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Fanfiction

Rot wie Blut. Schwarz wie der Tod - Zeichen und Wunder

von cherry blossom

Ich weiß, ich bin zu spät.
Ich hoffe, dass es heute noch hochgeladen wird-
Wir haben nun 18.53. Es wird also knapp.
Viel Spaß!








Natürlich hatte ich Carla von meinem Spaziergang am See erzählt. Ein Fehler, wie ich nun schmerzlich feststellen musste. Bereits seit einer geschlagenen Stunde löcherte sie mich mit Fragen, auf die ich wirklich keine Antwort hatte.
„Denkst du, er mag dich?“ „Meinst du, er will was von dir?“ „Willst du was von ihm?“
Nun gut, auf die letzte Frage hätte ich ihr eigentlich schon eine Antwort geben sollen, aber ich war mir über meine eigenen Gefühle selbst noch nicht im Klaren, worüber ich mich selbst aufregte.
Sehr gerne hätte ich über sie Bescheid gewusst.
Vielleicht hätte ich mir gegen meinen Brustkorb schlagen und mit ihnen reden sollen. Aber ich war nicht verzweifelt, zumindest noch nicht. Aber ich war mir sicher, würde Carla weiter so machen, wäre ich es bald...

Ich hasste Montage. Na ja, eigentlich hasste ich alle Tage von Montag bis Freitag. Es sei denn, es waren Ferien. Da konnten sie meistens nicht lang genug sein.
Nachdem ich mich also morgens schon mit zwei Stunden Zaubertränke und somit Carlas Schwärmerei abgequält hatte und ihrer Löcherei am Nachmittag, folgte am Abend eine weitere Besprechung für den Halloweenball.
Manchmal fragte ich mich wirklich, wieso ich mich für das Amt der Schulsprecherin beworben hatte. Oder, wie die ganzen Schüler mich hatten wählen können. Denn noch immer war ich der Meinung, James und Hugo hätten dabei ihre Finger im Spiel gehabt.
Doch nun musste ich mich damit abfinden und abgesehen von ein paar uninteressanten Dingen, mochte ich diesen Posten sehr gern.

Heute Abend ging es also um den anstehenden Halloweenball am kommenden Wochenende. Irgendwie freute ich mich nicht darauf. Irgendwie konnte ich mich nicht darauf freuen, denn ich hatte, wie bei jedem Ball, keine Begleitung. Es war nicht so, als ob mich niemand gefragt hätte, aber ich wollte schließlich nicht mit irgendeinem dort auftauchen. Nein, eigentlich hatte ich geplant gehabt, mit ihm – Shane – hinzugehen.
Doch scheinbar hatte ich mich in dem Punkt, dass er genauso dachte, getäuscht. Er hatte mich noch nicht einmal darauf angesprochen oder eine Vermutung zugelassen, er wollte mit mir dort auftauchen.
Okay, ich musste auch zugeben, wirklich „näher gekommen“ waren wir uns erst letzte Woche, aber wenn er es gewollt hätte, hätte er mich gestern fragen können. Es waren noch nicht mal Schüler da gewesen, wegen denen er sich hätte schämen können.
Aber musste man sich überhaupt wegen einer solchen Frage schämen? Es war doch nichts Schlimmes daran, ein Mädchen zu fragen, ob es einen auf den Ball begleitete.
Jedenfalls dachte ich das immer.

Nun saß ich also im Büro der Schulleiterin. Gemeinsam mit allen Lehrern und dem Hausmeister Filch, der sein letztes Jahr hier an Hogwarts verbrachte.
Auf eine gewisse Art und Weise konnte ich Filch gut leiden – was mein Vater nie verstehen konnte. In seinen Augen war er immer ein alter Knauser gewesen, der einen Groll gegen Kinder hegte. Diese Vermutung stimmte wohl auch und die meisten dachten so von ihm. Aber trotz allem konnte ich ihn gut leiden.
Professor McGonagall begrüßte uns alle und fing an, die üblichen Dinge über Bälle aufzuzählen, wie das Essen, die Musik, welcher Lehrer auf was achten sollte und so weiter.
Ich hörte, wie immer, nur mit einem Ohr zu, doch als die Frage auf kam, wer denn mithelfen wolle die Große Halle zu dekorieren, schnellte mein Finger in die Höhe.
„Miss Weasley, also? Sehr schön, wer noch?“
Neben mir meldeten sich noch drei weitere Lehrer, darunter befand sich auch Professor Foster – unser neuer Lehrer für Zaubertränke. Ich hoffte inständig, dass Carla das nie herausfinden würde.
Als ich spät am Abend den Gemeinschaftsraum betrat, sah ich Shane in einer Ecke sitzen. Er war völlig in ein Buch vertieft, so machte es zumindest den Anschein. Ich entschied mich, einfach an ihm vorbei zugehen, schließlich wollte ich ihn nicht stören. Doch irgendwas sagte mir, dass mich sein Blick im Rücken die Treppen hinauf verfolgte.
Ich musste lächeln, ja, ich war wohl schon ein wenig verrückt im Kopf.
Carla und die anderen Mädels schliefen bereits. Leise und erleichtert seufzte ich. Zumindest jetzt würde es Carla nicht erfahren.

Die restlichen Tage bis zum Ball zogen sich hin. So endlos lang kamen mir selten Tage vor.
Ich wollte endlich mit den Vorbereitungen zum Ball anfangen, auch wenn mir vor dem Ball selbst immer noch graute.
Wieso konnte mich dieser Depp auch nicht einfach fragen? Es war doch wirklich nicht zu viel verlangt, diese paar Wörter auszusprechen? Gut, für Shane vielleicht schon... Aber das war trotzdem keine Entschuldigung dafür!
Am Donnerstag verkündete mir Carla etwas, was ich wirklich nicht glauben konnte. Es war wirklich überraschen gewesen, so irreal.
„Ich weiß, was du gleich sagen wirst. Oder besser, dass du nichts sagen wirst. Ich gehe mit Albus zum Ball.“
Sie hatte Recht gehabt. Ich hatte es ihr anfangs wirklich nicht glauben können. Ich meine, die beiden konnten sich nicht leiden, triezten sich, wann immer es möglich war. Jetzt sollten sie gemeinsam zum Ball gehen? Oder waren sie beide nur so verzweifelt, weil sie beide noch keinen Partner hatten?
Aber das war noch unmöglicher, schließlich sahen sie beide ziemlich gut aus und wurden bestimmt gefragt. Es könnte natürlich auch so gewesen sein, dass ihnen keiner gut genug war.
Wie dem auch sei, verstehen würde ich die beiden nicht.

„Ich hab gehört, du gehst mit Carla auf den Ball?“, fragte ich Albus deswegen gleich am nächsten Morgen beim Frühstück.
„Ja, gehe ich.“ Oh, eine sehr knappe Antwort. Er wollte also nicht darüber sprechen. Doch das war mir im Moment ziemlich egal.
„Wie kommt's?“, hakte ich weiter nach.
„Ich hab sie gefragt, sie hat ja gesagt.“
„Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen! Es ist doch allen bekannt, dass ihr euch nicht leiden könnt. Oder hat das Sprichwort „Was sich liebt, das neckt sich“ doch Recht?“
Albus sah mich aus den Augenwinkeln her an und schob sich erneut einen Löffel Müsli in den Mund.
Ich war baff, mein Mund klappte auf.
„Das kann nicht sein. Das kann einfach nicht sein. Seit wann?“
Albus schaute demonstrativ auf seine Müsli-Schüssel und zuckte nur mit den Schultern.
Ich grinste. „Wuah. Das ist toll.“ Ich konnte einfach nicht anders und umarmte ihn.
„Was ist hier los?“, hörte ich eine Stimme hinter mit. Carla. Wie passend.
Ich schaute kurz Albus an und konnte an seinem Blick erkennen, dass sie es nicht wusste.
„Ach, nichts. Ich musste meinen Cousin einfach mal drücken“, antwortete ich ihr, doch das Grinsen bekam ich nicht von meinem Gesicht.

Den gesamten Freitag wurde ich vom Unterricht befreit, damit ich mich vollkommen auf die Gestaltung der Großen Halle konzentrieren konnte.
Wir waren zu viert, das hieß, wir hatten viel Arbeit vor uns. Im letzten Jahr waren wir Sieben gewesen und bereits da war es knapp gewesen. Ein Grund mehr, warum ich nicht in den Unterricht musste.
Bereits früh um sechs Uhr, es war noch vollkommen dunkel draußen, stand ich auf und ging hinunter in die Große Halle.
Als ich durch das Portrait der Dame gehen wollte, hörte ich von draußen Schritte darauf zukommen. Ich weiß nicht wieso, aber ich versteckte mich hinter einem der Sessel und wartete, neugierig, wer um diese Uhrzeit bereits draußen unterwegs war. Der würde gehörig Ärger bekommen!
Das Portrait schwang auf und – Shane kam hinein.
Was zum Teufel hatte er um diese Uhrzeit nur draußen zu erledigen?
Schwungvoll stand ich auf.
„Verdammt, was machst du um diese Uhrzeit außerhalb des Gemeinschaftsraumes? Ich sollte dich zur Schulleiterin bringen!“
Doch Shane antwortete mir nicht, sondern hielt sich erschrocken die Hand vor seinen Mund.
Unter seiner Hand sah ich etwas, dass wie ein kleiner Rinnsal Blut aussah.
„Ist dir etwas passiert? Wo kommt das Blut her?“, fragte ich ihn besorgt.
Mutter Theresa, ich sag es ja.
Doch Shane schüttelte nur völlig panisch mit dem Kopf und rannte an mir vorbei, die Wendeltreppe hinauf.
„Bleib hier! Was hast du?“, rief ich ihm nach, doch ich hörte, wie die Tür des Schlafsaals ins Schloss fiel.

Leicht neben der Spur ging ich durch die Korridore, die Treppen hinunter zur Großen Halle, in der bereits fleißig gewerkelt wurde.
Ich entschuldigte mich für mein Zuspätkommen und legte sogleich mit Hand an. Oder besser gesagt, Zauberstab mit an.
Mir machte die Arbeit wirklich viel Spaß, ich vergaß zeitweise sogar, was mir morgens im Gemeinschaftsraum passiert war und mich immer noch beschäftigte.
Was, wenn er sich ernsthaft verletzt hatte... oder er Blut spuckte?
Ich war mir nicht sicher, ob ich im Krankenflügel Bescheid geben sollte, entschied mich jedoch dagegen. Er würde sich wohl nicht selbst gefährden.

Erschöpft kam ich am Abend zurück in den Gemeinschaftsraum. Wir hatten einiges geschafft an diesem Tag, doch fertig waren wir noch nicht. Den Rest würden wir morgen früh schnell fertig stellen.
Es war bereits nach Mitternacht, deswegen rechnete ich nicht damit, im Gemeinschaftsraum noch einen Schüler oder eine Schülerin anzutreffen.
Umso überraschter war ich, als ich in einer Ecke jemanden erkennen konnte. Scheinbar war er mit Lesen beschäftigt, denn seinen Kopf konnte ich nicht erkennen.
„Na, noch wach?“, fragte ich denjenigen.
Als er sich umdrehte, wich ich erschrocken einen Schritt zurück.
„Was ist? Hast du Angst vor mir?“
Die Frage kam überraschend ernst.
„Nein, nein. Wieso sollte ich denn, Shane?“
Doch dieser zuckte nur mit den Achseln und legte sein Buch beiseite, dann schaute er mich an.
Ich wurde unter seinem Blick nervös, doch weg schauen wollte - und konnte - ich nicht. Schließlich kamen die Worte über meine Lippe, die mich seit Tagen beschäftigten.
„Ich dachte, wir gehen gemeinsam zum Ball.“
Shanes Blick blieb gleich, keinerlei Regung zeigte sich darin.
„Ich habe angenommen, du wolltest es auch und-“, doch ich wusste nicht, was ich noch sagen sollte, stattdessen blickte ich ihm in die Augen. Die Augen, die mich noch immer faszinierten.
Doch lange konnte ich seinem Blick nicht mehr standhalten, mir wurde ganz komisch dabei.
So sah ich zu Boden. Es war blöd, so kam ich wirklich nicht besonders stark rüber.
Ich hörte, wie Shane sich erhob und auf mich zu kam, aber meinen Blick ließ ich noch immer nach unten auf den Boden gerichtet. Auch als er direkt vor mir stand.

Doch er sagte nichts, er blieb einfach so vor mir stehen. Ich hob meinen Kopf wieder und schaute ihm in die Augen, genau wie kurze Zeit zuvor.
„Begleitest du mich auf den Ball“, fragte er mich leise, sodass ich erst dachte, ich hätte mich verhört. Doch er schaute mich erwartend an.
„Ja“, sagte ich kaum hörbar.
Er grinste und fuhr mir leicht mit seiner Hand über meine Wange.
Ich schloss die Augen, als ich sie wieder öffnete, war Shane verschwunden.


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