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Fanfiction

Die Macht des Blutes - Ein Gang zum Schafott?

von aliena

Ein riesiges DANKESCHĂ–N fĂĽr die Kommis und @ Cute_Lily: Konnte das mit dem schnell weiterschreiben leider nicht gaaaaaanz so in die Tat umsetzten *schluck*
Ich wünsch euch aber auf jeden Fall viel Spaß beim lesen der nächsten Kapitel
LG eure aliena


__________________________________________________


Die Macht des Blutes



16. Ein Gang zum Schafott?



Als Hermine eines späten morgens ihr Zimmer verließ, war sie überrascht Ginny und Ron fertig zum Rausgehen vorfand.
“Wir brauchen neue Vorräte”, erklärte Ginny. “Und da Harry nicht da ist, können wir ja mal raus.”
Niemand schien dagegen zu sein, auch wenn ein wenig Sorge immer dabei war.
Die beiden Weasleys verabschiedeten sich und waren wenige Sekunden später auf den Straßen.
“Wie läuft es denn mit dem Trank?”, fragte Lupin, als sie sich alle ins Wohnzimmer setzten.
“Ach, Remus”, fuhr ihm Mrs Weasley dazwischen. “Hermine hat heute noch nichts gegessen und du fragst sie schon, wie es mit dem Trank voran geht. Meine Liebe, kann ich dir etwas zu Essen geben?”
“Nein, danke. Ich habe keinen Hunger. Und was den Trank angeht, ändert sich bisher nicht viel, aber er muss ja noch fast zwei Monate gebraut werden.” Hermine verstummte und blickte aus dem Fenster, ohne wirklich hinauszublicken. Harry war schon über zwei Wochen weg, ohne sich zu melden.
“Hermine, könntest du mir einen gefallen tun und das Tablett aus dem Keller holen?”, fragte Mrs Weasley.
“Natürlich”, meinte Hermine und stand auf.
Als sie unten war musste sie zu ihrer Ăśberraschung feststellen, dass Malfoy zur Ausnahme das Geschirr nicht durch die Gegend geworfen hatte, sondern alles neben sich stehen hatte; aber sie war auch schon lange nicht mehr dort gewesen.
Malfoy selbst schien zu schlafen sein Kinn lag auf seiner Brust und seine Atmung war tief. Hermine bückte sich und hob das Tablett hoch, dann drehte sie sich wieder um, doch kaum hatte sie die Tür erreicht, da ertönte auch schon die ihr wohlbekannte, arrogante Stimme: “Stimmt das, das mit dir und Potter?”
Sie blieb wie angewurzelt stehen. “Wie bitte?”
“Habt ihr was miteinander? Es würde mich nicht wundern, ihr beide passt zusammen, wie die Faust aufs Auge. Er, der Möchtegernheld und du, die kleine Streberin, die manchmal für ein Schäferstündchen herhält.”
Hermine hatte sich umgedreht und blickte Malfoy in sein grinsendes Gesicht. “Ich weiß nicht, wie du auf so etwas kommst, aber sei versichert, dass du falsch liegst.” Dann rannte sie die Treppe nach oben und ließ ihn alleine. Eigentlich wollte sie sich nicht mehr länger damit beschäftigen, aber es interessierte sie schon, wie er auf so etwas kam. Sie schüttelte ihren Kopf. Malfoy hatte schon immer die Gewohnheit besessen, über Dinge zu sprechen, die ihn nichts angingen.
Oben angekommen ging auch schon wieder die HaustĂĽr auf und zwei Gestallten schlĂĽpften herein.
“Ihr seid schnell zurück”, meinte Hermine zu Ron und Ginny.
“Wir haben ein Problem”, sagte Ron. “Wir können nicht mehr bei Muggeln einkaufen. Das Ministerium hat dafür gesorgt, dass jetzt die Geschäfte von Zauberern bewacht werden.”
Hermine war geschockt. “Und was ist jetzt mit den Muggeln?”
“Die müssen viel Geld zahlen, um ihre Geschäfte zu behalten”, erklärte Ginny.
“Aber die Muggel haben doch oft von ihren Lebensmittelläden gelebt, was sollen die jetzt machen, wie wollen die ihr Geld ver...”
“Man, Hermine, die Muggel sind gerade Scheiß egal!”, rief Ron. “Wir sind die, die bedauert werden müssen! Wir können da nicht einfach hin, weil wir kontrolliert würden, wir würden auffallen! “ er raufte sich das Haar. “Wie sollen wir denn jetzt überleben?”
“Könnt ihr nicht euer Gesicht magisch verändern?”, fragte Hermine.
“Das habe ich auch schon überlegt”, antwortete Ginny. “Aber was wäre, wenn die das auch überprüfen würden?”
Inzwischen waren auch die anderen Bewohner dazu getreten und lauschten gespannt.
Hermine biss sich auf die Unterlippe. “Das ist egal. Wir müssen es riskieren, oder?” Sie schaute jeden einzeln an. “Wenn wir einfach abwarten würde, wären wir auch bald verloren, dann lasst es uns doch lieber versuchen, vielleicht auch alle zusammen. Dann haben wir bessere Chancen zu entkommen, falls wir auffliegen.”
“Wir könnten natürlich auch uns durch andere Länder versorgen”, überlegte Mrs Weasley.
“Molly”, ihr Mann schüttelte den Kopf, “Wir können doch nicht immer ausreisen, um zu überleben, dann wäre es sogar besser, wir würden England ganz verlassen.”
“Und das ist nicht möglich”, sagte Hermine. “Wir müssen hier bleiben.”
Es folgte ein bedrĂĽckendes Schweigen.
“Wie lange können wir noch ohne weitere Einkäufe auskommen?”, fragte Lupin an Mrs Weasley gewannt.
“Wenn wir sparsam sind...höchstens fünf Tage.”
“Könnten wir dann nicht noch einfach so lange auf Harry warten?”, wollte Ginny wissen.
“Nein”, meldete sich nun Tonks zu Wort. “Es könnte genau so gut sein, dass Harry überhaupt nie wieder kommt und selbst, wenn er es tut, was sollte er dann anderes vorschlagen?”
Hermine schluckte. “Genau. Den Grimauldpaltz zu verlassen war schon immer gefährlich, es wird jetzt nur schwieriger. Okay, ich würde vorschlagen, dass auf jeden Fall Tonks mit macht. Sie kann ihre Gestallt am einfachsten verändern und ist eine ehemalige Aurorin. Dann noch Lupin...”
“Hermine, wir gehen alle!”, unterbrach George sie. “Da brauchen wir gar nicht lange diskutieren.”
“Genau”, stimmte Ron zu.
“Ja, also jeder weiß wie er sich verändern muss. Dann würde ich sagen, fangen wir an!”
Die Gruppe zerstreute sich und lief in ihre Zimmer, um sich umzuziehen. Hermine musste sich nur ihre Jacke holen und wollte ihr Gesicht ein wenig verändern. Doch während sie in den Spiegel blickte, den Zauberstab schon auf sich gerichtet, erinnerte sie sich daran, dass Harry meinte, dass bei ihr nicht nötig sei. Sie steckte den Stab zurück in die Innentasche ihrer Jacke und ging wieder nach unten, wo erneut eine Diskussion statt fand.
“Einer muss hier bleiben und bei Teddy bleiben.”
“Er möchte mit!”
“Tonks, denk nach!”, rief Lupin. “Du musst hier bleiben, damit er zumindest nicht ganz alleine ist, falls es schief laufen sollte.
“Dann bleib du doch hier , Remus”, meinte sie und verschränkte die Arme.
“Das kann ich nicht...”
