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Fanfiction

A Dead Heart’s Desire - Chapter Nineteen – The Matter of Timing

von Dr. S

Kreacher verbeugte sich in einer Form, die wohl Grazie bekunden sollte. „Kreacher ist wieder da, Herr, und das obwohl der Blutsverräter ihn des Hauses verwiesen hat… Und seht nur wen Kreacher mitgebracht hat.“
Lucius Malfoy machte eine knappe Handbewegung. „Geh aus dem Weg, Kreacher, ich bin jetzt dran.“
„Malfoy…“, zischte Black und griff nach seinem Zauberstab. Dabei schob er Draco automatisch aus dem Weg.
„Black, du Flohschleuder“, höhnte der ältere Malfoy lässig. „Du lebst also doch noch.“ Damit schien das Gespräch der beiden Männer beendet, denn sein Vater begann Flüche auf Black zu schießen, stellte Draco erschrocken fest. Er wollte eigentlich nach seinem eigenen Zauberstab greifen, doch Sirius‘ Flüstern hielt ihn davon ab.
„Nicht“, zischte der Schwarzhaarige. „Geh zur Seite…“
„Schick meinen Sohn zu mir, Black“, rief der Hausherr von Malfoy Manor in diesem Moment.
„Was ist hier los?“
Dracos Kopf flog zu Lupin herum, der verschlafen aus einem der Zimmer kam. Als er Lucius Malfoy erblickte war er innerhalb einiger Sekunden in Angriffsstellung gegangen und hob seinen Zauberstab.
Draco war kurz davor einzuschreiten. Warum hatte sein Vater ausgerechnet jetzt auftauchen müssen? Gerade wo alles… gut zu werden schien. Er hätte wissen müssen, dass das nicht sein konnte. Er hatte es Sirius von Anfang an gesagt. Es gab immer etwas, das ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Und wenn er jetzt nicht mit seinem Vater gehen würde, würde er vielleicht jemanden verletzen. Nur dass er dann nie wieder Kontakt zum Orden haben würde, außer auf dem Schlachtfeld. Nie wieder Kontakt zu… Sirius. Er zog sich in eine Ecke zurück und versuchte dem stechenden Blick seines Vaters auszuweichen, der im Moment nichts tun konnte, um ihn zu sich zu holen, da er im Kampf vollkommen eingespannt war.
„Lass mich mit euch kämpfen, Black…“
„Nein.“ Sirius sprang ein Stück zur Seite, um einem Fluch auszuweichen und schüttelte atemlos den Kopf. „Du würdest kein Spion mehr sein können.“
Lupin brüllte irgendetwas und immer mehr Mitglieder des Ordens erschienen in der Eingangshalle.
„Wenn dein Vater nicht noch Verstärkung in der Hinterhand hat, dann ist er bald Matsch…“, murmelte Sirius und drückte Draco weiter in die Ecke des Gangs. Er warf einen kurzen Blick herum und gab Lupin ein Zeichen.
Der Werwolf beobachtete die beiden skeptisch, nickte aber schließlich. Er formte etwas mit den Lippen, das Draco nicht zu entziffern vermochte, doch Sirius schien es zu verstehen und zog den Blonden mit sich in ein nahes Zimmer. Er schloss die Tür, legte einige Zauber über sie und wand sich dann Draco zu.
Eigentlich waren sie wohl eher in einer Abstellkammer gelandet, jedenfalls ließ der mangelnde Platz das vermuten.
„Was…?“
„Die brauchen mich da draußen nicht“, flüsterte Sirius und drängte Draco gegen die Wand. „Aber du brauchst mich.“
Draco lachte unnatürlich hoch auf. „Wir vögeln nicht, während mein Vater da draußen ist.“
Mit ebenfalls für ihn untypischem Ernst schüttelte Sirius den Kopf. „Nein, tun wir nicht. Hör zu, Draco-Baby. Das Timing deines Vaters war wirklich ungünstig, aber ich weiß, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast.“
„Was soll ich denn jetzt noch machen? Wenn ich mit Vater gehe…“
„Dein Vater ist es nicht wert. Wenn du mit ihm gehst – sollte er hier lebend rauskommen – dann müssen wir ohnehin unser Hauptquartier wechseln. Du bist stärker als er, du bist ein besserer Mensch. Lass dich nicht von ihm einschüchtern, Draco-Baby…“
Sirius fuhr dem Jüngeren sanft über die Wange. „Ich werde veranlassen, dass wir Kontakt zu dir aufnehmen… Sei vorsichtig, pass auf wann du wo was sagst, ja? Dann wirst du es schaffen. Halte dich zur Not an Snape. Snape weiß was zu tun ist.“
„Oh, Fuck…“ Draco wimmerte leise auf und ließ den Kopf gegen die Wand sinken. „Ich glaube nicht, dass ich das schaffe. Ich werde auffliegen. Und dann bringt mein Vater mich um…“ Panisch vergrub Draco sein Gesicht in den Händen. Sirius beugte sich vor und zog seine Handflächen weg.
„Schau mich an.“
Zwei Paar graue Augen trafen sich.
„Denk immer daran, dass du schon dein ganzes Leben lang eine Maske getragen hast. Ich weiß, dass es so ist. Die einzige Veränderung für dich ist, dass du aufmerksamer sein musst. Du musst Details aufnahmen und kombinieren, um sie an uns weiterzugeben. Wir werden dich beschützen, wie wir Snape beschützt haben.“
„Ich möchte nicht so werden wie er… So verbittert…“
„Wirst du nicht, Darling“, meinte Sirius mit einem Hauch von Belustigung. „Darauf werde ich schon achten. Aber pass auf dich auf, okay?“
„Alles klar…“, meinte Draco und atmete tief ein. „Dann ist das jetzt also der Abschied?“
„Ich fürchte ja, aber kein endgültiger.“
Sirius‘ Lippen legten sich überraschend sanft und zärtlich auf Dracos. Der Blonde riss überrascht die Augen auf, als die übliche Härte und Wildheit in Sirius‘ Berührungen fehlte. Stattdessen grub der Ältere seine Hände in die blonden Haare des Jungen. Scheiße, es tat ihm ja auch leid, so viel von dem Kleinen zu erwarten, wie jeder Andere immer nur zu fordern, aber heute war es notwendig, dachte Sirius seufzend.
Die Leidenschaft war da. Das Kribbeln auch. Wie immer wenn Sirius Draco küsste. Aber diesmal ging es langsamer. Das Feuer wärmte nur, verbrannte nicht. Kroch langsam durch seinen Körper, ließ ihn zitternd zurück.
Draco hatte einige Mühe nicht zu weinen. Auch Sirius‘ Augen blickten dunkler als sonst. Diese weichen Lippen würde er eindeutig vermissen.
„Ciao…“, flüsterte Sirius plötzlich, riss sich los und floh ruckartig aus dem Raum. Zurück ließ er Draco, der mit verkrampften Händen nach Atem rang. Was würde passieren, wenn er hier einfach stehen blieb? Sein Vater würde da draußen allein nicht mehr lange durchhalten. Vielleicht konnte er einfach hier warten... Aber dann wäre alles verloren. Er wusste, dass der Orden Spione brauchte. Er durfte Sirius nicht enttäuschen.
Draco tat noch einen tiefen Atemzug und trat dann aus der Kammer. Die vier Anwesenden Ordensmitglieder kämpften mit ihm, der wohl Unterstützung von Kreacher bekam, nach den umherfliegenden Gegenständen zu urteilen.
Ein Fluch riss Draco fast augenblicklich von den Beinen und zog ihn grob über den Boden in Richtung seines Vaters.
„Kreacher“, rief Lucius Malfoy und griff nach seinem Sohn. „Na mach schon, Draco, hilf mir doch mal, du unfähiger Narr“, blaffte er gereizt.
Halbherzig rappelte sich Draco auf und schoss ein paar Flüche durch die Gegend, die ihr Ziel mit ziemlich offensichtlicher Absicht verfehlten. Jedem außer seinem Vater schien das aufzufallen und so hielten sich Lupin, Potter, Weasley und Sirius zurück.
Wenn er jetzt mit seinem Vater – wie auch immer – von hier verschwinden würde, dann würde alles anders werden. Er wusste ja nicht einmal, ob er je wieder mit Sirius in einem Bett landen würde.
Merlin. Er dachte ausgerechnet jetzt an Sex. Als ob es nichts Wichtigeres gäbe. Aber was, wenn Sirius zwischendurch jemanden fand, der ihm besser und wichtiger erschien? Was wenn er Potter doch nachgab…
„Draco, beweg deinen Arsch“, brüllte sein Vater und riss ihn aus seinen Gedanken. „Ich bin nicht umsonst hier her gekommen um ihn dir zu retten.“
Der Blonde zuckte zusammen und blickte zu den kalten, von Verachtung gefüllten Augen seines Vaters auf, ehe ihn ein mitleidiger Blick seitens Sirius streifte. In diesem Moment erschien Kreacher neben ihnen. Der Hauself hatte Blacks Aufforderung, das Haus zu verlassen, vorhin wohl wörtlich genommen. So weit Draco wusste, musste Kreacher letztendlich immer wieder zurückkehren, aber es hinderte ihn wohl nichts daran, seinen Vater und ihn hier rauszubringen. Die Hand seines Vaters griff grob nach seinem Arm.
Kreacher hob den Kopf und ebenfalls eine Hand.
Draco suchte Sirius‘ Blick. Zuversicht. Im Bruchteil der Sekunde, bevor der verrückte Hauself mit ihnen apparierte, sah Draco ein offenes Lächeln über Sirius‘ Gesicht huschen. Er bildete einen Satz mit seinen Lippen, doch wie schon bei Lupin verstand er nicht, was Sirius sagte. Dann verschwand sein Gesicht.

Ende


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