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Fanfiction

Was wäre wenn... - Luna tatsächlich recht hätte

von aliena

Danke an Black, squall , Draco_Malfoy und HermioneJean Granger
Dieses Kapitel ist ein wenig kürzer, ich hoffe es gefällt euch dennoch
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Was wäre wenn...


6. Luna tatsächlich recht hätte


Regen trommelte gegen die Fensterscheiben, des Gryffindor Gemeinschaftsraumes. Außer Hermine befand sich niemand im Raum. Sie hatte es sich auf einem Sessel bequem gemacht, der in der Nähe des Kaminfeuers stand und las, im Schein der Flammen ein Buch. Neben sich, auf der Lehne des Sessels, lag ein Stück Pergament aufgefaltet. Immer wieder warf sie kurze Blicke darauf, um sich danach erneut ihrem Buch zuzuwenden.
Hermine hatte lange überlegt, was sie mit der Karte anfangen könnte, denn Luna nahm sie einfach nicht mehr an- Hermine hatte ihr die Karte ein Paar mal heimlich in die Tasche gesteckt, mit dem Ergebnis, dass sie selbst am Abend das Pergament in ihrer Tasche fand. Nachdem noch zwei weitere Versuche, die Karte loszuwerden, kläglich scheiterten, beschloss Hermine Harry die Karte zu geben. Dies stellte sich allerdings auch als sehr schwierig raus...

Flashback:

