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Fanfiction

Schattenschein - Widerstände

von reewa

"Nichts. Nicht mal ein Nachruf. Einfach gar nichts."
James faltete den 'Tagespropheten' zusammen und legte ihn neben seinen Teller.
"Das können die doch nicht machen! Schließlich ist er ermordet worden", entrüstete sich Peter und griff nach dem Salzstreuer.
"Wieso wunderst du dich, Wurmi? Der 'Prophet' berichtet halt lieber zum hundertsten Mal über die vermeintliche Affäre zwischen Ludo Bagman und Catriona McCormack als politisch Stellung zu beziehen, das kennen wir doch", kommentierte Remus.
"Dabei war Diggel kein Auror, kein Kämpfer, keiner, der diesem Voldemort irgendwie hätte gefährlich werden können", sagte Peter mit unruhiger Stimme.
James nickte. "Es reichte wohl schon, dass er bei der Tagung der Vereinigung für Zauberischen Großhandel dieses Reinblutgefasel kritisierte."
Er füllte sich wütend einen Haufen Kartoffelpüree auf den Teller und schien gar nicht zu bemerken, wie dieser zu einem stattlichen Berg anwuchs, während er weitersprach.
"Und gleichzeitig finden es immer mehr Leute hier cool, mit den Todessern zu sympathisieren."
Er warf einen verächtlichen Blick zum Slytherintisch hinüber.
"Als ob das nur ein Spiel wäre", seufzte Remus.
"Na, wenigstens ist Hogwarts sicher. Hat Dumbledore in seiner Rede vorhin ja extra noch mal betont", sagte Peter wie, um sich selbst zu beruhigen.

Sie aßen schweigend weiter, bis Peter Sirius' grimmigen Blick auffing, mit dem dieser sein Essen in sich hineinschlang.
"Und was meinst du dazu, Tatze?"
Sie fuhren zusammen, so unvermittelt hatte der Angesprochene seine Faust auf den Tisch niederdonnern lassen. In den Gläsern vibrierte der Kürbissaft.
"NUR DÄMLICHES GEFASEL! ABER KEINER TUT WAS!" Sirius sprang von seinem Platz auf und verließ schnellen Schrittes die Halle.
"Was hat er denn?", fragte Peter kleinlaut und schaute auf Sirius' halbvollen Teller.
"Meine Schuld." James stocherte lieblos in seinem Püree herum.
"Ich hätte die Slytherins nicht erwähnen sollen."
"Hat er noch Kontakt zu seinem Bruder?", fragte Remus.
James schüttelte den Kopf. "Zu keinem aus seiner Familie mehr, so weit ich weiß. Er redet nicht gern darüber."
"Dann wird er die Ferien wieder bei euch verbringen?"
"Und ob! Meine Mum freut sich schon 'nen Troll auf uns! Obwohl sie auch ein bisschen Angst hat, wir könnten die Bude auf den Kopf stellen, jetzt, wo wir volljährig sind und überall zaubern dürfen." Er grinste.
"Ihr habt's gut", maulte Peter. "Und ich sitz' wieder allein bei meinen Eltern rum und langweile mich."
"Besteh' in zwei Wochen einfach deine Apparierprüfung, dann kannste uns ja besuchen kommen", antwortete James.
Peter schaute auf seinen Teller. "Wenn das so einfach wäre!"
"Komm schon, Wurmi, wir haben's doch auch geschafft", versuchte Remus, dem Jüngsten Mut zu machen.
"Ja, ihr schon. Aber ich bin eben nicht so begabt wie ihr."
"Unsinn. Wenn Moony das Ding zwei Tage nach Vollmond hinkriegt, dann packst du die Prüfung auf jeden Fall auch", sagte James optimistisch.
"Wir können ja noch mal mit dir üben, wenn du willst", unterstützte ihn Remus.
"Ach, ich weiß nicht. Manchmal denke ich, ich bin euch nur ein Klotz am Bein."
"Ja klar, deshalb haben wir dir ja auch vorgestern deine Geburtstagsparty ausgerichtet, du Volltrottel!", entrüstete sich James.
"Moony hat dafür sogar sein Date verschoben, und das will ja wohl was heißen!"
Er grinste zu Remus rüber und dieser errötete leicht.

Sicher, sie hatten sich im Vorfeld Gedanken gemacht, wie sie die Volljährigkeit des letzten der Vier gebührend zelebrieren könnten. Der ursprünglichen Plan, ihm ein Fläschchen Felix Felicis zu schenken, war an ihrem Unvermögen bei der Zubereitung gescheitert und der Ersatzplan, dann eben einem Mädel Amortentia zu verabreichen an Sirius' Protest, das könne man keiner antun. Deshalb blieb es bei einer Zaubertorte, deren roter Sahnemund 'Happy Birthday' sang und die erst vollständig verzehrt werden musste, um die auf ihrem Grund gelagerten kleinen Geschenke der Freunde - von einem Tischfeuerwerk begleitet – in die Luft zu katapultieren. Wenigstens war ihnen von der Fresserei ordentlich schlecht geworden.

"Wann stellst du uns deine Freundin eigentlich mal anständig vor?", fragte James, nachdem er seinen Teller mit dem immer noch stattlichen Haufen Püree angewidert von sich geschoben hatte.
Remus zuckte mit den Achseln. "Es ist im Moment schwierig für Lucy, von Zuhause wegzukommen. Ihre Eltern sind ein wenig arg beschützend."
"Na, sehr erfolgreich waren sie damit ja wohl nicht", kommentierte James trocken und Peter kicherte mit vor den Mund gehaltenen Händen in sich hinein.
Lily Evans hatte sich vom anderen Ende des Tisches erhoben und James' Blick folgte ihr durch die Halle.
"Dann seht ihr euch in nächster Zeit gar nicht mehr?", fragte Peter und Remus hatte das Gefühl, einen hoffnungsvollen Unterton mitschwingen zu hören.
"Sie will versuchen, sich heute Nacht aus dem Haus zu stehlen, wenn ihre Eltern schlafen. Ich werde davor auf sie warten. Das gibt uns wenigstens ein paar Stunden zusammen."
"Klingt nicht sehr bequem." Peter hatte seinen Teller nun gänzlich geleert und wischte sich mit einer Serviette den Mund ab.
"Liebe geht selten einen bequemen Weg", antwortete Remus und folgte James' Blick.
"Ich denke, ich seh' mal nach Tatze", sagte dieser und wollte gerade aufstehen, als Professor McGonagall vor ihnen am Tisch auftauchte.
"Mr. Lupin, so Sie Ihre Mahlzeit beendet haben, möchte ich, dass Sie mich in mein Büro begleiten. Sofort."
Die Jungen tauschten fragende Blicke untereinander, dann nickte Remus und folgte seiner Hauslehrerin. "Bis später, Leute."

"Was die wohl von ihm will?", fragte Peter, nachdem die Zwei die Halle verlassen hatten.
"Bestimmt Vertrauensschülerangelegenheiten", vermutete James. "Vielleicht werden die darauf eingeschworen, die Todessergefahr abzuwiegeln. Oder irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen unters Volk zu bringen, was weiß ich."
Er stand auf. "Kommst du mit nach oben?"
Peter verneinte. "Ich glaub', ich ess' noch 'nen Nachtisch."
"Was denn – nur einen? Bist du krank, Wurmi?"
Lachend schlug James seinem schmollenden Freund auf die Schulter und ließ ihn allein am Tisch zurück.

