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Fanfiction

Die Macht des Blutes - Ein entspannter Tag

von aliena

Danke für de Kommis! Und da es dieses Mal mehr geworden sind, habe ich mir gedacht, ich beeil mich mal^^
Viel Spaß beim lesen. Lob oder Kritik ist erwünscht:)


Die Macht des Blutes


Ein entspannter Tag


Langsam öffnete Hermine ihre Augen.
Sie war tatsächlich eingeschlafen, als sie sich hinlegte und da es noch sehr früh gewesen war, konnte sie jetzt nicht mehr schlafen.
Wie spät es war, konnte sie nicht genau sagen. Es war entweder Nacht, oder sehr früh am Morgen. Je länger sie in die Dunkelheit starrte, umso schwärzer wurde alles.
Es war schon seltsam. Jahre hatte sie alleine mit Ron hier gelebt; zurückgezogen und nicht wissend, wo andere waren. Und nun, war Mr Weasley ganz plötzlich aufgetaucht, um ihnen zu sagen, dass sie sich wieder währen wollten. Und sie machte mit! Hermine hatte sich eigentlich schon damit abgefunden, bis an ihr Lebensende, nur zuzuschauen, wenn Ungerechtigkeit geschah.
Sie spürte die Verzweiflung. Sie hatte zwar gesagt, dass sie helfen würde, aber sie hatte keine Ahnung wie. Seit Jahren lebte sie mehr oder weniger, wie ein Muggel und jetzt sollte sich wieder unter Zauberer mischen, um einen Mann zu finden, den man nie richtig gesehen hatte. Sie wusste einfach nicht, was sie tun sollte, wo sie anfangen sollte.
Hermine schlug die Decke zurück und stieg aus dem Bett. Sie ging auf ihre Kommode zu, öffnete die unterste Schublade und suchte nach einer Schachtel. Schließlich hatte sie, sie gefunden und setzte sich, mit der Schachtel, an ihren Schreibtisch. Sie entzündete mit einem Streichholz eine Kerze. Hermine hob den Deckel der Schachtel ab.
Sie hatte dort fast nur Dinge, von sich gelagert, die daran erinnerten, dass sie eine Hexe war. Als Harry verschwand hatte sie all ihre Sachen und auch einige wenige von Harry dort rein gepackt, darunter die Karte des Rumtreibers und Fotos mit seinen Elter und ihr und Ron drauf. Hermine hatte diese Gegenstände behalten, da sie dachte, dass Harry vielleicht zurück kommen würde.
Sie seufzte. Mittlerweile hatte sie die Hoffnung aufgegeben, dass ihr anderer Freund jemals wieder kehren würde. Vielleicht lebte er jetzt ganz weit von England entfernt, auch ohne Magie und führte das Leben, dass er nie wirklich hatte. Ein friedliches, ohne Sorgen, zusammen mit einem Menschen, den er liebte, einem Menschen, der ihn liebte und zwar für seine Persönlichkeit. Aber konnte man glücklich sein, wenn man andere mehr oder weniger im Stich gelassen hatte?
Hermine schüttelte ihren Kopf, als könnte sie dadurch ihre Gedanken verscheuchen. Dann kramte sie weiter in der Schachtel, bis sie das Gesuchte gefunden hatte. Ganz vorsichtig nahm sie ihren Zauberstab ihn die Hand. Es fühlte sich merkwürdig an, ihn nach so langer Zeit wieder zu halten.
Hermine konnte sich noch genau erinnern, wie es gewesen war, als sie den Zauberstab gekauft hatte. Wie die Magie sie durchströmte, als sie ihn hielt. Jetzt wusste sie nicht, was sie fühlte.
Am besten wäre, wenn sie klein anfangen würde. Sie löschte die Kerze, nur um ihren Zauberstab darauf zu richten und „Incendio!“, zu sagen. Die Kerze entzündete sich erneut.
Das war also kein Problem für sie. Hermine stand auf und machte sich daran alle Kerzen, die sich im Raum befanden, anzuzünden. Als ihr das, ohne Probleme, gelungen war suchte sie sich eine schwierigere Aufgabe: Wortlose Magie. Hermine stellte sich in die Mitte des Raumes und richtete ihren Zauberstab auf ihr Kopfkissen. Sie sammelte ihre Gedanken, schloss kurz die Augen und dachte: „Reductio!“, woraufhin ein heller Blitz aus ihrem Zauberstab schoss und das Kissen zerfetzte. Stoffstücke und Federn flogen durch den Raum und noch bevor eine Feder den Boden berühren konnte, hatte Hermine das Kissen mit einem stummen Reparozauber wieder zusammen gefügt. Sie Biss sich grinsend in die Unterlippe. Jetzt spürte sie es wieder. Die Magie, die Wärme, die durch ihre Adern zu fließen schien. Sie war in ihrem Element.


