
von aliena
Was wäre wenn...
1 sie nie befreundet wären
Hermine Granger unterschied sich von den anderen Menschen, in allen Punkten. Das wurde schon deutlich, als sie noch ganz klein war und noch nicht zur Schule ging. Andere Kinder spielten im Sandkasten, kletterten auf Bäume, spielten fangen und machten alles, was kleine Kinder halt taten. Hermine fand dies allerdings nicht sehr ansprechend. Sie hatte immer versucht, sich wie die anderen zu verhalten, aber sie versagte kläglich. Wenn sie im Sandkasten spielen wollte, war sie meist die einzigste gewesen, die dort spielen wollte und sie fand niemanden, der etwas mit ihr zu tun haben wollte. Auf Bäume klettern ging auch nicht. Hermine schaffte es einfach nicht auf den Baum rauf zu kommen und sie wollte es auch gar nicht, schließlich hatte sie Höhenangst.
Es gab viele Gründe, weshalb Hermine keine Freunde fand. Sie war einfach zu schüchtern und wollte immer über Dinge reden, die keinem in ihrem Alter interessierten. Dann irgendwann entdeckte sie die Bücher für sich. Damals konnte sie noch nicht lesen, aber irgendwie hatten diese Gegenstände eine wahnsinnige Anziehungskraft aus sie. Sie konnte Stunden in ein und den selben Buch blättern, wo keine Bilder drin waren, und fand es dennoch nicht langweilig; und irgendwann erkannte sie Zusammenhänge zwischen den Buchstaben. Das sie ich das lesen selber beibrachte bescherte ihr auch nicht mehr Freunde, es sorgte nur noch mehr dafür, dass deutlich wurde, wie sehr sich Hermine von den anderen unterschied.
Nach ihrem elften Geburtstag erhielt Hermine einen Brief, der schon einem kleinen Packet glich. Dieser Brief sollte ihr Leben für immer verändern und sie dachte, dass dies eine Erklärung dafür war, dass sie sich so anders verhielt, als die anderen. Hermine fand den Brief wunderschön: Er war mit einem roten Wachssiegel verschlossen und mit einer geschwungen, mit grüner Tinte geschriebener, Schrift beschriftet. Als sie las, dass sie eine Hexe sei und nach den Sommerferien auf ein Internat gehen solle, wo nur Zauberei gelehrt werden sollte, glaubte sie es sofort, doch ihre Eltern nicht. Sie hielten es für einen schlechten Scherz- allein das Bahnticket- und versuchten ihrer Tochter sanft beizubringen, dass sie dieses Schreiben lieber nicht allzu ernst nehmen solle. Aber plötzlich geschah etwas erstaunliches. Während sich Mr Granger den Brief abermals durchlas, schrieb dieser sich wie von Geisterhand weiter; in der selben geschwungenen Schrift:
Natürlich wissen wir, dass Sie noch nicht die Möglichkeiten besitzen die passenden Schulutensilien zu finanzieren, daher befindet sich ein Teil der Spende, wofür die Schule aufkommt, in dem Umschlag.
P.S.: Zusätzlich werden Sie dort eine Erläuterung finden, wie Sie das Geld zu benutzten haben und einen Plan, der Ihnen anzeigt, wo Sie einkaufen gehen können.
