Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Rot wie Blut. Schwarz wie der Tod - Keine Geheimnisse?!

von cherry blossom



„Shane. Shane? Shane!“
Ich rüttelte an Shanes Schulter. Der Kerl wollte einfach nicht aufwachen. Er schlief tief und fest im Gemeinschaftsraum. Dabei war doch heute das Quidditchspiel der Saison:
Gryffindor gegen Slytherin.
Das mussten wir sehen! Beziehungsweise ich musste es sehen und Shane wurde einfach mitgeschleppt. Aber er hatte es mir verspochen und das hatte er nun davon.
„SHANE!“ Ich rüttelte noch einmal heftiger an ihm, doch er veränderte nur seine Schlafposition. Männer!
Ich nahm meinen Zauberstab in die Hand, verwandelte den Bleistift, der in der Nähe lag, in eine Feder und strich ihm damit langsam über die Nase und das Ohr.
Doch auch das wollte keine Wirkung zeigen. Ich stemmte meine Hände in meine Hüften und schaute ihn gemein grinsend an.
„Dann also doch die harte Variante.“
Mit einem Sprung setzte ich mich auf ihn. Das allein hätte nun schon gelangt. Er war wach. Doch da ich es ihm dann doch nicht so einfach machen wollte, fing ich an ihn durch zu kitzeln und zu küssen. Meine Kuss-Attacken können sogar tödlich sein - zumindest sagte Shane das immer zu mir.

Nach einigen Minuten ließ ich schließlich von ihm ab und setzte mich wieder neben ihn.
„Bist du nun wach?“, neckte ich ihn.
Shane gähnte und schaute mich von der Seite her an. Er fand meine Aktion nicht wirklich lustig. Aber das bezweckte ich auch gar nicht. Er sollte bloß aufwachen und mich begleiten.
Er stand auf und verschwand im Jungenschlafsaal.
„Beeil dich“, rief ich ihm noch grinsend nach.

„Los Hugo! Klatsch Scorpius den Klatscher vor die Nase. Na looooos.“
„Hey hey! Sei mal nicht so gewalttätig, junges Fräulein.“
„Du sollst mich nicht so nennen!“, ermahnte ich Shane, grinste ihn jedoch an.
Die Partie zwischen Gryffindor und Slytherin war in vollem Gange. Bis jetzt stand es 30 zu 40 für Slytherin, was uns Gryffindors natürlich in keinster Weise gefiel.
Das war auch der Grund, warum ich Hugo so anfeuerte. Er war – neben Peter Miller aus dem 6. Jahrgang – der Treiber. Ich hatte nichts gegen Scorpius, aber er war nun einmal der beste Jäger von Slytherin. Logisch, dass er vom Spielfeld musste.

„Hugooooooooooooo!“
„Rose – verdammt. Ich werd hier noch taub“, beschwerte sich Shane. Doch ich zuckte nur die Achseln, worauf ich einen Schubs von der Seite bekam und gegen Carla fiel.
„Rose, pass doch auf. Jetzt hab ich ihn wieder verloren.“
Überrascht schaute ich sie an. „Wen? Albus?“
Carla sah mich ebenfalls überrascht an. „Albus? Was soll ich mit ihm? Nein. Ihn nicht.“
„Du sollst nicht so über ihn reden“, sagte ich ihr zum erneuten Male.
Denn mir tat er Leid. Er machte sich wirklich Hoffnungen bei Carla – doch sie war überhaupt nicht an ihm interessiert. Sie sprach schon fast verachtend über ihn und war einfach nur noch genervt von ihm. Ich würde mit ihm darüber sprechen – das nahm ich mir vor. Nicht sofort nach dem Spiel, aber ich würde es machen.

