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Fanfiction

Die Macht des Blutes - Die Macht des Blutes

von aliena

Hi Leute,
wieder ein großes Dankeschön an meine Kommischreiber:
fabi1991
Frion: ja, du hast recht. Durch dieses Spiel sind einige Ideen für die FF entstanden^^ Hoffe das stört nicht.
Cute_Lily
Black
Und chapo1: Ist es wirklich soooo offensichtlich, dass es dieses Pairing sein wird? (das ist der Fluch eines fanatischen H/Hr Shippers)

Also viel Spaß beim lesen und ein etwas verspätetes neues schönes Jahr 2009



Die Macht des Blutes


Die Macht des Blutes


Hermine hatte das Gefühl, dass sie sich langsam wieder an Harry gewöhnte, oder, dass sie ihn neu kennen lernte. Es gab immer noch zu viele Punkte, wo er ihr fremd erschien.
Er war oft hart und abweisend, er wirkte, wie ein Mensch, der ohne Probleme mordete. Doch dann, so musste sie in den vergangen Tagen feststellen, wirkte fast genau wie damals. Harry beschäftigte das, was er tat und vielleicht war er gerade so abweisend, weil jeder Getötete ihn verfolgte.
Seufzend klappte Hermine das Buch zu, welches sie gerade durchgeblättert hatte. Sie konnte sich nicht konzentrieren! Schon seit Tagen befand sie sich in der Blackschen Bibliothek, um heraus zu finden, was Harry ihr versucht hatte deutlich zu machen, nachdem sie in Whitechapel waren. In Wirklichkeit wusste Hermine nicht mal genau, ob sie wirklich in den Büchern eine Antwort finden würde. Sie suchte einfach, weil sie es nicht anders kannte, wenn sie etwas nicht wusste, hatte sie sich stets darauf verlassen, dass sie es dort nachschlagen konnte; doch in diesem Fall schien sie enttäuscht zu werden. Obwohl die Bibliothek der Blacks wirklich umfangreich war, sowohl neuere, als auch ältere Bücher waren zu finden- und manche waren sogar so alt, dass man sie wortwörtlich aufschlagen musste.
Plötzlich zuckte kurz ein Schmerz durch ihre Schläfen. Vielleicht wäre es besser, wenn sie für Heute aufhören würde. Sie herhob sich von ihrem Stuhl und als sie sich umdrehte stand Harry direkt vor ihr. Mit einem ersticktem Laut wich sie zurück und prallte schmerzhaft gegen die Tischkante.
„Hör endlich auf, dich immer an mich anzuschleichen!“, zischte sie. „Bitte!“ , fügte sie schnell hinzu, als er eine Augenbraue hochzog.
„Ich habe nicht bemerkt, dass ich geschlichen bin.“
„Doch das bist.“
„Vielleicht warst du auch einfach zu unaufmerksam...“
„Egal“, fuhr Hermine ihn dazwischen. „Was möchtest du?“
Plötzlich machte sich ein Grinsen auf Harrys Gesicht breit. Er trat näher an sie heran und hielt ihr den Tagespropheten vor die Nase.
„Was...?“, fing sie an, doch verstummte, als sie die Überschrift erblickte:

DIE ELITE KOMMT!

