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Fanfiction

Angst um dich - Angst um dich

von anna molly

Angst um dich


James lehnte mit dem Rücken an einer großen Eiche und blickte über den See in den Sonnenuntergang. Seine nachtschwarzen Haare sahen zerstrubelter aus denn je, die Brille auf der Nase war verrutscht und seine Wangen waren gerötet.
Sogar wütend gab James Potter noch ein gutes Erscheinungsbild ab, dachte Lily. Umso trauriger war sie, als sie an den Streit dachte, den sie vor ein paar Minuten gehabt hatten. Sie hatte ihm grade eröffnet, dass sie auch Auror werden wollte und ihn damit wohl auf dem falschen Fuß erwischt. Ihr Wunsch war keine Überraschung gewesen, doch hatte James wohl gesehen, dass es ihr wirklich ernst war.
Langsam näherte sie sich James von der Seite, damit er sah, dass sie kam.
„James“ Ihre Worte waren fest und doch schwang eine Spur Unsicherheit in ihrer Stimme mit. Lily hatte ihren Freund schon oft wütend erlebt, doch es war nie wegen ihr gewesen, und sie hatten soeben ihren ersten handfesten Streit hinter sich.
James starrte weiter geradeaus, doch seine Kiefermuskeln spannten sich. Er biss die Zähne aufeinander.
„James“, Lilys Stimme war leiser, nun fragend und zugleich bittend.
„Tu das nicht.“ Sein Ton war streng. Er drehte den Kopf und sah sie an. Ein leises Seufzen entwich seiner Kehle und sein Gesichtsausdruck wurde weicher.
„Lauf mir nicht nach und versuch mit mir zu reden. Der Streit war meine Schuld. Du müsstest schmollend irgendwo auf mich warten und nicht andersherum.“
Lily griff nach James' Hand, doch er zog sie weg. Sein Blick glitt wieder über den See, die untergehende Sonne tauchte James in einen gold-orangenen Farbton.
„Ich schäme mich.“
„Nein, James“
„Lass mich ausreden.“ Seine Worte klangen kühler als beabsichtigt, und so fügte er „Bitte“ hinzu. Lily nickte stumm und faltete die Hände zusammen. Ihre Augen waren groß und besorgt.
„Ich schäme mich für diesen Streit.“ Er sah sie wieder an. Seine braunen Augen erschienen Lily reumütig und entschuldigend.
„Es tut mir so Leid. Ich hätte nie so reagieren dürfen. Aber ich will es dir erklären. Nicht als Rechtfertigung, nur damit du mich vielleicht wenigstens ein bisschen verstehst.“ Er stieß Luft aus. „Ich wusste, dass du darüber nachdenkst Auror zu werden, doch bis du es eben so offen ausgesprochen hast, habe ich es für eine bloße Idee gehalten und gehofft, dass du sie verwirfst und vergisst. Und auch dafür schäme ich mich. Ich müsste der erste sein, der dich in deinen Wünschen, Ideen und Vorhaben bestätigt und unterstützt. Stattdessen habe ich gehofft, du überlegst es dir anders.“ Er lachte trocken. „Und das obwohl keiner so gut weiß wie ich, was für einen tollen Auror du abgeben würdest. Du bist klug, so klug, Lily. Und du bist Stratege, Logiker und Planer. Du bist so gut, dass es mir manchmal schon unheimlich ist.“ Er lächelte. „Ich bin so stolz auf dich. Und noch glücklicher, so eine wunderbare Person, die so warmherzig und liebevoll ist, meine Freundin nennen zu dürfen. Doch gerade deshalb war ich auch so wütend. Auroren sterben, Lily. Sie sind fast ständig in Gefahr. Und du bist zu gut dafür. Du bist zu gut zum Sterben.“ Seine Augen durchdrangen ihre. Plötzlich fuhr er, wie vom Blitz getroffen, nach vorne und packte ihre Hände. „Und verdammt, Lily, ich habe Angst um dich. Ich habe jetzt schon furchtbare Angst um dich.“ Sein hitziges Temperament war so schnell gekommen, wie es verschwunden war. Seine Augen glänzten.
„Lily“, er lehnte seine Stirn an ihre und schloss die Augen. „Du bist für mich das wichtigste und wertvollste auf der ganzen Welt. Ich brauche dich.“
„James“, sagte sie zum wiederholten Male sanft. Sie spürte einen Kloß im Hals, der es ihr erschwerte zu reden. Daher legte sie ihm eine Hand an die Wange und küsste ihn zärtlich.
Der Siebzehnjährige begann sich besser zu fühlen. Lily war da. Sie war bei ihm. James schloss sie in eine feste Umarmung, Lily klammerte sich an ihn, überwältigt von seinen und ihren Gefühlen.
„Ich werde für dich da sein.“, flüsterte er in ihren Nacken. „Ich werde damit zurechtkommen. Und ich werde auf dich aufpassen.“
Beide lächelten.
Dies war vielleicht nicht einer ihrer schönsten Tage, doch es war einer der intensivsten.


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okay...ich hab grad festgestellt, dass harrys eltern ja doch keine auroren waren.....jkr meinte ja, die hatten genug geld, mussten nich arbeiten und konnten sich so ganz dem widerstand gg voldemort widmen...mhh naja, ich hoffe mein OS findet trotzdem irgendwie anklang :) bitte lasst mir ein kommi da :-*


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