
von DM-Potter
Ein ereignisreicher Tag
2. Kapitel – Erscheinungen und Begegnung
Harry entstieg den Flammen des Kamins und betrat die Eingangshalle des Ministeriums. Er hatte im Grunde wirklich keine Lust an seinem Freien Tag, noch dazu an seinem Geburtstag hier zu sein, anstatt bei seiner Ginny.
Aus diesem Grund war er als er die Halle betrat leicht an gefressen. Sofort machte er sich auf den Weg zur Aurorenabteilung um sich bei Kingsley zu melden.
Harry beeilte sich und ging zügig durch die Gänge in Richtung der Büros. Nach einigen Minuten kam er an und betrat nachdem er angeklopft hatte das Büro von Kingsley Shackelbolt.
„Ah, Harry. Gut du bist hier, tut mir Leid, aber kannst du noch eine halbe Stunde warten, ich muss nur noch ein Gespräch führen, dann hab ich für dich Zeit.“ Sagte Kingsley.
„Okay.“ Sagte Harry und versuchte nicht zu genervt zu klingen.
// Jetzt muss ich auch noch warten, ich dachte es währe dringend. // dachte er sich.
Also ging er den Gang entlang und ging zurück in die Eingangshalle. Dort entschloss er sich einen kurzen Abstecher beim Todesbogen zu machen. Er hatte es sich angewöhnt einmal im Monat dorthin zu gehen um seinem verstorbenen Paten zu gedenken.
Harry war fast am Durchgang zum Bogen angekommen, als ihm auffiel, dass der Durchgang von zwei Auroren bewacht wurde. Dies war seltsam, wurden hier doch nie Wachen postiert.
Er ging weiter Zielstrebig auf den Eingang zu und erreichte die beiden Auroren. Als Harry weitergehen wollte, wurde er von ihnen aufgehalten.
„Tut mir Leid, kein Zutritt.“ Sagte einer der Auroren.
„Ich weiß, eigentlich darf auch keiner zum Todesbogen hin, ich jedoch habe vom Minister persönlich, die Erlaubnis erhalten diesen Raum zu betreten wann immer ich will.“ Sagte Harry in einem ernsten Ton.
„Dies ist uns bekannt Mr Potter. Mr Shackelbolt meinte dass wir mit ihrem Erscheinen zu rechnen haben. Aber auch ihnen ist heute der Zutritt untersagt. Anweisung des Ministers und des Zaubergamots. Keiner darf diesen Raum betreten.“ Sagte die andere Wache.
„Und warum wenn ich fragen darf?“ fragte Harry leicht wütend.
„Darüber haben wir leider keine Informationen Mr Potter. Tut uns sehr Leid.“ Antwortete ein Auror.
Harry atmete tief auf und sagte: „Nun gut.“ Dann drehte er sich um und wollte gerade gehen, als er in der Drehung in einem der Seitengänge zwei leuchtende Punkte sah, die wie Augen aussahen, wie Hundeaugen. Er ging in die Richtung, doch er fand nichts.
// Na toll, jetzt bilde ich mir auch noch ein Dinge zu sehen die nicht da sein können. // dachte er sich leicht traurig.
Harry wandte sich vom Gang ab und ging wieder Richtung Aurorenabteilung. In der Eingangshalle sah er den Minister, wie er an einem der Kamine stand und ein paar Personen verabschiedete. Bei der letzten Person, es war eine Frau, musste Harry zweimal hinsehen, glaubte er doch rote Haare zu erkennen.
Jedoch war die Frau zu schnell in den Flammen verschwunden, als dass Harry sie hätte erkennen können. Nun ging Harry zielstrebig auf den Minister zu und sprach ihn an:
„Guten Tag Herr Minister, wie geht es ihnen?“
Der Minister, der Harry nicht hatte kommen sehen, drehte sich erschrocken um. Er blickte Harry überrascht an. Er hatte nicht damit gerechnet ihn zu treffen.
