Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

A Dead Heart’s Desire - Chapter Four – Death Eaters Deserve to Die

von Dr. S

Summend betrat Sirius nach etwa einer halben Stunde wieder Dracos Zimmer, oder besser, das Zimmer, das er Draco freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, wo er seinen Patensohn vorfand, der misstrauisch beäugte, wie Draco keinen Bissen von dem Sandwich, das man ihm vorgesetzt hatte, anrührte. Die Arme verschränkt hockte er im Schneidersitz auf dem Bett und lieferte sich einen Starrwettkampf mit Harry, der sich auf den Schreibtischstuhl gesetzt hatte.
„Warum isst du nicht, Malfoy?“, fragte Sirius. Den Klamottenstapel legte er neben Dracos Kopfkissen und blieb vor dem Nachttisch stehen, sodass Draco sich umdrehen musste, wenn er den Älteren ansehen wollte. Wollte er anscheinend, wenn auch nur kurz. „Harry, warum isst er nicht?“
„Ich kann für mich selbst sprechen, Black!“, schnaubte Draco.
Sirius hob die Augenbrauen. Warum der Junge nur immer so stur sein musste… Der Gedanke ihn hier alleine mit Harry zu lassen gefiel ihm gar nicht, konnte sein Patenkind seinen Hass auf den alten Schulkameraden wohl nicht bändigen. Hatte man eben ja sehr genau gesehen. Sirius hatte sich oft genug anhören müssen, was für ein schleimiger, mieser Slytherin Draco Malfoy war. Nicht ganz so ein Schnüffler, wie Schniefelus es gewesen war, aber nahe dran. Wenigstens war er im Gegensatz zu Snape nett anzusehen.
„Dann sprich einfach“, raunte Sirius schließlich und verschränkte die Arme vor der Brust, bevor er sich hinter Draco setzte. Immerhin hatte Harry den schönen Platz am Schreibtisch besetzt und doof rumstehen gehörte sich nicht für einen Black.
„Mann…“ Draco atmete schwer aus. „Er kommt wortlos rein und setzt mir das vor.“
Sirius schaute zu Harry, der die Mundwinkel weit heruntergezogen hatte und sich wohl nur schwer beherrschen konnte, Malfoy das Essen nicht ins Gesicht zu schleudern. „Denkst du, er hat das vergiftet?“, gluckste Sirius. „Du kannst ruhig gehen, Harry. Molly wartet sicher schon.“ Harry zögerte und stand eher widerwillig auf. Als ob Sirius es nicht alleine mit einem Teenager aufnehmen könnte. „Ich bin schon groß, also…“
„Ist ja schon gut…“, raunte Harry und winkte ab. „Außerdem hat Kreacher das gemacht. Er war ganz heiß darauf dem jungen Mr. Malfoy etwas ihm angemessenes zu essen zu machen.“ Er rollte mit den grünen Augen.
„Sandwich. Sehr angemessen“, grinste Sirius, ignorierte Dracos Schnauben und winkte Harry, als der sich verabschiedete.
„Aber sag Bescheid, wenn er Dummheiten macht“, grummelte Harry noch.
„Natürlich“, log Sirius und schüttelte ungläubig den Kopf, als die Tür ins Schloss fiel. Sicher würde er ausgerechnet Harry aus seinem weichen Bettchen schupsen, wenn Malfoy weiter das Prinzesschen raushängen ließ. War wenigstens eine Ablenkung und dann musste er immerhin nicht mehr kochen und putzen. Das konnte das neue Dreamteam von Hauself und Todesser übernehmen, während der Hausherr das tat, was ein Hausherr tun sollte – rumkommandieren. Eine phantastische Vorstellung.