“Ach, aber ich soll es, ja?” Sie senkte ihre Stimme. “Falls es tatsächlich schief laufen sollte und ich mit unserem Sohn alleine zurück bleibe, würde ich nicht mehr leben wollen...dann lass lieber alle zusammen scheitern. Es wäre keine Leben, auch nicht für Ted.”
“Außerdem werden wir nicht scheitern!”, sagte Fred zuversichtlich.
Lupin seufzte und nickte dann. Tonks lächelte, gab ihm einen Kuss und ging wieder nach oben; vermutlich um ihren Sohn zu holen.
Hermine stellte sich zu den anderen. Alle hatten nun braune Haare, die sich von der Farbe nicht wirklich drastisch unterschieden. Sie hoffte, dass nicht gerade das am auffälligsten war.
“Wartet!”, rief Ginny plötzlich, als die Haustür bereits offen war. “Was ist mit Draco?”
“Was soll mit ihm sein?”, fragte Ron.
“Er...”
“Er wird schon nicht abhauen. Wie denn auch? Nun komm!”
Sie zögerte noch kurz, als wollte sie noch was sagen, doch dann folgte sie den anderen nach Draußen.
Sie gingen in einer Reihe. Ganz Vorne waren Lupin, Tonks und in ihrer Mitte Ted, dann kamen Mr und Mrs Weasley, Ginny, Ron und ganz zum Schluss Hermine, mit Fred und George.
“Bild ich mir das ein, oder werden wir beobachtet?”, meinte Fred.
Hermine schaute sich um und wusste sofort, was es war. Es befanden sich mehr Leute auf der Straße und alle drehten ihren Kopf in ihre Richtung, wenn sie an ihnen vorbei gingen. “Nun”, begann sie flüsternd. “Wir sind eine große Gruppe. Das fällt auf und ist nicht als zu häufig.”
Auch wenn sie ihre Worte schlüssig fand, bekam sie dennoch feuchte Hände vor Aufregung.
“Wir könnten in den Laden gehen, wo ich das letzte Mal mit Harry war”, schlug Hermine vor.
“Und wo müssen wir da lang?”, fragte Tonks.
“Da lang!”, meinte sie und ging ganz nach Vorne, um die Gruppe zu führen, sie fühlte sich, als würde sie zum Schafott gehen.
Hermine hatte keine groĂźen Schwierigkeiten, die alte TĂĽr zu finden, aber etwas war seltsam. Hermine hatte damit gerechnet, dass die Todesser direkt vor der TĂĽr standen.
“Jetzt kann noch jeder umdrehen, der möchte”, murmelte Mr Weasley, doch niemand erwiderte etwas, also gingen sie weiter.
Obwohl sie auf dem ganzen Weg nicht gesprochen hatten fand Hermine es jetzt noch stiller. Es war unangenehm. Vielleicht warteten im Geschäft drinnen ja die Todesser.
Der Raum war genau so spärlich beleuchtet, wie beim letzten Mal, doch immer noch hell genug, um zu erkennen, dass sie alleine waren, abgesehen vom Besitzer des Ladens.
“Guten Morgen!”, begrüßte sie Isaac, der Besitzer.
“Guten Morgen!”
“Kathy, oder?” Er deutete mit einem Finger auf Hermine. “Wo ist denn Harold?”
“Ach, er fühlt sich nicht wohl und ist deswegen nicht mitgekommen”, log sie schnell.
“Och, dass ist aber schade. Hoffentlich gehts ihm bald besser und er sollte sich nicht zu überanstrengen. In solchen Zeiten kann sogar ein Schnupfen tödlich ausgehen. Aber naja, dafür hast du ja ordentlich neue Gesichter mitgebracht.” Er grinste breit. “Was kann ich für euch tun?”
“Hast du die Liste mit?”, fragte Hermine an Ron gewannt.
“Äh...ja.” Er wühlte sie aus seiner Tasche und legte sie Isaac vor die Nase.
“Mmh...”, machte der. “Ist ja eigentlich immer das Selbe, ne?” Er lachte und begann die Liste abzuarbeiten.