„Was geht hier denn vor?“ Ron stand völlig perplex in der Küche. Er war gerade aufgestanden, seine Haare standen wild in alle Richtungen ab und sein T-Shirt saß schief.
„Wonach sieht es denn aus?“, wollte Hermine wissen, ohne ihn auch nur einen Blick zuzuwerfen. Sie hatte alle Küchenschränke ausgeräumt und säuberte sie nun mit einem Putzzauber.
Ron konnte nicht sofort antworten, da er von einem verzauberten Besen weg gedrängt wurde, der den gesamten Boden fegte; ein Feudel immer hinter ihm, gefolgt von einem Wassereimer. „Äh...nach putzen?“, fragte Ron eher.
Hermine schwang ihren Zauberstab und das Geschirr räumte sich von selbst in die sauberen Schränke. „Genau!“, sagte sie und ging weiter in das Wohnzimmer. Besen, Feudel und Eimer folgten ihr. „Ach, dein Frühstück steht auf dem Herd!“
Doch Ron interessierte das Essen heute weniger, stattdessen ging er Hermine hinterher. „Seit wann zauberst du wieder?“, fragte er verunsichert.
„Seit heute.“ Hermine zuckte mit den Schultern. „Ich habe mir gedacht, da ich heute eh trainieren werde, kann ich mich schon mal einüben.“
„Mit Putzzauber?!“ Ron runzelte die Stirn.
„Haushaltszauber sind sehr anspruchsvoll.“ Sie blieb vor Ron stehen und schwang ihren Stab über seinen Kopf und sofort legten sich seine Haare zu einer ordentlichen Scheitelfrisur zurecht. „Schick!“ Hermine grinste ihn belustigt an.
Ron stöhnte genervt auf und machte seine Haare mit einer Hand wieder unordentlich. „Ich geh essen“, murmelte er und schlurfte wieder in die Küche.
Als Hermine sich einige Minuten zu ihm an den Tisch setzte, aß er immer noch.
„Hast du jeden Raum geputzt?“, wollte er wissen.
„Nein, nur die, die wir auch benutzten“, antwortete Hermine.
„Und das essen hast du auch gezaubert“, stellte Ron fest.
„Ja, woher weißt du das?“
Die Gabel mit dem Rührei blieb auf dem halben Weg zum Mund stehen.
„Na komm! Sag schon!“, drängte sie.
„Es schmeckt besser als sonst“, erklärte er schließlich. Hermine verpasste ihm einen kräftigen Tritt an sein Schienbein. „Au! Was sollte das?!“
„Das weißt du ganz genau!“, fauchte Hermine.
„Du wolltest es doch wissen!“, verteidigte sich Ron.
Hermine verschränkte ihre Arme vor der Brust.
„Man kann es dir auch nie recht machen“, grummelte Ron und schaufelte Rührei in den Mund.
„Du solltest inzwischen wissen, was ich hören möchte.“
„Ja, weiß ich auch. Aber wenn ich nichts gesagt hätte, hättest du immer weiter nach gefragt und, wenn ich gelogen hätte, hättest du es auch gemerkt.“ Er schob seinen Unterkiefer vor.
Hermine musterte ihn ein Zeitlang nachdenklich und lächelte schließlich. „Da hast du allerdings recht“, meinte sie, klopfte auf den Tisch und stand auf. „Ich geh mich duschen.“
Sie ging Richtung Badezimmer. Damals, als Ron und sie noch jünger waren, wäre aus so einer Situation wieder ein riesiger Streit entstanden. Beide hätten immer wieder einen drauf gesetzt und es hätte nie ein Ende genommen. Aber mit den Jahren hatte Hermine gelernt, ihre Fehler einzusehen, auch wenn es sie schmerzte. Außerdem hatte sie immer weniger Lust bekommen, sich mit Ron zu streiten und wie sagte man so schön: Der Klügere, oder die Klügere, wie sie immer sagte, gab auf.