„Schau mal.“
Shane zeigte auf eine Stelle in der Luft. Erst verstand ich gar nicht, was er von mir wollte, doch dann konnte ich ihn auch sehen: Der Goldene Schnatz.
Hastig sah ich zu Albus, der unser Sucher und Kapitän war. Aber er hatte ihn noch nicht entdeckt. Genauso wenig wie der Sucher von Slytherin. Immerhin.
Doch plötzlich ging es ganz schnell. Der Sucher von Slytherin hatte den Schnatz gesehen und schoss darauf zu. Albus natürlich sofort hinter ihm her. Fieberhaft verfolgte ich diese Szene und hielt meine Luft an.
„Rose. Bitte atme wieder. Und bitte lass meine Hand am Leben.“
Ich sah Shane verwirrt an, dann richtete ich meinen Blick aber sofort wieder auf das Spielfeld.
Es ging richtig heiß her. Beide waren gleich auf und schubsten sich gegenseitig gegen die Wand oder durch die Luft. Plötzlich sprangen sie beide gleichzeitig vom Besen ab und rollten aufs Spielfeld. Ein Raunen ging durch die Menge und alle schauten gespannt auf das Spielfeld.
Carla lassen wir außen vor. Für sie war sowieso nur Professor Foster interessant. Der fand jedoch auch das Spiel interessanter. Darüber war ich sehr erleichtert.
Albus und Brad – der Sucher von Slytherin – standen gemeinsam auf und schauten sich kurz an.
Dann streckte sie beide je eine Hand nach oben.
Sie hatten den Schnatz gemeinsam gefangen. Es waren beide Gewinner – oder Verlierer. Je nachdem, wie man es auslegen wollte. Ich war für Gewinner.
Erst war es still, dann begannen wir zu jubeln und applaudieren. Es hatten schließlich beide gewonnen.
Ich drehte mich zu Shane um und umarmte ihn. Er hob mich hoch und küsste mich.

Den nächsten Tag verbrachten wir an der frischen Luft. Seit Halloween waren nun zwei Wochen vergangen – bald würden wir wieder nach Hogsmeade gehen dürfen. Aber dieses Mal als richtiges Pärchen. Ich musste wirklich sagen, ich freute mich riesig darauf.

Shane und ich gingen am See entlang und kamen am Kirschbaum vorbei.
„Hier hast du mir eine Kirschblüte geschenkt“, sagte ich verträumt und sah erst zum Baum und dann zu Shane. Er schaute geradeaus.
„Das weißt du noch?“
„Natürlich. Du etwa nicht?“, eine leichte Spur von Enttäuschung konnte ich in meiner Stimme nicht verbergen.
Shane legte einen Arm um meine Taille und küsste mich auf mein Haar.
„Aber sicher doch. Das könnte ich nie vergessen.“
Wir lächelten uns an und setzten unseren Spaziergang um den See fort.
Die ersten Schneeflocken dieses Winters begleiteten uns dabei und ich konnte an Shanes Blick erkennen, dass er über etwas nachdachte. Aber ich wollte mir diesen schönen Augenblick nicht verderben und fragte ihn daher nicht nach dem Grund.

Im Gemeinschaftsraum brutzelte der Kamin. So war es wunderbar warm und gemütlich, als wir hineinkamen.
Wir zogen uns unsere Winterjacken - und ich auch meine Mütze - aus und setzten uns auf einen Sessel. Ich auf Shanes Schoß. Zuvor hatte ich mir noch eine heiße Tasse Schokolade geholt, an der ich mir nun die Hände wärmte und ab und zu an ihr nippte.
Gerade, als ich meinen Kopf an Shanes Schulter gelegt hatte, stürmte Carla herein – hinter ihr Albus.
„Lass mich endlich in Ruhe. Wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich nichts von dir will? Soll ich‘s dir vielleicht irgendwo eingravieren?“
Carla war mal wieder total genervt von Albus. Aber auch Albus schien die Welt – und vor allem Carla – nicht zu verstehen.
„Aber – aber ich dachte, du liebst mich?“
„Ich? Dich lieben? Das wär‘s ja noch!“
Der ganze Gemeinschaftsraum hatte nun seine Aufmerksamkeit auf die beiden gerichtet.
Mir tat Albus in diesem Moment einfach nur leid. Und das Gespräch hatte sich dann wohl auch erledigt. Leider. Lieber hätte ich es ihm eingeprügelt, dass Carla nichts von ihm will. Aber diese Schmach hier… Das hatte er nicht verdient.
„Ich sage es dir noch ein Mal: Ich will nichts von dir und dich lieben tue ich schon mal gar nicht! Hast du es jetzt begriffen? Oder soll ich es durch das ganze Schloss brüllen?“
Sie sah ihn herausfordernd an. Manchmal hätte ich ihr einfach eine klatschen können. Sie wusste nicht, wann sie aufhören musste oder sie Menschen verletzte. Mal abgesehen von mir. Da wusste sie es immer.

Ich stand auf und zog Shane mit mir mit.
„Kümmer du dich bitte um Albus.“ Shane nickte mir zu.
Eine der vielen Eigenschaften, die ich so an ihm schätzte. Er fragte nicht nach einem Vorteil für sich selbst, sondern tat es einfach.
Ich ging auf Carla zu, die sich auf einen der Sessel gesetzt hatte.
„Carla, was sollte der Scheiß hier eben? Kannst du mir das mal erklären?“
„Wieso? Ich habe ihm nur meine Meinung gesagt. Deutlich. Denn anders scheint er es nicht zu verstehen.“
„Da gebe ich dir Recht. Er war einfach blind. Aber Carla. Er liebt dich, verdammt nochmal. Und musstest du ihn hier so fertig machen, vor all den Leuten?“
Carla zuckte mit den Schultern und fing an sich die Nägeln zu feilen.
„Lass das“, keifte ich sie an und riss ihr die Pfeile aus der Hand. „Ich rede mit dir.“
„Vielleicht will ich aber nicht mit dir reden. Daran auch schon mal gedacht?“
„Oh, ich hasse es, wenn man mit dir nicht diskutieren kann. Dann eben nicht“.
Wütend stand ich auf und verließ den Gemeinschaftsraum.

Ein paar Minuten später kam auch Shane hinaus. Ich kam auf ihn zu und umarmte ihn. Das war das, was ich nach der Auseinandersetzung mit Carla brauchte.
„Und? Wie geht es ihm?“, fragte ich ihn besorgt.
„Naja. Er ist völlig fertig mit den Nerven. Verständlich. Carla hat sich aber auch wirklich daneben benommen. Konntest du mit ihr reden?“
Enttäuscht schüttelte ich den Kopf.
„Nein. Wir haben angefangen uns zu streiten und dann bin ich gegangen, bevor wir uns noch an die Gurgel gegangen wären.“
Wir sahen uns an und grinsten schließlich.
„Das hätte ich zu gern gesehen.“
„Glaub' mir, das willst du bestimmt nicht.“
„Och, ich denke schon.“
Ich knuffte ihn in die Seite und umarmte ihn schließlich wieder.

Am Abend saßen wir beide wieder zusammen im Gemeinschaftsraum. Allerdings dieses Mal auf dem Fensterrahmen, da wir uns den Vollmond anschauten.
Ich saß vor ihm und lehnte mich gegen seine Brust. Er hatte seine Arme um meine Hüfte gelegt und seinen Kopf auf meinen.
„Shane?“
„Mh?“
„Das mag sich nun total dumm anhören, aber – wieso bist du immer so kalt? Und wieso gehst du immer aus der Sonne? Das hast du auch getan, als wir zusammen auf dem Dach waren und du mich geküsst hast.“
Shane lachte kurz.
„Deine Fragen sind nicht blöd. Eher süß.“ Empört drehte ich mich um, doch er lächelte mich nur an und so setzte ich mich wieder richtig hin. „Also?“
„Nun ja. Warum ich immer so kalt bin? Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Tut mir Leid, darauf kann ich dir keine Antwort geben.
Die Sonne meide ich, weil ich eine Allergie gegen sie habe. So einfach ist das.“
Ich lachte kurz auf. „Achso. Ich dachte schon, du wärst ein Vampir oder so etwas. Ich weiß, ich spinne.“
Shane sagte nichts, was mich doch irritierte. „Alles okay?“
„Ja. Tut mir Leid. Ich war nur in Gedanken.“
„Ich hoffe doch bei mir“, neckte ich ihn.
„Natürlich“, bestätigte er mich.

„Shane? Versprechen wir uns, dass wir uns nie streiten werden und keine Geheimnisse voreinander haben werden?“
Es klang wirklich naiv, doch ich brauchte seine Bestätigung dafür. Meine Angst, ihn zu verlieren, war einfach zu groß.
Doch er gab mir keine Antwort. Stattdessen legte er seine Arme um meine Schultern, drückte mich und gab mir einen Kuss auf den Kopf.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich tanze sehr gern und gerade die Walzerproben haben viel Spaß gemacht, aber interessanterweise wollte Mike gar nicht, dass wir die Tänze perfekt beherrschen. Er wollte vielmehr unsere Unsicherheit bei den Tanzschritten ins Bild bringen.
Emma Watson über die Dreharbeiten zum Ball