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Fanfiction

Erwarte stets das Unerwartete - Schwesterngespräche

von Lacrimosa

Schwesterngespräche
(Kapitel 2)


Erstaunt und doch zeitgleich erfreut begrüßte Narcissa Malfoy ihr älteste Schwester: „Hallo, Bella. Schön, dass du uns besuchst. Bitte, setzt dich doch.“

„Hallo. Narcissa, ich hab ein Problem…“ Fingernägel kauend setzt sich die ältere der beiden Hexen nervös in einen Sessel.

„Du meine Güte, wenn du das schon so offen zugibst, muss es ein schwerwiegendes Problem sein. Magst du einen Tee, Kaffee… Feuerwhisky?“ hackte die platinblonde Hausherrin nach. Sie wusste auch nicht so recht, wie sie mit Bellatrix umgehen sollte. Das war für Zissa so gesehen eine Premiere. Noch nie hatte die Älteste die Jüngste um Rat gebeten oder zumindest offiziell gestanden, dass sie ein Problem hatte. Und was es auch war, Narzissa gefiel es ganz und gar nicht, dass es etwas gab, was Bellatrix Lestrange dermaßen aufwühlte.

„Er hat den Bogen überspannt, Zissa…. Ähm Whisky, ach nein geht nicht… öhm Tee bitte. Danke. Ich denke, ich werde Rodolphus verlassen.“ tat die schwarzhaarige Hexe kund.

„Was? Wieso das denn? Bist du verrückt? Was hat er denn angestellt, dass du ihn verlassen willst?“ Narcissa reichte ihrer Schwester perplex eine der beiden Tassen Tee, welche sie gerade heraufbeschworen hatte und setzt sich mit einer eleganten fließenden Bewegung Bella gegenüber.

„ER hat mich hintergangen, auf eine Art und Weise und zu einem Preis…Salazar, grauenhaft. Das kann ich nicht tolerieren.“

„Merlin, Bella lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Womit hat er dich hintergangen?“

Langsam aber sicher wurde nun die blonde Hexe nervös, allerdings nur aus lauter Neugierde.

Mittlerweile war Bellatrix wieder aufgestanden und schritt aufgeregt im Zimmer hin und her.

„Rodolphus und ich, wir hatte ein Abmachung, die er gebrochen hat und das auf eine hinterlistige Art und Weise.“

Narcissa nahm noch einen Schluck Tee, als ihre Schwester mit einer theatralischen Weltuntergangs-Geste schließlich mit dem Wesentlichen herausrückte:

„Ich bin schwanger.“

Kaum hatten die Wörter Bellatrix’ Mund verlassen, prustete ihre kleine Schwester den teuren, schwarzen Tee auf den wesentlich teureren Teppich und begann wie wild zu husten. Nach einer Weile Husten, Würgen und Ätzen erlangte die blonde Dame ganz langsam ihre Contenance wieder, während Bella das ganze Spektakel mit gelangweiltem Blick und hochgezogener Augenbraue begutachtet hatte.

„Ich…höh..grrhm... Merlin Bellatrix Elladora ich könnte hier…“ und wieder wurde Narcissa von einem Hustenreiz unterbrochen.

Japsend fuhr sie fort: „Ich könnte hier an schwarzem Tee krepieren und du stehst seelenruhig und tatenlos daneben.“

Die jüngere Hexe nahm wieder Haltung an und strich sich vornehm die Strähnen aus dem Gesicht.

Für einen kurzen Moment rollten die Augen der Todesserin in Richtung Decke ehe sie ihre jüngere Schwester an fuhr: „Verfluchte, stinkende Trollscheiße…Narcissa!!! Könntest du bitte der Sache ein wenig mehr Ernst beimessen? Ich meine das ist eine fruchtbare Katastrophe, verstehst du das nicht, ich … ich kann unmöglich dieses Blubberbläschen ausbrüten und einen auf Hausfrau und Mutter machen. Ich… ich bin Todesserin und nicht geschaffen für diese gefährlichen und gemeinen kleinen Kinder. Die sind laut, sabbern, haben ständig Hunger, quengeln rum, machen Dinge kaputt oder wohlmöglich machen sie sogar in die Hose, du weißt schon wie damals als wir beide auf dein Patenkind aufpassen mussten… Merlin… hatte das gestunken...!“

Völlig fertig ließ sich die gestandene Todesserin in den Sessel fallen und sah ihre Schwester verzweifelt an.

„Oh mein Gott, du bist wirklich schwanger?“ fragte Narcissa halb belustigt und halb entsetzt. Tatsächlich verspürte sie den Drang hysterisch loszulachen.

Mit offenem Mund starrte Bellatrix ihr Gegenüber an.

„Ja! Glaubst du, ich mache über so etwas Witze??? Du weißt was ich davon halte. Habe das volle Schwangerschaftsprogramm von Rodolphus gebucht bekommen: morgendliche Übelkeit, fetter Bauch was unweigerlich zu einer versauten Figur führt, einer schmerzhaften Geburt, dass ich mir wahrscheinlich wünschen würde, der dunkle Lord möge mich zur Entspannung bitte foltern und der Hauptpreis ist dieser quäkenden Wurm. Toll oder? Wünscht sich jede Frau…“

„Bellatrix… du bist nicht wie jede Frau, also hör auf solche Vergleiche zu ziehen. Ob du es glauben willst oder nicht die meisten Frauen freuen sich darüber, wenn sie ein Kind erwarten. Zudem ist das ja wohl nicht Rodolphus alleinige Schuld, du hast genauso dieses Kind gezeugt wie er. Wieso hast du denn nicht verhütet, wenn du kein Kind wolltest?“ hackte Zissa nun doch etwas ärgerlich nach.

„Wo wir beim springenden Punkt wären. Ich nehme bereits entsprechende Tränke, dass eben dies nicht passiert. Sei gewisse es IST Rod’s Schuld, er hat es gerade eben zugegeben, dieser… Mir fällt schon keine Betitelung mehr für so jemanden ein.“ erwiderte Bella erzürnt.

Mit runzelnder Stirn beobachtete Narcissa ihre Schwester stillschweigend eine Weile, dann stand sie auf setzte sich neben Bella und nahm diese in den Arm.

„Beruhig dich erstmal und erzähl mir bitte die ganze Geschichte von Anfang an.“ meinte Narcissa nun im sanften Ton.


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