„Oh, Mr Potter. Nun, mir geht es gut, danke der Nachfrage. Alles okay bei ihnen? Was kann ich für sie tun?“ fragte der Minister unsicher.
„Es gibt da etwas das ich wissen muss, Herr Minister. Es geht um den Todesbogen. Ich war vorhin dort und wollte dort kurz ungestört sein. Sie verstehen?“ Der Minister nickte. „Nun ich traf jedoch auf zwei Auroren die mir den Zugang verwehrten. Auch auf meine Sondererlaubnis von Ihnen hin ließen sie mich nicht ein.
Es sei heute jeglicher Zutritt in den Raum untersagt, auch mir und das dies von ihnen und dem Gamot bewirkt wurde.“ Er sah seinen gegenüber an und wartete auf eine Antwort.
„Wenn ich sie richtig verstehe, wollen sie den Grund für die Zutrittsverweigerung wissen.“
Harry nickte bloß.
„Nun, es tut mir wirklich Leid Mr Potter, aber darüber kann ich keine Auskunft geben. Aber ich versichere ihnen, morgen können sie den Raum wieder betreten.“
Bevor Harry etwas fragen konnte flog dem Minister ein kleiner Zettel in die Hand und er verabschiedete sich schnell von Harry.
Harry blickte dem Minister verwirrt, aber auch leicht wütend hinterher und er fragte sich was das sollte, verbarg er etwas vor ihm?
Die halbe Stunde war nun vorbei und Harry stand wieder vor Kingsley´s Büro. Er klopfte und trat ein.
„Ah, Harry gut. Tut mir Leid wegen vorhin Jetzt habe ich aber Zeit. Sicher willst du wissen warum du heute hier sein musst.“ sagte Kingsley, nachdem Harry eingetreten war.
„Ja, allerdings Kingsley. Ich habe ein paar freie Tage die ich eigentlich mit Ginny verbringen wollte und außerdem ist heute mein Geburtstag. Ich bin nicht gerade erfreut hier zu sein.“ entgegnete Harry.
„Ich weiß, ich hätte dich auch nicht her gebeten wenn es nicht wirklich wichtig wäre. Du wirst es vielleicht nicht hören wolle, aber ich muss dich bitten einige Akten durch zu arbeiten, die nicht warten können. Bitte lass mich ausreden Harry.“ lenkte er ein, da er sah dass Harry schon leicht wütend über die Tatsache war, dass man ihn wegen Schreibtischarbeiten her beordert hatte.
„Es ist so dass einige Mitarbeiter krank sind und wir einige der Leute die im Urlaub waren aussuchen mussten. Wir haben nach dem Los entschieden und du warst leider dabei.“
Harry war zwar immer noch sauer, hatte sich aber wieder etwas beruhigt.
„Hm, ich verstehe. Es hätte also jeden, der heute frei hat treffen können.“
Als Kingsley nickte fragte Harry: „Also gut, was soll ich tun?“
„In deinem Büro liegen schon die Akten. Danke für die hilfe.“ Harry winkte ab und ging in sein Büro.
Es war kurz vor 18:00 Uhr und Harry war gerade in eine der Akten vertieft als Kingsley sein Büro betrat.
„Harry, danke. Ich finde du hast genug getan. Du kannst nach Hause gehen und die restliche freie Zeit nutzen. Ich hoffe du bist nicht all zu sauer.“
„Schon gut Kingsley. Es war wichtig und so etwas bringt der Beruf als Auror nun mal auch mit sich.“ sagte Harry ruhig, doch innerlich regte er sich auf. So wichtig waren die Akten gar nicht gewesen.
„Dann schönen Abend noch Harry.“
„Danke.“ verabschiedeten sie sich und Harry begab sich in die Eingangshalle. Dort angekommen ging er auf den nächsten Kamin zu, warf etwas Flohpulver hinein und rief:
„Godrics Hollow, Haus Harry Potter!“
Doch anstatt in den Flammen zu verschwinden kam bloß eine Ansage des Kamins:
/ Verbindung kann nicht aufgebaut werden. Versuchen sie es später erneut. /
Harry stieg wieder aus dem Kamin und musste grinsen: „Na, da hängt Ginny wohl wieder im Kamin und redet mit ner Freundin“
Dann kam ihm eine Idee. Er hatte ja den Anhänger. Er wollte versuchen, ob es mit dem Portschlüssel funktionierte: Er nahm seinen Anhänger aus seinem Hemd und versuchte ihn so zu aktivieren wie Ginny es ihm gesagt hatte. Zu seiner Verwunderung geschah allerdings nichts.
// Seltsam, Ginny hatte doch gesagt dass das auf jeden Fall klappen würde. // dachte er sich.
Dann versuchte er direkt in sein Haus zu apparieren. Er lagen zwar Schutzzauber darüber, aber er hatte sie so verändert dass nur er und Ginny sie umgehen konnten und so auch ins Haus apparieren konnten.
Als er sich nach dem zweiten versuch immer noch im Ministerium befand wurde er mistrauisch.
// Der Kamin geht nicht, kein Portschlüssl und apparieren auch nicht. Da ist doch was faul.//
sagte er sich und apparierte sogleich auf den Marktplatz von Godrics Hollow, der zu seinem Glück nah an seinem Haus lag.
Im Dorf angekommen beeilte er sich und kam schnell am Haus an. Doch ca. 20 Meter davor sah er wie zuerst eine graue Katze davon lief, wenig später folgte ihr ein schwarzer Hund.
„Oh, man ich muss dringend nach Hause. Ich seh schon in normalen Tieren die Animagusgestalten meiner ehemaligen Professorin und meines verstorbenen Paten.“ er schüttelte den Kopf und betrat das Haus.
„Ginny ich bin wieder da.“ rief er in Haus hinein. Keine Reaktion.
Er ging weiter und rief erneut. „Ginny?“
„In der Küche!“ kam es von ihr.
Harry ging in die Küche und sah seine Freundin in am Herd mit dem Rücken zu ihm gewandt. Er ging leise zu ihr, sie bemerkte ihn anscheinend nicht. Er umarmte sie von hinten und sagte:
„Oh, Schatz, ich freu mich dich zu sehen. Heute war wirkl...“ er stoppte. Irgend etwas war anders an ihr. Sofort wusste er es. Es war ihr Geruch. Sie hatte zwar einen ihm vertrauten Geruch, doch es war nicht der, den er immer wahr nahm wenn er in Ginny´s nähe war.
Er zog schnell seinen Zauberstab und hielt ihn der Frau in den Rücken.
„Okay, ganz langsam. Keine Bewegung.“ sagte er ernst.
„Was, Harry was...“ begann sie.
„Ruhe, ich stelle die Fragen. Wer sind sie und wo ist Ginny?“
„Um dir das zu erklären muss ich miss umdrehen. Okay?“
„Aber langsam und die Hände wo ich sie sehen kann.“
Die Frau hatte sich umgedreht und Harry blickte sie genauer. Sie sah wirklich fast genau so aus wie Ginny nur hatte sie grüne Augen, anstatt Ginny´s Braune.
„Ha, da ist der Versuch mit dem Vielsafttrank wohl etwas daneben gegangen. Ginny hat braune Augen, nicht grü...“ Er stockte und erst jetzt sah er dass diese Augen so ähnlich wie die seinen Waren.
„Merkst du es jetzt erst. Ich bin nicht Ginny. Ich...“ weiter kam sie nicht, denn Harry hatte einen Satz nach hinten gemacht, dabei den Küchentisch umgeworfen und sich hinter diesem in Deckung begeben.
„Tja, ich dachte ich hätte alle Todesser bereits festgenommen, da hab ich mich geirrt.“ sagte er.
„Was, Harry ich bin kein...“ sagte die Frau.
„Ja, klar. Kein Todesser. Verarschen kann ich mich alleine. Dachtest du wirklich ich würde darauf rein fallen. Hättest du Ginny genommen und dich in sie verwandelt, dann vielleicht, aber das, ist lächerlich.
Jeder weiß, dass Lily Potter, meine Mutter, in die du dich durch Vielsafttrank verwandelt hast schon seit 18. Jahren tot ist. Durch Voldemord ermordet. Aber eins frage ich mich woher hattest du die letzte Zutat?“
„Harry ich..:“
„RUHE. Wo ist Ginny?“
„Harry...“
/ Okay, dann muss ich anders Handeln / dachte er sich und rief:
- Expecto Patronum – Ein Hirsch trat aus seinem Stab hervor und Harry schickte ihn los um Minerva McGonagall und den Orden zu verständigen. Im gleichen Augenblck jedoch sah er durch die Terassentür, wie sein soeben abgeschicker Patronus bei ihm im Garten auftauchte.
/ Oh, je. Minerva, hier im Garten? Sind wohl anscheinend mehr als nur einer. Die haben wohl noch mehr im Garten gefangen genommen. / sagte er erschrocken zu sich.
„Harry, hör zu...“ die Frau wollte etwas sagen und trat einen Schritt nach vorne. Doch Harry schoss einen Stupor, der zur Warnung dienen sollte ab, der vor ihr im Boden einschlug.
„Ich sagte keine Bewegung. Der nächste trifft und dann kein Schockzauber.“ rief Harry.
/ Okay, dann halt Kingsley mit Auroren. / dachte Harry und entsendete einen weiteren Patronus, der zu seinem entsetzten auch im Garten auftauchte.
„Was soll das?“ sagte Harry leise.
Er wurde langsam nervös. McGonagall und Kingsley waren wohl in der Hand der Todesser. Es blieb ihm nur noch eine Wahl. Er musste über Hermine die DA rufen.
Harry holte seine DA-Münze aus der Tasche, er hatte sie immer dabei, und tippte sie mit seinem Zauberstab an.
Als nach einigen Minuten immer noch keine Gegennachricht erschien, machte er sich richtig Sorgen.
„So ein Mist. Das kann nicht sein.“
„Harry, bitte hör mich an, ich kann alles erklären.“ Sagte die Frau, doch Harry ignorierte sie einfach.
Harry stand nun vor der Wahl zu flüchten und mit Auroren zurück zu kehren. Dabei würde er allerdings Ginny zurücklassen, wenn sie hier noch war. Oder er konnte zum Angriff übergehen und versuchen das im Alleingang zu lösen.
Harry dachte kurz nach und entschied sich für die zweite Lösung. Er holt kurz tief Luft, gab dem Anhänger einen Kuss und zog aus seinem Umhang seinen zweiten Zauberstab den er sich zu beginn seiner Aurorentätigkeiten zu gelegt hatte.
Er stand schnell auf, verließ die Deckung des Tisches und feuerte gleichzeitig einen Schockzauber auf seinen Gegenüber.
Zeitgleich jedoch errichtete sich zwischen ihm du seinem Ziel ein Starker Schutzschild der seien Zauber einfach absorbierte. Und ihn kurz blendete.
„Ah, was soll das?“ rief er und hörte eine ihm sehr vertraute Stimme.
„Harry hör bitte auf. Es ist nicht so wie du denkst.“
Als Harry seine Augen wieder öffnete sah er seine Ginny hinter dem Schild stehen. Sie hatte sich schützend vor die Frau gestellt.
„Ginny, geh da weg, das ist...“
„Kein Todesser Harry, hör zu, ich weiß es klingt verrückt, aber hier ist kein Vielsafttrank im Spiel. Sie ist echt Harry. Glaub mir.“ Sagte Ginny.
„A- Aber wie...“ stotterte Harry, doch weiter kam er nicht, da in diesem Augenblick 5 weitere Personen neben Ginny sichtbar wurden.
Als Harry diese sah, gaben seine Beine nach. Seine Zauberstäbe glitten ihn aus den Händen und ihm wurde schwarz vor Augen. Dann sackte er in sich zusammen.
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