Hermine beugte sich zu Ginny und flüsterte ihr etwas zu. “Bist du sicher, dass ihr euch nicht vertan habt?”
“Ja, ganz sicher!”, flüsterte sie zurück.
“Ach, Isaac”, redete Hermine in normaler Lautstärke weiter. “Weißt du etwas davon, dass Todesser nun die Geschäfte kontrollieren wollen?”
Er drehte sich zu ihr um und schüttelte den Kopf. “Nee, ist mir neu. Auch wenn ich nicht oft raus gehe, sollte ich es doch as erstes erfahren.”
`Vielleicht hat Harry einen Schutzzauber ĂĽber das Geschäft gelegt́, ĂĽberlegte Hermine und fand, dass dies sich durchaus schlĂĽssig anhörte.
“Das macht dann 147 Gallionen und 15 Knut”, verkündete Isaac, nachdem er alles in die Taschen gepackt hatte.
Hermine runzelte kurz die Stirn, bezahlte aber. Sie war sich sicher, dass sie nicht mehr, als das letzte Mal kaufen wollten und deutlich weniger bezahlen mussten, aber sie sagte nichts. Wer wusste schon, was Isaac alles bezahlen musste.
“Bis zum nächsten Mal!”, verabschiedete er sich und die Weasleys, die Lupin und Hermine verließen voll bepackt das Geschäft.
An diesem tag wurden sie nicht von irgend jemanden aufgehalten und konnten ohne Zwischenfälle zum Grimmauldplatz zurück.
“Wir haben uns das nicht eingebildet”, fing Ginny an, sobald alle sicher im haus waren und die Tür geschlossen. “Ron und ich habe es doch beide gelesen. Sie wollten die Geschäfte der Muggel wirklich besser bewachen.”
“Ist jetzt auch egal”, sagte Lupin. “Die Hauptsache ist, dass wir alle gesund sind und nichts schlimmes passiert ist. Es ist besser, dass wir heute alle zusammen gegangen sind, aber beim nächsten mal können es wieder weniger sein.”
“Ich finde es nicht besser, dass wir alle zusammen gegangen sind”, erwiderte George und tippte kurz mit seinem Zauberstab auf seinen Kopf, damit seine Haare wieder rot wurden. “Eigentlich war die Chance, dass wir von Todessern aufgehalten werden viel größer dadurch.”
“Ja, tut uns leid, dass wir so dumm waren und auf Nummer sicher gehen wollten”, brauste Ron auf.
“Den Todessern ist es egal, wie viele Leute auf einem Fleck sind”, ging Hermine dazwischen, bevor dieses Gespräch zu einem Streit ausartete. “Es hat nur mit Glück zu tun. Ich war mit Harry auch alleine, als sie uns kontrollieren wollten.”
“Da hast dus, du Idiot!”, sagte Ron und deutete mit dem Finger auf seinen Bruder.
George öffnete schon seinem Mund, um etwas zu erwidern, doch Mrs Weasley schnitt ihm das Wort ab. “Schluss damit! Wir können es nicht gebrauchen, dass ihr euch wegen so einem Unsinn streitet. Ron, geh bitte nach unten und frag nach, ob Mr Malfoy austreten muss und du, George, hilfst mir, dass Essen vorzubereiten!”
Die beiden Brüder grummelten noch etwas unverständliches und taten dann, wie ihnen geheißen. “Ich helfe dir”, meinte Ginny zu Ron und beide gingen in den Keller.
Hermine machte sich auf den Weg nach oben, um nach dem Trank zu schauen.
Sie zog ihre Jacke aus und ließ sich dann erschöpft vor den Kessel fallen. Das Adrenalin, was noch in ihrem Körper gewesen war, als sie sich auf der Straße befand, war verschwunden und ließ nichts als Müdigkeit zurück


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