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Fanfiction

Die Lizenzen des James Potter - Die Anti-Knastbruder-Lizenz

von LasVegas

So, mal wieder ein neues Chappi hier. Langsam macht mir die ff hier richtig Spaß! Jedenfalls ist James' unmögliches Verhalten unglaublich lustig zu schreiben!

Vielen Dank fĂĽr die lieben Reviews! Viel SpaĂź mit dem neuen Chap!



„Jetz guckt euch das an.“, lacht Sirius und Remus klappt sein Buch zu. Jedenfalls glaube ich das, denn ich bin immer noch blind, ohne Brille versteht sich. Irgendjemand hat ein Buch zu geklappt und es war ganz sicher nicht Padfoot. „Er is wach.“
„Sirius…“, brumme ich nur und strecke die Hand aus. Jemand legt mir die Brille in die Hand und ich setze sie auf. Falschrum. Na klar. Ich drehe sie also um und fahre mir durchs Haar. Da sind Sirius und Peter, die mich nur blöd angrinsen. Und natürlich Remus, der freundlicherweise versucht, sein Grinsen zu verstecken. Und… Lily, mit Isabelle, versteht sich. Braucht wohl weibliche Unterstützung.
„Hat ja lang genug gedauert…“, flötet Sirius.
„Lily!“, sage ich also, als ich endlich raffe, dass sie wahrhaftig da steht, hinter Remus und Peter.
„Dir geht's also gut.“, brummt sie und macht Anstalten zu verschwinden. Isabelle aber packt sie am Arm und hält sie fest.
„Lils.“, sagt sie. „Hast du James nicht was zu sagen?“
„Was denn?“, fragt Lily.
„So was wie… tut mir Leid?“, hilft sie ihr auf die Sprünge.
„Und du sagst immer, man soll nicht lügen.“, knurrt Lily nur.
„Schon gut.“, sage ich. Bei den Kopfschmerzen brauch ich wirklich keinen Streit. „Ich lebe noch… ihr könnt gehen.“
„Gute Besserung, Cap.“, sagt Isabelle und die beiden gehen. Allerdings können wir sehr wohl hören, dass die beiden draußen diskutieren. Und das nicht zu knapp.
„Und mal wieder streiten sich zwei Mädchen wegen unserem Prongsie.“ Sirius und seine Kommentare, ehrlich mal. Musste das jetzt echt sein?
„Wann lässt die mich raus?“, frage ich und nicke zu Pomfreys Büro rüber. Das hätte ich nicht machen sollen, denn sofort stellt sich ein Riesenkopfweh bei mir ein. Schlimmer als vorher.
„Deinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, nicht allzu bald.“, brummt Remus.
„Remus, was soll dein Tonfall ausdrücken?“ Ich ahne es allerdings schon.
„Endlich hast du mal die Rechnung für dein Benehmen gekriegt.“, sagt Remus und grinst. Klar, jetzt grinst er oder was? Ich wache endlich auf und er bringt nicht mal ein Lächeln zu Stande. JETZT grinst er?! Ich glaube, ich brauche eine handvoll neuer Freunde.
„Egaaal.“, sage ich langgezogen. „Ich mein, wen interessiert die Zwischenabrechnung, wenn ich vielleicht bei der Endabrechnung was rausschlagen kann?“ Boah, ich kann stolz auf mich sein, solche Sprüche fallen mir selten so spontan ein.
„Jetz isser stolz auf sich.“ Sirius nimmt einem auch noch das letzte Bisschen Freude im Leben, kann das sein?
„Also, wie siehts aus?“ frage ich. „Wann komm ich hier raus?“
„Keine Ahnung. Es sag tatsächlich so aus, als wolle sie dich ne Weile hier behalten.“, sagt Peter.
„Keine Chance auf frühzeitige Entlassung?“ jammere ich. „Durch gutes Benehmen oder so?“ Moment mal! Wie hör ich mich denn an? Knastbruder, ahoi! Fehlt nur noch die quergestreifte Kluft. Vielleicht sollte ich mir meine Krawatte um den Bauch binden? Aber die ist ja nicht schwarz-weiß. Sinnlos. Genau wie die letzten zwanzig Sekunden meines Gedankengangs.
„Ich fürchte nein.“, murmelt Remus, der immer noch den Hauch eines Grinsens auf den Lippen trägt. Was war noch mal meine Frage gewesen? Ah ja.
„Remus, das ist nicht gerade konstruktiv.“, tadele ich ihn, dabei bin ich doch eigentlich nur beleidigt, weil er sich an meinem Leiden erfreut. „Jungs, ich brauche einen Plan! Hier drin krieg ich noch Klaustrophobie.“
„Was?“, fragt mich Peter doch tatsächlich. Manchmal möchte ich ihm echt ein Lexikon einflößen. Wenn Lily nicht sauer auf mich wäre… da würd ich sie doch glatt fragen, ob es nicht einen Zaubertrank dafür gibt. „Platzangst, Wormtail. Platzangst.“
„Theoretisch genau das Gegenteil.“, sagt Remus. „Klaustrophobie ist eigentlich die Angst vor engen Räumen. Das Wort Platzangst jedoch initiiert die Angst vor großen, offenen Räumen oder Plätzen…“ Hirn abschalten. Klick. Ich glaub, hier hat der Falsche das Lexikon gefuttert!
„Remus, tu uns einen Gefallen.“, sagt Padfoot. „Lass es gut sein.“
„Danke Padfoot.“, bedanke ich mich. „Mein Kopfweh wollte sich gerade wieder anmelden. Ich glaub, Isabelle hat Lily n paar Treiber-Kniffe gezeigt. Wie bei Merlins Lidstrich ist es möglich jemanden mit einem Buch k.o. zu schlagen?“ Moment. Blöde Frage, ich schätze, man hat schon Leute mit Büchern ermordet.
„James, dir ist schon klar, dass ein Buch schon als Mordwaffe verwendet wurde?“ Klugscheißer. Remus muss echt lernen so was für sich zu behalten. Manchmal geht er mir ganz schön auf den Zauberstab. Aber er ist trotzdem mein bester Kumpel.
„Aber warum denn hier die Kausophie?“ fragt mich Peter. Kau Sophie? Häh?!
„Wormtail…“ sagt Sirius. „Warum sollte James auf meiner Exfreundin herumkauen?“
„Er meint Klaustrophobie.“, klärt Remus uns auf. Ah… Jetzt macht das Sinn.
„Übrigens, Padfoot. Deine Ex-Affaire heißt nicht Sophie, sondern Sarah.“
„Hm…“, murmelt Sirius. „Ja. Mein ich doch.“ Wir verdrehen alle simultan die Augen.
„Was ich meinte.“, greife ich schließlich das Thema wieder auf. Irgendwer muss hier ja mal das Gespräch vorantreiben. „Hier drin wird mir so schnell langweilig, dass ich noch Platzangst kriege.“
„Achso.“ Peter überlegte kurz. „Dann lies doch was.“ Wir, damit meine ich Padfoot und mich, starren ihn an, als sei er völlig bekloppt. Das ist er vermutlich auch, wenn ich mal so drüber nachdenke. „Ich kann dir dieses unglaublich gute Buch über magische Pflanzen in der Urzeit…“
„Nee, lass mal.“, würge ich ihn ab. „Madame Pomfrey wird mich schon rauslassen.“
„Darauf würde ich nicht wetten, Potter.“, sagt Madame Pomfrey, die gerade aus ihrem Büro stolziert. „Sie haben eine Gehirnerschütterung. Das bedeutet Bettruhe, bis ich sicher sein kann, dass Ihnen nichts weiter fehlt.“ Meine Augen werden groß, rund wie Teller.
„W-was heißt das?“ Doch sicher nicht… Nein… das konnte sie nicht Ernst meinen.
„Sie bleiben über Nacht.“ NEEEEEIIIIIN! Sie meinte es tatsächlich Ernst. Wenn ich nicht an meiner Gehirnerschütterung sterbe, was glaube ich ziemlich unwahrscheinlich ist… und auch nicht an gebrochenem Herzen, was wohl noch kaum jemand zu Stande gebracht hat… Hey! An beidem ist Lily Schuld. Darf man seinen Mörder im Testament vermerken? Na ja. Dann sterbe ich wohl an Krankenflügel-Mief, gepaart mit Langeweile. Aber hier mieft es ja gar nicht… also sterbe ich anscheinend wohl oder übel an Langeweile. Ich meine, das war doch jetzt wirklich mal eine Schlussfolgerung, die sich gewaschen hat, oder? „Mr Potter?“ Wessen Stimme ist das?
„Prongs?“ Wessen Hand fuchtelt da vor meinem Gesicht rum?
„Das könnte eine Nachwirkung der Gehirnerschütterung sein.“
„Mir geht's gut!“, rufe ich sofort. „Kommen Sie schon, Madame Pomfrey. Lassen Sie mich gehen.“
„Keine Chance, Potter.“ Hier freut sich aber auch jeder über mein Leid, oder? Ja, ich glaube schon. Das ist doch zum Borsten stutzen! So ein Mist.
„Sind Sie bestechlich?“, versuche ich es erneut.
„Sie wissen seit ihrer zweiten Woche in Hogwarts, dass ich es nicht bin.“
„Menschen ändern sich.“, murmele ich nur.
„Na ja, Sie offensichtlich nicht.“, brummt sie. Ist das eine Anspielung auf meine ständigen, unfreiwilligen Besuche hier oder ein nicht so sanfter Hinweis darauf, dass Lily mir das auch ständig vorwirft?
„Wie meinen Sie das?“, frage ich verdächtig. Das Einzige, was ich zur Antwort bekomme, ist ein tadelnder Blick ihrerseits. James Potter, verdammt bis in alle Ewigkeit mit der Ungewissheit zu Leben. Aber da ich ja sowieso bald sterbe… na ja, ich schätze, da macht es jetzt auch nix mehr aus. „Hm. Schön. Wie lange?“
„Wir werden sehen.“ Das ist nicht gut. Gar nicht gut. Das ist sogar sehr schlecht. „Kommt darauf an, wie sich Ihr Zustand über Nacht entwickelt.“
„Das ist ja wohl n Witz.“, sagt Sirius, der mir endlich zu Hilfe eilt! „Kommen Sie schon, Madame Pomfrey, das können Sie doch nicht machen. James geht es gut.“ Doch mir wird plötzlich so komisch. Das Gefühl kenn ich! Verdammt!
„Weg da, Padfoot!“ rufe ich, bevor ich aufspringe und ins Bad eile, die Hand auf den Mund gepresst. Ich erspare euch die Details, aber nach der Aktion war ich für die Nacht ans Bett gekettet. Mindestens.

Wer soll den hier schlafen können?! Ich meine, ja, das Bett ist bequem… und es ist auch dunkel, aber dieser Vollidiot von Bottins… Dieser bekloppte Hufflepuff-Fünftklässler. Fällt die Treppe runter. Mann, da geht man auf ein Zaubererinternat und dem fällt nichts Besseres ein… Jedenfalls hat der sich die Birne aufgeschlagen… und Trommelwirbel… eine Gehirnerschütterung. Dem blüht jetzt also das gleiche Schicksal wie mir… armes Schwein. Jedenfalls liegt der jetzt neben mir und schnarcht wie blöde! Das gibt's einfach nicht! Wenn ich ihm einen Silencio verpasse… Dann wird ich nur noch länger hier festgehalten… Dabei ist es doch schon halb eins…

Ein Einhorn… zwei Einhörner…

…1386 Einhörner... Mann! Ich hab keine Lust mehr! Das nervt.
„Hey, Bottins!“ Der schnarcht weiter… wie Sirius. Ich nehme mein Kissen und haue es ihm knallhart ins Gesicht. Gehirnerschütterung hin oder her.
„Wa…?“ fragt er völlig verschlafen.
„Hör auf zu schnarchen! Halt bloß die Klappe.“
„Okay…“

Er schnarcht wieder. Ja, er schnarcht schon wieder! Das ist gerade mal drei Minuten her! Da muss mein Kissen wohl wieder herhalten.
„Hm?“ murrt er.
„Ich schwöre dir, Mann. Wenn du das nicht abstellen kannst, dann hals ich dir den Schweigezauber auf.“
„Tu… das…“ und schon ist er wieder weg. Und schnarcht. Schön. Er hats ja nicht besser gewollt.
„Silencio.“, natürlich geflüstert, wollen ja nicht, dass Madame Pomfrey Wind davon bekommt.

Ja, es ist tatsächlich noch mal Morgen geworden und ich habe ein ausgezeichnetes Frühstück genossen. Das wars dann aber auch schon. Bottins ist übrigens weg. Der hatte nämlich nur eine leichte Gehirnerschütterung. Da fühlt man sich echt hintergangen. Das schreit allerdings geradezu nach drastischen Maßnahmen. Gut, dass ich das Ding immer dabei habe. Mein Zwei-Wege-Spiegel hat mir schon so manches Mal den Hintern gerettet.
„Sirius?“
„Prongs?“ er flüstert. Ist der etwa im Unterricht?
„Wo bist du?“
„Zauberkunst.“
„Achso.“ Na dann, wen interessierts? Ich kenne keinen, der in Zauberkunst durchgefallen ist. Doch. Franks Mutter. Mrs Longbottom. Das sollte man ihr gegenüber allerdings besser nicht erwähnen. Zurück zum Thema. „Wir fahren harte Geschütze auf.“
„Wie meinen?“
„Ganz einfach. Frühzeitige Entlassung aufgrund von gutem Benehmen hat nicht geklappt. Dann versuchen wir eben umgekehrte Psychologie.“
„Party?“, fragt er und ich kann sein Grinsen nicht nur sehen, sondern beinahe fühlen.
„Du hast es erfasst, mein Freund.“, grinse ich. „Nach Unterrichtsschluss. Bring alle mit, die nichts Besseres zu tun haben. Ach was. Bring alle mit.“
„Geht klar.“ Er steckt den Spiegel weg und ich sinke mit einem fetten Grinsen in die Kissen zurück.

Die Party ist in vollem Gange. Sirius hat doch tatsächlich dreißig Leute aufgetrieben. Es gibt zwar keinen Alkohol, dafür aber laute Musik und Unmengen von Knabbereien.
„Sagenhaft, Padfoot.“, seufze ich mit Genugtuung.
„Lange kanns nicht mehr dauern.“, meint Remus und ich denke, damit hat er Recht. Isabelle kommt vorbeigerauscht.
„Super Party.“, grinst sie. „Und du hast Wort gehalten, James. Immerhin sitzt du im Bett. Das mit der Ruhe hast du zwar noch nicht ganz raus, aber immerhin.“
„Alles klar, Cartwright?“, grüßt Sirius.
„Na klar.“, sagt sie und mustert ihn kühl.
„Tanzen?“
„Nein, danke.“ Knallhart, die Frau. Sirius guckt wie ein Fisch, als sie abzieht, einen anderen mit ihrer Anwesenheit zu beglücken. Er dreht sich zu mir um und deutet nur fragend über die Schulter. Was soll ich schon dagegen tun? Ich zucke die Schultern.

„Mr Potter!“ Hehe, endlich. Hat ja ewig gedauert.
„Mir geht's gut!“ rufe ich aus meinem Bett.
„Na schön, Potter! Raus hier!“ Sie starrt mich böse an. Sehr böse. Macht nix.
„Bis später, Madame Pomfrey!“ Ich springe auf und befinde mich schon auf halbem Weg durch die Meute.
„Was glauben Sie eigentlich, was Sie sich alles erlauben können?!“
„Na ja, vieles!“, rufe ich noch, während ich im Lauf meine Schuhe anziehe. „Das hier ist meine Freikarte aus dem Knast.“
„Wie bitte? Was meinen Sie damit?“
„Die Lizenz zum Ausbruch! Oder wie ich sie nenne, die Anti-Knastbruder-Lizenz!“


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