Um zwei Uhr warteten Ron und Hermine schließlich darauf, dass irgend ein Bekannter zu ihnen apparierte.
„Bist du sicher, dass er zwei gesagt hatte?“, fragte Ron Hermine, als es erst einige Minuten nach war.
Sie verdrehte die Augen, doch bevor sie antworten konnte, waren schon mehrere Plopps zu hören. Ron und Hermine eilten zur Eingangstür. Dort standen fast alle, die sie kannten: Mr und Mrs Weasley, Ginny und Lupin. Rons Mutter stieß einen spitzen Schrei aus flog förmlich auf ihren Sohn zu. Er keuchte auf, als sie ihn in eine wohl sehr schmerzhafte Umarmung zog. „Oh, oh mein kleiner Ronni!“, sie drückte ihn leicht weg von sich und schaute sich ihren Sohn genauer an. Plötzlich heulte sie laut auf und drückte ihn erneut an sich. „Mein Ronni ist zum Mann geworden!“
„Hermine!“ Ginny kam auf sie zu und umarmte sie, auch sie hatte Tränen in den Augen und Hermine konnte jetzt nicht mehr anders und musste auch weinen, als sie ihre beste Freundin nach sieben Jahren das erste Mal wieder sah. „Wow, du siehst richtig gut aus“, sagte Ginny, nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. In ihrer Stimme lag so viel Verwunderung, dass Hermine vor Scham rot wurde.
Dennoch sagte sie: „Danke! Du aber auch.“ Was stimmte, auch wenn Ginny sehr müde aussah, aber das war in diesen Zeiten normal.
Mrs Weasley umarmte auch Hermine und Ron, der froh schien, seine Mutter zu sehen und wieder atmen zu können, begrüßte die anderen.
„Meine Liebe, du siehst aber sehr blass aus“, meinte Molly schon fast führsorglich.
„Kann ich mir vorstellen“, erwiderte Hermine.
Auch Mr Weasley und Lupin begrüßte Hermine mit einer kurzen Umarmung.

