
von Minimuffin
Ich bin gerade total in Schreiblaune, deswegen gibt es das neue Chap auch schon jetzt.
@_harry_4_ever_: Freut mich! Danke! Und du hast recht, meine Anfangsidee war ja nur ein achter Harry Potter Band, und die sind ja bekanntlich dick :) Also, Robert Sturges wird weiterhin der nette Junge von nebenan bleiben (wer weiĂź? Vielleicht ist er ja wirklich nicht mehr? (; ) Und Teddy ist doch ein Metamorphmagus (oder wie man die schreibt^^), Remus hatte ja gesagt, dass er schon eine Stunde nach seiner Geburt eine andere Haarfarbe hatte - also wird das Lila schon passen, aber ich kann es ja noch reinbringen ^^
@SchokoBienchen: Danke! Aber wegen dem Bild dank mal lieber Franzi (_Harry_4_ever_)! =)
@Mininiffler: Sorry, Schatz, du musst dich noch lange gedulden^^ Mh, das kann sein, aber in neunzehn Jahren hat sich viel geändert, oder? ;)
Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Vorschläge machen, was ich reinbringen soll - nur bitte nicht solche Ideen wie, dass Harry und Ginny sich scheiden lassen und Harry und Hermine zusammenkommen, etc. (Das Pairing gefällt mir eh nicht). Und auch nicht, wer Robert ist, sorry. Aber irgendeine Situation vielleicht oder ein kleineres Thema ...
So, viel SpaĂź jetzt beim neuen unwichtig-wichtigen Chap!
GLG Muffi
„Wie alt ist die Hopfkirch eigentlich?“, fragte Ron nebenbei, während er ein Gähnen zu unterdrücken versuchte.
„Äh – keine Ahnung, wieso willst du das wissen?“, erwiderte Harry etwas verwirrt.
„Och, nur weil ich hoffe, dass sie bald in Rente geht und wir dann von ihren Reden erlöst sind …“
Alle im Fahrstuhl lachten – leicht schockiert – auf. Madam Hopfkirch war aber zum Glück nicht dabei.
„Ronald Weasley!“, ertönte eine halb belustigte, halb ärgerliche Stimme. Der Fahrstuhl setzte sich gerade erst wieder in Bewegung und Arthur Weasley hatte Rons letzten Satz mitbekommen.
„Lass das ja nicht deine Mutter hören!“
„Keine Sorge, Dad. So blöd bin ich ja nun auch wieder nicht.“
„Wie, echt jetzt?“ George Weasley war mit seinem Vater in den Fahrstuhl gestiegen. „Mann, Ronnispatz! Wieso hast du denn nie etwas gesagt?“ Er sah gut aus. Angelina machte ihn glücklich und seine Kinder liebte er über alles, jedoch merkte man ihm deutlich an, dass etwas fehlte – ein Stück von ihm. Sein Gegenstück, das er vor neunzehn Jahren in einem Schloss bei einer Explosion mit einem letzten Witz verloren hatte.
„Zweiter Stock, Abteilung für magische Strafverfolgung, …“ Sie stiegen aus, winkten noch kurz Arthur und George und gingen dann gemächlich zurück.
„Was haben wir jetzt noch vor?“, fragte Ted neugierig.
„Wir wiederholen“, antwortete Harry schlicht und führte ihn und Robert in sein Büro. Mit einem Schlenker seines Zauberstabes rückten alle Möbel beiseite und eine kleine Fläche, gut, um kleinere Duelle zu üben, entstand.
„Stellt euch dort auf“, wies Harry sie an und deutete auf eine Wand, während er auf die andere zuging, „und dann versucht mich zu entwaffnen.“ Locker hielt er seinen Zauberstab an der Seite und wartete gespannt. Es war unglaublich, wie viele Hexen und Zauberer diesen einfachen Fluch nicht hinbekamen.
Ted und Robert sahen sich kurz an, dann begann Ted.
„Expelliarmus!“ Harrys Zauberstab flog in eine Ecke.
„Sehr gut, Ted! Wenn du noch ein bisschen mehr übst, wird der Zauberstab dir auch zufliegen und kann größere Distanzen überwinden!“ Ted strahlte leicht, dann rief er Harrys Zauberstab und warf ihm seinen Besitzer zu.
„Los, Robert!“
Doch Robert sagte nichts, er führte den Zauber ungesagt aus und er schaffte es, dass der Phönixstab ihm in die Hand flog.
„Eine Spezialität von dir?“, fragte Harry und musste leicht grinsen.
„Könnte man so meinen.“ Er warf Harry seinen Zauberstab zu und Harry machte eine kleine Bemerkung in einen Stapel Pergamente.
„Ich muss leider alles Mögliche und Unmögliche festhalten, wisst ihr. Ziemlich lästig, aber notwendig.“ Er schrieb zu Ende und wandte sich ihnen wieder grinsend zu. „Herzlichen Glückwunsch übrigens! Schon seit neunzehn Jahren hat mich keiner mehr entwaffnet!“
„Du hast dich ja auch nicht verteidigt!“
„Stimmt. Aber das kommt erst viel später.
Jetzt will ich den Stupor von euch sehen – allerdings bin diesmal nicht ich euer Versuchskaninchen. Ich hab dort was …“ Er ging zu seinem Schreibtisch und holte ein großes Glas hervor – mittendrin saß eine dicke, schwarze Spinne mit üppig behaarten Beinen.
„Iiiiiiiiih!“, ertönte ein Schrei von der Tür her. Erschrocken wandten sie sich um und sahen Ron dort stehen mit großen Augen, starr auf die Spinne gerichtet.
„Harry – ich … ich wollte eigentlich nur Fragen, ob du das eine Formular noch hast … Du weißt schon … Das über die unverzeihlichen Flüche …“
„Ja, klar, hab ich noch“, rief Harry grinsend und reichte es ihm schwungvoll. „Brauchst du auch eine Spinne für ein paar Wiederholungen?“
„Nee, danke, passt schon …“ Und Ron verschwand wieder.
„Hat er Angst vor Spinnen?“, fragte Robert interessiert.
„Und wie“, sagte Harry und holte die Spinne mit der bloßen Hand aus dem Glas.
„Und? Wie war es heute bei der Arbeit? Wie hat Teddy sich angestellt?“ Interessiert starrte Ginny ihren Mann an und vergaß vollkommen den Topf mit heißer Zwiebelsuppe auf dem Herd.
„Herrin“, hörte man neben der Tür eine leise Stimme murmeln, „soll ich -?“
„Nein“, erwiderte Ginny mit strenger Stimme. „Sorry, Kreacher, aber wenigstens in der Küche will ich noch was tun! Also, raus hier! - Nun, Harry?“
Harry grinste in sich hinein. „Pass lieber auf die Suppe auf, ich und Lily haben Hunger.“ Er setzte sich an den Tisch und ließ Teller und Löffel heranschweben. „Aber es war recht gut bei der Arbeit. Ich glaube, Robert und Teddy werden sich prächtig verstehen. Beide neugierig, schüchtern und liebenswert.“ Ginny rührte hastig in der Suppe um noch etwas zu retten, doch bald schon gab sie es auf und ließ den Topf auf den langen Holztisch schweben. „Iß, solange sie noch heiß ist“, sagte sie zu Harry, bevor sie nach Lily rief.
„Dad!“, kreischte die Kleine dann auch schon und flog ihrem Vater um den Hals. „Dad! Ich hab dich so vermisst!“
„Ich dich auch, Süße“, lachte Harry sie an. „Aber so lange war ich doch auch nicht weg!“
„Trotzdem zu lange“, meinte sie und rutschte auf einen Stuhl um zu essen.
„Wie war die Rede?“, fragte Ginny weiter zwischen zwei Löffeln.
„Ach, die Rede …“
WUUUUUSCH!
Eine Eule flog durch das offene Fenster herein.
„Oh, Erwin!“ Harry sprang sofort auf und nahm James’ Eule den Brief ab und faltete ihn auf. Dann begann er laut zu lesen.
Mum, Dad –
Ja, wir sind gut angekommen, ja, wir sind satt und zufrieden, ja, ich habe Neville liebe GrĂĽĂźe ausgerichtet. Ihr seid aber Schuld, dass die Umstehenden gelacht haben.
Aber – hey! Wisst ihr was? Rupert hat eine Tarantel dabei! Die hat total lange und beharrte Beine und alle Mädchen laufen vor ihr weg. Macht euch also keine Sorgen um mich, dass ich in ein ‚Abenteuer gezwungen werde’. Passt schon.
Ich hör jetzt auf, wir haben uns so viel zu erzählen und Rupert hat welche von diesen besonderen Bohnen dabei, die Geräusche machen.
Liebe GrĂĽĂźe,
James
PS: Ach, falls es euch interessieren sollte: Albus ist ebenfalls in Gryffindor, ebenso wie Rose. Die sind fast ausgeflippt, als ob das nicht klar gewesen wäre.
„Oh, das ist ja wunderbar“, rief Ginny und vergaß vollkommen ihre Zwiebelsuppe. „Albus ist also auch nach Gryffindor gekommen!“ Sie strahlte Harry breit an und drückte Lily fest, die sich auch sichtlich freute.
PENG!
Das war Albus’ Eule, Treven, sie war so tollpatschig. Immer erwischte sie die geschlossenen Fenster.
Harry nahm auch ihr den Brief ab und las wieder laut vor, doch den letzten Teil, der nur fĂĽr ihn bestimmt war, behielt er fĂĽr sich.
ICH HAB’S GESCHAFFT!
ICH BIN IN GRYFFINDOR!
Ich fass es nicht! Rose auch!
Und wir mussten nur einen Hut aufsetzen, sonst nichts – wenn ich James erwische …
Man, das sieht alles so toll aus – das Schloss, die Boote, der Zug, die Große Halle, der Turm, die Schlafsääle, die Gänge – ja, sogar die Geister haben wir schon gesehen, einschließlich Peeves (der wollte uns doch tatsächlich dazu bringen, einen Geheimgang zu benutzen. Einer hat’s getan und ist in einer dieser unsichtbaren Stufen stecken geblieben. Wir mussten ihn herausziehen).
Ich bin mĂĽde, ich leg mich gleich schlafen.
Gute Nacht!
Albus
Ach, Dad – danke! Es hat geholfen!
Harry und Ginny strahlten sich an.
„Er ist so glücklich“, flüsterte Ginny und leichte Tränen schwammen in ihren Augen.
„Ja“, lächelte Harry zurück und umarmte sie fest.
Es war ein wundervoller Moment. Dabei wurde ganz vergessen, was alles vom Tag noch erzählt werden musste – und damit waren keine Reden gemeint.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel