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Fanfiction

Veränderungen nach dem Krieg - Eine lange Nacht

von Anilein

Eine Woche war vergangen.
Hermine lag fast jede Nacht wach, so auch diese.
Ron hatte vorgestern eine Eule mit einem Foto von den beiden geschickt.
„Ginny muss es kurz bevor wir weg sind gemacht haben.“, dachte sich Hermine.
Obwohl das Bild sie eigentlich zum Lächeln brachten sollte, fing sie leise an zu weinen.
Sie erinnerte sich an die Zeit, wo Ron einfach abgehauen war und sie im Stich gelassen hatte.
Doch machte sie jetzt etwas anderes? Sie ließ ihn doch auch im Stich.
Hermine machte sich schwere Vorwürfe und konnte ihre Tränen nun gar nicht mehr zurückhalten. Sie war verzweifelt und wünschte sich nur jemanden, der sie trösten würde.
Plötzlich hörte sie Harry, der wohl aufgewacht war. „Was ist denn los?“, sagte er verschlafen. Er lag auf einem klapprigen Sofa ihr gegenüber. Er war von ihrem Weinen wach geworden und obwohl er die Antwort wusste, fragte er: „Ist es wegen Ron?“ Er setzte sich auf, weil er genau wusste, dass er so schnell erstmal nicht wieder einschlafen würde. „Wir haben doch schon darüber gesprochen und du hast doch selbst gesagt, er macht dir keine Vorwürfe, er versteht dich.“
„Ja, Harry, ich weiß.“, antwortete sie verschnieft und sehr leise.
Dann wurde sie wesentlich lauter, sie schrie Harry förmlich an: „Aber im Moment versteh ich mich selbst nicht mehr! Ich bin einfach abgehauen! Jetzt, wo ich endlich mit Ron zusammen bin, bin ich einfach geflüchtet! Ich…“ Sie sah Harry an, der nur da saß, verwirrt und auch ein bisschen verletzt. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht anschreien. Ich bin im Moment einfach schlecht drauf. Ich hab immer so Stimmungsschwankungen.“ „Ja, ich weiß, was du meinst. Ich fühle mich auch oft wie eine Schwangere.“, erwiderte Harry trocken und hoffte, er könnte sie damit etwas aufmuntern. Und tatsächlich: Auf Hermines Gesicht breitete sich ein Grinsen aus und sie und Harry fingen gleichzeitig an zu lachen. Harry setzte sich neben seine beste Freundin, nahm ihre Hand und sagte: „Nein, jetzt mal ganz im Ernst. Leg dich schlafen, denk noch mal über alles nach und dann schauen wir morgen weiter, okay?“ „Okay.“ Hermine schmunzelte Harry an.
Harry drückte ihre Hand und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Danke, Harry.“ Sie umarmte ihn.
Im Aufstehen entdeckte Harry das Foto von seinen küssenden besten Freunden.
Er grinste. „Übrigens, Hermine. Ich wusste schon im ersten Jahr, dass du und Ron, dass aus euch mal was wird! “ Dann legte er sich wieder hin und schlief sofort ein. Auch Hermine schlief schnell ein, mit dem Foto in den Händen und einem Lächeln auf dem Gesicht.




Im Fuchsbau konnte Ginny nicht schlafen. Sie starrte die ganze Zeit auf die vielen Poster an ihrer Wand, von den fliegenden Quidditch-Spielern, die glücklich in die Kamera lächelten.
Sie stand auf und ging runter in die Küche, wo Ron am Herd stand und sich ein Spiegelei machte. „Ron?“ Er drehte sich zögerlich um, in der Angst, jemandem aus seiner Familie, warum er Tränen in den Augen hatte und er nicht schlief. „Oh, Gin, du bist's.“ Er senkte den Kopf und schaltete den Herd aus. „Kriegst eins von denen, ich hab 2 Spiegeleier gemacht.“ Er gab ihr wortlos einen Teller mit Ei und Besteck. „Weißt du, Brüderchen, ich hab dich nie zuvor weinen sehen.“ Ron blickte auf und sagte leicht gekränkt: „Ich hab ja wohl jetzt auch jeden Gund dazu oder? Erstmal wäre da, dass wir unseren Bruder verloren haben, und zweitens…“ Er sah seiner Schwester nun bewusst nicht in die Augen.
„Ivermisshermine…“, nuschelte er vor sich hin, natürlich absichtlich, weil es ihm vor seiner kleinen Schwester sichtlich peinlich war, das zu zugeben. „Was war das Zweite?!“, fragte sie nach.
„Ich vermiss Hermine…“, das sagte er nun sehr langsam, aber auch sehr leise. Aber Ginny hatte das akustisch, aber auch vom Gefühl her sehr gut verstanden und nahm ihren Bruder in den Arm. Er wirkte beruhigt und glücklich, mit jemandem reden zu können.
„Danke, Ginny. Mh, das war aber jetzt, ehrlich gesagt, nicht die Reaktion von dir, die ich erwartet hatte. Aber es ist schön.“ Ginny war bloß verwirrt. „Wieso? Welche Reaktion hast du denn erwartet? Dass ich dich auslache?!“ Ron wurde rot. „Ehrlich gesagt, ja. Weil ich mich wie ein Mädchen benehme oder so…“ „Weißt du, Ron, auch Jungs dürfen manchmal weinen oder überhaupt sensibel sein. Nur nicht zu oft, dann wird's nämlich echt lächerlich.“, erklärte Ginny.
„Achso, aha, okay! Jetzt hab ich verstanden!“, erwiderte Ron voller Ironie in der Stimme.
Er grinste sie an, aber sie schaute ernst zurück.
„Und was ist mit dir?“, erkundigte sich Ron. „Ich denk mal, ich fühl mich wie du. Am liebsten würd ich auf meinen Besen steigen und…“ Ron unterbrach sie. „Dann mach das doch! Ich komm mit! Wir wissen ja, dass die beiden am Grimmauldplatz sind und so weit ist es nicht. Wir können aber auch den Fahrenden Ritter nehmen…“ „Nein, Besen ist schneller! Meinst du wirklich, wir sollten das machen?!“
„Ja, mein ich! Wir packen jetzt unsere Sachen, schreiben einen Brief, in dem alles drinsteht und dann los!“
Mittlerweile war es schon halb 6 und sie mussten sich beeilen, denn sie hatten nur noch 45 Minuten bis Arthur Weasley aufstehen würde und zu Arbeit ginge.
Als sie fertig mit dem Packen waren und beide in der Küche waren über einem leeren Blatt Pergament, war es schon 6 Uhr. Es wurde hell und Ginny fing an zu schreiben:


Mum, Dad,

macht euch keine Sorgen, wenn ihr merkt, dass Ron und ich weg sind. Wir sind am Grimmauldplatz 12, mit Harry und Hermine. Wir haben gemerkt, dass auch wir Zeit für uns brauchen, um alles zu verarbeiten.
Also bis bald,
Ginny


„Gut so?“ Ron nickte. Dann gingen sie nach draußen, gerade noch rechtzeitig, denn sie hörten schon Schritte auf der Treppe. Ginny stieg auf ihren Besen und hob ab und Ron folgte ihr.
„Das war eine lange Nacht, aber gleich sind wir da.“, flüsterte Ron im Flug.


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Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
Joanne K. Rowling