„Iss jetzt oder soll ich dir das Maul damit stopfen?“, raunte Sirius, beobachtete wie Dracos Schultern kurz erzitterten und der Blonde sich dann umdrehte. Die Lippen festaufeinander gepresst packte Draco grob das Brot und biss ab. „Geht doch.“ Sirius applaudierte süßlich lächelnd und verdrehte die Augen, als Draco sein Sandwich so heftig auf den Teller knallte, das es kaputt ging. „Das macht man aber nicht. Es gibt Menschen, die hungern müssen.“ Damit das Teil nicht schlecht wurde machte Sirius sich daran es zu verdrücken. „Sowas wie du hat davon ja keine Ahnung“, murmelte er dabei und ließ Draco nicht aus den Augen. Malfoy musste schon sehr hungrig sein, so schwer wie er gerade schluckte. Oder er hatte Appetit auf was anderes. Sirius hätte fast gelacht. Nein, das war ja albern, aber…
Betont langsam fuhr er sich mit der Zungenspitze über die Lippen und drehte den Kopf schnell weg. Merlin, was tat er hier? Baggerte einen widerlichen Todesser an? Und scheiße! Schon die ganze Zeit! Noch tiefer konnte er also doch sinken…
„Ich hab dir ein paar Sachen mitgebracht. Zum Anziehen.“ Sich räuspernd richtete Sirius sich wieder auf und wischte sich die Hände an der Hose ab, bevor er seine alten Sachen auseinander faltete. Damit konnte man durchaus zufrieden sein. Vor seinem sechsten Schuljahr hatte er sein zu Hause so hastig verlassen, dass er sich fast alle Klamotten wieder neu hatte kaufen müssen und damit jetzt einen Stapel total moderner Sachen hier hatte. Modern in den Siebzigern…
„Was ist das denn?“, entfuhr es Draco, als Sirius ihm ein weißes, ärmelloses Hemd mit diversen Rissen, die mit Sicherheitsnadeln geflickt waren, hinhielt.
„Anziehen“, verlangte Sirius kühl.
„Das kann man anziehen?“ Draco verzog die Mundwinkel. „Da waren doch schon hundert Doxys dran!“
Sirius prustete. „Quatsch. Das hat man so getragen.“ Lockerleicht warf er Draco das Hemd zu und wühlte schon weiter in seinen alten Sachen rum. Mann, da sollte er mal versuchen sich wieder rein zu zwängen, stand ihm sicher super. Fast zu schade, um sie an die kleine Prinzessin zu verschwenden.
„Das ist ja nicht mal sauber…“, nörgelte Draco herum.
„Jetzt stell dich nicht so an. Das gehört so… Hier.“ Sirius zog eine alte Jeans hervor. „Schlaghosen…“
„…zieh ich nicht an!“
„…sind wohl nicht so deins, also dachte ich an die hier“, fuhr Sirius unberührt fort und bewarf Draco jetzt auch noch mit der Hose. „Da kam mein Hintern immer wunderbar bei raus.“
Sich die Hose vom Blondschopf ziehend starrte Draco ihn mit großen Augen an und ließ den Blick automatisch tiefer gleiten.
„Na, na, na.“ Sirius hielt Malfoy strafend einen Finger vor die Augen. „Wo wollen wir denn hin?“
„W-Was?“, hauchte Draco, wollte dabei wohl fester klingen, aber das konnte er vergessen. Ganz allein in einem Haus mit dem gefürchteten Sirius Black! Na ja, der würde schon wissen, das Peter eigentlich nach Askaban gehörte. Wahrscheinlich hatte der Junge sich oft genug mit seinem Vater über diese… Sache amüsiert. Sirius wollte gar nicht daran denken. Diese ganze Geschichte war einfach nur gemein!
„Zieh’s einfach an. Ich kann dir natürlich auch gerne das Nachthemd meiner Mutter besorgen“, murmelte Sirius leicht abwesend, blinzelte und lächelte Draco kurz an, was der gar nicht mitbekam, so pikiert wie er gerade die Sachen musterte. Kopfschüttelnd drehte Sirius sich um.
Vielleicht war er wirklich zu alldem gezwungen worden… Sirius‘ Eltern waren zwar keine Todesser gewesen, Voldemorts Ziele hatten sie aber für richtig gehalten. Regulus dagegen war wie fast jeder Slytherin damals Voldemorts Reihen beigetreten… Und Regulus hatte Schiss bekommen. Wie das endete sah man an der kleinen Zahl unter dem Namen von Sirius‘ Bruder am Stammbaum. 1979, gerademal achtzehn Jahre alt war sein Bruder gewesen, als er – vielleicht – gemerkt hatte, dass es doch nicht so toll war, was Voldemort vor hatte und sich davon hatte machen wollen. Das hatte er mit seinem Leben bezahlt…
Draco war auch achtzehn. Jung und manipulierbar. Aufgewachsen in einer traditionellen, strengen und reinblütigen Familie, genau wie die von Sirius. Vielleicht steckte in dem jüngsten Malfoy auch irgendwo ein kleiner Rebell? So wie Andromeda oder so wie Sirius selbst einer war.