Es war kein Bild bei dem wirklich sehr kurz gehaltenen Artikel, doch sie wusste schon, wer mit der Elite gemeint war und deswegen konnte sie nicht verstehen, weswegen Harry sich so freute.
„Du weißt, was das bedeutet?“, fragte er Hermine, ein unheimliches funkeln in seinen leuchtend grünen Augen.
„Es wird immer gefährlicher“, antwortete sie.
„Das auch. Aber hauptsächlich bedeutet es, dass das nächste Blut, welches fließt von einer wichtigeren Person stammt.“
Da war es wieder! Dieses Stechen, welches Hermine jedes Mal spürte, wenn Harry ihr so fremd vorkam. Sie wusste, wie er wichtig meinte, doch sie fühlte sich unweigerlich an den einen Artikel von Rita Kimmkorn erinnert, in dem sie schrieb, dass der Attentäter hoffentlich schnell gefasst wird, bevor es eine wichtige Persönlichkeit erwischt.
„Du wirst mir doch auch helfen?“, fragte er, jetzt wieder in einer völlig anderen Art und Weise.
Hermine blickte zu ihm auf. Wieso machte er es ihr nur so schwer, wieso war er zu ihr gekommen? Wieso musst er ihr jetzt diesen kleinen Artikel zeigen? „Willst du wirklich jemanden von uns dabei haben?“, fragte sie schließlich, ihre Gefühle unterdrückend.
„Ja“, meinte er mit fester Stimme. „Ich brauche eure Hilfe dabei...das ist mir jetzt klar.“
„Okay“, sagte sie und nickte, „du kannst auf mich zählen.“ Hermine setzte sich auf den Tisch. „Wer meinst du, gehört zu der Elite?“
„Das kann ich nicht genau sagen. Auf jeden Fall würde ich vermuten, dass es die brutalsten und blutdürstigsten sind.“
„Also auf jeden Fall Lestrange und Greyback.“
„Vermutlich.“
Hermine atmete tief durch. „Willst du sie auch erstechen?“, fragte sie. „Ich meine, wie willst du zum Beispiel an Greyback rankommen? Der Typ ist ein Tier, Harry. Und das meine ich abgesehen davon, dass er sich auch in einen Werwolf verwandeln kann.“
„Es birgt natürlich ein gewisses Risiko mit sich, aber es muss sein.“
„Nein, muss es nicht!“, warf sie ein. „Du musst sie nicht erstechen!“
„Du kannst das nicht wissen.“ Harry fuhr sich durch sein Haar.
„Was kann nicht wissen?“
„Du kannst nicht wissen, ob ich etwas tun muss oder nicht. Wenn ich sage, es muss sein, dann ist es auch so!“
„Aber“, fing Hermine an. „Wieso musst du sie erstechen?“
Er mied ihren Blick.
„Du willst es mir also nicht sagen“, murmelte Hermine. Aber was hatte sie auch erwartet. Sie sprach erst seit ein Paar Tagen wieder richtig mit Harry, da konnte sie nicht wirklich verlangen, dass er ihr sein Herz ausschüttete und ihr alles erzählte, was ihm beschäftigt.
„Ich würde schon gerne.“ Harry ging noch weiter auf sie zu. „Ich kann bloß nicht.“
Hermine schaute in seine Augen. „Bist du an einen Schwur gebunden?“, fragte sie fassungslos.
Er nickte.
„An einen unbrechbaren?“
„Ja.“
„Aber, wem hast du diesen Schwur geleistet?“
„Ich...der Magie? Ich weiß selbst nicht genau. Doch, für diesen Schwur habe ich etwas bekommen“, er deutete auf das Buch, welches immer noch auf dem Tisch lag, „und ich denke nicht, dass du in Büchern etwas finden würdest, du musst schon selbst darauf kommen.“
Hermine sah ihn verwirrt an. Warum sagte er ihr so etwas. Sie wusste absolut nicht, worauf sie kommen sollte.
Er muss die Todesser erstechen, sagte sie sich selbst. Ohne Ahern hätte er es nie geschafft, so viel Kraft frei zu setzten. Aber warum... Hermine ging noch Mal den Angriff in Whitechapel durch. Harry hatte seinen silberfarbenen Dolch gezogen, hatte ihn den Todesser in die Brust gerammt und, als er sie wieder rauszog hatte sie im Licht geschimmert... aber da war kein Licht, die Sonne war von den Wolken bedeckt gewesen.
Hermine sprang vom Tisch auf. „Die Klinge ist verzaubert“, hauchte sie. „es klebte kein Blut an ihr, sie hat das Blut in sich aufgenommen. Und im Blut steckt die Lebenskraft, die du dir zu Nutze machst.“ Ihr Wangen waren vor Aufregung gerötet und Harry hatte ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht.
„Cruenta pollentia“, sagte er.
„Was?“
„ Cruenta pollentia. Das heißt wörtlich…“
„Blutige Macht“, beendete Hermine.
„Genau. Man nennt es aber auch Die Macht des Blutes. Ich benutze sie, um stärker und gegen Voldemort gerüstet zu sein.“ Er machte eine kurze Pause. „Ich wusste, dass du herausfindest. Nur du besitzt diese Logik.“
Das Rot auf Hermines Wangen wurde noch dunkler und auch sie musste etwas lächeln.





Zur gleichen Zeit, im Ministerium, trafen gerade mehrere Gestallten mit Masken ein. Links und rechts züngelten grüne Flammen aus den großen Kaminen in der Eingangshalle. Als die Todesser aus dem Feuer traten wurden sie sogleich von einem rothaarigen Mann begrüßt, der leicht verunsichert schien. Er presste sich seine Notizblätter fest an die Brust, in der Hoffnung, dass man so nicht sein Zittern bemerkte.
„Herzlich Willkommen im Zaubereiministerium!“, ratterte er die Begrüßung so schnell wie möglich herunter.
Die Gestallten erwiderten nichts, nur einer nahm seine Maske vom Gesicht und zeigte belustigt seine gelben Zähne.
„Wenn... wenn Sie mir, bitte, folgen würden! Der Minister erwartet Sie in seinem Büro!“
„Wirklich!? Welch eine Ehre, nicht wahr, Alecto?“, feigste einer der Todesser, doch er erhielt keine Antwort.
Percy Weasley schluckte erleichtert, er wäre nicht in der Lage gewesen, die Verspottungen der anderen zu ertragen. Mit wackligen Beinen setzte er sich in Bewegung. Der Schweiß lief ihm am gesamten Körper hinunter, da er das Gefühl hatte, von den Todessern mit den Blicken durchlöchert zu werden.
Aber in Wirklichkeit waren es nur die beiden Geschwister Amycus und Alecto Carrow, die dem Vertreter, des Ministers Beachtung schenkten.
Bellatrix Lestrange schien eher gelangweilt, Fenrir Greyback schien seine Umgebung abzuschnüffeln und Walden Macnair stierte dumm vor sich her.
Percy klopfte kurz an die Tür des Ministers, öffnete sie, trat allerdings nicht ein, sondern ließ nur die Todesser an sich vorbei und schloss hinterher die Tür wieder.
Lucius hatte seine Gäste erwartet und lehnte an seinem Schreibtisch, bemüht seinen Auftreten Lässigkeit zu verleihen, auch wenn ihm ganz anders zu Mute war. Wenn der dunkle Lord schon die Elite, wie sie genannt wurde schickte, musste es schlimm um die Gesellschaft geschehen sein; auch wenn er nicht ganz verstand, was Macnair hier zu suchen hatte. Dieser Mann war, nach seiner Meinung, einfach nur dämlich. Greyback machte zumindest noch den Anschein, als wenn er etwas konnte.
Normaler weise, war es üblich, dass die Gäste den Minister überschwänglich begrüßten, doch in diesem Fall wusste Lucius, dass er nichts besseres erwarten konnte, als einen verachtenden Blick von Bellatrix.
„Der dunkle Lord ist sehr unzufrieden mit dir, Lucius“, sagte sie. „Man sollte meinen, dass der Minister es schaffen sollte, einen einzelnen Mann auszuschalten.“
„Beim letzten Angriff waren drei Gestallten“, versuchte er sich zu verteidigen.
„Hah!“, schrie Bellatrix. „Drei lächerliche Gestallten, gegen eine Armee von Todessern! Sag, was machen deine Leute den ganzen Tag? Auch dieser Angriff, der auf unseren Herrn ausgeübt wurde...es wundert mich, dass du immer noch lebst!“
„Ich habe es nötig mit dir zu diskutieren! Voldemort weiß, was er an mir hat, ich bin ihm treu ergeben...“
„Der Platz eines waren Dieners ist neben seinem Herrn und er strebt nicht nach mehr Macht.“
Amycus räusperte sich. „Wir wissen alle, dass du Bellatrix die treuste und beste Dienerin des dunklen Lords bist...“
„Und die , die ihm am meisten in den Arsch kriecht“, fügte Alecto hinzu und beide brachen in schalölendes Gelächter aus.
„Schweigt! Oder ich werde euch eure Zungen herausschneiden!“ Die Geschwister verstummten schlagartig und Bellatrix wandte sich wieder Lucius zu. „Du wirst sehen, dass nächste Mal, wenn diese Gestallten es wagen sich auf die Straße zu begeben, werden sie sterben.“
„Von mir aus“, meinte der Minister im gleichgültigem Ton. „Sind wir dann fertig?“
„Sind wir“, antwortete Fenrir Greyback. „Schließlich will ich mich noch mit den Muggeln auf den Straßen vertraut machen.“
Lucius unterdrückte einen Würgereiz und die fünf Todesser verließen ohne ein weiteres Wort das Büro.


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