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Fanfiction

Die Macht des Blutes - Der endlose Weg

von aliena

Hallo Leute,
vielen Dank für die Kommis es freut mich wirklich, dass die Geschichte euch gefällt und viel Spaß beim lesen!
LG eure aliena



Die Macht des Blutes



15. Der endlose Weg



Es waren die kleinen Dinge, die Harry immer wieder staunen ließen, wenn er Magie benutzte. Eben noch war er in einer feuchten Gasse von London gewesen und nun befand er sich im dem Abschnitte der Landkarte, wo Ägypten, der Sudan und Libyen sich trafen. Die Wüste.
Es war 12 Uhr Mittag und die Sonne stand hoch am Himmel. Harry überprüfte nochmals, ob er auch wirklich alles hatte, denn gleich würde er in ein Gebiet vordringen, wo er wirklich keine Magie verwenden durfte, wenn er unentdeckt bleiben wollte.
Seinen Rucksack- den er schon vorher magisch vergrößert hatte- war voll beladen, mit Nahrung und reichlich Wasser. Natürlich wurde er dadurch auch schwerer, aber das nahm er in Kauf.
Harry warf sich den Rucksack über den Rücken und machte den ersten Schritt. Er fühlte sofort, dass er einen Barriere durchbrochen hatte. Ab nun würde er vorsichtiger sein müssen, vielleicht waren manchmal Patrouillen unterwegs, die das Gebiet nach Eindringligen absuchten.
Er hatte keine Ahnung, wo genau sein Ziel war und konnte nur die ungefähre Lage bestimmen. Lange hatte Harry sich auf diesen Moment vorbereitet und jetzt musste alles glatt laufen.
Der Sand war weich und man kam nur schwer voran.
Einen ungünstigeren Platz hätte er sich nicht suchen können, dachte Harry. Als er sich das letzte Mal auf eine solche Reise begeben hatte- um Voldemort genau da zu schwächen, wo es ihm am meisten treffen würde- war es auch schon nicht einfach gewesen. Aber da war das Finden des Versteckes das eigentliche Problem gewesen und nicht, wie man dahin kommt.
Jetzt war er sich nicht mal sicher, ob er auch auf der richtigen Spur war. Harry konnte nur vermuten, denn es kam ihm seltsam vor, dass sich hier eine magische Barriere befand.
Er begann innerlich zu grinsen, als er an das letzte Mal dachte, wie er Voldemort überrascht hatte. Harry hatte damals nicht vorgehabt, dort alles zu beenden, es war eigentlich nur ein kleiner Erkundungstrip gewesen, der ein wenig außer Kontrolle geraten war. Das würde ihm nicht noch Mal passieren, nein, dieses Mal würde er wachsamer vorgehen und dafür sorgen, dass man ihn nicht bemerkte, damit er alles genau unter die Lupe nehmen und planen konnte.
Er hielt inne und betrachtete die Umgebung näher.
Schien irgendetwas verdächtiger?
Nein, auch die magischen Ströme blieben gleich stark...
Plötzlich schien ein Zittern durch den Boden zu gehen. Harry schluckte. Soweit er wusste, war diese Gegend nicht für ihre Erdbeben bekannt. Aber so schlagartig, wie das Zittern gekommen war, genauso schnell war es auch wieder verschwunden.
Er hatte keine Zeit, sich zu wundern, also ging er schnell weiter. Er konnte sich nur auf sein Gespür verlassen.
Die Stunden vergingen, aber die magischen Ströme wollten sich einfach nicht verändern. Harry hatte sich inzwischen einen dicken Pullover und eine Jacke angezogen, da die Temperatur drastisch gesunken war. In der Ferne ragten riesige Felsen in den Himmel und er steuerte darauf zu, um sie noch möglichst vorm endgültigen Untergehen der Sonne zu erreichen.
Dort angekommen fand er eine kleine Höhle, die leer schien und so machte er es sich dort bequem. Harry holte sich etwas Nahrung und seine Karte aus dem Rucksack. Während er auf seinem Brot rum kaute markierte er die Stelle, wo er sich gerade befand.
Dick in eine Decke eingehüllt bereitete er sich auf die Nacht vor und auch wenn er wusste, dass es falsch war schweiften seine Gedanken zu Hermine...


____________________________


“Wo Harry wohl gerade ist?”, fragte Ginny in die Runde.
“Vielleicht macht er Urlaub, um sich von dieser ganzen Scheiße zu erholen”, antwortete Ron.
“Sehr witzig!”, fauchte sie. “Ich wette, dass du es besser hast als Harry gerade. Schlägst dir den Bauch voll und...”
“Egal, wo Harry jetzt ist, es läuft immer auf das gleiche hinaus: Wir wissen nicht, wo er sich aufhält”, warf Mrs Weasley ein und die anderen stimmten zu.
Hermine strich sich das Haar aus dem Gesicht und lehnte sich in dem Stuhl zurück. Heute Morgen war sie noch wütend gewesen und jetzt machte sie sich einfach nur Sorgen. Sie konnte nicht sagen, was sie schlimmer fand.”Ich gehe nach oben”, sagte sie und stand auf. Der Trank wartete auf sie.
Hermine setzte sich im Schneidersitz vor ihren Kessel und betrachtete den fröhlich blubbernden Trank. Er hatte eine Hellrosa Farbe und Hermine wusste, dass er in der nächsten Woche sich auch nicht großartig mehr verändern würde. Einen Gähner unterdrückend stellte sie die Flamme kleiner und bedeckte dann den Kessel mit dem Deckel, damit nichts in den Trank geraten konnte.
Dann stand sie auf und tat das, was sie schon lange nicht mehr getan hatte: Sie stellte sich ans Fenster und starrte nach Draußen ins Dunkele.
Hermine lehnte seufzend die Stirn gegen die Scheibe. Wie gerne wäre sie jetzt bei Harry... und würde ihm den Hals umdrehen wollen, dafür, dass er sie unwissend zurück gelassen hatte. Er wusste, wie sehr sie es hasste etwas nicht zu wissen.
Wieder seufzte Hermine. Nein, sie würde ihm nicht den Hals umdrehen, sie würde ihn vermutlich um den Hals fallen und ihn an sich drücken. Ihn versuchen an sich zu halten, damit er nie mehr fort konnte. Sie hatte sich heute schon den ganzen tag gefragt, was wäre, wenn Harry wieder für Jahre verschwinden würde. Was würde sie dann machen, ja, was würden alle Anwesenden machen?



_________________________________




Die nächsten tage vergingen mehr als schleppend. Ohne irgendeine Veränderung lief Harry durch den Wüstensand. Er hatte das Gefühl schon alles abgesucht zu haben, aber die magischen Ströme blieben einfach immer gleich.
Er würde noch verrückt dort werden! Harry sprach sogar mit Skorpionen, die über den Boden am ihm vorbei krabbelten. Es war nicht so, dass er nicht schon längere Zeit ohne menschlichen Kontakt gelebt hätte, aber er hatte sich einfach wieder daran gewöhnt mit jemanden zu sprechen, einem fremden menschlichen Gesicht gegenüber zu stehen...
Würde er doch nur einen Hinweis finden! So falsch konnte er nicht liegen, Harry konnte sich auf sein Gespür verlassen... oder zumindest glaubte er das bis jetzt.
Harry ließ sich in den Sand fallen. Er wollte nicht mehr. Ihm fehlte der Ansporn.
Was verursachte dieses magische Barriere? Sie konnte doch nicht einfach aus Spaß hier sein, ohne etwas zu schützen.
Er nahm eine Handvoll Sand und ließ ihn durch seine Finger zurück fließen und plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Hatte er nicht an seinem ersten Tag ein Zittern gespürt und könnte es dann nicht sein, dass sich das, was die Barriere schützen sollte, unter der Erde befand? Das würde auch erklären, warum er keine Veränderung der Magie spürte, er befand sich schließlich schon die ganze Zeit darauf.
Aber jetzt einfach blind drauf los graben wäre wohl nicht das Richtige gewesen. Es musste sich irgendwo ein Eingang befinden.
Harry überlegte. Das Zittern hatte er gespürt, als er sich im Norden der Wüste befand- vielleicht war das, das Geräusch was entstand, wenn man etwas öffnete. Erst glaubte er nicht nochmal so etwas gespürt zu haben, weil es einfach keinen Grund gab, aber es könnte genau so gut sein, dass er sich einfach zu weit weg bewegt hatte.
Schnell holte Harry sein Karte heraus. Er befand sich nun genau am anderen Ende der Wüste. Also würde er weitere drei oder sogar vier Tage zurück laufen müssen.
Harry atmete laut aus und stemmte sich auf. Hoffentlich würde auch etwas brauchbares dabei heraus kommen.




________________________________



Hermine funkelte Ron böse an. Was dachte er sich überhaupt? Glaubte er wirklich, sie können beeinflussen, wann der Trank fertig würde?
“Ron, es geht nicht schneller”, fauchte sie vielleicht schon etwas zu gereizt, aber es war ihr egal. Was hielt er sie auch mit so einer dummen Frage auf?
“Ich mein ja nur, vielleicht können wir Malfoy den Trank ja schon ein bisschen eher geben-“
“Nein, können wir nicht. Es sei denn, du möchtest ihn vergiften!”
“Wäre das so schlimm?”, fragte er mit unschuldiger Stimme.
“Harry hat gesagt, dass wir einiges aus ihm raus holen wollen, dass bedeutet, wir brauchen ihn lebend”, erklärte Hermine langsam, als würde sie mit dem dümmsten Menschen der Welt sprechen.
“Ja, schon klar. Aber könnten wir Malfoy nicht einfach drohen und behaupten, wenn er uns nicht sofort alles sagt vergiften wir ihn? Na, wäre das nicht eine super Idee?!”
“Äh...nee. Pass mal auf Ronald: Auch wenn unser lieber Malfoy ein totaler Feigling ist laufen wir immer noch Gefahr, dass er uns nicht alles sagt und einiges ganz zufällig vergisst. Und außerdem: Wenn wir- wie du meintest- ihn tatsächlich drohen und er uns dennoch nichts erzählt, müssten wir ihm tatsächlich vergiften. Würden wir es nicht tun, könnten wir ihn auch mit anderen Dingen nicht einschüchtern, da er dann merken würde, dass wir eigentlich zu weich sind. Wäre das eine Option gewesen, hätte Harry...”
“Ja, schon klar. `Harry sagt dies...Harry sagt daś”, äffte Ron ihre Stimme nach. “Ich weiß nich, obs dir aufgefallen ist, aber du bringst in deinen Sätzen oft irgendetwas über Harry in letzter Zeit.”
“Na und?”, fauchte Hermine und spürte, wie sie rot wurde. “Würdest du öfters etwas brauchbares von dir geben, würde ich viellicht auch deinem Namen in meinen Sätzen verwenden!” Sie hatte es ausgesprochen, ohne vorher wirklich darüber nachzudenken und nun verfinsterte sich Rons Blick. Sie wusste doch, wie empfindlich er in solchen Punkten war. “Entschuldigung, ich meinte es nicht so. Natürlich sagst auch du Dinge, die brauchbar sind. Ich bin bloß zur Zeit so gereizt, weil ich mir Sorgen um Har-“ Hermine biss sich auf die Zunge.
“Ach, vergiss es”, schnaubte Ron, stand auf und verließ ihr Zimmer.
Hermine schlug sich gegen die Stirn. Sie hatte sich schon so lange nicht mehr mit Ron in den Haaren gehabt und das, musste gerade jetzt kommen.
Sie war nicht die einzige, die angespannt war und deswegen leicht reizbar. Jetzt wurde ihr klar, dass Ron vielleicht nur etwas witzig sein wollte und er es gar nicht ernst gemeint hatte.
Hermine verließ ebenfalls ihr Zimmer und ging nach unten zu den anderen. Ginny, die gerade mit einem Tablett in den Händen aus dem Keller kam, schritt ihr entgegen, Auf ihrem Gesicht befand sich ein seliges Lächeln.
“Was ist denn mit dir los?”, fragte Hermine verwundert, denn sowas war bei Ginny eine Seltenheit geworden.
“Was meinst du?” Ginny blieb stehen.
“Du hattest eben so einen glücklichen Gesichtsausdruck.”
“Nun...das liegt wohl daran, dass Teds Art so ansteckend ist. Er freut sich schon auf Weihnachten.”
“Oh”, machte Hermine. Sie hatte völlig vergessen, dass schon bald Weihnachten war und um ehrlich zu sein, war sie auch nicht wirklich in der Stimmung für Festlichkeiten. “Feiern wir?”
“Na ja, was heißt feiern?” Ginny überlegte. “ Einen Baum werden wir nicht haben, Geschenke werden wir nicht haben und ob Stimmung aufkommen wird, kann ich nicht sagen.” Sie zuckte mit den Schultern.
“Ja, du hast wohl Recht.” Je mehr Hermine darüber nachdachte, umso weniger gefiel ihr dieser Gedanke. In zwei Wochen würde bereits Weihnachten sein und sie nicht mal vollzählig.




___________________________



Harry keuchte, als er endlich an seinem ziel angekommen war. Aus den drei bis vier Tagen Fußmarsch wurde leider nichts. Ganz unerwartete hatte ein Sandsturm angefangen- der einen Tag anhielt- und Harry dazu zwang, während der Sturm immer stärker wurde sich einen Unterschlupf zu suchen und dort zu verharren. Nachdem er wieder nachgelassen hatte, stellte sich ein neues Problem ein: Harry hatte komplett die Orientierung verloren und musste raten, in welche Richtung er gehen wollte. Erst, als er weitere zwei Tage unterwegs war und er einen Felsen erblickte, der ihm recht bekannt vorkam, wusste Harry, dass er falsch war und musste umdrehen. Die Reise kostete ihm eine Woche.
Erschöpft ließ er sich auf den Boden fallen. Egal, wie viel Ausdauer Harry besass, nach über zehn Tagen, machte in das Klima und ständige hin und her laufen doch zu schaffen.
Er kramte eine Trinkflasche aus seinem Rucksack und begann zu trinken. Als die Flasche bereits schon nach wenige Zügen halbleer war, musste er sich zwingen aufzuhören.
Außerdem machte ihm die Strahlung der Sonne zu schaffen. Auch, wenn er seinen Kopf immer mit einem Hut abgeschirmt hatte, fühlte es sich an, als wäre er in Watte gepackt.
Wieder verfluchte er diesen Ort. Wieso musste er gerade in dem abschnitt der Wüste sein, indem es keine Oasen gab und nur hohle Felsen?
Am liebsten wäre er an Ort und Stelle eingeschlafen, doch das wäre tödlich ausgegangen, also versuchte er aufzustehen. Als Harry wieder auf den Beinen war, betrachtete er seine Umgebung genauer, als beim letzten Mal, aber ihm wollte einfach nicht unauffälliges auffallen. Sollte er etwa anfangen zu graben?
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Wünsche, Anregungen, Kritik? Würde mich über ein Kommi echt freuen^^


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Mike ist Engländer, ein sehr englischer Engländer. Jeden Tag trug er seine Anzugweste, was mir gut gefällt – man erlebt es heute kaum mehr, dass jemand Westen trägt. Er hat ein unglaubliches Charisma und flößt uns großen Respekt ein. Doch er verinnerlicht den britischen Humor total und kann sich bestens in die Internats-Teenager hineinversetzen.
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