„Oh, Merlin…“, hauchte Draco gerade mehr als beschämt. „Nicht umdrehen!“
Sirius achtete gar nicht auf den Jungen und schaute über die Schulter. „Steh auf“, verlangte er und drehte sich ganz um. „Jetzt mach schon. Braucht dir nicht peinlich sein.“
Nur widerwillig erhob Draco sich, immer noch leicht geschwächt von seiner Verletzung. Mit verschränkten Armen musterte Sirius den Jüngeren, der so auch wunderbar in einen Coca Cola Werbespot gepasst hätte. Warum war das auf einmal so warm hier drin?
„Weiß gar nicht, was du hast. Steht dir besser, als dieses Umhang-Ding“, raunte Sirius, zückte den Zauberstab und brachte Draco so zum Keuchen. „Komm wieder runter. Ich will nur die Löcher zu machen.“
„Ich dachte, das trägt man so?“, antwortete Draco und entlockte Sirius ein heiseres Lachen.
„Trug“, korrigierte er, „und ich lass dich doch nicht mit Waffen am Körper rumlaufen.“ Sirius deutete auf das silberne Metall der Sicherheitsnadeln, die er dann langsam entfernte.
„D-Damit kann ich doch gar nichts… ausrichten“, presste Draco hervor. Sein Bauch spannte sich merklich an, als Sirius‘ Finger darüber fuhren und Sirius glaubte, Malfoys Herz richtig hämmern zu sehen.
„Nicht? Na, da könnt ich dir aber einiges beibringen“, grinste Sirius und wackelte lasziv mit den Augenbrauen, als er Dracos Blick traf. Ein bisschen flirten durfte man ja noch. Lenkte wenigstens ab.
„Ich… ähm…“, stotterte Draco herum, räusperte sich und hielt die Luft an, was den Herzschlag nur deutlicher hervorhob.
„Nervös, Malfoy?“, raunte Sirius und verschloss die Löcher magisch. „Nervöser als beim ersten Mal…“ Draco keuchte leicht auf. „…Cruciatus?“ Und schnaubte jetzt ungehalten.
„Du hast doch keine Ahnung, von was du redest, Black“, presste er hervor und drehte den Kopf weg.
Sirius fasste ihn am Kinn und brachte Draco wieder dazu ihn anzusehen. „Doch, natürlich. Ich habe den Cruciatus gespürt und zur Genüge gehört, was sie dabei schreien. Wie war das für dich, Malfoy? Hat es dir genauso viel Spaß gemacht, wie deiner Tante?“
Das Draco auch durchaus festzupacken konnte, merkte Sirius jetzt, als der Jüngere ihn barsch am Handgelenk fasste und den Arm des Schwarzhaarigen herunterzog. „Rede nicht über Sachen, von denen du keine Ahnung hast“, spuckte er regelrecht aus und hielt Sirius‘ Handgelenk doch länger als notwendig fest, mit dem Daumen aber nicht in der Lage den schnellen Pulsschlag des Anderen zu ertasten.
Sirius lachte schließlich leise los und streckte sich nach dem dunklen Hemd, das noch auf dem Bett lag. Draco ließ ihn los und schaute schmollend zur Seite. Ernstes Thema, ja, ja… Aber Sirius war sich mehr als sicher, dass da schon Blut an den schmalen Händen klebte. Todesser hießen ja nicht umsonst so.
„Hier…“ Sirius legte dem jungen Mann das Hemd über die Schultern. „Zieh das drüber. Wollen ja nicht, dass du dich erkältest.“
„Heizen wäre eine andere Möglichkeit“, murmelte Draco, streckte die Arme durch die Ärmel und keuchte auf, als flinke Finger sich an seinem Hosenbund zu schaffen machten. „Was…“
„Die ist noch ein bisschen weit.“ Sirius zog den Stoff nach vorne und steckte demonstrativ zwei Finger hinein. „Mann, du hast aber auch keinen Arsch in der Hose…“
Draco wollte wohl etwas sagen, aber mit Sirius‘ Hand an der Stelle entfuhr ihm nur ein fiependes Wimmern, das den Älteren sehr amüsierte.
„Gürtel dürfte ja wieder gehen“, sagte Sirius unbeeindruckt und machte einen Schritt zur Seite um das, was er da zur Auswahl hatte, zu mustern. „Der drückt nicht so, wenn ich mich recht erinner.“
„Gib mir einfach irgendeinen“, verlangte Draco, ein leichtes Zittern in der Stimme, das nicht von Angst zeugte.
