
von LasVegas
Ja, ich melde mich mal wieder. Erst musste ein chap zu meiner anderen ff hochgeladen werden, aber jetzt gehts hier weiter! Sodele...
@*Amira*: Jaja, wenn Lily nur so einiges wüsste...
@red_Ginny: hast recht, ich komme deinen wünschen nach... lol
@Dr. Butterbier: typisch pad, eben...
@*Phönixfeder*: was ein adjektiv!
Jetzt gehts aber weiter!
„Nein, im Ernst jetzt. Wer sollte dich zum Schulsprecher machen?“, fragte Sirius. „Ich glaube, Dumbledore muss verrückt geworden sein.“
„Seh ich auch so.“, pflichtete ihm James' Vater bei und las den Brief.
„Nun lasst ihn doch in Ruhe.“, schimpfte Mary. „Ich bin stolz auf dich, mein Junge.“ James, der kein Wort gesagt hatte, seit er den Brief geöffnet hatte, lächelte matt.
„Sie haben doch Recht, Mum. Der Direktor hat tatsächlich nicht mehr alle Kelche im Regal. Aber wer ist wohl Schulsprecherin geworden? Hoffentlich keine Slytherin. Das wär grässlich.“ Sirius zog die Augenbrauen hoch, während Mary aus dem Raum huschte, und sagte:
„Oh ich weiß, wen Prongs gerne als Partnerin hätte.“
„Sirius.“, drohte James leise, doch sein Vater harkte nach.
„Wen?“
„Na Evans, oder Prongs?“ James' Gesicht lief leicht rosa an. Dann gab er zurück:
„Selbst wenn? Sie kann mich doch eh nicht leiden. Außerdem wann waren das letzte mal gleich zwei Gryffindors Schulsprecher?“
„So wie ich das verstehe, geht's hier um ein Mädchen?“, fragte Mary, die gerade wieder herein kam. Sirius grinste nun noch breiter.
„Nein, nicht ein Mädchen, sondern das Mädchen. Das Mädchen hinter dem James seit gut zwei Jahren her ist. Aber sie will nicht mit ihm ausgehen. Die gute Miss Lily Evans ist ein ziemlicher Sturkopf.“
„Und wie.“, sagte James.
„Ah ja...“, sagte Joseph wissend.
„Ist ja gut, ich hab's verstanden.“, sagte James, schüttelte das rot-goldene Abzeichen mit dem großen S aus dem Briefumschlag und nahm es in die Hand. „Jetzt kann ich wenigstens den Slytherins Strafen anhängen. Ha!“, James grinste viel sagend zu Sirius hinüber. „Ich geh packen. Kommst du mit, Pad?“, Sirius nickte und sie stiegen gemeinsam die Treppe rauf. Oben stopfte James seine Klamotten und Umhänge in den Koffer, während Sirius ihn anguckte und sagte:
„Was tust du da, Mann?“, er schnippte mit dem Zauberstab und seine Bücher, Klamotten und sonstige Sachen flogen in seinen eigenen Koffer.
„Hast Recht.“, meinte James und tat es Sirius gleich. „Es is noch früh. Lass uns in die Winkelgasse gehen. Wir brauchen die neuen Bücher und ich will noch in den Quidditchladen.“
„Was für ne Riesenüberraschung.“, grinste Sirius. In der Winkelgasse besorgten sie sich rasch ihre Sachen und genehmigten sich dann noch einen großen Eisbecher. Plötzlich verschluckte James sich furchtbar an seinem Kaffee.
„Prongs?“
„Da ist sie.“, keuchte James. Sirius brauchte sich nicht umzudrehen um zu wissen, wer sie war, doch er tat es trotzdem. Wie erwartet saß dort Lily Evans mit ihrer Freundin Brooke. Augenblicklich verschwand sein Freund hinter der Eiskarte. Sirius grinste diabolisch, legte etwas Gold auf den Tisch und zog James in den Quidditchladen, wo er sicher sein konnte, Lily nicht anzutreffen. Kaum durch die Tür klebte James mit seinem Blick auch schon an dem neuen Besen, stellte enttäuscht fest, dass er besser war als sein eigener, kaufte schließlich doch nur ein Besenpflegeset und verlängerte sein Abo für „Rennbesen im Test“.
Jeder mit einer großen Tüte in der Hand apparierten sie zurück nach Potter Manor. Dort packten sie ihre neuen Sachen gleich in den Koffer.