Mr Granger starrte das Blattpapier vor ihm mit großen Augen ungläubig an. Mrs Granger hob langsam ihre Hand und lugte vorsichtig in den Umschlag, als könnte jeden Moment eine Faust rausspringen, um ihr eine zu verpassen. Hermine beobachtete mit rasenden Herzen, wie ihre Mutter tatsächlich einen großen, ledernen Beutel, der eigentlich gar nicht dort reinpasste, und zwei weitere Stücke Pergament rausholte. Sie faltete ein Pergament auseinander. Hermine schaute ihr über die Schulter und fing breit zu grinsen an. „ Und?“, fragte sie fröhlich. „Wann fahren wir nach London[/i]
Endlich war es so weit, es war der 13. September. Hermine saß unruhig im Auto ihrer Eltern, dass durch die Straßen Londons fuhr. Sie hatte, bis auf den Umhang, ihre Schuluniform angezogen und hielt mit ihren Händen den Brief aus Hogwarts umklammert. [/i]
„So“, sagte Mr Granger, „hier wären wir.“ Er blieb stehen und schürzte die Lippen. „Wo ist denn jetzt dieses Gleis neundreiviertel?“[/i]
„Keine Ahnung. Vielleicht weiter hinten“, meinte Hermine hoffnungsvoll, doch sie wusste, dass das unmöglich war. Mrs Granger strich ihrer Tochter durch die wilden, braunen Haare.[/i]
„Mäuschen, ich glaube...ich bin mir sicher, dass es nur ein...“[/i]
„...Scherz war?! Mom, wie kannst du nach all dem, was wir in den letzten Wochen erlebt haben, immer noch sagen, dass es ein Scherz ist?“ Hermine funkelte ihre Mutter und auch ihren Vater böse an.[/i]
„Wahrscheinlich kommt jeden Moment ein Kamerateam um die Ecke geschossen...“, brummte Mr Granger missmutig, doch Hermine hörte gar nicht darauf. Sie war wieder in Gedanken versunken. Sie hatte ein dumpfes Gefühl in der Magengegend. Das konnte nicht sein! Es musste dieses Gleis geben, oder träumte sie nur und würde jeden Moment aufwachen, um zu ihrer alten Schule zu gehen? Sie schaute wieder auf den Briefumschlag und ihr Herz wurde leichter. Hermine setzte einen „Hab ich es doch gewusst“ -Blick auf und reichte ihren Eltern den Umschlag. Ihr Vater nahm ihn entnervt entgegen und las zusammen mit seiner Frau, was eben neu dazugekommen war. Hermine musste sich ein Grinsen verkneifen, als sie bemerkte, wie die Farbe aus den Gesichtern ihrer Eltern wich.[/i]
„Das machst du nicht!“, keuchte Mrs Granger.[/i]
„Warum nicht?“, wollte Hermine trotzig wissen.[/i]
„Was ist das denn für eine Frage?“[/i]
„Ich werde es versuchen...egal, was ihr sagt!“, so würdevoll, wie es ging schob sie ihren schweren Wagen, mit ihren Schulsachen, Richtung Gleis neun und zehn. Mr und Mrs Granger starrten ihrer Tochter ungläubig hinterher. Hermine hasste es, sich ihren Eltern zu wiedersetzten, ja sie hasste es insgesamt Regeln zu brechen, doch manchmal ging es wohl nicht anders. Sie blieb, mit genügend Abstand, gegenüber der Mauer zwischen Gleis neun und zehn stehen. [/i]
„Hermine“, hörte sie die sanfte Stimme ihrer Mutter.[/i]
„Lass mich! Ich werde da jetzt durch laufen!“ `Oder gegen´, fügte sie in Gedanken hinzu.[/i]
„Es bedeutet dir wirklich viel, oder?“ Mr Granger kniete sich zu seiner Tochter nach unten.[/i]
„Ja“, presste Hermine hervor, ihr kamen schon wieder die Tränen; warum musste sie bloß immer so schnell weinen?
Mr und Mrs Granger tauschten kurz Blicke. „Versuch es!“[/i]
Hermine schaute verwundert zu ihren Eltern auf.
„Ja“, lachte Mrs Granger, als sie den Blick ihrer Tochter bemerkte. „Wir vertrauen dir. Wenn du sagst, dass du da durch laufen kannst, dann glauben wir dir.“
[i]„Danke“, flüsterte Hermine und umarmte ihre Eltern. „Ich werde euch schreiben“, versprach sie. Ihre Eltern lächelten schwach, sagte aber nichts mehr. Hermine drehte sich wieder der Mauer zu. Sie atmete aus. Jetzt oder nie. Dann rannte sie los, sie passte auf, nicht ins schleudern zu geraten. Noch immer hatte sie die Augen offen, doch auf der Hälfte des Weges schloss sie sie. Sie hörte das panische aufkeuchen ihrer Mutter und da wollte Hermine abbremsen, doch sie hatte einfach zu viel Geschwindigkeit, also schlitterte sie noch weiter. Hermine hielt die Augen geschlossen, auch als sie es schaffte zu halten. Doch irgendwann kam ihr etwas seltsam vor. Wieso kamen ihre Eltern nicht zu ihr gelaufen, total hysterisch.
Vorsichtig öffnete sie die Augen, die ihr beinahe aus dem Kopf fielen. Vor Hermine erstreckte sich ein anderer Bahnhof, ein viel kleinerer aber auch schönerer, und ein sehr alt wirkender Zug. Sie schaute hinter sich und erblickte die Mauer, durch die sie wohl gelaufen war. Hermine blickte wieder zum Zug und erst jetzt bemerkte sie die anderen Menschen. Menschen in Umhängen und Kinder in ihrem Alter, welche die gleiche Uniform trugen, wie sie.
[i]Langsam schob sie ihren Wagen die Gleise entlang und kam gar nicht mehr aus dem Staunen.
[i]„Kann ich dir Helfen?“, fragte ein nett aussehender Mann höflich. Hermine musterte ihn kurz skeptisch. „Mit dem Koffer, ich würde ihn für dich in den Zug tragen“, erklärte er, als er Hermines Blick bemerkte.
[i]„Oh, ja...danke!“ Sie lief rosa an. Erst jetzt sah sie, dass der Mann eine scharlachrote Uniform trug, im gleichen rot, wie der Zug.
[i]Hermine ging vor, nahm ihren Koffer entgegen und bedankte sich ein weiteres mal.
[i]Keuchend wuchtete sie den Koffer durch die Gänge des Zuges und war erleichtert, als sie endlich ein Abteil fand. Außer zwei anderer Mädchen war es vollkommen frei. Eigentlich wollte Hermine weiter gehen, weil sie sich nicht wirklich traute die beiden anzusprechen, doch was sollte denn schon passieren? Hermine richtete sich auf und setzte ein, wie sie hoffte, entspanntes Gesicht auf. Hermine öffnete die Abteiltür und schritt durch; ihren Koffer ließ sie im Gang. „Hallo, kann ich mich zu euch setzten?“, fragte sie und betete, dass man ihr ihre Nervosität nicht ansah.
[i]Die beiden Mädchen warfen sich kurz seltsame Blicke zu. „Klar“, sagte dann die eine.
[i]„Wirklich?“, fragte Hermine ungläubig. Die Mädchen nickten. „Okay, ein Moment...“ Sie zog ihren Koffer ins Abteil und zusammen mit den beiden anderen schaffte sie es, ihn auf der Gepäckablage zu verstauen. Glücklich ließ sich Hermine auf einen Sitzt nieder. „Ich heiße Hermine Granger.“
[i]Die Mädchen grinsten sich an. „Ich bin Padma und das ist meine Schwester“, meinte die eine und deutete auf das Mädchen neben ihr.
[i]„Parvati“, sagte die.
[i]Hermine schaute sich Padma und Parvati genau an und musste feststellen, dass sie wohl Zwillinge waren.
[i]„Und, Hermine, freust du dich auf die Schule?“, fragte Padma nach einiger Zeit.
[i]„Ja!“ Hermines Augen fingen an zu leuchten. „Ich kann es kaum erwarten. Ich habe sämtliche Schulbücher auswendig gelernt, damit ich auch ja nicht zurück liege. Wißt ihr, meine Eltern sind nämlich gar keine Zauberer, also wissen die anderen wohl viel mehr, als ich. Dann habe ich auch noch die Geschichte Hogwarts gelesen, um möglichst viel über die Schule in Erfahrung zu bringen...“
[i]„Interessant!“, unterbrachen die beiden Mädchen Hermine und machten damit deutlich, dass sie es alles andere, als „Interessant“ fanden.
[i]Hermine verstummte und blickte aus dem Fenster. Sie hatte es schon wieder getan. Einfach drauf los geredet, ohne darauf zu achten, ob es die anderen wissen wollten, oder nicht. Wahrscheinlich konnten Padma und Parvati sich gar nicht so sehr fĂĽr Zauberei begeistern, wie sie selbst, schlieĂźlich waren die beiden damit aufgewachsen.
[i]Die AbteiltĂĽr glitt erneut auf und diesmal standen zwei Jungen vor ihnen.