„Hör mal, Malfoy. Das ist mein Haus und du solltest dir ernsthaft einen anderen Ton angewöhnen“, brummte Sirius, fasste Draco mit einer Hand an der nicht mehr verletzten Hüfte und zog ihn etwas näher, während er sich einen Spaß daraus machte, extra langsam das Leder durch die Gürtelschlaufen zu ziehen.
„Hör mal, Black. Das ist meine Hose und ich würde dich bitten die Pfoten davon zu lassen“, sagte Draco bemüht ruhig. Eine Hand legte er auf Sirius‘ Oberarm und versuchte einen angemessenen Abstand zwischen sich und den älteren Mann zu bringen.
„Eigentlich ist das meine Hose und ich hab sie dir geliehen“, sagte Sirius, ließ Draco nicht aus den Augen und verschloss mit ein paar schnellen, ruckartigen Bewegungen den Gürtel. „Jetzt schauen wir uns doch mal das Endergebnis an.“ Mit einem Schwenk seines Zauberstabes flog ein altes, dunkles Leinentuch von einem Standspiegel neben dem Fenster.
Draco rührte sich aber kein Stück. Die Wangen leicht rosa starrte er Sirius verwirrt an, seine grauen Augen scannten den Anderen regelrecht und die rechte Hand krallte sich an Sirius‘ deutlich spürbaren Bizeps fest.
Als würden kleine elektrische Impulse von Malfoys Fingerspitzen ausgehen, so fühlte sich die leichte Berührung an und das sollte sie nicht. „Ich denke…“ Sirius drehte den Blonden herum, ließ ihn in den Spiegel schauen und beobachtete die Reaktion, als er sich von hinten leicht gegen Draco drückte. „…das solltest du der Duellweste vorziehen. Endgültig. Der Umhang ist dir viel zu groß.“ Draco verengte die Augen zu schmalen Schlitzen, aber nur bis Sirius‘ Atem ihn am Hals traf, dann schloss er sie ganz. „Wir könnten dich beschützen.“
„Kakerlaken brauchen keinen Schutz, Black. Die überleben alles. Du bist das beste Beispiel dafür“, antwortete Draco. „Eure Methoden zur Läuterung sind zwar wunderbar verschieden, aber einfallsreich ist was anderes.“
Sirius hob eine Augenbraue. „Methoden? Ich wollte nur freundlich sein.“
Blitzschnell drehte Draco sich herum, nur eine Nasenspitze von Sirius entfernt, den Blickkontakt stur aufrecht erhaltend. „Freundlich. Natürlich und ich bin…“
„…eine verzogene Prinzessin“, knurrte Sirius. „Aber das zieht hier nicht. Du bist allein und wehrlos.“ Er verringerte die Distanz zu dem geringfügig Kleineren, der sich aber nicht einschüchtern ließ, womit Sirius überhaupt nicht gerechnet hatte.
„Du bringst es doch gar nicht fertig mir irgendwas zu tun. Das machen Gryffindors nicht“, behauptete Draco felsenfest überzeugt.
„Harry hat nur nicht getroffen, Malfoy. Ich kann zielen.“
„Beweis es.“
Beweisen konnte Sirius nichts, außer, das er mit offenem Mund total bescheuert aussah. Merlin sei Dank rettete Remus ihn, indem er nicht gerade leise das Zimmer betrat. Leise fluchte der Werwolf, war wohl an einer alten Diele hängengeblieben, und gab Sirius so die Gelegenheit, Draco noch etwas zu zuflüstern.
„Du solltest schlafen. Dabei siehst du wenigstens niedlich aus.“ Etwas zu hastig wandte er sich ab und schritt zur Tür. „Brauchst du mich hier, Moony?“ Angesprochener schüttelte den Kopf. Schon klar. Wollte vernünftig mit dem Kleinen reden und da störte Hitzkopf Black nur. „Ich bin unten. Wenn du was brauchst, frag wen anders. Ich will nicht gestört werden.“ Damit knallte er die Tür hinter sich zu.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Der Unterschied zwischen Evanna und den übrigen Kandidatinnen ist der: Die anderen können Luna spielen; Evanna Lynch ist Luna.
David Heyman über Evanna Lynch