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Fanfiction

Harry Potter und der Wahn der Nachfahren - Robert Sturges

von Minimuffin

Robert war noch nicht eingetroffen. Sie würden noch warten müssen, bevor sie anfingen. Harry schloss die blickdichte Zellentür seines Büros auf und ließ Ted hinein, dann trat er selbst ein. Ron hatte sich vor seinem Büro von ihnen verabschiedet, auch seine Schüler waren noch nicht da.
„Setz dich ruhig, Ted. Es kann wahrscheinlich noch etwas dauern, bis Robert hier ist.“ Vor fünfzehn Jahren hatte Harry angefangen Schüler zu Auroren auszubilden, immer drei Jahre zwei, drei Schüler. Er war froh, dass er Ted unter seine Fittiche nehmen konnte, der Junge konnte verdammt schüchtern sein.
Gerade als auch Harry Ted gegenüber in einem der gemütlichen Sessel des großen Büros Platz genommen hatte, klopfte es. Harry rief „Herein!“ und seine Sekretärin Victoria Bones ihren Kopf zur Tür hereinsteckte.
„Harry“, begann sie, „Robert Sturges hat gerade gemeldet, dass er sich etwas verspäten könnte …“
„Schon okay, Victoria, wir haben Zeit.“
„Gut.“ Und sie verschwand wieder zurück in ihr Büro.
„Robert Sturges?“ Ted sah in fragend an.
„Ja, du weißt schon, mein anderer Schüler neben dir.“
„Ach ja, klar, stimmt.“ Damit schwiegen sie wieder, doch es war ein angenehmes Schweigen.
Ted sah sich neugierig in Harrys Büro um, letztlich stand er sogar auf, um sich die Bilder auf dem Schreibtisch anzusehen.
„Meine Güte, das ist doch nicht etwa Ginny?!“
„Welches?“, fragte Harry und gesellte sich zu ihm. Ted zeigte auf das eine Bild. Es zeigte Ginny, wie sie ihren Schulabschluss auf Hogwarts bestanden hatte.
„Doch, das ist sie tatsächlich“, lachte Harry. „Damals war sie siebzehn, obwohl sie so viel von ihrem sechsten Schuljahr verpasst hat.“ Ted nickte nur, er wusste, was damals passiert war …
Wieder klopfte es. Diesmal ging Harry zur Tür um sie selber zu öffnen, während Ted immer noch staunend bei den Fotos stehen blieb und zusah, was Ginny alles in dem Foto anstellte.
„Ach, hallo, du musst Robert sein“, meinte Harry, nachdem er die Tür geöffnet hatte. Ein junger, hübscher Mann von siebzehn Jahren stand ihm gegenüber, unscheinbar und schüchtern lächelnd.
„Ja, der bin ich“, murmelte er zur Antwort. Harry öffnete die Tür etwas weiter.
„Dann komm herein!“ Robert gehorchte und sah sich schnell im Raum um.
„Hi“, piepste er, als er Ted erblickte.
„Hi“, machte der zurück, plötzlich genauso schüchtern. Sie lächelten sich an.
Harry musste ein Glucksen unterdrücken. Die beiden waren sich so ähnlich. Mit etwas Glück würden sie sich auch gut verstehen und dann würde die ganze Ausbildung entspannter werden.
„So, setzt euch erst einmal, Jungs. Wir haben erst mal viel Papierkram zu erledigen“, meinte Harry zu den beiden. Er zog einen der beiden Stapel Papiere auf seinen Schoß und sah sich die erste Seite an.
„So, Ted, fangen wir mit dir an … Ich les dir jetzt erst mal ein paar Sachen vor und du musst mir sagen, ob sie soweit stimmen, okay?“
„Ja.“
„Okay. Name: Ted Remus Lupin, neunzehn Jahre alt.“
„Richtig“, lächelte Ted. Es war doch schon ziemlich blöd, da Harry dies alles ja in und auswendig wusste.
„Ich weiß, ich weiß, Ted, aber das müssen wir nun einmal machen.“
„Schon okay. Mach einfach weiter.“
Sie gingen noch viele Sachen durch, unter anderem auch jede einzelne Note, die Ted je bekommen hatte auf Hogwarts, seine verschiedenen Lehrer (sein Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte nur einmal gewechselt), ja, sogar, wie oft er Hausaufgaben vergessen hatte und wann.
„Meine Güte, woher weißt du das denn alles?“
„Durch verschiedene Zaubersprüche kann man so etwas ganz leicht herausfinden“, lächelte Harry zurück. Dann besprachen sie noch, was Ted während der letzten zwei Jahre, also zwischen seinem Abschluss, der recht gut war, durchschnittlich könnte man meinen bei Auroren, und jetzt. Er hatte erst angefangen mit einer Ausbildung bei Gringotts, doch der Job hatte ihm nicht behagt und er wurde für „wenig einsatzfähig“, also „unbrauchbar“ eingestuft.
„Ich glaube, wir sind fertig, Ted.“
„Oh.“ Ted lehnte sich entspannt zurück. Harry lächelte ihn an, er kannte dies. Aber wie er ihn jetzt so ansah, seinen Patensohn, da sah er manchmal immer noch das kleine Baby vor sich, das ihn fröhlich anquietschte und vor sich hinbrabbelte und das versuchte, seine Nase einzufangen oder einfach seine Haarfarbe wechselte wie eine Windel. Doch dann fuhr ein magischer Windstoß durch den Raum und Harry wurde wieder in die Realität zurückgeholt, die säuberlich geordneten Papiere von Robert Sturges wurden fast von seinem kleinen Beistelltischchen gestoßen. Er fing sie gerade so noch auf.
Doch woher kam der Windstoß? Schließlich waren sie tief unter der Erde!
Harry sah sich im Raum um, auf der Suche nach etwas Unbekanntem, doch er konnte nichts entdecken. Vielleicht war mal wieder was im Büro der magischen Strafverfolgung schief gegangen, in letzter Zeit passierte das öfters.
„Robert Sturges, siebzehn Jahre alt, wohnhaft in Surrey. Richtig?“
„Genau“, piepste Robert zurück. Harry nahm das nächste Blatt zur Hand.
„Alles in allem ein wahres Prachtexemplar in der Schule, wenn ich das richtig sehe …“ Robert wurde rot. „Gute bis sehr gute Noten, natürlich auch die ein oder andere Schwäche wie in Wahrsagen zum Beispiel … So ziemlich die gleichen Lehrer wie Ted hier … Hey, du warst ja auch in Gryffindor!“, rief Harry dann freudig aus.
„Ja“, murmelte Robert nur.
„Du warst auch selten verletzt oder Hausaufgaben vergessen hast du anscheinend auch nur mit guten Begründungen … Perfekt!“ Robert wurde noch röter als zuvor.
Und dann ging es weiter mit der Analyse über sein bisheriges Leben – was für Erfahrungen er schon gemacht hatte im Kampf, wie zum Beispiel kleine Duelle, oder welche Zauber und Flüche er beherrschte und welche er dringendst üben musste mit Harry. Wie es schien, waren Ted und Robert fast auf dem gleichen Stand. Oder wie es in seinem Privatleben aussah – also ob er schon etwas Schlimmes durchmachen musste oder ob er bisher glücklich sein konnte. Einzelheiten wurden bei diesem Thema jedoch ausgelassen.
„Kommen wir zu deinem Stammbaum, Robert. Deine Mutter hieß also Sophia Smith, dein Vater Brian Sturges, aber sie beide starben kurz nach deiner Geburt bei einem Autounfall, als sie sich als Muggel getarnt hatten?“
„Ja.“ Robert sah nicht so aus, als würde es ihn sonderlich rühren.
„Was denkst du darüber, Robert?“, fragte Harry plötzlich misstrauisch und lehnte sich, Robert fixierend, nach hinten.
„Wie – wie meinst du das?“
„So, wie ich es gesagt habe.“ Er wollte sich doch nur Zeit verschaffen, mehr nicht.
„Ich … ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll … Ich weine nicht jede Nacht über ihren Tod und ich kann ohne große Schmerzen an sie denken – schließlich ist das ja auch schon so lange her und ich kann mich nicht an sie erinnern! Aber … manchmal bin ich doch schon traurig und frage mich, wie es gewesen wäre, wenn.“ Hilfesuchend sah er Harry an, der ihm zunickte. Genau das hatte er von ihm hören wollen, genau so war es ihm auch ergangen. Fing er etwa schon wieder an, so misstrauisch zu werden und in allem etwas zu sehen, was gar nicht da war?
Harry! Hör endlich auf damit! Da ist nichts, wie oft soll ich dir es denn noch sagen?
Kann es sein, dass du langsam etwas paranoid wirst?
Es waren Ginnys und Hermines Stimmen in seinem Kopf. Es war noch gar nicht so lange her, dass er sie das letzte Mal gehört hatte.
Aber dann fiel Harrys Blick wieder auf die aufgefangenen unterlagen und er beendete die Gesprächsrunde langsam. Es wurde Zeit für die kleine Mittagspause.

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So, das ist glaube ich etwas länger als das davor.
Naja, ich hoffe einfach, dass ich Kommis bekomme ...
Danke, Franzi, dass dir das mit dem Namen aufgefallen ist! *knuddel*


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