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Fanfiction

Harry Potter und der Wahn der Nachfahren - Unsere Helden von morgen

von Minimuffin

Huhuuuu!
Ui, danke fĂĽr die Kommis!
Im Moment jucken meine Finger total und ich hab so viele Ideen ... Ich hab schon die nächsten drei Kapitel vorausgeplant! ^^
Danke fĂĽr die Kommis!

@_Harry_4_ever_: Danke! *rosa werd* Jaah, wie gesagt, mir jucken die Finger (und das meistens nach Mitternacht am meisten - dabei wollte ich langsam mal mit frĂĽher-schlafen-gehen anfangen)^^
@Witchy: Danke! *rot werd* Das mit Rowling ist fĂĽr mich echt ein Kompliment ... Wenn ich dsa gleiche schaffen wĂĽrde wie sie ... Das wĂĽrde ich niemandem abkaufen! *lol*
@SchokoBienchen: ja, du warst gut! *lol* Danke! *inzwischen sehr, sehr rot sei* Ar, ja ... Theo ... Ich mag ihn irgendwie, er ist wie ein Bella-Ersatz fĂĽr mich ;)

So, okay, zwei Sachen vorneweg^^
1. Mein FF-Thread ist on! Den Link findet ihr vorne in der Ăśbersicht, in meiner Signatur (Doktor Potter ;) ) und natĂĽrlich im FF-Bereich des Forums ...
2. Dieses Kapitel wĂĽrde ich grob in 2 Teile unterteilen. Ich bin mir sicher, dass ihr mich fĂĽr den zweiten am liebsten steinigen wollt und kann's verstehen ^^
Ich glaube, es ist nicht ganz so lang ...
GLG Muffi



„Da seid ihr ja endlich und wo, bei Merlins Unterhose, wart ihr?“, rief Ginny sofort, als sie schnell das Haus betraten, draußen regnete es in Strömen.
„Im Ministerium“, antwortete Harry ihr trocken, während er sich den nassen Umhang von den Schultern streifte.
„Na, das ist ja mal ne Neuigkeit“, erwiderte Ginny sarkastisch und lehnte sich an den Türrahmen. „Harry, ich hab mir Sorgen gemacht!“ Erst jetzt wrang Harry sich dazu durch, einen Blick auf seine alte Uhr zu werfen. Merlin, es war wirklich spät …
„Sorry, Ginny“, murmelte er dann und küsste sie kurz. „Aber es gab ein kleines Problemchen mit Todessern.“
„Wer?“, stellte Ginny ihre Standartfrage auf dem Weg ins Esszimmer. Als sie an der Treppe vorbeikam, rief sie nach Lily.
„Viele kennen wir nicht.“ Harry und Ted setzten sich, während Ginny die Pizza heranschweben ließ. „Aber ein lieber Theodor Nott war dabei.“
„Theodor?!“ Hätte Harry nicht so schnell reagiert, hätten sie die Pizza vom Boden essen können.
„Ja.“
„Dad! Ted!“ Und ein kleiner Rotschopf mit grün-braunen Augen warf sich in die Arme der beiden Männer.
„Hallo, Lily“, lachte Ted und wuschelte ihr durch die Haare.
„Lass das!“, rief sie sofort und zog sich auf ihren Stuhl zurück. Mit großen, aber nicht länger ärgerlichen Augen sah sie Ted – eine Art dritter Bruder für sie – an. „Wo wart ihr?“
„Todesser jagen.“
„Wow.“ Ehrfürchtig vergaß Lily ihre Pizza auf dem Teller. Grinsend stopfte sich Harry ein Stück in den Mund und zwinkerte Ginny zu.
„Man, Ginny, das Zeug ist gut!“, rief Ted nach seinem ersten Stück. Dann wandte er sich schnell wieder Lily zu, bevor sie wieder meckern konnte.
„Ja, ich war dabei“, grinste er sie an, er kannte sie gut.
„Uuund?“
„Ja.“
„Boah.“ Ihre Augen wurden noch größer, denn sie wusste nun, dass Ted höchstpersönlich welche erledigt hatte.
„Was ‚Ja’?“, warf Ginny verwirrt dazwischen.
„Ja, dass Ted selber mindestens zwei umgehauen hat“, erklärte Harry ihr.
„Oh Ted, wie schön!“, rief Ginny entzückt. „Deine erste, oder?“ Ted nickte grinsend.
„Erzähl noch mehr!“, quengelte Lily.
Genüsslich schob sich Ted erst noch ein Stück Pizza in den Mund, bis er dann endlich antwortete. „Ich war gerade mitten in der Prüfung, als uns gesagt wurde, dass eine Menge Todesser in einem Haus gesichtet wurden von Stevens und wir dort alle hinsollten. Harry hat gesagt, wir Schüler sollen auch mit, da im Moment ja so viele Auroren im Urlaub oder auf Außeneinsätze sind. Da kamen wir dann also an und irgendwie scheinen die Todesser dann mitbekommen zu haben, dass wir da waren und dann flogen auch schon Flüche aus einem Fenster. Wir haben dann unsere Deckung aufgegeben und sind zum Haus.“
„Lily, denk an deine Pizza!“, erinnerte ihre Mutter sie sanft. Verwundert blickte das Mädchen auf seinen Teller, als wüsste es nicht, was das war. Dann jedoch überlegte sie es sich und aß mit den Fingern weiter.
„Ein paar Todesser kamen schon aus der Tür, sie waren echt so dumm und wollten aus der Haustür fliehen“, erzählte Ted munter kauend weiter, sichtlich zufrieden mit sich. „Die waren schnell geschockt, denn sie waren wirklich verwundert, naja, und dann sind wir rein und in der Halle haben wir noch ein paar getroffen, da sind die ersten kleinen Duelle entstanden. Auf der linken Seite war ein Raum, in dem alle Todesser anscheinend gewesen waren, aber die konnten wir auch recht schnell überrumpeln. Dann haben wir alle erst einmal in diesen Raum gebracht, um sie beisammen zu haben, und irgendwann kam dann auch Harry vorbei.“ Er schob sich das letzte Stück Pizza in den Mund und sah seinen Paten an. „Wo warst du überhaupt?“
Grinsend legte Harry sein Besteck auf den Teller. „In der Nähe. Ich bin weiter vorne hinter Büsche appariert, da waren auch Sam Stevens und Ron.“ Er stand auf und ging in den Flur, erzählte währenddessen weiter. „Die haben mir erst mal von der aktuellen Lage berichtet und dann hab ich mich einfach auf den Weg zum Haus gemacht und durch ein Fenster in diesen Raum mit den Todessern gesehen. Theodor hat gerade eine Rede gehalten. Er nahm sich ziemlich wichtig. Er wollte gerade etwas Wichtiges erzählen, da wurdet ihr entdeckt und diese Flüche, die aus dem Fenster kamen, sollten eigentlich mich treffen.“ Harry kam zurück mit einem silbernen Bündel in der Hand. „Tja, dann hab ich Theodor noch in einem Raum auf der rechten Seite der Halle getroffen, er war echt so dumm und hat geglaubt, ich würde ihn nicht angreifen. Ging ziemlich schnell.“
„Und wie bist du unbemerkt zum Haus gekommen?“, fragte Ted mit leicht gerunzelter Stirn. Ginny grinste wissend.
„Hiermit“, sagte Harry und warf Ted das silberne Bündel zu. „Ein Tarnumhang.“ Er brauchte nicht zu wissen, dass es ein besonderer war. Es reichte, wenn Ron, Hermine und Ginny davon wussten.
„Du hast mir nie davon erzählt.“
„War bisher ja auch nicht nötig, oder?“ Grinsend ließ Harry sich auf einen Stuhl sinken. Lily aber sprang auf, riss Ted den Umhang aus der Hand und verschwand unter ihm. Ginny seufzte.
„Aber nicht so lange, Lily!“
„Ja, Mum“, kam es von der Tür her, die sich dann wie von Geisterhand öffnete und wieder schloss.
„Sie geht immer zu Hugo hinüber und dann treiben sie sich in den Gärten unsichtbar herum“, erklärte Ginny Ted. „Bis vor kurzem waren noch Al und Rosie dabei, aber die sind ja jetzt in Hogwarts.“
„Aber macht ihr euch keine Sor-“, setzte Ted an, doch er wurde unterbrochen, als etwas gegen die Fensterscheibe knallte. Eine Eule.
Harry sprang auf, Nervosität überfiel ihn. Schnell rannte er zum Fenster riss es auf und nahm den Abendpropheten entgegen. Fast vergaß er, die Eule zu bezahlen. Er hatte vorgehabt, sie schnell im Wohnzimmer verschwinden zu lassen, doch …
„Gib mal her, Harry“, sagte Ginny. „Ich hab gehört, die wollten eine klitzekleine Serie starten über die Schüler des Aurorenbüros.“ Harry warf Ginny einen mehr als tödlichen Blick zu. Sie ignorierte ihn aber und hatte schon die Zeitung in der Hand und aufgeschlagen.
„Ah, hier ist es ja. Ui, Ted, sieh mal, das geht über dich und -“ Ihr stockte der Atem. Eilig huschten ihre Augen über die Zeilen und sie sog scharf die Luft ein. Ein undefinierbarer Blick ging zu Harry, was sollten sie jetzt sagen?
„Echt?“, fragte Ted neugierig und ging zu Ginny hinüber, um mitzulesen. „Zeig mal her, das wusste ich ja noch gar nicht …“
„Äääh“, machte Ginny und schlug die Zeitung schnell wieder zu. „Neiiin, also … Ich hab mich geirrt, hab die Namen falsch gelesen …“ Wieder sah sie Harry hilflos an.
„Ted, hilfst du Ginny bitte beim Abräumen?“, sagte Harry mit aller Autorität, die er im Moment aufbringen konnte. Was nicht gerade viel war.
Aber Ted dachte gar nicht daran. Er kniff die Augen leicht zusammen und schnappte sich die Zeitung, schlug sie auf – und fing an zu lesen. Hilflos sahen Harry und Ginny sich an.

Unsere Helden von morgen - Wie man ganz einfach Auror werden kann
Ich, Dolores Jane Umbridge, machte mich heute Morgen in aller Frühe auf, um für unsere neue, kleine Serie zu recherchieren. Dazu gehört auch das Interviewen und so fing ich den Leiter des Aurorenbüros, Mr Harry James Potter, direkt nach seiner Ankunft im Ministerium ab. Er lud mich sofort auf eine Tasse Tee in sein Büro ein und ich stellte mich in vertrauter Runde (wir kennen uns schon recht lange) die ersten Fragen.
Er erzählte mir, dass einer seiner beiden Schüler der eigene Patensohn Ted Remus Lupin war. Ebenfalls vertraute er mir an, dass er sie sich selbst aussuchen durfte.
Und warum? Gibt es einen anderen Grund, als dass er ihn durchschleusen will? Mr Potter gab selbst zu, dass Mr Lupin wahrlich nicht zu den besten Zauberern gehörte.
Warum tut Harry Potter, der Mann, dem wir so viel verdanken, einem armen, siebzehnjährigen Jungen so etwas an? Wieso quält er ihn so?
Und warum sucht er, als seinen zweiten SchĂĽler, ausgerechnet Robert Sturges, einen wahrlichen KĂĽnstler der Magie, aus?
Leider wurden wir von ebenjenem Patensohn unterbrochen und ich wollte die Seele des armen Jungens nicht noch mehr zerstören, wie es Mr Potter tat, und so beendete ich das Gespräch schnell und machte mich auf zu anderen Auroren. Auch dort fragte ich nach, was sie von Harry Potters Auswahl hielten und erhielt nur Bestätigungen meiner Vermutungen …

Ted knüllte die Zeitung zusammen, Tränen glitzerten in seinen Augen.
„Ted“, sagte Harry mit leiser Stimme und legte ihm eine Hand auf die Schulter, „du weißt, dass ich das niemals gesagt habe.“
„Ja, ich weiß“, erwiderte Ted und wandte sich ab. „Trotzdem würde ich jetzt gerne nach Hause gehen. Gute Nacht!“ Als er zur Tür hinausrauschte, hielt ihn weder Harry noch Ginny davon ab. Erst als sie die Haustür schlagen hörten, brach Ginny das Schweigen.
„Es hat ihn wohl ziemlich getroffen, oder?“
Harry nickte zur Antwort nur und starrte noch immer auf die TĂĽr, durch die sein Patensohn eben gerade verschwunden war.
Ginny machte sich hinter ihm ans abräumen und seufzend half er ihr. Der Abend war für ihn – trotz des großen Erfolges heute – gelaufen.


„Rein da!“, motzte ein großer Zauberer und schubste die Gestalt in die Zelle. Dann verschloss er geräuschvoll die Zellentür und ging zu den anderen Zauberern im Gang.
„Haben wir alle?“
„Ja.“
Und sie verließen das Gefängnis. Und als ihre Patroni verschwunden waren, kehrte auch wieder die Angst und die Dunkelheit zurück – außer für einen.
„Was lachst du so?“, fragte der Mann aus der Zelle gegenüber barsch.
„Ich hab gute Laune“, meinte der, der eben gelacht hatte.
„Du freust dich, dass du in Askaban gelandet bist?“ Ungläubig starrte sein Zellennachbar ihn an. „Theo, du bist doch nicht ganz dicht!“
„Dankeschön“, grinste Theo. „Und nein, ich freue mich natürlich nicht, dass ich in Askaban gelandet bin.
„Hat es was damit zu tun, was du uns vorhin erzählen wolltest?“, fragte ein Mann mürrisch aus einer Zelle schräg gegenüber. Es war der, der Theo angeschnauzt hatte, weil er es so spannend gemacht hatte.
„Volltreffer. Gut gedacht, Clark“, sagte Theo ironisch. Clark verdrehte nur die Augen.
„Wann willst du es uns erzählen? Ich glaube kaum, dass die Auroren so schnell zurückkehren werden!“, rief ein Mann von weiter hinten. Theo grinste schelmisch, ging nach vorne an seine Zellentür und rief William, dessen Zelle auf der anderen Seite lag, etwas zu.
„Ich möchte nicht, dass die Dementoren etwas mitbekommen“, sagte Theo. „Kannst du das also leise weitergeben auf deiner Seite?“
„Klar.“ William nickte, grinste dann leicht und näherte sich dem Ohr seines Zellennachbars. Zufrieden nickte Theo. Dann wandte er sich seinem Zellennachbarn zu, er hatte nur einen, und flüsterte ihm seine Entdeckung ins Ohr. Der bekam ganz große Augen, je mehr Theo ihm erzählte.
„Du spinnst!“, war sein Kommentar, als Theo sich entspannt zurücklehnte.
„Nein. Du hast doch von dem Blutsverräter gehört, oder?“
„Jaah, aber …“
„Und auch von den neuen verwandtschaftlichen Beziehungen? Die hast du doch auch im Kopf?“
„Jaah, aber …“
„Warum aber?“
Der Mann hielt ungläubig die Luft an.
„Es stimmt also …?“, flüsterte er ungläubig.
„Ja“, nickte Theo und setzte sich auf die Holzbank, auf der er auch schlafen musste. Er zuckte zusammen, als sein Zellennachbar laut aufschrie und jubelnd durch seine Zelle sprang.
„Leute, aufgepasst!“, rief er. „Es geht weiter!“ Und dann rannte er zu seinem anderen Zellennachbar und erzählte es ihm, der reagierte nicht anders und erzählte es auch weiter, und so ging es weiter, bis schließlich alle in Askaban davon wussten, die davon wissen sollten.

Theo wachte mit einem Lächeln im Gesicht auf. Das lag nicht daran, dass draußen Nebel herrschte – nein, es lag daran, dass heute Kontrolle war. Vom Zaubereiminister persönlich. Und sonst nur noch zwei Zauberer als kleine Leibgarde.
Mit einem Ruck richtete sich Theo auf und blickte in andere Gesichter, ebenfalls gerade erst erwacht und ebenfalls strahlend. Gestern Abend hatten sie lange diskutiert. Da war es egal gewesen, dass die Dementoren mitgehört hatten, sie mochten das Ministerium ebenfalls nicht.
Das morgendliche, karge FrĂĽhstĂĽck schwebte herbei und sie lieĂźen es sich schmecken, schwiegen und gingen im Kopf noch einmal alles durch. Es war wichtig, dass sie keinen Fehler machten. Sie mussten sich genau an ihren Zeitplan halten. Sie mussten es gleichzeitig machen. Sonst wĂĽrde es nicht gehen.
Plötzlich quietschte etwas. Alle Köpfe ruckten hoch und man sah die Anspannung in allen Gesichtern.
Der Minister kam.
Sie hörte Schritte auf der Treppe, die zu ihrem Flur führte und sofort stellten sie sich leidend. Als würden die Dementoren sie wirklich angreifen.
Ein helles Licht drang zu ihnen. Patroni der Zauberer. Wie erwartet trat der Minister zuerst an Theos Zelle, seine beiden Leibwächter stellten sich an einer Wand auf.
Kingsley Shacklebolt holte einen großen Schlüssel aus der Tasche und öffnete damit das magische Schloss der Zelle er trat ein und ging bis kurz vor Theo, dann blieb er stehen und musterte ihn genau.
„Wie geht es dir?“, fragt er mit seiner tiefen Stimme, ohne wirklich daran interessiert zu sein.
„Hab’s mir schlimmer vorgestellt“, erwiderte Theo und konnte sein Grinsen gerade noch so in ein halb wahnsinniges Lächeln verwandeln. Das war das Startsignal.
Ganz am Ende des langen Ganges ertönten zwei schrille Schreie uns sie fuhren herum. Theo hielt die Luft an. Hoffentlich kam Shacklebolt nicht auf die Idee, höchstpersönlich nachzusehen …
„Geht nachsehen!“, fuhr er aber die beiden Auroren an und trat – töricht wie er war – an die Gitterstäbe heran um den beiden davon hetzenden Auroren nachzusehen – und dabei drehte er Theo den Rücken zu.
Leise und vorsichtig erhob sich dieser und schlich sich an Kingsley heran. Er sah diese eine Stelle im Nacken, die man treffen musste, damit man ohnmächtig wurde …
Theo spürte die Blicke der anderen auf sich ruhen, hoffentlich würde der Minister sie nicht bemerken …
Und dann stand er genau hinter ihm. Theo atmete tief ein, holte aus und – traf. Shacklebolt sackte zusammen. Und er gab glücklicherweise keinen anderen Ton von sich, als ein leises Stöhnen. Innerlich jubelte Theo schon, doch er wagte nicht, seine Freude auch laut herauszuposaunen. Schnell schnappte er sich den Zauberstab des Ministers und den Schlüssel, dann fesselte er ihn und ließ ihn in eine Ecke schweben. Schließlich trat er auf den Gang hinaus.
Am anderen Ende konnte er sehen, wie die beiden Auroren zusammensackten – der eine schreiend, der andere still und leise. Sie hatten es also geschafft … Einer hatte sich also ohnmächtig gestellt und ein Auror war hineingestürmt, ihm wurde der Zauberstab in einer unachtsamen Sekunde entrissen und somit waren beide schnell erledigt gewesen …
Theo sah, wie ein Todesser mit Zauberstab grinsend aus der Zelle trat und die beiden Auroren ebenfalls fesselte und in eine Ecke schweben lieĂź. Endlich konnten sie sich freuen und es wurden sogleich zwei Patroni gegen die Dementoren heraufbeschworen.
Theo schritt von Zelle zu Zelle und öffnete sie mit dem Schlüssel, seinen Schlangen-Patronus immer bei sich. Es dauerte seine Zeit, bis sie alle befreit waren, zwischendurch wurde sich immer wieder abgeklatscht und umarmt und schließlich sammelten sich alle vorne bei der Treppe und starrten Theo erwartungsvoll an.
„Wir haben’s geschafft!“, rief dieser ihnen zum wiederholten Male heiser zu. „Wir sind frei! Massenausbruch aus Askaban und wir sind dabei!“ Wieder johlten sie. „Wir haben drei Zauberstäbe ergattert und noch dazu den Schlüssel zu allen Zellen! Wer, bitteschön, hat das sonst noch geschafft? Hä? Richtig! Keiner!“ Zufrieden sah er in die grinsenden Gesichter. „Und wisst ihr was? Wir werden auch unsere neue Aufgabe bewältigen! Wir werden es schaffen! Jetzt werden wir uns erst einmal Unterschlüpfe suchen und dann werden wir uns bald wieder treffen, an einem wirklich sicheren Ort, und wir werden sein Stolz sein!“ Sie jubelten ausgelassen, feierten, purzelten die Treppe hinunter und teilten sich schließlich in drei etwa gleich große Gruppen auf, sodass immer ein Zauberstab dabei war.
„Wir sehen uns bald!“, rief Theo, bis er mit seiner Gruppe verschwand.
Auf in ein neues und besseres Leben!, dachte er erfreut. Auf, die Welt zu regieren!


... Kommis? ^^


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