„Hier hat aber jemand sehr gründlich gezaubert“, meinte Mrs Weasley und blickte sich anerkennend in der Küche um.
„Ja. Hermine ist heute völlig abgegangen. Ich wusste echt nicht, was in sie gefahren war“, sagte Ron und schaute seine beste Freundin von der Seite an.
„Ich habe mich nur schon mal eingezaubert“, erklärte sie. „Hätte dir auch nicht geschadet.“
„Na, ja. Wie wäre es, wenn ich uns einen Tee mache?“, fragte Molly und wollte schon zu den Küchenschränken.
„Nein, nein, Mom!“, warf Ron ein. „Du bist schließlich zu Gast hier!“
„Stimmt!“, bestätigte Hermine. „Ron und ich werden uns darum kümmern, ihr könnt ja schon mal im Wohnzimmer Platzt nehmen.“
Mrs Weasley war kurz ein Wenig ratlos ging dann aber doch mit ihrem Mann, ihrer Tochter und Lupin in die Stube.
„Das ist toll, wieder Mom und Dad sagen zu können“, erklärte Ron glücklich.
„Das glaube ich dir“, meinte Hermine und zauberte Tee hervor.
Ron trug es zu den anderen und sie folgte ihm.
„Wo sind eigentlich Fred und George?“, fragte Hermine, als alle bedient waren.
„Sie sind zu Hause geblieben, mit Tonks zusammen. Schließlich muss jemand die Stellung halten“, erklärte ihr Lupin. Er sah noch älter aus, als sonst.
Hermine war leicht geschockt über diese Aussage. Die Stellung halten, dass hörte sich wirklich so an, wie im Krieg.
„Außerdem“, redete Lupin weiter, „musste jemand bei Teddy bleiben, wir wollten ihn nicht schon heute mitnehmen.“
„Teddy?“, fragten Hermine und Ron wie aus einem Munde. Beide hatten mit dem Sohn von Tonks und Lupin schon gar nicht mehr gerechnet.
„Wie alt ist Teddy denn jetzt?“, fragte Hermine.
„Er ist wird sieben.“
„Wow, ist schon ganz schön lange her, als er geboren wurde“, sagte Ron.
„Ja“, meinte Ginny. „Ungefähr genau so lange her, wie...er verschwunden...ist.“ Sie stockte zum Schluss, da sie merkte, in welche Richtung sie das Gespräch lenkte.
Es wurde plötzlich still. Hermine schaute auf ihre Hände, die sie nervös knetete.
„Das Training“, warf Mr Weasley ein, um die Stille zu unterbrechen und sorgte damit für neuen Gesprächsstoff.
„Richtig“, erwiderte Lupin und räusperte sich. „Wann wollen wir denn anfangen?“ Er schaute fragend zu Ron und Hermine.
Hermine blickte zu Ron, der sie besorgt ansah und drehte sich dann zu Lupin. „Sofort!“
„Gut. Habt ihr eure Zauberstäbe?“ Beide nickten. „Dann werde wir uns mal einen Raum suchen, den ihr nicht benutzt. Davon wird es in diesem Haus ja reichlich geben.“ Er stand auf und Ron, Hermine und auch Ginny taten es ihm nach.
„Du machst mit?“, fragte Ron seine Schwester verwundert.
„Natürlich.“ Sie folgte Lupin.
Mr und Mrs Weasley kamen nicht mit, sie blieben sitzen.
Einen leeren Raum fanden sie sehr schnell im 3. Stockwerk, welches überhaupt nicht benutzt wurde. Er war groß und es standen keine Möbel drin.
„Womit fangen wir an?“, fragte Ginny.
„Mit etwas einfachem“, sagte Lupin und stellte sich vor den Dreien hin. Ron verzog das Gesicht, als er das hörte.
Lupin lachte. „Ja, ich weiß. Erst sollte Tonks euch trainieren, da sie ja die Auroren ist, aber sie meinte, dass das wohl noch zu schwer für euch sei. Sie hat vermutet, dass ihr schon lange keine Magie mehr angewendet habt und deswegen sollte ich den Anfang machen, als Lehrer weiß ich schließlich, wie ich mit Neulingen umzugehen habe.“ Er zwinkerte.
Es stellte sich heraus, dass Lupin sie keines Falls, wie Anfänger behandelte. Gleich zu Anfang sollten sie sich mit ihm duellieren.
Ron fing an und beide Männer stellten sich in der üblichen Position voreinander auf. Er sprach die Zauber noch aus und Lupin machte es ihm nach, wahrscheinlich damit es gerecht blieb. Ron war seltsamer Weise sehr unsicher, obwohl er eigentlich sehr gut zaubern konnte, wenn er wollte. Lupin schaffte es schließlich ihn zu entwaffnen, als er leicht ins wanken geriet.
Dann war Ginny an der Reihe. Auch sie sprach die Zauber aus, ging aber von Anfang an sicherer an die Sache ran. Sie ließ Lupin keine Pause und schaffte es schließlich, ihn mit einem Rictusemprafluch zu treffen. Er fing an, aus voller Kehle zu lachen und wälzte sich auf dem Boden. Ginny erlöste ihn aber. Lupin stand keuchend vom Boden auf. „Sehr schön Ginny“, lobte er sie.
Schließlich war Hermine dran. Sie überraschte Lupin damit, dass sie die Zauber nicht aussprach. Dadurch wurde das Duell sofort schneller. Lupin feuerte einen Stupor auf Hermine, die ein Schild vor sich erschienen ließ, woran er abprallte. Lupin setzte sofort nach, doch sie parierte alles. Entweder dadurch, dass sie einen Zauber wirkte oder, dass sie sich darunter weg duckte. Aber endlich entdeckte sie ihre Chance, als er kurz unaufmerksam war. Hermine spritzte in Wasser ins Gesicht, wodurch er zurückwich aber nicht viel. Sie setzte sofort mit Levicorpus nach und Lupin wurde kopfüber in die Luft gehoben und ließ seinen Zauberstab fallen. So würde sie zwar nie gegen einen Todesser kämpfen, aber als Übung war es ganz gut.
„Ausgezeichnet!“, sagte er, als er wieder stand. „Ich fand es zwar nicht gerade nett, dass du mir Wasser ins Gesicht gespritzt hast, aber man kann es machen.“
So ging es die ganze Zeit weiter. Lupin kämpfte abwechselnd gegen Ron, Ginny und Hermine, bis sie allmählich zu erschöpft und hungrig waren, um weiter zu machen.
„Bleibt ihr noch, um mit uns zu Essen?“, fragte Ron seine Schwester, als sie den Übungsraum verließen.
„Ich denke schon“, antwortete Lupin lächelnd. „Wenn ich mich nicht täusche, könnte ich schwören, dass Molly bereits gekocht hat.“
Und tatsächlich. Mrs Weasley hatte reichlich gekocht. Tomatensuppe, Kartoffeln mit Bratensoße und Fleisch und Pudding.
Hermine wollte bereits fragen, woher sie all die Zutaten für dieses Menü hatte, ließ es dann aber bleiben, weil es ihr unnötig schien, so etwas zu fragen.
Der Küchentisch war magisch vergrößert worden, damit alle die Teller und Töpfe platzt fanden.
Als alle sechs zusammen aßen und sich lachend unterhielten, hätte ein Ausendstehender niemals vermutet, dass sie in einer Zeit lebten, in der so eine Stimmung schon wieder zum Luxus gehörte. Hermine musste zugeben, dass sie in den sieben Jahren nicht so viel gelacht hatte, wie an diesem einen Tag. Aber etwas konnte nicht bestritten werden. Das Thema Harry wurde bewusst vermieden. Niemand wagte es, etwas von ihm zu erzählen, oder auch nur seinen Namen in den Mund zu nehmen.
„Das Essen war klasse Mom“, meinte Ron und setzte sich satt und zufrieden in seinen Stuhl zurück. Die anderen bestätigten das. „Es ist auch toll, euch alle wieder um mich rum zu haben. Auch wenn Fred, George, Charlie und Bill fehlen...aber die kommen bestimmt das nächste Mal mit.“ Ron warf Hermine kurz einen Blick zu, den sie nicht wirklich einordnen konnte.
„Fred und George kommen bestimmt das nächste Mal mit, aber was Bill und Charlie angeht“, versuchte Mr Weasley stockend zu erklären. „Nun, Bill ist immer noch in Frankreich und wo Charlie ist wissen wir nicht.“
„Oh, ich hab gedacht, dass Bill und Charlie bei euch sind.“
„Und wahrscheinlich noch Fleur“, flüsterte Ginny so, dass nur Hermine es hören konnte.
„Wie gesagt, Charlie ist verschwunden, aber Molly ist sich sicher, dass es ihm gut geht. Instinkte“, Arthur Weasley schaute seine Frau kurz von der Seite an. „Und Bill ist mit Fleur in Frankreich geblieben, schließlich haben sie ein Kind, welches sie nicht in Gefahr bringen wollten.“
Ron setzte sich schlagartig wieder gerade hin. „Bill und Fleur haben ein Kind?!“
„Ja, genauer gesagt eine Tochter. Einige Wochen, nachdem sie nach Frankreich gereist sind und...wir England ebenfalls verlassen haben wurde sie geboren. Victoire heißt sie.“
„Schön, dass ich das auch mal erfahre“, meinte Ron, mit einem Hauch Sarkasmus in der Stimme.
„Das ist doch nicht so schlimm“, meinte Ginny. „Schließlich solltest du allmählich gemerkt haben, dass du keine Chance bei Fleur hast.“
Ron funkelte sie vernichtend an. „Darum geht es mir doch gar nicht. Ich will doch nichts von Fleur, ich finde nur, dass ich es auch wissen sollte, wenn ich eine Nichte bekomme.“
„Natürlich“, erwiderte Ginny und grinste.
„Ist doch jetzt auch egal!“, rief Hermine dazwischen, als Ron schon wieder den Mund öffnete.
„Ich glaube, wenn wir Morgen wiederkommen, dann kommen die anderen auch mit“, meinte Mrs Weasley schließlich.
„Wieso zieht ihr nicht gleich hier ein“, schlug Ron vor. „Es ist doch blöd immer hin und her zu apparieren, wenn ihr genau so gut hier bleiben könnt.“ Er blickte Hermine hilfesuchend an.
„Genau!“, sagte sie schnell. „Wir haben doch genug Platzt. Außerdem wäre das auch viel sicherer.“
„Ich weiß nicht“. Mrs Weasley zögerte. “Wir wollen euch nicht stören.”
„Das tut ihr nicht! Und Tonks, Lupin und Teddy können auch einziehen, wenn sie wollen!“ Rons Augen leuchteten, als er das sagte.
„Wir überlegen uns das noch Mal“, erklärte Mr Weasley und damit war das Thema erst Mal abgeschlossen.

Als Ron und Hermine am Abend wieder alleine waren, strahlte er immer noch und sie freute sich für ihn, doch bald würde es wieder ernster werden, dass wusste sie und sie hoffte er auch.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis