
von Anilein
Heey! Danke erstmal für eure Kommis. Ja, ich weiß, meine Chaps sind sehr kurz... Ist halt meine erste FF ;-)
Aber dieses Chap ist nun endlich länger und die nächsten werden es hoffentlich auch. Hab sie schon geschrieben, aber noch nicht abgetippt. Aber morgen werden wahrscheinlich schon 2 oder sogar 3 neue Chapis zur Verfügung stehen.
Viel Spaß beim Lesen, Anilein :)
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*Plop*
Harry und Hermine standen vor dem Grimmauldplatz 12.
Hermine sah Harry traurig an: „Das war eine gute Idee, aber ich hab so ein schlechtes Gewissen Ginny gegenüber und vor allem Ron. Wir sind doch erst vor ein paar Stunden zusammengekommen!“
„Ich weiß, Hermine.“ Er nahm sie in den Arm. „Aber da helfen wir gerade auch nicht viel weiter, oder? Die ganze Familie Weasley braucht Zeit.“ Das beruhigte Hermine ein wenig.
„Du hast ja Recht, Harry, aber wir müssen die beiden, Ron und Ginny, benachrichtigen. Sie machen sich sicher jetzt schon Sorgen!“ „Komm, wir gehen erstmal rein. Dann schreiben wir ihnen sofort jeder einen Brief. Wir können ja erstmal ein paar Tage hier bleiben und dann müssen wir abwarten, wie sich zu Hause alles beruhigt.“
Zu Hause… ja, das war für Harry und Hermine der Fuchsbau geworden. Sie erinnern sich nur zu gern an die Ferienzeit dort, wenn die ganze Familie da war und die beiden genauso behandelt wurden wie jedes Weasleykind.
Bei dem Gedanken fing Hermine an zu weinen, sie willigte Harry aber dennoch ein.
Nach ganzen 20 Minuten waren beide fertig, Harry war schon 10 Minuten vorher fertig.
Sie lasen sich die Briefe vor, Harry fing an:
Liebe Gin,
sei mir bitte nicht böse! Du hast wahrscheinlich schon bemerkt, dass ich weg bin und bitte sorge dich nicht.
Ich musste einfach weg, brauche Zeit. Nach allem, verstehst du?
Ich weiß, das brauchen du und deine Familie auch! Also versuch mich bitte nicht zu überzeugen, ich habe Unterstützung. Hermine ist bei mir, aus demselben Grund.
Wir wollen nur, dass sich alles ein wenig beruhigt, dann kommen wir wieder.
Das ist also kein Abschied für immer, wie könnte ich auch, ich hab mich total in dich verliebt!
Vergiss das nie und bis bald,
dein Harry
Hermine war den Tränen nah. Harry war verwirrt. „Was ist eigentlich aus der Hermine geworden, die immer so mutig und stark war?“ „Ach, Harry. Die ganze neue Situation überfordert mich einfach.“
Harry sagte nichts dazu, er deutete nun auf ihren Brief, den sie dann auch begann vorzulesen.
Lieber Ron,
bitte verzeih mir! Ich will dich nicht im Stich lassen und ich trenn mich auch nicht von dir!
Ich bin mit Harry unterwegs, also weißt du, dass es deiner Schwester genauso geht wie dir.
Wir sind im Grimmauldplatz 12, dem alten Ordengebäude, es gehört ja nun Harry.
Komm aber bitte nicht her, wir brauchen Zeit. Eure Familie hat es schwer getroffen also bitte versuch erst sie zu beruhigen, bevor du es bei mir versuchst.
Aber über eine Eule von dir würde ich mich freuen, weil ich ja nicht dich hier haben kann.
Ich hoffe du verstehst mich und Harry, wir wollen eurer Familie, euch, eigentlich auch unserer Familie, helfen über alles hinwegzukommen. Also sprich dich mit den anderen aus.
Ich vermisse dich, aber ich denke ich tue das Richtige.
Ich liebe dich, du Trottel ;-)
deine Hermine
Hermine hatte ihren Brief noch mit vielen kleinen Herzen geschmückt, Harry sah sie erstaunt an.
„Was ist?“, fragte sie verwirrt, weil er immer noch auf ihren Brief starrte.
„Eh, nichts. Dein Brief ist echt schön. Ist für mich wohl nur ein bisschen ungewohnt, dass du sowas an Ron schreibst… Und dann diese Worte und die Herzen…“ „Harry!“, unterbrach sie ihn grinsend. „Das ist bei uns Mädchen ganz normal! Achso und das mit Ron, daran solltest du dich ganz schnell gewöhnen.“ Sie zwinkerte ihm zu.
Es war keine 2 Stunden her, dass Harry und Hermine ihre Briefe mit einer Eule in Richtung Fuchsbau losgeschickt hatten, schon kam sie wieder, mit 2 Briefen im Schnabel.
Die beiden waren gerade beim Essen, das Kreacher für sie gemacht hatte. Sie waren todmüde, aber sie beschlossen, nicht schlafen zu gehen, bevor sie ihre Antworten bekommen hatten.
Und da waren sie: ein Brief für Harry, Absender: Ginevra Weasley; und einer für Hermine, Absender: Ronald Weasley.
Die beiden hatten sichtlich Angst die Briefe zu öffnen, taten es aber doch und lasen jeder für sich seine Anwort.
Plötzlich fing Hermine an zu schluchzen. „Er ist so toll! Ron! Er ist sooo toll!“
Sie übergab Harry den Brief, der ihn überflog und dann laut vorlas:
Liebe Hermine,
wie kannst du mich hier alleine lassen? Wie soll ich es denn so lange aushalten, ohne dich?! Und wie könnte ich böse sein?
Ich verstehe dich ja schon…
Na gut, erst seit ich mit Ginny gesprochen hab, vorher war ich wirklich etwas sauer.
Aber nun werde ich jedenfalls alles tun, damit es meiner Familie schnellstmöglich wieder gut geht. Ginny hilft natürlich, sie will ja auch Harry und dich wieder hier haben.
Och Mann… jetzt sind wir endlich zusammen und ich kann dich nicht sehen…
Aber vielleicht ja schon bald.
Madame Pomfrey hat Mum etwas zur Beruhigung gegeben und George, den konnte ich ruhigstellen.
Achso, ich habe meinem Dad im Eifer des Gefechts mit Ginny erzählt, dass wir jetzt zusammen sind. Oder er hat es irgendwie mitgekriegt, glaub ich. Tut mir jedenfalls leid!
Ginny hat ein Foto von uns gemacht, noch in Hogwarts, man sieht uns wie wir uns küssen. Ich muss es noch kopieren und dann schick ich dir später eine Eule mit dem Foto.
Ich vermisse dich,
dein Trottel, der dich über alles liebt,
Ronald Weasley
„Wow..!“ Mehr fiel Harry gerade nicht ein.
Nach einer Weile legte er den Brief weg und sagte: „Ich wusste gar nicht, dass Ron so ein Sensibelchen ist.“ Nun grinste er Hermine an.
„Ja, stimmt. Wenn man bedenkt, dass ich ihn vor zwei Jahren noch damit geärgert habe, dass er das Gefühlsleben eines Teelöffels hätte… Aber ist doch schön, oder?“ „Ja, klar.“
Sie saßen noch eine Weile schweigend da, schauten noch mal auf ihre Briefe und gingen dann schlafen.
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