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Fanfiction

Rot wie Blut. Schwarz wie der Tod - Überraschung

von cherry blossom

Neue Woche, neuer Montag, neues Chap :D
Auch, wenn es heute kein Monnlight gibt...
Okay, ich bin gespannt, wie ihr es findet.
Ich mag es eigentlich recht gerne ^^
und wie immer, Re-Kommis nachher im Thread!
So, nun viel Spaß!


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Mein Blick schweifte über die Ländereien von Hogwarts, obwohl ich nicht mehr viel erkennen konnte, denn die Dunkelheit war bereits vor einigen Stunden über Schottland hereingebrochen.
Immer wieder, und viel zu oft nach meinem Geschmack, hing ich mit meinen Gedanken dem Kerl aus dem Zug nach. Verwirrt schüttelte ich den Kopf und setzte mich auf.
Carla beäugte mich nachdenklich, sagte jedoch nichts und schaute wieder aus dem kleinen Kutschenfenster.

Langsam füllte sich die Große Halle mit Schülern, die sich hungrig an den Tischen der verschiedenen Häuser niederließen, so auch Carla, Hugo, Albus, Lily und ich an dem von Gryffindor.
Hugo und Albus scherzten wieder einmal ununterbrochen und machten lautstark auf ihren Hunger aufmerksam. Lily lachte, Carla schaute sie nur geringschätzig an und ließ ihren Blick durch die Halle wandern.
Das tat ich extra nicht, schließlich wollte ich IHN nicht sehen. Aber wieso war ich eigentlich so darauf erpicht, ihn eben NICHT zu sehen? Manchmal, oder besser gesagt viel zu oft, verstand ich mich selbst nicht.
Doch all meine Bemühungen waren umsonst, denn plötzlich wurde ich stürmisch von Carla an gestupst und schreckte nach oben. Sie nickte mit ihrem Kopf zum Tor der Großen Halle.
Nein...das konnte nicht sein. Ich hätte schreien können.
Da stand er... er stand dort einfach so rum – nein, falsch. Er stand dort nicht einfach so rum, man konnte sagen, er stand dort mit seinem Harem. So viele Mädchen auf einem Haufen hatte ich schon lange nicht mehr gesehen, doch ihn schien es nicht zu kümmern, was mir wiederum ein kleines Lächeln entlockte.

„Der ist...sexy“, hörte ich Carla neben mir flüstern. Okay, es war kein richtiges Flüstern mehr, aber schon ein wenig leiser. Unmerklich nickte ich, sie sollte es bloß nicht sehen.
„Das ist er“, sagte ich monoton, Carla sah mich erstaunt an.
„Er ist wer?“
„Na, der aus dem Zug!“ Carla schlug sich die Hand vor den Mund – es hatte ihr die Sprache verschlagen.
Wie gaffende Touristen verfolgten wir mit unseren Augen, wie der Neue durch die Mitte der Halle immer näher auf uns zu kam. Erst schien es so, als würde er sich zu den Hufflepuffs setzen, doch ging er an deren Tisch vorbei und steuerte geradewegs auf unseren zu.
Das konnte nicht sein, das musste ein Irrtum sein. Ja, das musste es. Definitiv.

So wie er aussah, gehörte er nach Ravenclaw, ich würde mir sogar anmaßen zu sagen, eher noch nach Slytherin. Aber nicht nach Gryffindor. Doch meine letzten Hoffnungen wurden je zunichte gemacht, als er sich setzte. An UNSEREN Tisch. Er grüßte niemanden, regte sich kaum und starrte nur nach vorn zum Lehrertisch.
„Was sucht er denn da vorne?“
Carla riss mich wieder aus meiner kleinen Traumwelt und ich schreckte zusammen. Carla entschuldigte sich mit einem Dackelblick, hoffte aber auf eine Antwort meinerseits, doch die konnte ich ihr beim besten Willen nicht geben.
Woher sollte ich es auch wissen? War ich sein Gewissen, seine Mutter? Nein. Warum fragte sie mich dann? Ich zuckte nur mit den Schultern und erst als sich die schweren Tore schlossen, kurze Zeit später wieder aufgingen und die neuen Schüler eintraten, schaffte ich es endlich, meinen Kopf abzuwenden.
Was sollte ich mich auch weiter mit diesem Typen beschäftigen? Er sah verdammt gut aus und wurde von tausenden Mädchen umschwärmt, wovon die meisten auch noch besser als ich aussahen. Hoffnungen brauchte ich mir also keine zu machen und sogar Carla schien Interesse an ihm zu zeigen. Gegen sie kam ich schon gar nicht an.

Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, bis endlich alle neuen Schüler ihren Häusern zugeteilt waren. Eigentlich freute ich mich jedes Jahr auf diese Zeremonie, jedoch dieses Jahr, dieses Jahr war etwas anders...und ich wusste auch, WAS anders war...
Der Grund saß nur ein Stück weiter vorne und aß...nichts???
Ich konnte meinen Blick gar nicht mehr abwenden, ich meine, so war es schon schwer genug, aber ich konnte nicht glauben, was sich meinen Augen darbot.
Da saß dieser Kerl doch wirklich am Tisch und aß nichts!!!
Es gab für alles ein erstes Mal, anscheinend auch für so etwas. Denn noch nie in meinen sechs Jahren an dieser Schule hatte ich einen Schüler - und schon gar keinen aus Gryffindor - gesehen, der das Essen verschmähte.

Völlig perplex stieß ich Carla an, die vor Schreck ihr Hähnchen fallen ließ.
„Waschn?“, sagte sie mit vollem Mund.
„Schau mal, der isst nichts.“
Carla runzelte die Stirn. „Und deschwegen schtöscht du misch an und isch verschluck misch fascht?“
Ich schaute sie völlig entgeistert an. Wieso interessierte es mich überhaupt, ob er etwas aß oder nicht? Er würde schon seine Gründe haben, die mich eigentlich nicht beschäftigen sollten. Ich schüttelte meinen Kopf und stopfte mir trotzig eine Nudel in meinen Mund, doch ich beobachtete ihn weiter.
Wäre in diesem Moment eine Gute Fee vorbei geflogen und hätte mir gesagt, ich hätte einen Wunsch frei, hätte ich sofort gewusst, was ich hätte wissen wollen.
Wieso beschäftigt mich dieser Kerl so?
Aber da es ja bekanntlich keine Guten Feen gab, konnte ich auf so etwas zu meinem größten Bedauern leider nicht hoffen.

Lustlos stocherte ich in meinem wirklich leckeren Essen herum – es hätte ebenso gut von einem fünf Sterne Koch sein können, ich hätte es wohl trotzdem liegen gelassen.
Carla starrte mich besorgt an, während sie ihre vierte Portion Schokoladenpudding verdrückte. Und man muss wissen: Carlas Portionen sind nie klein. Nein, man könnte es in etwa so ausdrücken:
Sie packte alles in ein Schüsselchen, was locker einen tiefen Teller ausgefüllt hätte. Und trotzdem nahm sie nicht zu. Sehr gemein, wie ich fand.

„Was ist denn los, Süße, hm?“, fragte sie mich besorgt, doch ich zuckte nur mit den Schultern.
„Müde, keinen Hunger mehr.“
Carla lehnte sich zu mir herüber und gab mir einen Kuss aufs Haar.
„Morgen wird es besser sein, bestimmt, Süße.“
Carla war wirklich süß und so anders in ihrem Verhalten, als die meisten sie kannten.
Schon so oft hatte ich ihr gesagt, sie solle sich so auch einmal anderen Menschen zeigen, aber dann blockte sie immer ab, sie müsse ja „ihr Gesicht bewahren“, oder so ähnlich.
Nun gut, ich hatte mich damit abgefunden, ich wusste ja, wie sie wirklich war.

Gefühlte zwölf - in Wirklichkeit waren es zwei - Stunden später durften wir Schüler uns endlich von unseren Plätzen erheben und nachdem uns McGonagall noch einige Worte gesagt hatte, durften wir die Große Halle verlassen und unsere Gemeinschaftsräume aufsuchen, während die neuen Erstklässler warten mussten, bis wir größeren Schüler die Halle verlassen hatten.
Albus und ich verabschiedeten uns von Lily und Hugo – niemand achtete auf Carla – und gerade, als wir unter dem Torbogen hindurch waren, eilte uns Neville – Verzeihung – Professor Longbottom hinterher.
„Rose, eh, Miss Weasley. Die Schulleiterin möchte sie sprechen.“
Etwas vor den Kopf gestoßen schaute ich Carla und Albus an, doch ihre Blicke waren genauso nichts sagend, wie ich es mir gedacht hatte. Ich winkte ihnen zu und schritt Neville hinter her.

Da wir unter uns waren, duzte ich ihn. Es war im Unterricht schon immer schlimm genug ihn bei seinem Nachnamen zu nennen.
„Neville, was will sie von mir? Hab ich irgendwas gemacht?“
Aber Neville zuckte nur mit den Schultern. „ Keine Ahnung, ich soll dich bloß zu ihr bringen.“
Damit war für ihn die Unterhaltung beendet, aber nicht für mich.
„Aber... aber du musst doch wenigstens irgendetwas wissen.“
Neville seufzte. Ich wartete noch immer auf eine Antwort, die er mir aber scheinbar nicht geben wollte. Ich schnaubte beleidigt. „Dann eben nicht.“
Ich meinte, ein kleines Grinsen auf Nevilles Gesicht gesehen zu haben, aber sicher hatte ich mich nur geirrt.

Zügig schritten wir durch die Korridore, bis wir zum Wasserspeier gelangten und davor stehen blieben...und wir standen und standen.
„Neville...? Ähm, ich dachte, McGonagall wartet auf mich?“, fragte ich ihn vorsichtig.
Doch Neville schien mich nicht zu hören, zumindest kam es mir so vor.
„Neville?“, fragte ich ihn erneut, diesmal ein wenig lauter.
Endlich schaute er mich an.
„Ich ähm, ich...“

Ich verstand erst nicht, was sein Problem war, schließlich musste er ja nur das Passwort - das Passwort sagen und nun fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
„Sag mir bitte nicht, dass du das Passwort vergessen hast!“
Schuldbewusst sah er mich an, dann schloss er seine Augen und dachte angestrengt nach.
„Das kann wirklich nicht wahr sein“, sagte ich fassungslos. Eigentlich hätte ich froh sein sollen, so musste ich nicht zu McGonagall, aber mittlerweile war ich ziemlich neugierig, was sie von mir wollte.
Ich war zwar Schulsprecherin, aber normal war es nicht, dass sie mich gleich am ersten Abend zu sich rief. Auch für Neville war es nicht gut, wenn er mich nicht zu ihr brachte.
„Komm schon Neville, du weißt es, da bin ich mir sicher, es liegt dir doch bestimmt schon auf der Zunge...“
Wie konnte Mann denn nur SO vergesslich sein? Ich klatschte mir die Hand auf die Stirn und wollte mich gerade hinsetzen, als es Neville wie aus der Pistole geschossen aus dem Mund kam.
„Katzenwäsche.“
Völlig entgeistert sah ich ihn.
„Wie kann man denn nur...SO WAS vergessen? Katzenwäsche ist wohl wirklich ein lächerliches Passwort.“
Der Wasserspeier drehte sich zur Seite und wir beiden traten auf die Stufen, die nun zum Vorschein kamen.

Neville klopfte gegen die schwere Holztüre, wurde hereingebeten und wir beide traten hinein.
Ich blieb brav hinter Neville, er berichtete von seinem kurzen Missgeschick und ich hätte wetten können, dass McGonagall grinste.
Mein Gehirn schien mir heute mehrere Streiche zu spielen.
Neville verabschiedete sich und verließ das Büro, ich lächelte McGonagall kurz zu und trat einen Schritt vor und wollte gerade fragen, wieso ich herkommen sollte, als ich ihn im Sessel sitzend erblickte.
Das konnte nicht sein, was machte ER denn hier?
Oder spielte mir mein Gehirn nur wieder einen blöden Streich?


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Am schwierigsten fand ich, das Tauchen technisch zu bewältigen und dabei auch noch zu spielen. Ich durfte nie vergessen, dass Harry Kiemen hat, also gar nicht atmet. Also hatte ich sorgsam darauf zu achten, dass ich keine Luftblasen ausatmete. Um mich herum konnte ich überhaupt nichts erkennen, ich hörte nur Jamies völlig unwirkliche Stimme. Ein absolut bizarres Erlebnis, aber ich fand es echt toll.
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