
von aliena
Wow, danke für die vielen und tollen Kommis von:
Alter Muggle Stimmt. Nun, wo ich das mit den Hauselfen lese geht das gar nicht, aber ich lass es einfach mal so;)
Black Dieses Kapitel habe ich wieder länger gemacht.
HermioneJean Granger Danke für dein Kommi
Dolohow an dich auch ein Dankeschön
Sqaull es freut mich, dass du die FF gut findest
Und Barry P. du hast recht, mit dem was du über Hermine schreibst. Eigentlich ist sie auch nicht so, aber das ist die Hermine, wie ich sie mir vorstelle, wenn sie nicht mit Harry und Ron befreundet wäre
Ich wünsche euch viel Spaß und hier hinterlässt mir ein Kommi.
LG aliena
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Was wäre wenn
7.Harry nicht Harry wäre
„Wieso schafft das niemand, außer Miss Granger?“, fragte Slughorn schon fast verzweifelt.
Die Schüler des siebten Jahrgangs hatten mal wieder Zaubertränke. Sie hatten die Aufgabe, einen Trank zu brauen, der einfache Wunden schnell zuwachsen lässt, ohne eine Narbe zu hinterlassen. Eigentlich nichts schwieriges, weswegen Slughorn auch meinte, dass es zur „Entspannung“ gemacht werden sollte, aber die Schüler hatten so einige Probleme damit.
Laut den Angaben im Buch, sollte der Trank, nachdem man alle Zutaten sorgfältig vorbereitet und sie in den Kessel gegeben hatte, durch sehr gleichmäßiges Rühren, eine trübe, milchige Farbe haben und es sollte rosa Dampf aufsteigen. Bei den meisten erinnerte der Trank allerdings eher an einen Kessel voller Schlamm. Zu Hermines großer Freude sahen Harry und Rons Tränke am schlimmsten aus. Man hätte denken könne, dass sie Teer kochten.
Auch Professor Slughorn hatte bemerkt, dass sein Musterschüler nicht die gewünschte Leistung erbracht hatte. Immer wenn er an Harry vorbei ging versuchte er ihn aufmuntern anzulächeln.
„Die Stunde ist gleich vorbei“, rief Slughorn durch den Raum. „Füllen Sie eine Probe von ihrem Trank ab und fangen Sie an aufzuräumen!“
Hermine füllte stolz einen Teil ihres Trankes in ein Fläschchen und säuberte ihre Arbeitfläche und ihren Kessel, dann ging sie zu den Waschbecken um ihre Hände zu waschen.
Hermine seifte gerade ihre Hände ein, als sie Ron leise jammern hörte: „Oh man, Zaubertränke wird immer schlimmer; auch ohne Snape.“
Sie schaute über ihre Schulter und erblickte Harry und Ron, die darauf warteten, dass auch sie sich waschen konnten. Hermine trocknete sich die Hände ab und ging gut gelaunt an den beiden vorbei.
„Luna, bist du immer noch dabei sauber zu machen?“, fragte sie, als ihr auf den Weg zum Pult ihre Freundin auffiel.
„Ja“, antwortete sie schlicht, neben ihr stand ihr Trank; er hatte eine beige Farbe.
„Soll ich deinen Trank mit abgeben?“
„Das wäre nett“, meinte Luna und reichte Hermine ihr Fläschchen.
Sie nahm es, beschriftete es und ging dann zu Slughorn. Sie stellte beide Fläschchen neben ihn.
„Sie haben heute wieder eine ausgezeichnete Arbeit gemacht, Miss Granger“, lobte er Hermine.
„Danke, Professor!“ Sie konnte sich einen Seitenblick auf Harry nicht verkneifen, der jetzt mit Ginny und Ron zusammen seine Arbeit abgab.
„Harry, sagen Sie: Wann haben Sie wieder Quidditschtraining?“, fragte Slughorn an Harry gewandt, der gerade gehen wollte.
„Äh...Freitag.“ Er und Ron blieben stehen, während Ginny weiter ging.
„Und am 30.November?“
„Kann ich noch nicht sagen, Sir.“ Hermine wusste, worauf Slughorn hinaus wollte und Harry schien es auch zu merken, denn er hatte den gleichen Blick, den auch eine Maus hatte, bevor sie von ihrem Jäger gepackt wurde.
„Es wäre nett, wenn Sie diesen Tag frei halten würden, denn ich möchte vor den Weihnachtsferien noch eine kleine Party geben, bei mir im Büro. Sie, Mrs Weasley und Mrs Granger“, er zwinkerte Hermine zu, „sind natürlich eingeladen.“
Ron, der neben Harry stand, wich sein breites Grinsen, welches er seit Wochen hatte, aus dem Gesicht. Hermine biss sich auf die Unterlippe, um nicht loszulachen; dieser Tag war super!
„Werde ich machen“, sagte Harry.
„Wunderbar! Wir sehen spätestens in der nächsten Stunde.“
Harry, Ron und Hermine verließen den Klassenraum und trafen draußen auf Ginny und Luna.
„Was wollte Slughorn?“, fragte Ginny, aber so, wie sie es fragte ahnte sie es schon.
„Er gibt eine Party“, antwortete Ron bissig. „Und du bist natürlich eingeladen...nur ich nicht!“
Ginny schien sich ein Lachen zu verkneifen und sagte nichts.
„Ich habe geholfen Du-weißt-schon-wen zu besiegen, aber ich bin es immer noch nicht wehrt, von ihn beachtet zu werden. Selbst Hermine Granger wird eingeladen“, fügte er noch leise hinzu, aber Hermine hörte es trotzdem.
„Ich würde gerne mit ihm tauschen“, sagte sie zu Luna. Sie gingen los, den meckernden Ron immer hinter sich.
„Eigentlich ist es auch gemein von Slughorn, oder?“, fragte Luna leise.
„Findest du?“, erwiderte Hermine, die genau wusste, wovon ihre Freundin gesprochen hatte.
„Ja, ich finde, er hätte es verdient. Er ist genau so heldenhaft, wie Harry gewesen.“
„Mag sein ja sein.“ Hermine verdrehte die Augen. „Aber ein wahrer Held ist schon damit zufrieden, dass er etwas auf der Welt verändern konnte und braucht keine kreischenden Mädchen oder einen Lehrer, der ihn bewundert um sich.“
Sie warf einen Blick über ihre Schulter. Ron hatte sich immer noch nicht beruhigt. Am liebsten hätte sie ihn zum schweigen gebracht, aber sie überlegte es sich doch anders; vielleicht würde es ihm ja ganz gut tun, zu bemerken, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist.
Zwei Tage vor der Party von Slughorn, am 28.November, wurde es plötzlich noch kälter. Ein Zeichen dafür, dass es wohl bald schneien würde. Und tatsächlich, am nächsten Morgen waren die Ländereien, der Wald und das Schloss mit einer dicken, weißen Schneeschicht überdeckt. Da es Samstag war, zog es die meisten Schüler nach draußen. Auch Hermine hatte sich mit Luna verabredet, um den ersten Schnee zu bewundern, aber wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie den Schnee vom Fenster aus betrachtet.
Mit warmen Klamotten bekleidet schlenderten Hermine und Luna über die Ländereien.
„Wunderschön“, hauchte Luna, als sie ihren Blick den Schnee gleiten lies.
„Ja“, stimmte Hermine zu. „Es verleiht allem etwas friedliches.“
Die meisten Schüler machten eine Schneeballschlacht, einige hatten sich einfach in den Schnee gelegt, oder machten ebenfalls einen Spaziergang. Und dann gab es da noch Ron, der umkreist von Mädchen mal wieder eine Geschichte erzählte. Harry stand etwas abseits und unterhielt sich mit Ginny und Neville. Ron schien anscheinend verkraftet zu haben, dass er nicht zu Slughorns Party eingeladen war, denn er war wieder der Alte.
Und dann fiel Hermine plötzlich etwas auf: Luna schmachtete Ron an. Ihr Blick war verträumter, als sonst und sie hatte ein untypisches Grinsen auf dem Gesicht. Jetzt fiel Hermine auch ein, dass Luna immer versucht hatte, Ron in Schutz zu nehmen; wieso war ihr das nicht früher aufgefallen? Während Hermine ihre Freundin weiter ansah musste sie anfangen zu lächeln. Luna war verknallt in Ron Weasley und ihre Gefühle schienen ehrlicher zu sein, als die der anderen Mädchen, die um ihn rumstanden.
„Seit wann findest du ihn gut?“, fragte Hermine plötzlich.
„Schon länger“, antwortete Luna, ohne überrascht zu sein. Ein anderes Mädchen hätte jetzt alles bestritten, aber nicht sie.
„Aber er weiß es nicht, oder?“
Luna schüttelte den Kopf. „Wie denn auch, ich habe es ihm ja nie gesagt.“
„Ich habe es auch gemerkt, obwohl du nie etwas gesagt hat.“
„Du bist auch ein wenig sensibler für so etwas.“
„Das“, meinte Hermin, „glaube ich gerne, auch wenn ich ihn nicht so gut kenne.“
Eine Weile saßen sie schweigend da. „Du könntest ihn doch fragen, ob ihr euch mal treffen wollt“, schlug Hermine vor.
„Könnte ich“, erwiderte Luna. „Aber können heißt nicht gleich, dass man es auch sollte“, fügte sie schnell hinzu.
„In diesem Fall solltest du es tun. Ich würde dir auch helfen, aber ich bin bei so was nicht gut.“
Luna atmete laut aus. „Ich weiß.“
Hermine schaute sie leicht verstimmt an. „Dann frag doch Ginny, ob sie dir hilft.“
„Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.“ Luna schaute erstaunt.
„Tja, dafür hast du auch mich.“
„Das werde ich machen!“ Luna ging in die Richtung Ginny.
„Jetzt?!“, fragte Hermine verblüfft, doch sie erhielt keine Antwort, also rannte sie ihrer Freundin hinterher. Hermine blieb schon früher stehen, denn sie wollte nicht bei Harry und Ron stehen. Zu ihrem großen Erstaunen, bat Luna Ginny nicht ihr ganz kurz zu folgen, sondern flüsterte ihr einfach etwas ins Ohr. Ginnys Gesichtsausdruck wechselte von überrascht über erstaunt zu fröhlich.
„Ja, kann ich machen“, sagte sie lächelnd und warf einen kurzen Blick zu ihrem Bruder, der nur Augen, für sein Knäuel hatte.
Hermine schüttelte den Kopf. Sie war gespannt, wie Ginny das schaffen wollte.
Am nächsten Tag hatte sich allerdings noch nichts getan. Ron war immer noch damit beschäftigt anderen Mädchen in den Ausschnitt zu schauen, aber Luna schien das gar nicht zu stören.
„Ginny hat gemeint, dass sie das hinbekommt“, betonte sie immer wieder. „Aber es dauert halt.“
Hermine schüttelte dann jedes Mal ihren Kopf, aber sie wollte sich auch nicht weiter damit beschäftigen, sie hatte ihr eigenes kleines Problem. Wie sollte sie Slughorns Party überstehen? Sie würde zwar nicht so lange, wie die anderen dort festsitzen, da sie ihre Pflichten als Schulsprecherin hatte.
Die Party sollte um sieben Uhr anfangen und Slughorn hatte alle gebeten pünktlich zu sein.
Als Hermine sein Büro betrat, waren schon einige Schüler da. Darunter Harry, Ginny und Blaise Zabini. Niemand der Anwesenden schien wirklich Spaß zu haben, außer Harry. Er grinste von einem Ohr zum anderen.
„Da sind Sie ja“, begrüßte Slughorn sie. „Setzten Sie sich!“
Hermine nahm auf einem Sessel platzt, sofort kam ein Tablett angeschwebt und bot ihr Getränke an; sie nahm sich einen Kürbissaft. Anscheinend würde das keine Party, sondern Smalltalk
„So“, fing ihr Lehrer wieder das Gespräch an. „Jetzt, da wir vollzählig sind...“
Hermine ließ ihren Blick verwundert durch den Raum schweifen. Vollzählig? Aber sie waren doch nur sechs Leute.
„Blaise? Sie und Hermine sind ja Schulsprecher, wie ist das so? Bringt es Ihnen Spaß?“ Er schaute abwechselnd von Zabini zu Hermine.
„Geht so“, sagte der Slytherin mit gelangweiltem Ton.
„Aha. Geht es Ihnen auch so, Hermine?“
„Nun, es ist anstrengend“, antwortete sie. Ihr Lehrer lächelte breit und wandte sich dann abrupt an Harry, der noch mehr grinste.
„Wieso sind Sie eigentlich nicht Schulsprecher geworden, ich meine, Sie, der Junge der lebt, ein Held!“
Harry schien sehr geschmeichelt über diese Worte, denn er lief rot an. „Ja, ich als Held... aber ich bin auch noch Kapitän der Quidditschmannschaft von Gryffindor und allein das ist verantwortungsvoll.“
Hermine unterdrückte einen Brechreiz und Ginny schüttelte den Kopf.
„ Ich hätte natürlich Schulsprecher werden können, aber ich wollte nicht, ich wollte jemand anderen die Chance geben. So heldenhaft, wie ich...“
Ginny kniff ihn in den Arm. „Es reicht jetzt, Harry“, sagte sie bedrohlich und legte eine Betonung, auf seinen Namen.
„Äh, ja“, sagte Slughorn. „Aber Hermine macht ihre Sache auch gut, würde ich sagen.“ Er wandte sich anderen Schülern zu.
Hermine blickte skeptisch auf Harry. Irgendwas war anders an ihm. Es wirkte so, als wenn er nicht er selbst war, auch sein Blick war anders, aber was es war, konnte sie nicht sagen.
Hermine wartete bis zehn Uhr, dann verabschiedete sie sich und verließ Slughorns Büro. Sie war kaum um die Ecke, da hörte sie, wie die Bürotür erneut geöffnet und wieder geschlossen wurde; wahrscheinlich war es Blaise, der seine Schulsprecheraufgaben, als Vorwand nahm um die Party früher zu verlassen.
Hermine ging schnell in den Mädchenschlafsaal und holte sich die Karte des Rumtreibers und ein Buch, dann setzte sie sich mit beidem in einen Sessel. Die Karte hielt sie noch versteckt und warf nur heimliche Blicke drauf, denn es waren noch zwei Schüler im Gemeinschaftsraum.
Als auch die endlich zu Bett gingen legte Hermine sie wieder neben sich. Sie lies gerade ihren Blick über das Blatt schweifen, da blieb er am Astronomieturm hängen. Da war ein kleiner Punkt, mit den Namen Harry Potter. Sie schaute auf ihre Uhr. Es war kurz vor Mitternacht, dass heißt auch die Siebtklässler durften sich jetzt nicht mehr in den Gängen aufhalten. Ginny war nicht bei ihm, aber vielleicht konnte sie noch nicht gehen.
Hermine legte ihr Buch auf einen Tisch und zog ihren Umhang an, dann ging sie mit der Karte zum Astronomieturm, schließlich musste sie sicher gehen, dass er sich nicht irgendwo versteckte. Bevor sie die Stufen zum Turm empor stieg, ging sie sicher, wo er sich befand- genau an der gleichen Stelle- und steckte die Karte dann in ihren Umhang. Doch als sie angekommen war, war da kein Harry. Sie blickte ein Mal durch den Raum, er musste sich versteckt haben. Sie schaute heimlich auf die Karte und bekam einen Schock. Harry war auch nicht mehr im Astronomieturm, er schritt die Stufen der Treppe bereits wieder herunter. Wie hatte er es geschafft, an ihr vorbei zu kommen? Hermine sah die Treppe hinunter, aber er war nicht zu sehen. Laut der Karte müsste er bereits an der letzten Stufe sein. Hermine rannt los. Sie würde ihn sich schnappen. Wehrend sie rannte steckte sie die Karte wieder in ihren Umhang, dabei achtete Hermine nicht wohin sie lief, stolperte und riss jemanden mit sich auf den Boden. Es war ein Mensch, doch wo kam er her, sie hatte nichts gesehen? Hermine setzte sich auf und erblickte Harry, der bereits wieder stand. In seiner linken Hand hielt er einen Umhang.
`Einen Tarnumhang´, schoss es ihr durch den Kopf.
Harry drehte sich um und schaute auf sie herunter. „Hättest du nicht aufpassen können?“, fuhr er sie an.
„Entschuldigung?“ Hermine war fassungslos. „Wer von uns beiden schleicht denn unsichtbar durch Hogwarts?“
Er blickte sie mit einer erhobenen Augenbraue an, dann, zu Hermines Missfallen, lachte er. „Stimmt“, sagte er. „Ich hätte besser aufpassen sollen. Komm ich helfe dir auf.“ Harry hielt Hermine eine Hand hin. Sie schaute die Hand skeptisch an, doch nahm sie schließlich; er zog sie hoch.
„Danke“, murmelte Hermine und richtete ihre Klamotten.
Plötzlich hörten sie ein Miauen. Beide erstarrten für einen kurzen Moment. Harry hatte sich am schnellsten wieder gefangen, denn er warf sich seinen Umhang über. Gerade noch rechtzeitig, denn dann kam Filch um die Ecke. Er schnalzte mit der Zunge und betrachtete Hermine.
„Das ist doch nur eine von diesen Schulsprechern, meine Süße“, sagte er zu Mrs Norris, seiner Katze und warf Hermine einen verächtlichen Blick zu. Ohne ein weiteres Wort drehte er um und verschwand mit seiner Katze.
Hermine blieb stehen und schaute ihm nach. Dann tauchte plötzlich wieder Harrys Kopf auf.
„Wow“, sagte er. „Danke.“
„Wofür?“, fragte Hermine verwirrt.
„Dafür, dass du mich nicht verraten hast“, erklärte er. „Gehst du jetzt zum Gemeinschaftsraum?“
Hermine blickte auf ihre Uhr. „Ja, könnte ich langsam machen.“
„Dann können wir ja zusammen gehen.“ Harry zuckte mit den Schultern und setzte sich in Bewegung, Hermine tat es ihm nach.
Manchmal warf sie ihm von der Seite Blicke zu. Jetzt war er wieder total anders, seine Mimik, die Art, wie er redete...
„Habe ich etwas an der Nase?“, fragte Harry.
„Was, nein, wieso?“
„Weil du mich anstarrst.“
„Ach so, tut mir leid. Ich habe nur nach gedacht.“ Hermine schaute wieder nach vorne.
„Und worüber?“, fragte er.
„Das geht dich nichts an“, antwortete sie grober, als es gemeint war, doch Harry lachte trotzdem.
„Da hast du recht, es geht mich nichts an.“
Als sie am Portrait der fetten Dame ankamen, starrte diese sie verblüfft an und es dauerte eine Weile, bis sie im Gemeinschaftsraum waren. Sie gingen zu den Treppen, die zu den Jungen- und Mädchenschlafsaalen führten. Hermine wollte gerade die Stufen hoch, als Harrys Stimme sie aufhielt.
„Bevor du gehst, hätte ich noch eine frage an dich“, sagte er.
Sie schaute ihn fragend an.
„Woher wusstest du, dass ich da bin?“
„Ich bin gegen dich gelaufen“, sagte sie.
„Ja, ich weiß. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass du wusstest, dass jemand da war.“
Die Karte in Hermines Umhang schien schwerer zu werden. Sie schluckte, dann sagte sie: „Ich hatte Schritte gehört und ich hatte etwas im Gefühl.“
Harry nickte. „Nicht schlecht... du bist gut“, sagte er anerkennend. Damit hatte Hermine jetzt nicht gerechnet, wirklich mit allem, aber nicht, dass er ihr ein kleines Kompliment machte.
„Gute Nacht!“, meinte er und stieg die Treppe hoch.
„Gute Nacht!“, erwiderte Hermine und ging auch hoch.
Als Hermine wieder in ihrem Bett lag dachte sie über Harry nach. Es wirkte so, als wenn er verschiedene Persönlichkeiten hätte- wobei sie sagen musste, dass sie die, die sie als letztes kennen gelernt hatte am unheimlichsten fand.
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