James durchquerte die Halle und stieg die Treppen hinauf. Im dritten Stock hörte er plötzlich laute, aufgebrachte Stimmen. Eine davon erkannte er sofort. Er lauschte einen Moment, dann zückte er seinen Zauberstab und rannte durch den Korridor auf die Urheber des Tumults zu.
"Ihr lasst ihn jetzt sofort los, hab' ich gesagt!", vernahm James und es lief ihm heiß und kalt den Rücken herunter.
"Hast du nicht gehört, was mit Leuten passiert, die die Schnauze zu weit aufreißen, Schlammblut?!", antwortete eine zweite Stimme gehässig.
James zog das Tempo an und rannte, so schnell er konnte. Der Korridor war leer, aber die Stimmen wurden lauter. Ihre Besitzer mussten sich um die Ecke befinden. Er stoppte, griff seinen Stab fester und atmete kurz durch.
"Das ist kein Spaß, Meddlesome!", hörte er wieder die erste Stimme.
"Die spaßigen Zeiten sind vorbei, Muggelabschaum. Missgeburten wie ihr haben ausgespielt. Wir werden euch in den Schlamm zurücktreten, aus dem ihr gekrochen seid."

James hatte genug gehört. Er ließ seinen Körper um die Ecke schnellen. Da standen zwei Jungen und hielten einen wesentlich kleineren zwischen sich eingekeilt. Und ihnen gegenüber stand – am flammend roten Haar unschwer zu erkennen und mit ebenfalls gezücktem Zauberstab – die wundervolle Lily Evans.
"Stupor!" brüllte James und traf Cumbrous Rotten mitten in die Brust. Fast zeitgleich hatte ein zweiter 'Stupor' aus Lilys Stab Evince Meddlesome zu Boden gestreckt.
"Hätte nie gedacht, dass ich mich mal freuen würde, dich zu sehen, Potter", wandte sich Lily erleichtert James zu.
"Niemand beleidigt dich ungestraft, Evans", entgegnete James und obwohl die Situation bereinigt war, schlug sein Herz nicht weniger stark als noch vor wenigen Minuten. Betont lässig steckte er den Zauberstab wieder zurück unter sein Hemd.
Lily wollte gerade etwas entgegnen, als sie ein Wimmern aufhorchen ließ. Damian Petty stand noch immer wie angewurzelt zwischen den niedergestreckten Angreifern und zitterte am ganzen Körper. Lily ging auf den Jungen zu nahm ihn in den Arm.
"Es ist ja vorbei, Damy. Alles ist gut."
"Die haben gesagt, dass auf der Schule kein Platz für Kinder wie mich ist und ich sollte ihnen schwören, dass ich nach den Ferien nicht mehr wiederkomme."
"Das ist ja entsetzlich."
Lily und James tauschten einen schnellen Blick.
"Shhh, Damy. Die werden dir nie wieder etwas tun. Das verspreche ich dir."
Lily strich mit einer Hand über den Kopf des Jungen.
Wie gerne wäre James jetzt an der Stelle des kleinen Erstklässlers gewesen!
"Ich hol dann mal einen Lehrer", sagte er nur kurz und wandte sich von diesem Anblick ab.
"James?"
Er drehte sich noch einmal zu ihr um.
"Ja, Lily?"
"Danke!"
Und dabei schenkte sie ihm das süßeste Lächeln, dass jemals das Gesicht der Lily Evans geziert hatte.