[i]„Wir dürfen uns doch zu euch setzten, oder?“
[i]„Natürlich“, sagten die Zwillinge gleichzeitig und ohne Zögern. Der dunkelhäutige Junge trat lächelnd ein und packte seinen Koffer neben den von Hermine, dann setzte er sich neben Padma. Der andere stand noch etwas unschlüssig in der Tür, doch dann packte er mit der Hilfe vom anderen Jungen, der extra noch Mal aufgestanden war, seinen Koffer auf die Ablage und ließ sich neben Hermine fallen.
[i]„Ich bin Dean“, verkündete der dunkelhäutige.
[i]„Hi Dean“, erwiderten Padma und Parvati gleichzeitig. Hermine runzelte die Stirn; irgendwie verhielten die zwei sich plötzlich ganz anders. Sie schaute neben sich zum Jungen.
[i]„Neville“, quiekte er total hektisch und schnell.
[i]„Wie bitte?“
[i]„I...ich bin Neville“, wiederholte er.
[i]„Hermine Granger“, stellte sie sich vor und hätte sich am liebsten geohrfeigt. Wieso musste sie sich immer mit ihren ganzen Namen vorstellen, sie wusste, dass sie dabei immer besonders blöd ankam.
[i]Dean und die Zwillinge fingen ein Gespräch an, aber Hermine hörte gar nicht richtig zu.
[i]Irgendetwas machte sie falsch. Wieso hatte sie immer das Gefühl, dass sich alle über sie lustig machten? `Gut, bei Neville habe ich nicht das Gefühl. Aber der zählt nicht, schließlich ist der bestimmt genau so dran, wie ich´, dachte sie. Hermine seufzte. Wahrscheinlich war sie für immer verdammt, keine Freunde zu haben.
[i]„Ich habe ein Tier. Ich habe sie von meinen Opa bekommen“, hörte sie Neville sagen.
[i]„Sie? Hast du etwa eine Ratte?“ Parvati verzog vor Ekel ihr Gesicht.
[i]„N...nein. Ich habe eine Kröte“
[i]„Ugh!“
[i]„Hab sie vorhin erst wieder gefunden...oh!“ Neville entwich ein überraschter Laut. „Oh, nein!“ Jetzt wurde er schon panischer.
[i]„Was ist denn?“, wollte Dean wissen.
[i]„Trevor, e...er ist verschwunden!“
[i]Hermine nahm an, dass Trevor die Kröte war.
[i]„Was mach ich denn jetzt?“, fragte Neville.
[i]„Du hattest sie doch vorhin, als du in den Zug gestiegen bist noch, als muss sie hier noch irgendwo sein“, erklärte Dean.
[i]„Ja, da hast du recht“, meinte Neville und Tränen stiegen ihn in die Augen. „Ich geh Trevor suchen.“ Er stürmte aus dem Abteil.
[i]Nun konnten sich Padma und Parvati nicht mehr zurück halten. „Er weint, wegen einer Kröte!“, lachten sie.
[i]Hermine hob eine Augenbraue; diese Mädchen waren ätzend. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und setzte sich noch aufrechter hin. Mit erhoben Kinn schaute sie aus dem Fenster.
[i]Plötzlich stand Neville wieder vor ihnen und weinte noch doller.
[i]„Oh, hast du sie nicht gefunden“, sagte Padma und verbarg nicht, dass sie lachen musste.
[i]Neville schĂĽttelte den Kopf, was sie nur noch mehr zum lachen brachte.
[i]Das reichte“ Hermine sprang auf. „Dann hast du nicht richtig gesucht, komm!“ Sie packte Neville am Arm und zog ihn wieder aus dem Abteil.
[i]„Die beiden würden ein schönes Pärchen abgeben“, hörte sie Padma sagen. Hermine lief wieder rosa an.
[i]„Hast du auch die anderen Schüler gefragt?“
[i]Neville nickte schwach.
