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Fanfiction

Die Macht des Blutes - Wann, wenn nicht jetzt

von aliena

Vielen Dank Todesfee!! Ich wünsche dir und den anderen Lesern viel Spaß

Die Macht des Blutes


24. Wann, wenn nicht jetzt

Prüfend blickten braune Augen in den Spiegel. Müde blinzelte ein weiteres Paar zurück.
Hermine strich sich die nassen Haarsträhnen aus dem Gesicht.
Selbst ein Bad hatte nichts gebracht, sie sah genauso schlimm aus, wie vorher.
Sie hatte in der Nacht kaum schlafen können, musste immer daran denken, was heute vor ihr lag.
Langsam zog sich Hermine ihre Sachen an. Sie musste sich gut bewegen können, sollte es zum Kampf kommen. Ihre Haare trocknete sie mit einem Zauber, dann blickte sie erneut in den Spiegel.
Ihre Augen waren das Schlimmste. Sie waren blutunterlaufen, sahen so aus, als hätte sie die gesamte Nacht durch geweint, was nicht stimmte… es war nicht die ganze Nacht gewesen.
Warum sie überhaupt geweint hatte, konnte sie nicht genau sagen. Es war wohlmöglich ihre Anspannung gewesen, die sie einfach nicht abschütteln konnte. Natürlich hätte sie mit Ron oder jemand anderen darüber reden können, doch Hermine wollte nicht auch noch andere belasten, sie glaubte es schon allzu oft getan zu haben.
Du musst tapfer sein, sagte eine Stimme in ihrem Kopf. Reiß dich zusammen, Schwäche kannst du nicht gebrauchen, schon gar nicht heute!
Hermine schloss die Augen und atmete tief ein. Es würde alles gut gehen.
Sie atmete aus. Es könnte schon heute alles vorbei sein.
Heute könnte sich alles entscheiden.
Hermine wandte sich vom Spiegel ab, nahm ihren Umhang in die eine und den Zauberstab in die andere Hand.
Sie begab sich in die Küche, wo Mrs. Weasley Brote schmierte.
Hermine setzte sich neben Ron, der mit verschränkten Armen auf seinem Stuhl saß.
Ursprünglich war es nur geplant, dass einige zu dieser Versammlung gehen, aber nun würde
jeder gehen. Hermine erzählte morgens, dass sie ebenfalls mitgehen würde, obwohl sie noch immer nichts von dieser Aktion hielte. Fred und George wollte auch mehr tun, als nur „Scherzartikel“ (die man in Anbetracht ihrer Benutzung nicht wirklich so nennen konnte) beizusteuern und schließlich wollten und konnten Mr. Und Mrs. Weasley nicht mit tatenlos im Grimmauldplatz verharren.
Tonks und Remus waren danach sofort los, um Teddy in Sicherheit zu bringen, nach Frankreich vermutete Hermine.
Ron lächelte sie an. „Geht es dir jetzt besser?“, wollte er wissen.
Hermine zuckte mit den Schultern. Es war sein Vorschlag gewesen, ein Bad zu nehmen, da sie blass und verspannt am Frühstückstisch gesessen hatte. Ihr schlechtes Gefühl in der Magengrube- was sie als Vorahnung deutete- machte ihr wirklich zu schaffen.
Remus setzte sich zu ihnen und allmählich füllte sich der Raum mit allen Bewohnern.
„Ich glaube, wir können dann anfangen“, sagte Harry und nickte Remus zu.
„Harry und ich haben uns eine Strategie für den heuten Tag überlegt. Wir werden in zwei Gruppen zum Speakers Corner gehen. Die erste Gruppe wird aus Harry, Ron, Tonks und Arthur bestehen. Die zweite Gruppe, sollte damit klar sein… mmh“, Remus machte eine kurze Pause und schien nach den richtigen Worten zu suchen. „Die erste Gruppe wird aktiv am Treffen teilnehmen, während die andere auf Abstand geht… ich nenne sie mal meine Gruppe. Meine Gruppe wird sich wirklich außerhalb des Geschehens aufhalten, kein Eingreifen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, wir sind so zu sagen die Absicherung.“
„Und, was ist mit uns?“, wollte Ron wissen. „Wir sind ja mitten in der Menge, dürfen wir was machen.“
„Ja, aber erst auf mein Zeichen“, mischte sich Harry ein. Seine Stimme hörte sich angespannt an, zwischen seinen Augenbrauen befand sich eine Falte. Sie war Hermine zuvor nie aufgefallen. „Ich werde den ersten Schritt machen, ihr werdet zwar in der Menge stehen, aber doch mit Abstand.“
„Wenn es sonst keine Fragen gibt, dann können wir loslegen.“
Alle erhoben sich, zogen ihre Umhänge an. Niemand sprach ein Wort, jeder war für sich selbst in seine Gedanken versunken.
Hermine zog die Kapuze über ihren Kopf, nun würde niemand mehr ihr Gesicht erkennen. Ihr Zauberstab war nah an ihrem Körper und doch überkam sie plötzlich ein Gefühl der Schutzlosigkeit, dabei hatte es noch gar nicht angefangen. Sie bemerkte eine Bewegung neben sich und wandte sich nach ihr um. Es war Harry.
„Warum kommst du plötzlich mit?“, wollte er wissen. Seine Stimme war so leise, dass sie fast nur als Brummen vernehmbar war.
Hermine blickte ihn an, stumm. Seine grünen Augen waren starr auf sie gerichtet und die kleine Falte war noch immer nicht verschwunden.
Harry seufzte und zog sich die Kapuze über das Gesicht. „Ist auch egal“, sagte er, als Hermine keine Antwort gab.
Er drängte sich an ihr vorbei, ganz nach vorne zur Haustür.
Nochmals drehte er sich um, jeder schien bereit zu sein. Harry öffnete die Tür, helles Sonnenlicht kam ihnen entgegen… dennoch war die Luft noch eisig.
Draußen kramte Hermine nach ihren Handschuhen und stülpte sie über.
„Meine Gruppe: Mir nach“, hörte sie Harrys Stimme. Einige folgten ihm.
„Viel Glück!“, meinte Hermine noch schnell.
Es war Ron der ihr antwortete: „Danke, euch auch!“ Dann war es still. Hermine blickte den schwarzen Gestallten nach.
„Wir müssen hier lang, auf die Newman´s Row“, sagte Remus und ging voran. Hermine war die letzte, die ihm folgte.



„Ron? Wir machen es wie das letzte Mal: Ihr verhaltet euch ruhig, bis ich den ersten Schritt mache, dann geht auch ihr zum Angriff über…“, Harry verstummte und drehte sich um. Die Gruppe mit Hermine war verschwunden.
Seine Gruppe würde auf der Oxford Street bleiben.
„Wenn ihr noch andere Ideen habt, sagt es mir“, fügte er noch hinzu. Tonks war Auror gewesen und gerade von ihr hatte er geglaubt, dass sie etwas beizusteuern hätte, doch sie sagte auch nichts. „Wir werden uns gleich trennen. Jeder mischt sich unter die Menge, aber versucht euch nicht aus den Augen zu verlieren.“
Sie gingen weiter und brauchten über eine halbe Stunde, bis Speakers Corner in Sicht kam.
Harry blieb stehen. „Wir gehen besser getrennt weiter“, flüsterte er, als nun auch eine Menschenmenge sichtbar wurde. „Und nicht vergessen: Ihr wartet auf mein Zeichen, bis ihr aktiv werdet.“
Harry beschleunigte seine Schritte. Er war bereit.
Erstaunt musste er feststellen, dass nicht nur Todesser anwesend waren, sondern auch ihre Kinder. Doch das musste er ausblenden.
Er versuchte einen Überblick zu bekommen, doch bisher konnte er keine bekannten Gesichter erkennen.
Harry richtete seine Aufmerksamkeit nun nach vorne. Eine riesige Loge war errichtet worden, in der schon einige Zauberer Platz genommen hatten. Ein Rednerpult stand genau zwischen den Sitzreihen.
Wie viele Zauberer mochten hier heute wohl sein? Es waren mehr, als an dem Tag in Whitechapel, so viel war sicher und sie schienen eher bereit zu kämpfen.
Harry schob sich vorsichtig an einer Frau vorbei. Er musste so nah wie möglich an die Loge ran, bevor sie vollständig besetzt war, doch er kam nicht gut vorwärts.
Immer wieder schoben sich Menschen in seinen Weg, ließen ihm keine Möglichkeit voran zu kommen. Es waren wirklich zu viele Menschen hier.
Allmählich füllte sich die Loge. Es waren hochrangige Todesser, aber bisher erkannte Harry niemanden… bis auf einen Mann.
Großgewachsen und sehr schlank erinnerte er Harry an Ron. Wäre nicht die Brille und das übertriebene noble Aussehen gewesen, wäre es ihm wohl schwer gefallen, die beiden auseinander zu halten.
Es war Percy Weasley. Sein rotes Haar stach Harry sofort ins Auge.
Er schluckte. Obwohl er schon immer die Befürchtung gehabt hatte, dass Percy noch immer im Ministerium arbeitete, breitete sich Wut in seinem Körper aus. Es war etwas vollkommen anderes es nun wirklich zu sehen.
Percy ginge mit langen Schritten über die Loge. Angespannt beobachtete Harry, ob er ebenfalls Platz nahm, doch er blieb vor einen Mann stehen, beugte sich zu ihm herunter und schien diesem etwas zuzuflüstern.
Der Mann erhob sich und ging mit Percy mit, herunter von der Loge.
War Percy auch ein Todesser, oder arbeitete er wirklich nur für sie. Harry konnte nicht sagen, was von beiden weniger schlimm war.
Langsam kam er besser voran, er war nur noch gut fünfzehn Meter von seinem Ziel entfernt und dann musste er feststellen, dass direkt vor der Loge weitere Sitzreihen aufgebaut waren.
Das würde alles etwas schwieriger gestalten, durch die Sitzreihen könnte er nicht so einfach durch gehen. Harry blieb direkt vor der ersten Reihe stehen. Warum nur hatte man Sitzreihen hier aufgestellt, mitten in der eisigen Kälte?
Drum herum laufen würde zu lange dauern, so viel stand für Harry fest. Er würde hier bleiben und versuchen den Absprung von den Stühlen auf die Loge zu schaffen… ja, so würde er es machen, so könnte es klappen.
Die Loge füllte sich und langsam auch die Sitzreihen. Harrys Blick fixierte sich vollkommen auf das Rednerpult.
Plötzlich bewegte sich Percy wieder auf der Loge. Er ging hinter das Pult.
Er legte seinen Zauberstab an den Hals und räusperte sich. Laut hallte es über die Menge.
„Willkommen Ladies und Gentlemen! Im Namen des Ministers für Zauberei darf ich sagen, wie erfreut wir sind, dass sie so zahlreich erschienen sind. Wir… wir leben in schwierigen Zeiten-“
Harry schnaufte. Der hatte doch keine Ahnung!
„Der Minister hat diese Sitzung einberufen, um den neuesten Stand und weitere Vorgehensweisen zu besprechen. Er war der Ansicht, dass jeder Einzelne es verdient hat, Einblicke zu bekommen. Ladies und Gentlemen… ich darf sie bitten sich noch einige Minuten zu gedulden. Der Minister wird sofort zu ihnen sprechen.