Professor McGonagall ließ Remus in ihr Büro eintreten und schloss anschließend die Tür. Sie bot ihm den Platz vor ihrem Schreibtisch an und setzte sich dahinter.
"Kommen wir gleich zur Sache. Es ist der Schulleitung nicht entgangen, dass Sie wiederholt die Nächte nicht in dem Ihnen zugewiesenen Schlafsaal verbracht haben. Wie Sie als Vertrauensschüler nur allzu gut wissen, stellt dieses Verhalten einen krassen Verstoß gegen die Schulregeln dar."
Remus musste schlucken. Sie wusste es also.
"Ma'am, ich … ."
"Ich bin noch nicht fertig", unterbrach sie ihn barsch. "Die sogenannte Heulende Hütte ist Ihnen nur zu einem bestimmten Zweck zur Verfügung gestellt worden und darf auch von Ihnen ausschließlich in besagten Nächten genutzt werden. Sie werden also ab sofort das Schulgelände wie jeder andere Zögling unseres Institutes nur mit Erlaubnis der Schulleitung verlassen. Haben wir uns verstanden? "
"Aber Ma'am, Sie wissen doch, dass ich aufgrund meiner …", er stockte kurz, bevor er weitersprach, "meiner besonderen Konstitution nicht die Möglichkeiten habe wie andere."
"Ich habe keine Ahnung, wovon Sie da reden", antwortete sie schnippisch.
"Nun, sehen Sie sich doch einmal um – Liebespaare an allen Ecken und Enden des Schlosses und auf dem Gelände und niemand hat etwas dagegen."
"Wir befürworten solch ein Verhalten zwar nicht gerade, aber es wird im Allgemeinen toleriert, das ist korrekt." Sie rümpfte die Nase.
"Da meine Freundin keine Schülerin ist, sind uns Treffen im Schloss verwehrt."
"Das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, die Heulende Hütte als Liebesnest zu missbrauchen."
"Aber Professor, so verstehen Sie doch: Ich habe immer versucht, so unauffällig wie möglich zu bleiben. Jeder, der sich mit mir näher befasst, kann sich doch eins und eins zusammenzählen. Deshalb kann ich keine Freundin innerhalb der Schülerschaft haben – es würde alles gefährden."
"Und das, so glauben Sie, erlaubt es Ihnen, sich über die Regeln hinwegzusetzen?"
"Ich hatte mich damit abgefunden, dass ich allein bleibe. Aber dann bin ich jemandem begegnet, die mich so annimmt, wie ich bin. Und Sie verlangen von mir, dass ich sie aufgebe? Den vielleicht einzigen Menschen, der mich jemals lieben wird? Das können Sie nicht verlangen!"
"Sie können an den freien Tagen oder in den Ferien tun und lassen, was Ihnen beliebt, genau wie jeder andere hier."
"Während sich also alle Liebespaare innerhalb der Schülerschaft nahezu unbegrenzt sehen und treffen können, verweigern Sie mir den Umgang mit dem Menschen, der mir am nächsten steht?"
"Als Vertrauensschüler haben Sie eine Vorbildfunktion. Ende der Diskussion."

Professor McGonagall hatte sich von ihrem Stuhl erhoben. Remus konnte so aber nicht gehen. Er blieb sitzen und richtete mit fester Stimme noch einmal das Wort an seine Hauslehrerin.
"Lucy ist nicht nur meine Freundin, Professor. Sie ist auch eine Chance. Eine, die mir die Schule nicht geben kann. Die Chance auf ein geregeltes Leben. Ich bin nicht naiv, ich weiß, wie meine Aussichten auf einen Job in der Zaubererwelt stehen, wenn meine Schulzeit vorbei ist, völlig unabhängig von meinen Zeugnissen oder Fähigkeiten."
Professor McGonagall seufzte.
"Diese dumme Geschichte mit Ihrer Registrierung damals. Das war wirklich Pech." Sie setzte sich wieder.
"Lucys Eltern führen den Tränkeladen in Hogsmeade, vielleicht kann ich dort später aushelfen oder es findet sich etwas Anderes für mich mit deren Hilfe. Sie will mich ihren Eltern vorstellen, aber wenn ich nicht hingehen darf, dann bringen Sie mich in einen Konflikt, den ich …"
Es klopfte und ohne auf ein Herein zu warten, wurde die Tür geöffnet.
Ein sichtlich erregter Professor Slughorn streckte den rundlichen Kopf herein.
"Verzeihung, Minerva, aber ich brauche Sie in einer dringenden Angelegenheit."
"Mr. Lupin, warten Sie hier! Wir sind noch nicht fertig."

