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Fanfiction

Rot wie Blut. Schwarz wie der Tod - Auf ein Neues

von cherry blossom



Es gibt solche und solche Familien.
Die einen, die Ordnung und Pünktlichkeit in ihrem Leben vereinbaren können und die anderen, die dies nicht können. So wie wir, die Weasleys, bestehend aus Vater, Mutter, Sohn und Tochter.
Eigentlich eine ganz normale Familie, würde man nun denken, aber nein, das sind wir bestimmt nicht.
Obwohl, was heißt eigentlich normal? Normal aussehend, normal lebend, ja, was heißt „normal“?
Nun, ich kann sagen, dass wir wohl in keiner Hinsicht normal sind.
Denn sonst würden wir bereits am Bahnsteig 9 ¾ in London im Bahnhof Kings Cross sein. Doch wo befanden wir uns? Genau, in Godrics Hollow, in unserem schmucken Endreihenhaus. Ja, Endreihenhaus sollte ich dazu sagen, schließlich waren diese ja um einiges teurer als die in der Mitte. Etwas wirklich bedeutendes für meinen Dad.
Auf jeden Fall war bei uns mal wieder die totale Panik und Hektik ausgebrochen, denn wir würden wieder zu spät kommen, wie jedes Jahr.
Woran das lag? Nun, ich denke, das wusste so keiner von uns. Und obwohl meine Mutter keine andere als Hermine Weasley, geborene Granger war, verspäteten wir uns jedes Jahr.

„Rose, Rose!!!“, hörte ich von unten meine Mum rufen, sogleich ertönte die Stimme meines Vaters.
„Hugooooo.“
Ich raffte mich von meinem gemütlichen Bett hoch, welches ich nun für längere Zeit nicht mehr hüten würde. Schade eigentlich, aber die Himmelbetten in Hogwarts waren fast genauso gut, aber nur fast.
Ich nahm meinen Koffer, der an meiner Zimmertür stand und hievte ihn die Treppen hinunter, mein Bruder, Hugo, ein nerviger Fünftklässler, war mittlerweile auch unten angelangt und meine Eltern atmeten erleichtert auf. Wir waren nun alle beisammen und es konnte losgehen.
„Rose, hast du auch alles in deinem Koffer?“ Ich nickte nur, jedes Jahr die gleichen Fragen.
„Hugo, du auch? Und was ist mit Jimmy und Dexter?“, fragte meine Mum uns erneut.
Wie versteinert blieben wir beide stehen und sahen uns in die Augen.
„Dexter!“
„Jimmy!“, riefen wir beide wie aus einem Mund.
Mein Dad bekam indessen wieder einen seiner kleinen Wutanfälle, doch die waren wir gewöhnt, sie waren nie etwas bedrohliches und doch versuchte Mum ihn immer wieder zu beruhigen, was ihn meist noch mehr aufregte.
Ich musste über die beiden lachen, sie sollten seit ihrer Schulzeit so sein, das hatten uns Onkel Harry und Tante Ginny erzählt und bei diesem Gedanken konnte ich nur schmunzeln.

Schnell hastete ich die Treppen nach oben, wie konnte ich ihn nur jedes Jahr vergessen?
Mein Bruder folgte einige Schritte hinter mir.
„Jimmy, hey Süßer, komm zu Mama“, rief ich, als ich mein Zimmer betrat, von meinem Bett aus hörte ich ein Maunzen, ich lächelte.
„Da hast du dich wieder verkrümelt.“
Langsam ging ich auf mein Bett zu und hob Jimmy hoch, er war mein Ragdoll Kater, total anhänglich und verfressen.
Ich schnappte ihn mir, setzte ihn in seinen Korb und flitzte die Treppen hinunter, da kam mir auch Hugo mit seiner ekelhaften Kröte Dexter entgegen. Ich rümpfte die Nase, er ebenso.
Ja, bei uns war es wohl so was wie eine Hassliebe. Wir konnten nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Manche sagten, es würde sie an unsere Eltern erinnern. Wenn sie meinten...