Ungefähr eine Woche nachdem Hermine die Karte des Rumtreibers bekommen hatte und es keine Möglichkeit gab, Luna sie wieder zugeben, mussten härtere Maßnahmen ergriffen werden: Sie würde Harry die Karte unterschieben!
Zusätzlich würde sie einen kleinen Brief schreiben, in dem sie sich als Luna ausgab, und darin würde stehen, das sie sich bedanke und, dass sie die Karte jetzt nicht länger benötigte. Dieser Brief klang zwar nicht sehr nach Luna und die Schrift sah auch nicht danach aus, aber das war Hermine egal; Hauptsache Lunas Name stand darunter.
Teil Eins war erledigt, nun kam Teil zwei, der deutlich schwierigere. Wie sollte sie Harry die Karte zustecken? Sie konnte sich nicht mal eben neben ihn setzten und die Karte in seine Tasche stecken. Dann hatte sie sich überlegt, dass sie einfach zu ihm ginge und behauptete, dass Luna sie schicke, um ihn ein Stück Pergament zu geben und sie absolut keine Ahnung hätte, um was es sich dabei handle. Aber dies war eine, -abgesehen davon, dass sie sich zum Affen machen würde- harmlos ausgedrückt, eine völlig bekloppte Idee. Wenn Luna sich die Karte persönlich bei Harry holen kann, kann sie die Karte auch wieder zurückgeben, oder?
Und dann gab es da noch eine sehr verzweifelte Idee: In den Jungenschlafsaal schleichen und die Karte einfach auf sein Bett legen. Es war alles perfekt. Während die anderen Schüler beim Mittagessen waren, schlich sie sich in den Jungenschlafsaal; vorher vergewisserte sie sich, durch die Karte, ob nicht vielleicht doch ein Junge sich in seinem Bett befand. Als sie den Schlafsaal betrat, musste sie feststellen, dass er genau so aussah, wie der von den Mädchen. Ja, vielleicht lag mehr Müll rum und man hätte auch mal durchlüften müssen, aber sonst ganz identisch. Sie blickte bei jedem Koffer auf die Initialen, bis sie den richtigen gefunden hatte. Harrys Bett stand ziemlich nah am Fenster. Außerdem fand Hermine, dass sein „Bereich“ noch relativ ordentlich aussah, was auch daran liegen mochte, dass er weniger Sachen hatte.
Hermine hatte eigentlich nur vorgehabt, die Karte schnell auf sein Bett zu legen und wieder zu verschwinden, aber wenn man schon mal ihr war, konnte man sich genau so gut ein wenig umschauen. Als erstes fiel ihr der Besen von Harry auf. Es war das erste Mal, dass sie ihn von so nah sah und wahrscheinlich auch das letzte. Man sah dem Feuerblitz an, dass er häufig gebraucht wurde: Der Stil war verschmiert von den Fingerabdrücken und auch die Farbe schien stumpf zu sein; er benötigte dringend ein Besenpflegeset. Auf dem kleinen Nachttischchen neben seinen Bett, befand sich nicht viel, außer eine große Scherbe, eines kaputten Spiegels- was nun wirklich nicht sein musste- und ein mittelgroßer Bilderrahmen. Im Bilderrahmen selbst befanden sich verschiedene Fotos, von Personen. Hermine erkannte Remus Lupin, ihre alten Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, der neben einer Frau stand, mit lilafarbenen Haar; ein Foto von Sirius Black, es war wohl ein älteres; eins, wo Harry, Ron, Ginny und Neville zu sehen waren und eins, von einem Mann und einer Frau, die sich in den Armen lagen. Der Mann hatte eine gewisse Ähnlichkeit, mit Harry, also schloss Hermine, dass dies seine Eltern waren. Plötzlich fiel ihr wieder ein, weshalb sie hier war. Hermine wandte sich von den Fotos ab und wollte gerade die Karte löschen, da kam ihr ein Gedanke: Wie sollte Luna in den Jungenschlafsaal, der Gryffindors kommen? Eben. Gar nicht!
Sie stöhnte genervt auf, jetzt war das alles umsonst. Sie ging Richtung Tür und blickte enttäuscht auf die Karte; ihre Augen weiteten sich vor Schreck! Ein kleiner Punkt mit dem Namen Neville Longbottom nährte sich dem Schlafsaal. Schnell flüchtete Hermine unter ein Bett, welches ihr jetzt am nächsten Stand, bereute es allerdings sofort wieder. Nicht nur, dass geradezu unanständig staubig war, nein, es lag auch noch haufenweise alte Bonbonpapier auf dem Boden; und das scheinbar nicht nur von diesem Jahr.
Die Tür ging auf und Neville kam herein. Hermine beobachtete seine Füße, die sich zu seinem Koffer bewegten, der Koffer wurde aufgeklappt und Neville fing an, darin rumzuwühlen.
Wahrscheinlich suchte er mal wieder etwas. Hermine gab innerlich einen gequälten Laut von sich; das konnte Jahre dauern, bis er fertig war.
Sie schaute auf ihre Uhr. Nur noch knappe viertel Stunde gab es Mittagessen, das hieß wohl, dass die meisten Schüler sich wieder im Gemeinschaftsraum befanden. Wie sollte sie jetzt noch ungesehen aus dem Jungeschlafsaal gelangen? Ihr Herz fing rasenschnell zu pochen und ihre Handflächen fingen an zu schwitzten, wodurch der Staub noch mehr an ihr kleben blieb. Und dann kam das, was am schlechtesten war in so einer Situation, sie musste niesen.
Krampfhaft versuchte sie es anzuhalten. Ihre Augen fingen an zu tränen und in ihrem Hals breitete sich ein unangenehmer Druck aus, dann, als sie es nicht mehr länger zurückhalten konnte gab sie eine ersticktes und schmerzhaftes Niesen von sich. Nevilles Füße drehten sich zu ihr um.
„Trevor?“, fragte er.
Er suchte mal wieder nach seiner Kröte. Kaum war er ein Paar Schritte auf Hermines Versteck zugegangen flog erneut die Tür auf.
„Bis du fertig?“, hörte Hermine Seamus fragen.
„Äh...nein, aber ich..“
„Ach, komm. Du kannst Trevor auch nachher noch suchen, wir haben jetzt keine Zeit.“ Seamus trat ungeduldig von einem Fuß auf den anderen.
„Stimmt, ich suche nachher weiter.“ Sie verließen den Raum und Hermine Atmete erleichtert aus. Sie kroch unter dem Bett hervor und richtete sich auf. Ein weiterer Blick auf ihre Karte verriet ihr, dass der Gemeinschaftsraum nun vollkommen voll war. Vielleicht, wenn sie ganz schnell machte, würde niemand bemerken, dass sie aus dem Jungenschlafsaal kam. Sie hatte keine andere Wahl, gleich würde der Unterricht wieder anfangen. Hermine löschte die Karte, verstaute sie in ihrer Tasche und trat aus der Tür. Sofort drangen die Stimmen der anderen an ihr Ohr. Die ersten Stufen nahm sie langsam und die letzten rannte sie, so schnell wie möglich. Als sie an Fuß der Treppen stand, dass heißt da, wo man sowohl zu den Jungs, als auch zu den Mädchen hoch kann, entspannte sie sich. Außer ein Paar Erstklässler schien niemand gesehen zu haben, wo sie herkam. Jetzt erst nahm sie sich die Zeit, den Staub abzuklopfen, der ihre eine Hälfte der Schuluniform grau gefärbt hatte, dann machte sie sich auf den Weg zum Unterricht.

Flashback Ende

Nach dieser Katastrophalen Aktion hatte Hermine erst Mal nichts mehr unternommen. Es war jetzt schon Ende Oktober und sie hatte die Karte immer noch. Eigentlich wollte Hermine sie gar nicht benutzten, aber wenn man so etwas schon hat, kann man es auch gebrauchen. Ihre Arbeit, als Schulsprecherin schien dadurch nicht nur viel angenehmer zu werden, nein, sie hatte sogar weniger zu tun. Am Anfang musste sie ständig von einem Punkt zum nächsten rennen, weil die Karte ihr zeigte, wo Schüler waren; dass sie auch noch die Namen anzeigte war ein positiver Nebeneffekt. Irgendwie schien es sich rumgesprochen zu haben, dass Hermine viele Schüler erwischte, denn bald musste Hermine nur noch sehr selten durch das Schloss gehen und sie konnte es sich vorm warmem Feuer bequem machen, während ihre Kollegen in den dunklen, immer kälter werdenden Gängen umherschweiften.
Hermine seufzte Zufrieden. Luna hatte schon recht, dass diese Karte praktisch ist.


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Zitat
Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz