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Fanfiction

Bis in die Ewigkeit und darüber hinaus - Bis in die Ewigkeit und darüber hinaus

von anna molly

Bis in alle Ewigkeit und darüber hinaus

Es war ihr erstes Date gewesen. James Potter und Lily Evans.

James hatte Lily nicht, wie bei den meisten Hogwarts-Schülern üblich, mit nach Hogsmeade genommen und in die „Drei Besen“ entführt, oder noch schlimmer zu Madam Puddifoot's.
Nein, er hatte sie an der Hand genommen und sie bei kaltem März-Wetter in die Natur geführt.
Es war am Morgen sehr neblig gewesen, als sie aufgebrochen waren, der Himmel von dunklen grauen Wolken bedeckt und ab und an nieselten ein paar Regentropfen auf sie herab.
Doch James wusste, dass es Lily nichts ausmachte. Wahrscheinlich fand sie das Wetter sogar toll. Sie liebte die Natur. Um das zu wissen, hatte er keine ihrer Freundinnen befragen müssen, es war offensichtlich. Er hatte oft beobachtet, wie sie, wenn er erste Schnee fiel, auf die Ländereien gelaufen war. Einfach nur um dabei zu sein und den Augenblick zu genießen. Um zu sehen, zu riechen und zu fühlen.
Genauso freute sie sich aber auch, wenn im Frühling die ersten Knospen aufgingen und kleine Sprösslinge sich öffneten. Oder im Herbst, wenn Raureif die ersten gefallenen Blätter bedeckte.
Zu Beginn des Dates hatten sie kaum geredet. Sie kannten sich nach Jahren ziemlich gut, doch auf einer anderen Ebene. Sie gingen Händchen haltend einen Pfad entlang. Es war einvernehmliches und zufriedenes Schweigen. Beide wollten die Ruhe der Natur nicht stören.
Als sie an einer Lichtung vorbei kamen, entdeckten sie Rehe und einen Hirsch. James drückte Lilys Hand, deren Wärme er auch durch die Handschuhe zu spüren schien, und grinste sie an. Lily wusste seit ein paar Monaten, dass James ein nicht gemeldeter Animagus war. Ihre Augenbrauen zuckten leicht nach oben, doch ein leichtes Lächeln stahl sich in ihr Gesicht. Wie er dieses Lächeln liebte! Irgendwann, wenn sie ein richtiges Paar waren, würde er diese kleinen Lachfältchen, die sich um ihren Mund bildeten, einzeln küssen. Das nahm er sich fest vor. Und auch das winzige Grübchen, das kaum als solches zu erkennen war, sich jedoch jedes Mal zeigte, wenn ihre Mundwinkel nach oben zogen.
„Ist dir kalt?“, fragte James, da sie immer höher kamen und ein frischer Wind aufgekommen war.
„Nein, ich fühl mich gut. Danke“, antwortete sie und ihre grünen Augen hatten einen weichen Ausdruck angenommen.
„Warst du schon mal oben?“, fragte James und deutete zur Bergspitze. Es war ein kleiner Berg, fast mehr ein Hügel, doch der Aufstieg nahm mindestens eine Stunde in Anspruch, auch wenn der Weg nicht schwer oder gefährlich war.
„Nein, ich wollte immer, aber keiner wollte mit gehen. Du warst schon mal oben?“
James nickte. „Mit den anderen.“ Dass der Ausblick bei Vollmond einfach umwerfend war, wollte er ihr nicht sagen. Er wollte bei diesem Date, das zu bekommen mehrere Jahre gedauert hatte, nicht auf das Thema Mondsucht oder Werwolf kommen. Es ging jetzt nur um ihn und sie. Lily Evans.
Auf dem Berg angekommen verschlug es Lily die Sprache. Sie sagte zuerst nichts, sie stand einfach nur da, sah auf das Tal hinab und schmiegte ihren Kopf an James' Schulter.
James wollte bei dieser Berührung schreien vor Glück, doch er blieb ruhig und genoss den Augenblick. Er brannte ihn in sein Gedächtnis ein.
„Danke“, flüsterte Lily an seiner Schulter.
„Wofür?“ James blickte auf die Rothaarige hinab.
„Dass du mir das gezeigt hast. Ich finde es toll! Wir sollten wieder herkommen. Im Sommer.“ Sie lächelte ihn warmherzig an.
„Im Sommer“, wiederholte James murmelnd. Das Glücksgefühl, das sich regelmäßig einstellte, wenn er Quidditch spielte und flog, war nichts gegen, das was seinen Körper in diesem Augenblick vorging. „Abgemacht.“

Sie hatten warmen Kakao getrunken und Kesselkuchen gegessen. Lily fragte James nach seinem Zuhause, seiner Familie. Doch er fand, dass sein Leben wenig spektakulär war, was er ihr auch sagte. Lily lachte und fragte, ob er denn ernsthaft glaubte, sie hätte ein interessanteres Zuhause. Er zuckte schüchtern mit den Schultern und bejahte leise. Er wusste einiges über Muggel und ihre Muggelwelt, schließlich waren viele seiner Mitschüler aus gemischten Familien oder ganz aus Muggelfamilien. Doch Lilys Leben war sicher interessanter. Sie war schließlich Lily.
Sie erzählte ihm von den merkwürdigen Sachen, die sie als Kind machen konnte, als sie noch nicht wusste, dass sie eine Hexe war und wirklich zaubern konnte. James war froh, dass sie Schniefelus - Snape, verbesserte er sich in Gedanken - nicht erwähnte. Obwohl die Sache mit ihm wohl gegessen war und sie wahrscheinlich nicht so bald überhaupt wieder ein Wort mit ihm wechseln würde, wollte er an diesem Date nicht an das Triefauge erinnert werden.
Als sie sich auf den Rückweg machten, nahm Lily wieder James Hand.
Kurz bevor sie aus dem Wald traten, hielt sie ihn an.
„Warte, James.“
Etwas überrascht hielt James inne und blieb stehen.
„Ich wollte dir noch sagen, dass ich“, sie stellte sich vor ihn und strich sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht, „dass ich das Date wirklich sehr genossen habe und“, ihre Wangen färbten sich leicht rosa, „na ja, ich befürchte, da es Tag ist und“, sie wurde noch röter, „du etwas vorsichtig geworden bist, wird es keinen „Gute-Nacht-Kuss“ geben. Also…“ James traute seinen Ohren nicht. Und erst recht nicht seinen Augen, als er sah, dass Lily sich auf die Zehenspitzen stellte, sich zu ihm neigte und ihre weichen Lippen sanft auf seinen Mund drückte. James glaubte, vor Glück zu zerspringen. Er beugte sich ein Stück zu ihr, damit sie bequemer stehen konnte, legte ihr eine Hand auf den Rücken, die andere an ihre zarte Wange und küsste sie zurück.

James zählte diesen Tag und diesen Moment zu einem der schönsten in seinem ganzen Leben, ohne zu wissen, dass es Lily in diesem Augenblick genauso ging.
Ohne zu wissen, dass auch sie lange auf diesem Moment gewartet hatte.
Ohne zu wissen, dass auch sie lieben würde bis zu ihrem Tod und noch darüber hinaus.
Ihn. Nur ihn.
James Potter.


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Zitat
Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
Rufus Beck