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Schattenschein - Aussichten

von reewa

„Und wozu soll das gut sein?“ Sirius ließ den Brief zurück auf Peters Tisch segeln, wo dieser ihn unbeholfen auffing und vorsichtig auf der Tischplatte glatt strich, so, als streichele er ein lieb gewonnenes Haustier oder den Körper eines schlafenden Mädchens. (Was Peter zweifellos nie getan hatte)
„Da kann ich mir das alles mal genau ansehen.“
„Aber ausgerechnet in den Ostertagen? Solltest du dich da nicht lieber von uns großen Jungs gehörig abfragen lassen?“ Der kleinste der Jungs errötete, aber Sirius lächelte nicht einmal.
Die Bibliothek war gut besucht und die Freunde hatte lange nach einem freien Tisch Ausschau gehalten, an dem sie von Madam Pince unbeobachtet blieben. Jetzt saßen sie versteckt hinter einer der massiven Säulen und James konnte sogar von seinem Platz aus einen Rotschopf ausmachen, der ihm in einiger Entfernung den Rücken zuwandte. Er beobachtete, wie sich Lilys rechte Schulter hob und senkte, während ihr Arm geschwind über ein von ihrem Körper verdecktes Pergament huschte. Richtig. Sie wollten ihre Hausaufgaben hinter sich bringen. Auch wenn er viel lieber einfach nur so da gesessen und den Bewegungen dieses umwerfenden Mädchens zugeschaut hätte. Er seufzte leise in sich hinein, während er sein Astronomiebuch aufschlug, um sich dem Unvermeidbaren zu widmen. Er suchte noch die Seite mit den Aufgaben, als er den vierten ihrer Clique eiligen Schrittes auf ihren Tisch zusteuern sah.
Remus musste sich sehr beeilt haben. Seine Wangen waren gerötet, er atmete schnell und es haftete ihm der Geruch kühler, frischer Luft an, wie James ihn an sich selbst kannte, wenn er abgekämpft vom Quidditchfeld in die Kabine kam.
„Du bist spät“, knurrte Sirius, ohne von seiner Sternenkarte aufzusehen.
„Wer kommt denn auch auf die Idee, dass ihr euch allen Ernstes in der Bibliothek verkriecht. An einem Sonntag.“
„Völlig absurd, oder was?“ Offenbar war es ein weiterer in einer mittlerweile unendlich scheinenden Reihe von Tagen, an denen der verstoßene Sohn der Familie Black unendlich schlecht gelaunt war.
„Setz dich endlich, du versperrst Krone die Aussicht auf Rotlöckchen.“
James zischte nur kurz, es hatte keinen Sinn, sich von Sirius provozieren zu lassen. Nicht, wenn er so drauf war.
Remus ließ sich auf den freien Platz neben Peter fallen.
Er wusste, was los war. Er hatte es auch gelesen, morgens beim Frühstück im Haus der Stubbs . Lucys Vater hatte die Sonntagsausgabe des Tagespropheten auf dem Küchentisch ausgebreitet, ungeachtet der Tatsache, dass seine Frau gerade versuchte, eben diesen zu decken.
„Die haben wieder einen Toten aus der Themse gezogen.“ Mr Stubbs schien auf eine Reaktion seiner Frau zu warten. Da diese ausblieb, zitierte er weiter: „Die Identität des Toten ist noch ungeklärt. Ein Gewaltverbrechen kann nicht ausgeschlossen werden.“ Schwungvoll stellte Rebecca Stubbs ein Marmeladenglas genau auf besagtem Artikel ab.
Remus und Lucy, die eigentlich vor gehabt hatten, sich an den Tisch zu setzen, hatten in der Küchentür Halt gemacht, nicht sicher, ob es ratsam war, einzutreten.
„Du kannst doch die Augen nicht vor dem verschließen, was da draußen vor sich geht“, ereiferte sich der Hausherr und schob das Glas „Butternut Jam“ an die Tischkante. „Schluss jetzt“, fuhr Mrs Stubbs dazwischen. „Ich will in Ruhe frühstücken.“ Ihr Blick fiel auf die beiden Jugendlichen. „Lucy, gib mir mal die Butterdose rüber und Remus – steh da nicht so verloren rum – wir brauchen noch Besteck. Im Übrigen will ich überhaupt nicht wissen, wo du jetzt herkommst.“ Sie machte eine kurze Pause, aber wohl nur, um genug Luft für die nächste Tirade zu haben. „Und wenn der Speck jetzt verbrannt ist, dann mache ich diesen Mann“ – und sie zeigte mit dem Pfannenwender auf ihren eigenen - „mit seinem Gerede dafür verantwortlich.“
Da nun keiner mehr da war, dem Mrs Stubbs die Schuld für das schlechte Gedeihen der Küchenkräuter oder das Abhandenkommen ihres Perlenohrrings zuschieben konnte, schoben sich die beiden Teenager verstohlen auf ihre Plätze.
Er durfte nicht offiziell im Hause der Stubbs übernachten, aber man warf ihn auch nicht hinaus, wenn es mal spät wurde, so wie am gestrigen Abend nach einer hitzigen Debatte über die Zukunft der Zauberergesellschaft, (bei der – wie so oft – Mr Stubbs dem Wein kräftig zugesprochen hatte). Man schaute eben einfach nicht so genau hin, durch welche Tür der Gast am Ende schlüpfte.
„Remus, was zum Teufel bringen die euch da oben eigentlich bei, dass ihr euch scharenweise diesem Voldemort anschließt? Wie viele sind schon übergelaufen, raus damit?“
„So weit ich weiß, Sir, sind nur bei den Slytherins ...“
Aufgebracht schnitt ihm der bärtige Mann am Tisch das Wort ab.
„Ha! Dann sag mir, junger Mann, dass ich falsch liege, wenn ich behaupte, dass diese Muggelhasser Schande über das Haus Slytherin bringen. Wenn ich schon diesen Schund hier lese! Und diesen Mann hab ich für anständig gehalten!“ Er schob seinen Teller beiseite, um die Zeitung hochzunehmen und Remus unter die Nase zu halten, mit dem Handrücken auf besagten Artikel weisend. Remus nahm das gefaltete Druckerzeugnis entgegen, aber Mrs Stubbs war schneller. „Jetzt ist aber Schluss!“ Sie riss ihm die Zeitung aus den Händen und warf sie auf die Arbeitsplatte. Aber Remus hatte es gerade noch aus den Augenwinkeln gesehen: Nicht den Titel des besagten Artikels, nur den Namen darunter: „Orion Black“.
Gelesen hatte er ihn zwei Tassen Tee und 3 Toasts später, und angenehm war das nicht gewesen, unten dem wachsamen Blick des Hausherrn mit den „Ausführungen eines Wohlmeinenden“ konfrontiert zu werden.
„Kam drei Jahre nach mir nach Hogwarts. Klein und mickrig war der damals, und jetzt traut er sich von „einer Gesellschaft“ zu schreiben, „in der die Verantwortung der Zauberergesellschaft wieder in die Hände derer gelegt werden muss, die sich dieser durch Erfahrung und lange Tradition in der Vergangenheit ausgezeichnet haben.“
Und dieses Schundblatt druckt das auch noch!“

