
von LasVegas
Hallochen meine Leser! Ich freue mich immer, wenn meine ffs Anklang finden, dafür vielen Dank. Obwohl das hier natürlich nur ein Nebenprojekt ist. Mein Herzblut fließt immernoch durch Missverständnisse, wofür ich auch sehr viel mehr Zeit aufwende. Schließlich ist diese ff hier eigentlich schon eine abgeschlossene ff aus früherer Zeit, die ich momentan überarbeite. Von wegen Schreibstil und Realismus. Humor und Dramatik, die man vorher vermisst hat.
@MagicLuna: Jaja, James wir wir ihn kennen und lieben.
@hermine-lily: weiß ja nicht, ob du dieses chap als gute idee abstempelst. heute fliegen die fetzen!
@*Phönixfeder*: extra für dich, dieses chap ist länger als das letzte! und ich hab mich gar nicht aufgeregt... XD
@Sarah potter-radcliffe: Jah... Laura.... na mal sehen, ob wir von der nochmal was hören XD
@Dr. Butterbier: hallöle janni... ja, krankenflügel.. musste dabei an dich denken.. er is halt typisch prongs... *drop* wir müssen uns in den ferien unbedingt noch n paar mal treffen! obwohl ich wahrscheinlich noch n wenig jobben werd... aber eigentlich brauch ich das geld nich... na ja, schadet nie XD *bonzenkind raushängen lass* looool. ich muss dann grad mal an mone und ihr herzzerreißendes: "Jooooohn, du Bonze!" denken... *seufz, das warn noch zeiten* müssen auch mal wieder party machön! *hicks*
@Rumtreiberin: die frage musste doch sein, oder?
@h+rinlove: vielen dank fürs lob.
@red_Ginny: vermisst? na sowas XD bei mir weiß man halt nie... immer schön das e-mail postfach cheggn. Yo! XD
Dieses chap wird nict ganz so harmonisch wie das letzte... obwohl... so harmonisch war das schließlich auch nicht... aber ich sags mal so. freut euch auf einen etwas anderen stil.
Der darauf folgende Samstag war für sie alle ein großer Tag, denn schließlich ging es hier um den Quidditchpokal. James scheuchte sein Team schon sehr früh in die Umkleide.
„Leute, das ist unser letztes Spiel dieses Jahr und wir werden gewinnen und den Pokal holen, verdammt.“, dann nahm James seinen Sucher beiseite. „David, hör zu. Wir brauchen einen schnellen Schnatzfang, verstanden? Ich will das Ding so schnell wie möglich unter Dach und Fach haben.“ David Bowl nickte und griff entschlossen nach seinem Besen. „Leute, es kann los gehen.“ Mit diesen Worten betrat James als erster das Spielfeld und tosender Applaus brandete auf. In der Mitte des Felds reichte er dem Kapitän der Hufflepuffs kurz die Hand und gesellte sich dann zu seinem Team. Sofort als die Bälle freigegeben wurden, ertönte die Stimme des Stadionsprechers.
„Kaum sind sie in der Luft, hat Potter auch schon den Quaffel und schießt auf und davon. Wahnsinn, der hat wohl einen guten Tag. Macht einen Looping und versenkt den Quaffel im Ring. 10:0!“ Die Menge brach in Jubel aus. „Jetzt ist Hufflepuff im Ballbesitz und prescht auf die andere Feldseite. Oh, ein Klatscher von Hayden kracht gegen den Jäger und der lässt den Quaffel auf Miller fallen, der sofort zu Reed passt. Sie schießt Richtung Hufflepufftore davon und weicht geschickt einem Klatscher aus. Dabei verliert sie jedoch den Quaffel an Smith aus Hufflepuff, der ihn gleich wieder an Potter abtreten darf. Potter passt auf Miller, der den Quaffel lässig durch den Mittelring katapultiert. 20:0. So müssen Jäger zusammen arbeiten. Da hat Potter wohl noch eine Extratrainingseinheit eingelegt. Da hat er Garber auch schon den Quaffel wieder abgeluchst. 30:0. Wie wär’s, wenn die Hufflepuff-Hüterin Jackson gleich vom Feld geht, die hat überhaupt keine Chance gegen Gryffindors Jäger. Plötzlich stürzen die beiden Sucher in die Tiefe. Haben Bowl und McAllestor etwa den Schnatz schon gesichtet? Das wäre aber ein kurzes Endspiel. Nein, entweder der Schnatz ist entwischt, oder Bowl hat geblufft. Wie auch immer, das Spiel geht weiter. Jetzt hat Smith den Quaffel und schafft es Carter auszutricksen und ein Tor zu erzielen. 