Als wir nun endlich alle fertig versammelt vor der Tür standen, kramte Mum ein altes Buch aus ihrer Handtasche.
Aha, dies war also unser diesjähriger Portschlüssel. Wir suchten uns jeder eine geeignete Stelle zum Festhalten, mit der anderen Hand packten wir unser Gepäck, dann zählten meine Eltern bis drei und schon spürte ich keinen Boden mehr unter meinen Füßen, es war, als würde ich durch die Zeit geschleudert werden. Bei Merlin, wie ich diese Portschlüssel hasste.
Dumpf schlug ich auf asphaltiertem Boden auf, wir waren wieder in einer der Seitenstraßen gelandet, nur einige Meter vom Bahnhof entfernt. Unsere Eltern packten uns an den Händen und zogen uns hinter ihnen her. Erwähnte ich bereits, dass wir wieder zu spät waren?
Auf der großen Bahnhofsuhr stand der Zeiger mittlerweile auf genau viertel vor elf.
Hey, eine Steigerung, wir hatten es auch schon um fünf vor elf geschafft.

Am Gleis trafen wir auf die fünf Potters, die bereits auf uns warteten. Wir begrüßten uns alle, dann luden wir Kinder unsere Koffer in das Gepäckabteil, unsere Tiere behielten wir jedoch bei uns, und verabschiedeten uns anschließend von unseren Eltern.
Es war merkwürdig, auch James „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Sein erstes Jahr, das er nicht in Hogwarts verbrachte. Er würde nun seine Ausbildung zum Auror beginnen, wie ich ihn darum beneidete.
Also nicht um die Ausbildung, bei Merlins Barte nein, das war gar nicht meine Schiene, sondern darum, dass er das siebte Schuljahr bereits hinter sich hatte. Mir stand es leider noch bevor, ebenso wie Albus.

Albus und ich suchten uns gemeinsam ein Abteil, Lily und Hugo mussten in das der Vertrauensschüler, wobei es mir immer noch nicht klar war, wieso ausgerechnet mein Bruder, der vor Dummheit und Frechheit gerade nur so strotzte, Vertrauensschüler hatte werden können. Bei Lily verstand ich es, sie war wirklich ein nettes, hilfsbereites Mädchen und gut in der Schule. Okay, ich musste zugeben, schlecht war Hugo auch nicht, aber auch nicht der Beste.

Nach einigen vollen Abteilen fanden wir ein freies und beanspruchten es sogleich für uns.
Ich stellte Jimmy auf die Sitzbank, zog meinen Mantel aus und stellte mich an die Türe, um zu sehen, ob Carla hier lang laufen würde, was ich sehr hoffte. Ich hatte sie das letzte Mal vor den Sommerferien gesehen und vermisste sie und ihre nervige, forsche Art doch sehr.
„Bitte sag mir, dass du nicht auf sie wartest“, sprach mich plötzlich mein Cousin an. Wie konnte ich es nur vergessen...er mochte sie nicht, wie leider so viele, dabei kannten sie sie noch nicht mal richtig. Leider machte sich auch niemand die Mühe, dies zu verändern.
„Doch, ich warte auf sie“, antwortete ich ihm monoton, als ob es das Normalste auf der Welt war. Naja, wenn man es so nahm, stimmte es auch eigentlich. Hinter mir hörte ich ein lautes Seufzen, ich musste unweigerlich grinsen und drehte mich leicht zur Seite.
„Na komm, sie ist nicht so schlimm, wie ihr alle immer denkt.“
„Stimmt, sie ist noch schlimmer.“
Ich drehte mich wieder um und tat so, als ob ich schmollen würde.
„Schmollst du?“, kam es nur eine Minute später von Albus.
„Ich doch nicht“, entgegnete ich ihm nur und musste dabei einen Lachanfall unterdrücken.
„Tut mir Leid, aber du weißt es doch. Ich mag sie nicht, sie mag mich nicht.“
Gut, da hatte er ausnahmsweise einmal recht. Carla hatte Albus nie gemocht, woran das lag, wusste allerdings niemand. Somit war unsere kleine „Unterhaltung“ auch schon beendet.

Ich setzte mich, wahrscheinlich hatte Carla uns nicht gesehen. Doch einige Minuten später konnte ich ein Fluchen von draußen vernehmen. Meine Miene erhellte sich von der einen auf die anderen Sekunde um einige tausend Watt und ich sprang fröhlich von meinem Platz und öffnete die Tür.
Da sah ich sie, Carla, wieder einmal in ein wahnsinnig kurzes Kleid gehüllt und mit Absatzschuhen, mit denen sie gerade umgeknickt war. Dazu kam noch, dass ihr Koffer nicht so wollte wie sie und sie ihn keinen Meter vorwärts bekam.
„Kann ich der Dame behilflich sein?“, fragte ich sie höflich, dabei hätte ich am liebsten laut los gelacht.
Carla erkannte meine Stimme sofort und umarmte mich stürmisch.
„Ich hab dich so vermisst, Kleine.“
„Ja, ich dich auch“, sagte ich lachend und half ihr nun mit ihrem Koffer.
In der Kabine angekommen beachteten sich Albus und Carla nicht, nun ja, es war immerhin eine Möglichkeit miteinander aus zukommen und ich war froh, dass sie Ignorieren Streitereien vor zogen.

Über die Hälfte der Zugfahrt erzählten Carla und ich uns von unseren Ferien. Carla war gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder Jason wieder einmal an der Côte d'Azur gewesen und berichtete mir von den „heißen“ Typen und der Sonne dort. Begeistert hörte ich ihr zu, schließlich waren wir „nur“ in die Bretagne gefahren, aber immerhin, wir waren einmal aus England raus gekommen.

Ich hörte ein Klingeln: Der Süßgkeitenwagen war im Anmarsch.
„Wollt ihr auch was haben?“, fragte ich Carla und Albus, dieser schüttelte den Kopf.
„Gerne. Bringst du mir Drobels mit?“ Carla suchte in ihrer Tasche nach ein paar Knuts und reichte sie mir in die Hand, ich schob die Tür beiseite und machte mich auf den Weg in Richtung des Wagens.
Die Schlange war nicht allzu lang und ich kam schnell an die Reihe, nahm die Drobles für Carla und für mich ein paar Lakritzschnecken und Kürbispastete. Ich bezahlte und machte mich auf den Rückweg, als ich plötzlich gegen jemanden stieß.
Ja okay, ich hatte wieder geträumt und meinen Blick in die Ferne schweifen lassen.
Ich entschuldigte mich und als ich hoch sah, sah ich in ein paar Augen, die ich so noch nie gesehen hatte. Es war mir peinlich, wie ich ihm in die Augen starrte, ich gaffte schon fast, doch meinen Blick konnte ich trotzdem nicht abwenden.
Der Junge nickte nur kurz und ging dann an mir vorbei. Noch völlig perplex stand ich einige Zeit da, bis ich mich wieder bewegen konnte und meine heruntergefallen Sachen aufhob, dann bewegte ich mich schleunigst in mein Abteil.

Ohne ein Wort gab ich Carla ihre Drobels und das restliche Geld zurück, dann setzte ich mich und begann gedankenverloren an meiner Lakritzschnecke herum zu kauen.
Kurze Zeit später verspürte ich einen Stich in meiner rechten Seite.
„Hörst du mir denn nicht zu?“, fragte Carla empört.
„Bitte? Tut mir Leid, ich war mit meinen Gedanken gerade ganz woanders“, entschuldigte ich mich bei ihr.
„Das hab ich gemerkt. Was ist denn los?“
Ich überlegte, ich war mir nicht sicher, ob ich ihr von dem Zusammenprall erzählen sollte. Ich schielte zu Albus, doch er schien zu schlafen, das hoffte ich jetzt zumindest.
„Also, ich hab da eben einen Jungen gesehen und...“
Carla ließ mich zu Ende erzählen und schlug sich am Ende den Mund vor das Gesicht.
„Du bist verknallt“, sagte sie, für meinen Geschmack, ein wenig laut, zumal es noch nicht mal stimmte.
„Du spinnst, bin ich nicht. Ich fand die Situation nur...peinlich, ja.“
Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust und schmollte. Carla grinste mich nur an und widmete sich wieder ihrer Zeitung, bevor sie Jolie, ihre Katze, aus ihrem Körbchen nahm und sie zu streicheln begann. Jolie war etwa genauso alt wie Jimmy, also diesen Sommer sieben, und schwarz- weiß, wobei sie einen größeren Weiß-Anteil hatte. Sie war wirklich süß, aber Jimmy war doch anhänglicher als sie - konnte auch daher kommen, dass Jimmy ein Kerl war.

Den Rest der Fahrt war Carla mit Jolie beschäftigt, Albus schlief und ab und zu besuchten uns mal die Vertrauensschüler um nach dem Rechten zu sehen und mich zu fragen, ob sie etwas Bestimmtes tun sollten, schließlich war ich Schulsprecherin, doch ich ließ es mir nicht nehmen, meinen kleinen Bruder ein wenig aufzuziehen.
Ich versuchte mich abzulenken, damit ich nicht die ganze Zeit an Carlas Worte denken musste.
„Du bist verknallt.“
So ein Schwachsinn, ich hatte ihn erst ein Mal gesehen, da konnte ich mich doch nicht verlieben. Oder?


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Katie Leung