[i]„Dann frag ich noch Mal.“ Hermine fühlte sich plötzlich viel mutiger. Auch wenn sie sich bewusst war, dass es bescheuert aussehen musste, wie sie durch die Gänge stolzierte mit einen weinenden Jungen im Schlepptau. Sie riss die erstbeste Abteiltür auf, die sie in die Finger bekam. „Hat jemand eine Kröte gesehen? Neville hat seine verloren“, sagte sie und schaute auf zwei Jungen herab, die in Mitten von Bergen aus Süßigkeiten hockten. Der eine Junge schaute sie mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Er hatte wildes, rabenschwarzes Haar und die grünsten Augen, die Hermine je gesehen hatte, sie wurden von einer Brille eingerahmt, die ziemlich mitgenommen aussah. Der Rest des Jungen war weniger beeindruckend. Er war klein, und sehr dünn, was seine viel zu große Kleidung besonders hervorhob.
[i]„Wir haben ihn schon gesagt, dass wir sie nich gesehen haben“, erklärte der rothaarige Junge. Er war sehr groß und wirkte schlaksig.
[i]Hermine wollte sich gerade mit Neville weitergehen, als sie den Zauberstab in der Hand des Rotschopfes bemerkte.
[i]„Ah, du bist gerade am zaubern. Dann lass mal sehen!“, sagte sie und versuchte mal wieder nicht ängstlich zu klingen. Hermine setzte sich ohne Aufforderung und blickte neugierig auf den Zauberstab; sie war gespannt, wie gut die anderen bereits zaubern konnten, denn sie selbst hatte gerade mal ein Paar geschafft.
[i]„Mh...na gut!“, sagte der Junge verlegen und räusperte sich. „Eidotter, Gänsekraut und Sonnenschein gelb soll diese fette Ratte sein!“ Er wedelte mit den Zauberstab durch die Luft, doch nichts passierte.
[i]Hermine schüttelte kurz den Kopf. „Bist du sicher, dass das ein richtiger Zauberspruch ist? Jedenfalls ist er nicht besonders gut. Ich habe selbst ein Paar einfache Sprüche probiert, nur zum üben, und bei mir hat es immer geklappt. Niemand in meiner Familie ist magisch...“ Hermine steigerte sich wieder ins reden rein. Sie holte nicht ein einziges Mal Luft und plapperte ohne Punkt und Komma. „Übrigens ich bin Hermine Granger und wer seit ihr?“ `Hermine, du bist einfach nur Hermine´ Sie schaute die beiden Jungen abwechselnd an. Der schwarzhaarige Junge schaute zum anderen, der sie verblüfft anstarrte. Hatte sie etwas falsches gesagt?
[i]„Ich bin Ron Weasley“, murmelte der verblüffte Junge.
[i]„Ach...“, rief Hermine aus, froh, dass sich noch jemand mit vollen Namen vorstellte.
[i]„Harry Potter“, sagte der andere Junge.
[i]„Tatsächlich? Natürlich weiß ich alles über dich. Ich habe noch ein Paar andere Bücher, als Hintergrundlektüre und du stehst in der modernen Geschichte der Magie, im Aufstieg und Niedergang der dunklen Künste und in der großen Chronik der Zauberei des 20.Jahrhunderts."
[i]„Nicht zu fassen“, sagte Harry.
[i]Jetzt war es an Hermine verblüfft auszusehen. „Meine Güte! Hast du das etwa nicht gewusst? Ich jedenfalls hätte alles über mich rausgefunden, wenn ich du gewesen wäre. Wisst ihr eigentlich schon, in welches Haus...“, wieder redete Hermine, doch dieses Mal bemerkte sie es, bevor sie gar nicht mehr aufhören konnte. „Gut denn... wir suchen jetzt besser weiter nach Nevilles Kröte. Übrigens, ihr beide solltet euch lieber umziehen, ich glaube wir sind bald da.“ Sie stand auf und zog Neville mit sich aus den Abteil, der die gesamte Zeit verstört in der Tür gestanden hatte.
[i]Hermine machte sich lieber nicht allzu groĂźe Gedanken darum, was sie richtig gemacht hatte und was nicht, sie wusste, dass sie ziemlich bescheuert gewirkt hatte.
[i]Dies war das erste Gespräch, was sie mit dem Jungen der Lebt und seinen besten Freund führte und es sollte für sehr lange Zeit das einzigste gewesen sein. Obwohl sie auch nach Gryffindor kam, brachte das Schicksal die drei einfach nicht zusammen und Hermine bekam genau wie viele andere auch nur am Rande mit, wie Harry jedes Jahr dem Bösen gegenüber stand.
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