Während seine Hauslehrerin das Büro verließ, sah Remus sich um. Er mochte Professor McGonagall und er mochte auch ihr Büro. Hier war alles von schlichter Eleganz und so ordentlich aufgeräumt, wie er es sich für ein eigenes Büro gewünscht hätte. Ein eigenes Büro! Das letzte Mal, als er auf diesem Stuhl gesessen hatte, war der Anlass die obligatorische Berufsberatung gewesen. Einen Job im Ministerium würde er sich wünschen, hatte er doch tatsächlich zu äußern gewagt. Am liebsten im Werwolfunterstützungsamt. Denn da gab es niemanden wie ihn. Keinen Betroffenen. Sie hatte ihm zugehört und mild gelächelt. Wie absurd kam ihm diese Farce heute vor! Er würde von Glück sagen können, wenn er überhaupt irgendeinen Job würde finden können.
Stimmte es denn überhaupt, was er McGonagall gesagt hatte? Hatte er von Lucy wirklich irgendetwas anderes als unendliche Zuwendung zu erwarten? Zwar hatte sie heute Morgen gesagt, es sei nun an der Zeit, endlich ihren Eltern von ihm zu erzählen, aber was, wenn sie ihn ablehnten? Was, wenn sie ihn nicht einmal kennen lernen wollten?

Die Tür wurde mit so viel Effet aufgestoßen, dass Remus erschrocken zusammenfuhr. Professor McGonagall war zurück, aber sie schien äußerst aufgebracht zu sein.
"Ist es richtig, dass sich Damian Petty an Sie als seinen Vertrauensschüler gewandt hat und Sie ihm versprochen haben, mich über sein Anliegen zu informieren?", begann sie unvermittelt mit unterdrücktem Zorn in der Stimme.
Remus wurde plötzlich klar: Sie war wütend auf ihn.
"Ja, Ma'am, er sprach mich gestern Abend vor den Drei Besen an und erzählte, Cumbrous Rotten und Evince Meddlesome hätten ihn bedrängt, weil er muggelgeboren ist."
"Und wieso haben Sie mich nicht umgehend darüber informiert?" Es kostete sie offenbar Mühe, ihre Stimme unter Kontrolle zu halten.
"Aber Ma'am, es war erst gestern Abend und wie gesagt während des Hogsmeade-Tags."
"Dann hätten Sie das heute Morgen nach dem Frühstück – ha!, was red ich – Sie haben ja erst zum Lunch diesem Institut freundlicherweise wieder Ihre Aufwartung gemacht. Ihr Privatleben hat ja Vorrang, wie konnte ich das vergessen, da muss die Verantwortung gegenüber der Schule eben mal zurückstehen."
Sie stand nun dicht vor ihm und er wusste nicht, was er ihren Vorwürfen entgegnen sollte.
"Nur, damit Sie es wissen, Mr. Lupin: Cumbrous Rotten und Evince Meddlesome haben soeben versucht, den kleinen Petty dazu zu bringen, einen Unbrechbaren Schwur darauf abzulegen, seine Schulausbildung in Hogwarts abzubrechen. Wenn Ms. Evans und Mr. Potter ihm nicht rechtzeitig zu Hilfe gekommen wären, dann - bei Merlin – nicht auszudenken!"
"Das tut mir wirklich Leid, Ma'am, aber wie hätte ich ahnen können, dass so etwas passieren würde?"
"Wenn Sie Ihre Aufgaben ernst genommen hätten, dann hätten Sie diesen Übergriff verhindern können."
Remus war von seinem Stuhl aufgesprungen.
"Dann werfen Sie mich halt aus der Schule, darauf läuft es am Ende ja doch hinaus!"
Und ehe sie noch etwas entgegnen konnte, war er aus dem Büro gestürmt.


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Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz