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Fanfiction

Beautiful Lies -let's give them something to talk about- - Nächtliche Erkenntnisse

von Margun Black

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Ich sah mich in diesem tollen Raum um, in dem ich schon so viel schöne Stunden verbracht hatte. Nein, ich werde jetzt nicht pervers. Es war der Proberaum von mir und meiner Band. Das heißt im Klartext mehr eine coole Lounge. Mit roten und weißem Sofas und einer kleinen Bühne wo wir dann probten. Wir waren die einzige Band in der Geschichte von Hogwarts, die regelmäßig Auftritte hatte. Leider war eins unsere Mitglieder letztes Jahr von der Schule gegangen und uns fehlte nun ein Gitarrist. Deswegen hatten ich ,Samantha (die tollste Bassistin des Universums), Seth (der stylischte Schlagzeuger den ich kannte) und Lilo (unsere 2. Gitarre) ein paar Zettel aufgehängt um dieses Jahr wieder voll durchzustarten. Ihr fragt euch jetzt sicherlich was ich in der Band machte, außer die Andern rumzukommandieren. Ich war die Sängerin und Frontfrau. Unser erster Auftritt hatte Ende der dritten Klasse stattgefunden und für mich, als klassische Rampensau war es der Himmel auf Erden.


"Hey, Cat!" ,riefen meine drei Bandkollegen als sie in den Raum kamen und schnell ihre Instrumente aufbauten. Ich grinste.
"Na, ihr Gammler. Wo wart ihr denn solange?" ,fragte ich amüsiert. Es tat gut sie wieder zu sehen. Auch wenn wir außerhalb der Bühne verschiedene Wege gingen mochte ich sie alle. Wir hatten etwas gemeinsam: Alle von uns waren, aus verschiedenen Gründen, Außenseiter.
Samantha lies sich neben mich fallen, so das ich für einen Moment nur blond sah. Sie hatte platinblondes Haar und eisblaue Augen. Wenn man sie nicht kannte wirkte sie zuweilen ziemlich beängstigend. Sie grinste mich an. "Seth musste erst noch seinen Liebsten suchen." ,witzelte sie.
Seth war schwul. Das war vielleicht der Grund warum er kaum Freunde hatte, aber sein Liebster war nicht sein Freund, sondern sein Kamm.
Die beiden waren unzertrennlich. Seth hatte mittellange schwarze Haare und hatte definitiv etwas von einem Punker, aber eigentlich war er ein ziemliches Mädchen.(Er hatte riesige Angst vor Spinnen). Lilo lachte so laut das Seth sie beleidigt ansah. Dabei flog ihr heute blondes Haar durch die Luft, weil sie nebenbei noch vor ihm weglaufen musste. Lilo war ein Metamorphmagus und ich wusste nicht warum sie keine Freunde außer uns hatte. Sie war nett, lieb und hübsch noch dazu. Doch irgendwie wurde sie leicht übersehen. Ich lachte so laut und so lang das mir bald der Magen schmerzte.

Es wurde eine Art Casting und genau wie bei echten Castings im Fernsehen waren 98% Nieten und der Rest Verrückte.
In 5 Tagen war der erste Auftritt und eigentlich wollten wir den zu 5 bestreiten.
Nach Sage und schreibe 4 Stunden waren nur noch drei Leute übrig und wer mir da scheu lächelnd entgegenkam war das erste Anzeichen dafür das ich den Verstand verlor. "Sorry, aber Streber und Schulsprecherinnen sind nicht zugelassen." ,rettete Samantha mich.
Lily Evans stand da in Schuluniform (wie immer akkurat und zurechtgerückt) mit einer pinken (!) Glitzer-Barbie-Gitarre und glaubte ernsthaft, dass sie auch nur den Hauch einer Chance hatte. "Aber-" ,begann sie schon wieder mal zu widersprechen, aber da kam auch schon mein Lieblingswort zum Einsatz. "Nein!" ,erstickte ich jede Hoffnung im Keim. "Nicht solange es gute Musik gibt und wir nicht vor blindem und tauben Publikum spielen, Evans!"
Mit hängendem Kopf ging sie dann und wir sahen ihr hinterher bis die Tür ins Schloss fiel. "Aber schöne Haare hat sie!" ,warf Seth ein. "SETH!" ,schallte es zurück. Der Junge war einfach zu Haarfixiert.

Als ich and diesem Abend Richtung Raum der Wünsche ging war klar das London Cats ab sofort nur noch zu viert waren.
Eine gute Freundin von mir (ja eine der wenigen) schmiss eine kleine Party mit Flaschendrehen usw.. Und hatte mich gebeten sie seelisch zu unterstützen.
Was man nicht alles tut für einen Flirt und ein Glas Feuerwhiskey. Ich hatte mich sogar ein bisschen aufgebretzelt. Ich trug Chucks mit Totenkopfmuster, eine enge dunkelblaue Röhrenjeans, ein neongrünes Top mit einem surfendem Affen und meine blaue Lederjacke. Dazu hatte ich mir ganz simpel die Haare geglättet, sodass mein Pony mir fransig in die Augen hing. Ich öffnete die Tür des Raumes, die heute gut versteckt lag und wurde sofort von Lailya umarmt. "Na endlich wir warten schon alle auf dich! Wir haben schon angefangen ist doch okay, oder? Als Serena mir erzählt hat das ihr euch ausgesprochen habt hab ich sie und Lily natürlich sofort eingeladen. Warum hast du mir das nicht erzählt?" ,schnatterte sie in einer Geschwindigkeit, die einen Düsenjet wie eine Schnecke hätte aussehen lassen, während sie mich auch schon auf einen Sessel geschoben hatte und sich so neben mich quetschte das es kein Entkommen gab. Und ich hatte gedacht das der Tag nicht schockierender werden konnte.


Ich sagte besser nichts, schon gar nicht das Serena und Evans auf meiner "Bis-ans-Lebensende-ignorieren-Liste" sich Platz 1 teilten, oder das ich, hätte ich gewusst das auch noch die Rumtreiber, denen ich seit Tagen aus den wegen ging, auch kommen würden, ich eine Runde Flaschendrehen mit Filch und Slughorn als wesentlich angenehmer empfunden hätte. Und mein Blick an die Bar verriet mir, dass alles schön trinken auch keine Option war. Ansonsten war die Runde eigentlich nicht so schlimm wie ich gedacht hatte. Da saßen Frank Longbottom, Aley Finnigan und Timothy Petrolyski, der auch gerne mal als Zungenbrecher-Boy betitelt wurde. Der Name war einfach unaussprechlich. Rechts neben mir saßen Serena und Lily und gegenüber mir Remus, Sirius und James. Jackpott.

Und bevor es zu ersten Ausschreitungen kommen konnte drehte Frank die Flasche, die natürlich auf dem Glückstroll des Jahrtausends stoppte.
"Wahrheit oder Pflicht Amber?" ,fragte er. "Pflicht." ,rutschte es mir raus bevor ich nachdenken konnte. Wie war das noch mal, Amber? Erst Hirn dann Zunge.

Prompt wurde der sonst so brave Frank frech. "Du musst Serena küssen."
Ich und Blondie schnappten gleichzeitig nach Luft. "Mit Zunge." ,fügte Black süffisant hinzu. Longbottom nickte. Wir sahen uns an. Und es war wie früher. Es war als könnte ich ihre Gedanken lesen. Sie nickte knapp.
Und dann taten wir es einfach. Es war nichts dabei. Sie war eben doch noch meine beste Freundin. Als wir uns voneinander lösten grinste sie mich an. "Nicht übel, Cat." ,flüsterte sie mir zu. "Du hast aber auch was drauf." ,flüsterte ich zurück.

Ich sah schadenfroh in die erstaunten Gesichter der Rumtreiber. "Was habt ihr gedacht ich kneife?" ,fragte ich süffisant während ich die Flasche weiterdrehte.
Sirius sah mich mit zusammen gekniffenen Augen an. Und meine Gebete wurden zum ersten Mal erhört, als die Flasche auf ihm stehen blieb.
"Pflicht" ,grinste er bevor ich Fragen konnte. "Na gut." ,meinte ich. Oh, wie süß Rache doch war. "Küss Potter." ,lächelte ich unschuldig. "Mit Zunge." ,fügte Serena hinzu und grinste mich an. Dick & Doof verzogen angewidert das Gesicht. Es war still geworden. Nur einer lachte leise. Remus. "Halt's Maul, Moony." ,schnauzte Potter ihn an und Black grummelte zustimmend.

"Was den Black? Kneifst du etwa?" ,kostete ich meinen Triumph aus. "Nein!" ,meinte er entschieden und wandte sich zu seiner schlechteren Hälfte. "Tut mir Leid, Krone, aber...ein Mann muss tun was ein Mann tun muss." ,quälte er sich mühevoll ein paar Wort ab. "Seit wann ist Black ein Mann?" ,fragte Lily leise so das nur Serena und ich es hören konnten. Auch ein Streber hatte ab und zu helle Momente.

Und dann geschah es tatsächlich. Sie küssten sich. Beide hatten krampfhaft die Augen geschlossen, aber sonst sah es aus wie ein normaler Kuss. Nach sage und schreibe 10 Sekunden lösten sie sich. "Pah! Tatze du sabberst wie ein Hund!" ,stieß Potter angeekelt aus. "Und wann hast du dir das letzte Mal die Zähne geputzt?" ,erwiderte Black nicht minder angewidert.

Noch als ich später auf den Astronomieturm ging grinste ich. Denn was Black und Potter nicht wussten Lailya hatte eine Digicam zur Hand gehabt und dieses Ereignis für die Nachwelt festgehalten. Als ich oben ankam sah ich jemanden dort sitzen. Ich wollte schon wieder umdrehen als ich Remus erkannte und auf ihn zuging. Als ich mich neben ihn setze sah ich das er anscheinend nicht halb so gute Laune hatte wie ich - Und das tat mir weh.

"Liebeskummer?" ,fragte ich scherzhaft.
"Ja." ,antwortete er und brachte mich damit aus dem Konzept.
"Wieso das denn?" ,fragte ich weiter.
"Weißt du.." ,begann er zögerlich.
"Es gibt da seit Jahren ein Mädchen. Sie bemerkt mich nicht. Ich versuche schon seit Jahren sie anzusprechen, aber ich schaffe es nicht. Sie ist so.. sie würde jemanden wie mich nicht wollen."
"Dann ist sie dumm." ,sagte ich.
"Ach ja?" ,meinte er ungläubig.
"Ja, du bist toll Remus. Du bist der perfekte Junge für jedes Mädchen.
Du bist kein Macho, du bist klug, nett, charmant und siehst auch noch gut aus." ,legte ich mein Plädoyer für ihn ab.
Und ich meinte jedes Wort ernst. Mehr noch. Ich fühlte die Worte.
Remus schwieg und schien darüber nachzudenken.
Dann sah er mich mit seinen blauen Augen an.
"Warum bist du so?"
"Wie bin ich denn?"
"So anders. So allein und doch mag dich jeder. Einerseits so laut und trotzdem still, nachdenklich. Du bist mir ein Rätsel." ,meinte er nachdenklich.
Ich seufzte.

"Ich glaube ich weiß wie du das Mädchen auf dich aufmerksam machen kannst" ,sagte ich nach einer Weile schweigen.
"Und wie?" ,fragte er und neigte seinen Kopf zu mir.
"Küss sie." ,flüsterte ich. Und das tat er.

An diesem Abend wurden mir einige Dinge klar.
Erstens: Ich war das Mädchen
Zweitens: Gott schein seinen Dauerurlaub endlich beendet zu haben.
und Drittens: Remus schien Rätsel zu mögen

Und mit diesen drei Erkenntnissen kam ich zu dem Schluss, dass das Glück vielleicht doch nicht so weit entfernt war wie ich gedacht hatte.


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