30:10. Potter lässt das natürlich nicht auf sich sitzen und erzielt den Gegentreffer. Gryffindor jubelt seinem Kapitän so laut zu, dass ich mein eigenes Wort kaum verstehe. Es sind knappe acht Minuten gespielt und es steht 40:10! Eine sehr saubere Partie, muss man sagen. Doch geschenkt wird sich auch nichts. Da kriegt Potter einen Klatscher direkt ins Kreuz. Beinahe fällt er vom Besen, doch trotzdem lässt er den Quaffel nicht los, kann mir jemand erklären, wie das möglich ist? Potter passt auf Reed, die den Quaffel sogleich verwandelt. Da stürzen sich die Sucher wieder in die Tiefe, diesmal ist es kein Bluff. Ich sehe den Schnatz! Eine sehr knappe Geschichte. Wer wird den Schnatz zu fassen bekommen? Bowl! Er hat den Schnatz und zieht den Besen hoch. Damit hat Gryffindor den Quidditchpokal für sich sichern können. Das Team landet. Die können es wohl selbst noch kaum fassen. Auch Potter landet direkt neben seinem Sucher und gratuliert ihm zu seinem klasse Fang. Doch er geht irgendwie merkwürdig. Na ja, nach einem solchen Klatscherangriff ist das wohl normal. Gryffindor siegt mit 200:10! Was für ein Ergebnis, Leute.“ Die jubelnden Leute und seine Freunde, die aufs Feld gerannt kamen, ließen James die heftigen Rückenschmerzen vergessen. Als er von Dumbledore den Pokal entgegennahm, durchflutete ihn ein Glücksgefühl, welches er noch nie vorher empfunden hatte. Er reichte den Pokal an David weiter, dem die Tränen in den Augen standen.
„Das ist dein Sieg, Dave!“, rief James gegen die Lautstärke der Zuschauer an.
Eine Riesenparty stieg im Gemeinschaftsraum und jede Menge Butterbier und Essen aus der Küche wurden aufgetan. Überall lachten die Leute und feierten die Mannschaft, die eine große Leistung erbracht hatte. James nahm sich ein Butterbier und wanderte durch den Gemeinschaftsraum. In einer Ecke sah er Lily mit Brooke und einem Jungen, den er als Marc identifizierte. Er beobachtete sie eine Weile und entschied sich gerade dafür hinüber zu gehen als Sirius einen Arm um seinen Hals schlang und ihn in die Mitte der Aufmerksamkeit zurückzerrte. James erhaschte Lilys Blick, sie schüttelte den Kopf als wolle sie sagen: Du bist unverbesserlich.
Viel zu schnell wurde es April und man sah sie Fünft- und Siebtklässler immer häufiger im Gemeinschaftsraum für ihre Prüfungen arbeiten.
„Mann, was bin ich froh, dass uns das nicht betrifft.“, sagte James genüsslich und öffnete die letzte Packung Schokofrösche, die ihm ein paar Mädchen nach dem Quidditchspiel gebracht hatten. Er zog die Karte aus der Verpackung und erblickte Dumbledore, der ihm zuzwinkerte und dann verschwand. Herzhaft biss James dem Frosch den Kopf ab und Sirius sagte:
„Kannste laut sagen. Ich mein, wir müssen uns nächstes Jahr sicher genug damit rumschlagen. Aber bis dahin will ich nichts mehr davon hören, sondern nur die Zeit genießen, bis es bei uns auch wieder so weit ist.“
„Ihr zwei nutzt jede Gelegenheit zum faulenzen, oder?“, fragte Remus und lachte. James und Sirius nickten.
„Es ist Wochenende, Moony. Morgen gehen wir erst mal nach Hogsmeade, Rosmerta einen Besuch abstatten und neue Scherzartikel bei Zonko kaufen.“, schlug James vor.
„Und neue Süßigkeiten aus dem Honigtopf.“, warf Sirius ein.
„Sicher. Das auch. Hey, Lily!“, rief James zu Lily, die nur ein paar Sessel weiter saß und ein Buch las. Sie blickte auf. „Lust auf Hogsmeade morgen?“
„Schon.“, sagte Lily. James Gesicht hellte sich auf. Einige Schüler sahen sie verblüfft an. „Nur nicht mit dir, Potter.“, fügte sie hinzu und senkte den Blick wieder auf ihr Buch.
„Hätte es wissen müssen.“, sagte James und zog eine Schnute.
Am nächsten Morgen blinzelten die Schüler der Sonne entgegen, die sie geweckt hatte. Strahlend blauer Himmel begleitete sie den Weg hinunter zum Dorf. Auf halbem Wege zog Sirius seine Jacke aus und sagte:
„Mann, ist das warm heute. Lasst uns was trinken gehen.“ Die anderen stimmten zu und sie betraten den vollen Pub, wo sie sich einen Tisch am Eingang suchten. Da es so warm war, bestellte keiner von ihnen ihr geliebtes Butterbier, sondern beschränkten sich auf ein erfrischendes Soda für jeden. Nach einem kurzen Schwätzchen mit der Kellnerin Rosmerta, die sie sehr mochte, machten sich die vier wieder auf den Weg nach draußen. Sie schlenderten die Hauptstraße entlang, als James plötzlich stocksteif stehen blieb.
„Was ist denn, Prongs?“, fragte Peter.
„Prongs?“, Remus stupste ihn an.
„Oh.“, sagte Sirius, der James’ Blick gefolgt war und deutete auf ein Pärchen.
„Oh.“, sagten auch Remus und Peter. Das Pärchen bestand aus Lily Evans und Jeff Carmichaels aus Ravenclaw. Sie gingen dicht nebeneinander und lachten vergnügt.
„Das glaub ich einfach nicht. Der? Sie will mich nicht, okay, aber DER?!“, fragte James heiser. Seine Freunde seufzten mitleidig und zogen ihn mit sich an Lily vorbei zu Zonko. Im Vorbeigehen sah James Lily vorwurfsvoll an. Sie hatte die Marauder auch gesehen und ein Ausdruck von Bedauern lag in ihrem Blick, als sie James ansah, der noch immer ziemlich geschockt zu ihr rüberstarrte. Doch war es Bedauern? James wusste es nicht. Längst war sie mit Jeff in der Menge verschwunden, doch noch immer sah er ihr hinterher. Den ganzen Tag war er unansprechbar, nicht mal von Sirius, sondern palaverte er etwas von wegen: „Warum der?“ und „Ich fass es nicht.“
James redete auch die nächsten Tage und Wochen kaum ein Wort und seine Freunde machten sich langsam Sorgen. Der sonst so fröhliche, Schwachsinn treibende James saß nur noch im Gemeinschaftsraum herum, wenn er nicht gerade im Unterricht war. Keine Streiche mehr und er verhexte nicht einmal mehr Snape. Er aß auch kaum und während alle anderen draußen auf den Ländereien saßen und das schöne Wetter genossen, flog er stundenlang mit seinem Besen durch die Gegend. Meist kam er erst nach Einbruch der Dunkelheit zurück, doch auch dann ging er zu Bett und sprach kein Wort. Einmal hatte er sich auch heftig mit Lily gefetzt, weil sie ihm eine Strafpredigt gehalten hatte. Wieder einmal hatte James im Gemeinschaftsraum herumgesessen und ein paar Erstklässler zusammen gestaucht:
„Du bist unmöglich!“, hatte Lily ihn angeschrien, dass es der gesamte Gemeinschaftsraum mitbekam. „Wie kannst du es nur wagen deine Frustration an jüngeren auszulassen?! Wenn du Probleme hast, dann klär sie gefälligst selbst!“ James nickte und sagte:
„Was weißt du schon, Evans? Verpiss dich doch in die Arme deines Märchenprinzen Jeff!“ Sie standen sich gegenüber und alle sahen sie an. Man war ja an Streitereien gewöhnt, aber das war sogar für Lily-und-James-Verhältnisse heftig. Niemals zuvor hatte James die Stimme erhoben um etwas gegen Lily zu äußern. Jedenfalls nicht mehr seit der vierten Klasse. Niemals hatte er sie beleidigt. Einen winzigen Moment lang dachte James, sie würde losheulen, aber so war Lily Evans nicht. Sie machte einen Schritt vor und holte mit der Hand aus. James war bereit ihre Hand abzufangen, doch sie besann sich und nahm die Hand wieder runter. Ihre Stimme bebte:
„Niemals. Niemals hätte ich das von dir erwartet, Potter. Niemals. Ich habe mich wohl in dir getäuscht. Du aufgeblasenes, angeberisches Arschloch. Wage es nie wieder mich auch nur anzusprechen, ansonsten gnade dir Merlin.“ Die anderen Schüler starrten sie an. Natürlich, jeder wusste, dass Lily eine fähige Hexe war, aber eine Drohung von ihr zu vernehmen? „Ich wünschte, Chris hätte dich zu Brei gestampft!"
„Weißt du was, Evans? Sirius hatte die ganze Zeit Recht.“, stellte James fest. „Du bist es nicht wert. Du magst intelligent sein, aber anscheinend extrem dumm wenn es darum geht, was ich für dich… ach vergiss es einfach!“, er ließ sie stehen und setze sich wütend in einen Sessel am Feuer. Lily stob die Mädchentreppe hinauf.
„Jamie, was ist denn los mit dir? So hast du ja noch nie zu ihr gesagt.“, sagte Sirius und James fuhr auch ihn an:
„Lass mich einfach in Ruhe, Padfoot, okay? Das hat überhaupt nichts mit dir zu tun!“
„Nun hör aber auf!“, mittlerweile hörte mal wieder der ganze Gemeinschaftsraum zu. „Wer muss sich denn dauernd dein Gejammer anhören? Lily hier und Lily da, dauernd ist dein Thema Evans! Schreib sie ab, sie hasst dich! Ich dachte, du hättest es endlich kapiert! Selbst wenn es stimmt, dass du sie sehr… du weißt schon was… wie du immer schwörst…!“ Ohne ein weiteres Wort zu sagen, verließ James den Gemeinschaftsraum und bemerkte nicht, dass Lily, die auf der Treppe zu ihrem Schlafsaal stand, alles mitbekommen hatte. Blind vor Wut und verletzt rauschte er durch die Korridore und hoffte, dass ein Slytherin ihm über den Weg laufen möge. Er lief die Treppen zum Astronomieturm hoch und setzte sich auf die Zinnen. Er schaute runter und sah den Grasboden weit unter sich. Das war doch zum verrückt werden.
„Mann, verdammte Scheiße!“, fluchte er laut und am liebsten würde er jetzt irgendwas in kleine Stücke zerlegen. Wenn doch nur Jeff Carmichaels beschließen würde ganz zufällig auf den Turm zu kommen. Als ihm kalt wurde, wollte er sich auf den Rückweg machen und wanderte durch den Gang im siebten Stock. Er schnauzte die Fette Dame an: „Kandiszucker.“
„Richtig.“, trällerte sie. „Was machst du denn hier allein?“
„Halt die Klappe und lass mich rein.“, James riss das Portrait zur Seite, als sie langsam aufschwang. Er stürmte in den Schlafsaal, beachtete weder Peter noch Remus oder gar Sirius und verschwand hinter seinem Vorhang. Sirius schaute nicht auf als er hereinkam und lehnte sich trotzig in den Kissen zurück. Remus schaute ihn bittend an, doch er ignorierte es.
Am nächsten Morgen hockte James unbeteiligt im Unterricht und als Professor McGonagall ihn zum dritten Mal ansprach sah die ganze Klasse ihn an.
„Was?“, fuhr er sie an. Sie sah ihn irritiert an und forderte dann:
„Ihre Hausaufgaben, Potter.“
„Nein.“
„Wie bitte?“
„Ich hab sie nich, okay?“, trotzte James und McGonagall atmete einmal tief durch.
„Gibt es einen vernünftigen Grund dazu?“
„Keine Zeit, keine Lust, was weiß ich. Suchen sie sich eins aus.“, eigentlich respektierte James die Lehrerin, aber momentan wäre es ihm egal gewesen, wenn sie ihn von der Schule warf für diese Frechheit.
„Damit wollen sie also sagen sie halten Verwandlungshausaufgaben für Zeitverschwendung?“, ihre Lippen wurden schmal. James stand auf, er war ein winziges Stück größer als sie.
„Wenn interessierts? Is doch alles scheißegal.“, er packte seine Tasche und McGonagall starrte ihn an.
„Zwanzig Punkte Abzug für Gryffindor.“ Die Slytherins glucksten. „Klappe halten, Avery!“, es schien sie deutlich mitzunehmen, dass ihr Lieblingsschüler sich dermaßen schlecht benahm, doch James war es buchstäblich egal.
„Schön.“, brummte er.
„Dreißig Punkte.“
„Noch besser. Wissen sie was? Werfen sie mich aus der Schule. Dann hat hier jeder ein paar Probleme weniger!“, James drehte sich um, sah seine Freunde, die ihn anstarrten, Lily, die krampfhaft woanders hinsah und den Rest der Klasse, die allesamt fassungslos waren. „Ich hab keine Lust mehr auf den Scheiß.“, sagte er und verschwand aus dem Klassenraum. Sirius stierte auf das Holz seines Tisches, während fast alle ihn ansahen in der Erwartung, dass er entweder laut April, April brüllte oder wenigstens James hinterher eilte. Doch er blieb sitzen und McGonagall rauschte wieder zum Pult.
Im Schlafsaal feuerte James seine Tasche in die Ecke, nahm seinen Besen und Quidditchroben und flog aus dem Fenster. Anfangs warf er den Quaffel durch den Ring, dann reichte ihm das nicht mehr. Er ließ beide Klatscher frei und nahm sie ein Schlagholz. Beide Klatscher fegten los und bombardierten ihn hemmungslos.
„Mr Lupin?“, McGonagall stoppte Remus nach der Stunde. „Auf ein Wort.“
„Was gibt’s?“, doch Remus glaubte zu wissen, was es gab.
„Was ist mit Mr Potter los?“
„Das… ist eine persönliche Angelegenheit.“, versuchte Remus sich rauszureden.
„Sie möchten nicht darüber reden?“
„James hat es momentan nicht leicht… Er und Sirius sind zerstritten und dann ist da noch die Sache mit…“, er brach ab. „Nun ja, auf Peter kann man in solchen Situationen nicht hoffen und wenn ich ihm jetzt noch in den Rücken falle, dann…“
„Ich verstehe.“, sagte McGonagall. „Sagen sie ihm, ich will ihn sprechen.“
„Ja, Professor.“
„Dann können sie gehen.“
Remus musste eine Weile suchen um James zu finden, der sich noch immer mit den Klatschern beschäftigte.
„James!“
„Lass mich bitte in Ruhe, Remus.“
„Aber…“
„Bitte, ich möchte dich nicht auch noch als Freund verlieren.“
„Du hast Sirius doch nicht als Freund verloren…“, setzte Remus an.
„Bitte, Moony.“
„Okay… McGonagall will dich sprechen.“
„Zur Kenntnis genommen.“
„Du gehst nicht hin?“
„Was meinst du wohl?“, fragte James und schlug den Klatscher so hart, dass er einen der Torringe beim Aufprall verbog.
„Okay… also… sei vorsichtig mit diesen Klatschern, okay?“ James nickte grimmig und Remus ging.
Von den Klatschern war James furchtbar verbeult und hatte auch eine gebrochene Rippe, aber es kratzte ihn kein Stück. Er sperrte die Bälle ein und machte sich via Besen wieder auf den Weg zum Astronomieturm, von wo aus er die Nacht eine Weile beobachtete, als sie über Hogwarts anbrach. Er schleppte sich gegen halb zwölf in den Schlafsaal zurück, alles war dunkel, doch als er seinen Umhang auszog und vor Schmerz fluchte, entflammte eine Kerze. Es war Remus, der ihn musterte.
„Was hast du angestellt?“, zischte er als er James’ Blessuren sah und sprang aus dem Bett.
„Nichts.“
„Die Klatscher haben dir ganz schön zugesetzt, Prongs, du muss in den Krankenflügel.“
„Vergiss es.“
„Hab dich nich so.“
„Remus.“, James’ Stimme grollte wie ein herannahendes Gewitter.
„Du kommst jetzt mit in den Krankenflügel, oder…“
„Oder was?“, fragte James. „Wirst du mich verhexen?“
„Volltreffer.“
„Sehr lustig.“, brummte James und streifte sich vorsichtig ein T-shirt über. Als er es über den Kopf gezogen hatte, sah er sich plötzlich einer Zauberstabspitze gegenüber. „Das wagst du nicht.“
„Petrificus Totalus.“, James erstarrte zu einer Salzsäule und Remus sagte: „Tut mir Leid, Mann, aber ich lass nich zu, dass du dein Leben zerstörst.“ James konnte nicht mehr als vorwurfsvoll gucken als Remus ihn die Gänge zum Krankensaal entlang schweben ließ. Das nächste, was er wahrnahm war, dass er in einem weichen Bett lag und Remus mit einer großen Gestalt sprach. „Ja, Professor.“, sagte Remus gerade und James setzte seine Brille auf.
„Potter!“, James stöhnte. McGonagall hatte ihm jetzt gerade noch gefehlt.
***
Oh mann, was ist nur los mit unseren Lieblingssechstklässlern? Sirius und James sind zerstritten, Remus steht mal wieder zwischen den Fronten, Peter hält die Klappe, McGonagall ist völlig verwirrt aufgrund James' Verhalten und Lily lacht sich so nebenbei mal nen neuen an. da gibts ja ne menge worüber ihr euch beschweren könnt! Viel Spaß!
LG LasVegas
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