„Du, ich muss noch mal los.“, sagte Sirius.
„Kate?“
„Yep! Muss mich doch noch verabschieden, schließlich fahren wir bald.“, sagte Sirius und verschwand durch die Tür.
„James!“, rief seine Mutter eine Weile später von unten. „Hier ist jemand, der dich sprechen möchte!“
„Komme!“, rief James zurück und trampelte die Treppe hinunter. „Eryn!“, stellte er fest.
„Korrekt.“, sagte sie und grinste. „Da Sirius meine Schwester in Beschlag hat, dachte ich ich schau mal vorbei.“
„Klar, ähm... gehen wir doch auf die Terrasse und trinken nen Eistee.“
„Okay.“, draußen schwiegen sie sich mehr oder weniger an.
„Also, du hast gesagt, wenn ich reden möchte...“
„Schieß los.“, sagte sie sofort und er lächelte sie dankbar an.
„Also, da ist dieses Mädchen...“
„Ich wusste es!“, rief Eryn triumphirend verstummte dann aber. „Tschuldige. Mach weiter.“
„Okay, also dieses Mädchen. Sie heißt Lily und ich frage sie schon seit Jahren nach einem Date, aber sie will einfach nicht. Sie staucht mich jedes Mal zusammen.“
„Kannst du dir einen Reim darauf machen, warum sie das tut?“
„Nein! Na ja... ja, schon.“
„Aha, der wäre?“
„Sie denkt ich bin ein eingebildeter Macho, der die Nase so hoch trägt, dass er seine eigenen Schuhe nicht mehr sieht.“
„Was hast du angestellt?“
„Ich naja...“, wie sollte er das erklären ohne sie in sein Zauberergeheimnis einzuweihen. James stockte kurz, dann fuhr er fort: „Wir spielen den anderen Schülern und den Lehrern ganz gerne Streiche. Sie findet das unverantwortlich und überhaupt nicht lustig. Sie glaubt ich mache andere Schüler fertig, nur weil ich der Mannschaftskapitän unseres Sportteams bin und gut in der Schule und eben andere veralbere. Sie glaubt ich bin ein kindischer Nichtsnutz. Das sagt jedenfalls Remus, denn der ist mit ihr befreundet und das ist eigentlich noch schlimmer als gar nichts mit ihr zu tun zu haben. Dann hat sie sich letztes Jahr von ihrem Freund getrennt, weil der meinte mich halb tot schlagen zu müssen, weil ich sie nach dem Stundenplan gefragt habe und ich Idiot war bei der Krankenschwester und sie hat nach mir gesehen und ich frag sie gleich wieder nach einem Date. Dann war da noch diese Aktion im See, wo ich irgendwie fast ersoffen wäre und sie und ihr neuer Macker haben mich rausgezogen und dann hat sie mir das Leben gerettet und was mach ich? Ich schnauze sie und Jeff an. Das is ihr Freund und ach… alles in allem benehme ich mich wie ein Vollidiot wenn ich in ihrer Nähe bin!“, sprudelte es aus ihm hervor. „Aber ich glaube, ich liebe sie wirklich. Ich meine, sie ist perfekt! Sie ist schön und klug und beliebt und nett. Letzteres jedenfalls zu allen anderen.“ Eryn atmete tief durch. Er zog ein Foto aus der Hosentasche und zeigte es ihr. Zu spät bemerkte er, dass es ein Zaubererfoto war. „Oh oh...“
„Du auch?“, fragte sie nun.
„Häh?“
„Kate und ich haben noch einen kleinen Bruder, er ist auch ein Zauberer.“
„Im Ernst jetzt?!“
„Ja. Er geht nach Hogwarts. Kennst du Hogwarts?“
„Ich glaubs nicht…“, stöhnte James. „Sirius und ich… wir gehen da auch hin und Remus natürlich auch.“
„Nein! Ihr geht auch nach Hogwarts? Das ist so cool!“
„Ja, ist es meistens.“
„Dann spielst du den Schülern vermutlich auch keine Streiche, sondern verhext sie, was?“
„Na ja... meistens schon, ja.“, gab James zu.
„Übrigens, deine Lily ist wirklich hübsch.“, sagte Eryn und gab ihm das Foto wieder. „Dich hats wirklich erwischt, oder?“, schmunzelte sie.
„Ja.“
„Okay James. Ich kann dir hier ein paar Ratschläge geben, aber du musst sie befolgen, okay?“, James nickte eifrig. „Erstens: Keine anzüglichen Bemerkungen in ihrer Gegenwart. Zweitens: Keine Dateeinladungen mehr, das scheint sie in den Wahnsinn zu treiben. Drittens: Keine Streiche mehr auf Kosten von anderen. Viertens: Halt dich bedeckt, versuch nicht krampfhaft ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Am Besten, du hältst dich etwas von ihr fern für eine Weile.“
„Das dürfte schwierig werden.“
„Warum?“
„Man hat mich zum Schulsprecher ernannt und ich gehe schwer davon aus, dass sie meine Partnerin sein wird.“
„Okay, vergiss Punkt vier. Sei um Himmels Willen einfach nett. Geh mit ihr um als wäret ihr Freunde und nicht als wäre sie ein Preis den du gewinnen musst.“
„Wow, Eryn. Ich... danke!“
„Kein Problem.“
„Ich halte dich auf dem laufenden was sie und mich angeht.“
„Das hoffe ich doch.“, sie grinste.
„Ich schätze, du bist an Eulenpost gewöhnt?“
„Ja.“
„Okay. Nochmals, vielen Dank.“, sie schwiegen kurz. „Sag mal, wer ist dein Bruder?“
„Er heißt David.“
„Nein!“
„Doch.“
„Welches Haus?“
„Gryffindor.“
„Ich glaub es nicht. David Bowl ist dein Bruder?“
„J-ja.“, sagte sie. „Wieso, kennst du ihn?“
„Ob ich ihn kenne? Er ist das Prunkstück meiner Quidditchmannschaft. Ein klasse Sucher.“
„Zufälle gibt's.“, grinste sie, aber James dankte Merlin dafür, dass er Eryn kennengelernt hatte.
Zwei Tage später schleiften James und Sirius ihre Koffer durch den Gang im Hogwarts-Express. Hier und da begrüßten sie ein paar bekannte Gesichter und ganz vorne öffneten sie die Tür des Marauder-Stammabteils, wo der Imbisswagen als erstes Halt machte. Remus und Peter saßen schon da und eine herzliche Begrüßung folgte. James setzte sich an den Fensterplatz, von wo aus er auf den Bahnsteig sehen konnte. Dort waren viele Eltern, die ihren Kindern zuwinkten und die letzten Schüler, die noch in den Zug mussten. Dunkelrote Locken verrieten James, dass auch Lily noch nicht im Zug war. Sie blickte suchend umher und ihre Blicke trafen sich für einen Moment. James grinste und hob die Hand, doch in dem Augenblick tippte jemand auf Lilys Schulter und sie drehte sich weg. Leise seufzend richtete James seinen Blick wieder ins Abteil, wo er Sirius und Peter beobachtete, die ein Partie Snape explodiert spielten. Kurz bevor der Zug anfuhr stand James auf und begab sich in das Abteil der Vertrauensschüler. Er war der Erste und setzte sich ans Fenster um weiterhin die Leute auf dem Bahnsteig zu beobachten. Die Tür wurde geöffnet und jemand trat ein. Dieser jemand sprach James auch sogleich an:
„Du? Was tust du hier? Das ist das Vertrauensschülerabteil, Potter!“, James erhob sich und war damit gute zehn Zentimeter größer als Lily.
„Halt mal die Luft an, Ev - Lily. Ich hab genauso das Recht hier zu sein, wie du.“
„Ich bin Schulsprecherin, Potter!“
„Schön, dachte ich mir schon, da du schließlich auch hier bist.“, James steckte die Hand in die Hosentasche und warf Lily etwas kleines zu. Sie fing es auf und betrachtete es.
„Du bist Schulsprecher?“, fragte sie verwundert. „Soll das ein blöder Scherz sein?“ James schüttelte den Kopf und setzte sich wieder hin.
„Frag nicht wie und warum, ich weiß es auch nicht. Keine Ahnung, was Dumbledore geritten hat.“ Lily setzte sich ihm gegenüber.
„Nun, auch wenn ich kaum glauben kann, dass ich das sage, aber er wird sich wohl schon etwas dabei gedacht haben, oder?“ mit diesen Worten gab sie ihm das Abzeichen zurück.
„Herzlichen Glückwunsch übrigens.“, murmelte James.
„Was?“
„Schulsprecherin. Das ist klasse, aber eigentlich war es ja zu erwarten.“
„Danke“, sagte Lily etwas verdattert. Erneut wurde die Tür aufgeschoben und ein Haufen Fünftklässler kam herein. James stellte sich lediglich vor, obwohl man ihn seit zwei Jahren als Quidditchkapitän kannte, und überließ ansonsten Lily das Reden. Lily gab ihnen die Passwörter.
„Das Passwort für das Vertrauensschülerbad ist Tannenduft.“, fügte James hinzu. Die Fünftklässler nickten und verließen das Abteil wieder. James versuchte irgendwie die peinliche Stille zu überbrücken und sah Lily an. „Deine Haare sind kürzer.“, stellte er fest. Sie nickte und fuhr mit der Hand durch ihre roten Locken, die wirklich um einiges kürzer waren und nur noch zu ihren Schultern reichten.
„Ja, es wurde irgendwie zu lang.“
„Steht dir sehr gut.“, stellte James fest und grinste. Lily lächelte überrascht.
„Also, man sieht sich, denk' ich. Bis dann, Lily.“
„Ja.“ James folgte den Fünftklässlern aus der Tür. Draußen lehnte er sich gegen die Wand und drehte das Schulsprecherabzeichen in Händen.
Vielleicht wird das Ganze ja doch nicht so übel, dachte er und steckte es sich lächelnd unter das Kapitänsabzeichen. Zurück im Abteil zog er sich seinen Schulumhang über und klaute von Sirius einen Lakritzzauberstab. Wenig später hielt der Zug auch schon im Bahnhof von Hogsmeade. Die Schüler verließen den Zug und stiegen in die Kutschen, während Hagrid die Erstklässler zum See geleitete.
Nachdem sie im Schloss angekommen waren und die Auswahl vorüber, plünderten Sirius und James die Platten und Schüsseln, die aufgetischt wurden, während Remus sich mit Lily unterhielt
„Deine Haare sind ab.“, stellte er fest und lächelte. „Sieht gut aus.“
„Danke, Remus.“ Eine gute dreiviertel Stunde später ließ Sirius den letzten Hühnerknochen auf seinen Teller fallen und prompt verschwand alles, um Platz für den Naschtisch zu machen. Nach Unmengen von Eiscreme, Pudding, Torte und Kürbiskuchen lehnte James sich zufrieden zurück und trank den letzten Schluck aus seinem Kelch.
„Nun denn.“, sagte Dumbledore. „Ich habe für dieses Schuljahr ein paar Ankündigungen zu machen. Doch als aller erstes: Mr Black, Mr Potter.“ Alle Augen richteten sich auf die Angesprochenen. Sie schluckten. Hatten sie etwa etwas angestellt, von dem sie nicht mal selbst etwas wussten? „Würden sie für unsere Neuankömmlinge die wichtigsten Schulregeln erläutern?“ James sah seinen Schulleiter an, der lächelte.
„Klar!“, sagte Sirius laut. „Kein Schüler darf nachts auf den Gängen herumschleichen.“
„Der Wald auf den Ländereinen ist für Schüler verboten.“, ergänzte James.
„Drittklässler dürfen mit Erlaubnis ihres Vormundes das Dorf an den Wochenenden besuchen.“
„Erstklässler können nicht in den Quidditchteams aufgenommen werden.“
„Die Liste der verbotenen Gegenstände ist an Filchs Bürotür einzusehen. Dürfte in etwa fünfhundert Gegenstände umfassen. Wie zum Beispiel…“, Sirius leierte eine große Anzahl an Sachen herunter, die er alle selbst schon hatte einbüßen müssen.
„Und schließlich die wichtigste Regel:“, sagte James und Sirius fuhr fort:
„Versuche niemals Peeves etwas zu befehlen, sondern biete ihm einen Deal an.“ Die Halle lachte, obwohl die meisten Schüler wussten, dass es stimmte.
„Vielen Dank, Mr Black und Mr Potter. Wie auch immer. Dieses Jahr an Halloween wird ein Wettkampf stattfinden.“ Gemurmel ging durch die Menge. „Die jeweiligen Siebtklässler werden sich an Halloween einem Duellierturnier stellen.“
***
Jah... ich weiß, das ganze klingt ziemlich abgespaced, aber so habe ich es vor zwei jahren geschrieben und so extrem wollte ich es dann doch nicht verändern.
also... kritisiert schön!
LG LasVegas
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