Remus hatte sich beeilt, ins Schloss zu kommen. Falls Sirius noch nichts von den öffentlichen Äußerungen seines Vaters mitbekommen hatte, wäre es wohl das beste, er würde es ihm schonend beibringen. Aber wie er ihm nun so in der Bibliothek gegenüber saß, war es offensichtlich. Sirius wusste es. Und die anderen auch. Regulus war beim Frühstück in der großen Halle unter Anfeuerungen seiner Klassenkameraden zu seinem großen Bruder gekommen und hatte ihm die Zeitung wortlos auf den Tisch geworfen. James und Peter hatten all ihre Kräfte aufbieten müssen, um Sirius festzuhalten, der wild entschlossen war, seinem Bruder „Verstand einzuprügeln“. Das Resultat waren 80 Punkte Abzug für Gryffindor und ein Strafnachsitzen bei Professor McGonagall.
„Was ist das denn hier?“ Interessiert nahm Remus Peters Brief vom Tisch.
„Wurmi wird Zaubereiminister, ist dir das entgangen? Aber dir entgeht ja so einiges in letzter Zeit.“
„Remus kann nichts dafür, dass du so eine beknackte Familie hast.“ James war es leid geworden, sich rauszuhalten und fügte erklärend hinzu: „Peter macht ein Praktikum im Ministerium.“
„Das ist ja großartig!“
„Ach, Quatsch! Die lassen ihn doch höchstens Memos falten.“
„Du hast ja gut reden, Tatze. Aber ich kann nun mal nicht Auror werden. Und `ne Freundin mit ‘nem Geschäft hab ich auch nicht. Was soll denn aus mir werden, wenn ihr alle weg seid?“
Peter sprang so schnell auf, dass er dabei seinen Stuhl umkippte. Er riss seinen Brief an sich und stürmte aus der Bibliothek.
„Du kannst wirklich so ein Arsch sein! Und übrigens – den nächsten Vollmond müsst ihr ohne mich auskommen. Eigentlich wollte ich es euch in Ruhe sagen, aber – Lucy hat was gefunden.“ Remus nahm seine Tasche und ging dem Freund nach.

Als Madam Pince an den Tisch eilte, um sich über den Lärm zu echauffieren, fand sie nur noch einen schlecht gelaunten Siebklässler mit schwarzen Locken. „Sehen Sie den Typen, der der Rothaarigen die Bücher rausträgt? Der lässt mich sitzen für Schulsprecherangelegenheiten. Und sowas ist mein bester Freund.“


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