigte, als Hagrid kam und ihm die Worte von Albus Dumbledore mitteilte. Harry durfte nicht bei ihm, nicht bei seinem Paten sein! Er musste zu der schrecklichen Familie seiner Schwester! Wie konnte Dumbledore ihnen beiden das antun? Er stahl ihnen die Zeit, die sie doch so dringend benötigt hätten…

Sirius wollte glauben, dass der alte Mann wusste, was er tat, er wollte es wirklich. Doch so wirklich gelingen wollte es ihm nicht. So wandte er sich schweigend um, brachte Hagrid sein Motorrad und sah dem kleiner werdenden Schatten am Himmel nach, ehe er wieder ins Haus trat, um sich endgültig von seinen besten Freunden zu verabschieden. Und danach hatte er noch eine Mission zu erfüllen…

Ingonyama nengw' enamabala


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