
von Looney&Soey
Snape rauscht durch die Gänge.
Plötzlich knallt ein kleiner Erstklässler in den Lehrer hinein.
Und unser Professor lächelt.
Nein, nicht teuflisch oder fies, sondern freundlich-besorgt.
„Hast du dir was getan?“, fragt er lieb, hilft ihm auf und lässt ihn weitergehen als er sicher ist, dass der Kleine keine Verletzungen davon getragen hat.
Jetzt dreht er sich um und freut sich, dass alle Schüler so fröhlich sind.
Gerade kommt ihm nämlich sein kichernder Fanclub entgegen.
Die Gruppe von Kindern trappelt auf ihn zu und fängt anhänglich an sich an seinen Umhang zu klammern und mit ihm zu quatschen und ihn um Autogramme anzubetteln.
Für sie ist der Zaubertränkeprofessor ein großes Vorbild.
Und Snape hat auch noch eine Überraschung für sie parat, dazu aber später.
Aus einer kleinen dunklen Nische, tritt Dumbledore heraus.
Er reibt sich diabolisch grinsend die Hände, und düst böse kichernd weiter, hinaus auf die Ländereien.
Dort angekommen versteckt er sich hinter Hagrids HĂĽtte.
Er wartet ein paar Minuten, bis er Fleur erblickt, die mit eingezogenem Kopf und ganz in schwarz gekleidet, was ihr sicher nicht viel bringt, denn es ist helllichter Tag, aus der Kutsche schleicht.
Sie rennt auf das Gemüsebeet des Wildhüters zu, sieht sich hektisch nach rechts und links um und fängt dann hastig an das Gemüse herauszurupfen.
Mit ihrer Beute geht sie wieder zurĂĽck in die Kutsche und panscht sich eine GemĂĽsemaske mit Mr. Filchs Mixer zusammen.
Dumbledore hĂĽpft (einen auf Rumpelstilzchen machend) wieder zurĂĽck ins Schloss und spioniert weiter.
Auf dem Quidditchfeld sitzt Madam Hooch und jammert Professor Flitwick damit zu, dass sie so wahnsinnige Höhenangst hat und ihr dieses besch... Spiel allmählich auf den Keks ging.
Der aber hat Besseres zu tun, als ihr zu zuhören, denn gerade hat er von Kobold GmbH seine lang ersehnten schwarzen Lack bemalten Stelzen zugeschickt bekommen, die untenrum mit roten Flammen verziert waren (danke Dr. House für ihren hervorragenden Geschmack).
Dumbledore hatte inzwischen ein paar weitere Schüler ausgemacht, die er zusammen mit Professor McGonagall ärgert.
McGonagall liebt es nämlich unfair und gemein zu den Schülern, vorallendingen zu denen aus Gryffindor und Hufflepuff, zu sein. Deswegen ist sie auch mit Snape verfeindet.
Hermine geht mit vier Hauselfen im Schlepptau an ihnen vorbei.
Sie ignoriert den Direktor seit neuestem, da er ihr verboten hatte, eigenen Hauselfensklaven zu bekommen.
„Marsch!“, schrie sie und die Hauselfen trotteten ihr nach.
„Seid froh, dass ihr nicht auf Knien hinter mir herrutschen müsst! Und seid mir dankbar, dass ich euch von den Malfoys weggeholt habe! Diese besch... Kuschelpädagogig ist ja echt zum kotz..“, faucht Hermine angewidert und geht weiter.
In einem anderen Gang highheelt Ginny mit ihren zwei Freundinnen durchs Schloss.
Sorry, Freunden.
Den eines der Mädchen ganz in pink und schwarz, ist ein Junge.
Justin Finch-Fletchley ist nämlich heimlich in die Freundin von Ginny verliebt. Was er aber nicht weiß:
Das hübsche Mädchen an ihrer Seite ist in Wirklichkeit auch ein Junge, und in Ginny verknallt.
Deswegen zwängen sie sich freiwillig in pinke Highheels und schwarze Miniröcke, kleine Fetzen mit Trägern, die den Namen ‚Top’ eigentlich gar nicht verdienen und Riesenausschnitt, dessen Inhalt sie natürlich ausgestopft haben.
In einem leeren Klassenzimmer sitzt Big Ron und ĂĽbt seinen Rapgesang.
Er hat Schlabberhosen an, deren Arsch bei den Kniekehlen angelangt war, eine Menge blinkenden Goldschmuck um den Hals und eine riesengroĂźe Sonnenbrille auf.
Alles in allem versucht er sein Idol, einen bekannten Muggelrapper nachzumachen.
Gerade kommen drei Personen herein.
Eine von ihnen ist Draco Malfoy, der sich mit Leidensmiene einen Vortrag über die Fotosynthese der Pflanzen von, richtig, Crabbe und Goyle anhören muss.
„Yo, Draco, was geht ab, mann?“, fragt Ron seinen Freund.
Der Ärmste darf natürlich nicht antworten, weil er sonst den biologischen Vortrag der Beiden unterbrechen würde.
„Was’n das für’n Bullshit?“, meckert Ron.
Denn unser Superrapper in spee hegt keine Vorliebe fĂĽr Biologie.
Außerdem hüpft gerade Moody draußen vorbei, in einem ganz bestimmten Wahn, der mit ‚S’ anfängt und mit ‚adumasu’ aufhört.
Deswegen bringen sich auch alle vor ihm in Sicherheit,
als sie sehen, dass er gerade versucht, sich eine Pfauenfeder
in den Allerwertesten zu schieben.
Harry Potter versteckt sich ebenfalls in einem Klassenzimmer, guckt verliebt in einen Spiegel, liest ein Buch ĂĽber sich selbst und merkt nicht das Sprout ihn von hinten mit einer Teufelsschlinge erwĂĽrgen will.
Jetzt ist es an der Zeit, sich in der groĂźen Halle anzusehen, was Snape fĂĽr seine lieben Kinderchen vorbereitet hat.
Ebengenannter guckt gerade ganz glĂĽcklich auf das riesengroĂźe KuchenbĂĽffet, dass er aufgebaut hat.
Alle freuen, sich, nur drei Personen nicht.
Die fiesen Zwei, auch Fred und George genannt, hocken mit Dumbledore unter dem Tisch um ein Attentat auf Snape zu planen.
Sie haben Stift und Papier vor sich, kritzeln wĂĽste Beschimpfungen darauf, basteln alles zu einem Flieger und wollen ihn damit erschieĂźen.
Doch Snape kann gerade nicht erschossen werden, er muss die Schülerin trösten, die den Flieger ins Auge bekommen hat.
Ein paar Ravenclaws schnappen sich Kekse, auf denen SprĂĽche stehen wie,
„Es gibt immer jemanden der dich lieb hat“ und verziehen sich wieder zu Fluffy, der die Schüler auf seinem Rücken durchs Schloss reiten lässt...
Außerdem... ähhh??
Wir, die geisteskranken Autorinnen, schreiben jetzt lieber schnellstens das Wort ‚E N D E’,
weil wir das merkwürdige Gefühl haben, in dieser Geschichte etwas megamäßig verwechselt zu haben...
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