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„Gleich geht es los…“, murmelte Remus. Hermine nickte stumm und schluckte.
Sie hatten sie weit ab von der Menschenmenge positioniert, dennoch konnten sie die erbaute Loge erkennen und auch die Worte hören, die gesprochen wurden.
Mrs. Weasley hatte scharf die Luft eingezogen, als sie die Stimme hörte und Hermine wusste warum. Es hörte sich an, wie Percy, vermutlich war es Percy, auszuschließen war es nicht… leider konnten sie aus der Entfernung keine Gesichter erkennen.
„Wann wird Harry anfangen?“, fragte Fred.
„Schwer zu sagen“, antwortete Remus. „Wir müssen abwarten… und wirklich erst eingreifen, wenn wir merken, dass etwas aus dem Ruder läuft.“
„Sollten wir uns vielleicht auch aufteilen?“, wollte Hermine wissen. „Sollten wir eingreifen müssen, wäre es wohlmöglich besser, würden wir nicht alle zusammen auf einen Fleck losstürmen.“
„Mmh“, machte Remus. „Nein, wir sind so wenige, da sollten wir besser zusammen bleiben.“
Wir sind wirklich wenige, dachte Hermine. Sie schaute auf die Menschenmenge. Selbst, wenn nur die Hälfte gegen sie kämpfen würde, dann wären es immer noch zehn Mal mehr…
Ein furchtbarer Gedanke.
„Da ist der Minister!“ Mit langen Schritten ging Lucius Malfoy auf das Rednerpult zu. Sein langes, blondes schimmerte und sein Umhang wehte hinter ihm her.
Die Menge klatschte und Malfoy wartete, bis er anfing zu sprechen, doch dann wurde es still…
„Ich überspringe die Willkommensgrüße und springe gleich zum wichtigen Punkt dieser Versammlung. Der Grund, weshalb wir heute hier stehen. Wir alle wissen wovon… oder von wem ich spreche. Seit Monaten werden wir Zeuge einer unbeschreiblichen Dummheit, die seines gleichen sucht. Es gibt Menschen- Magier- unter uns, die glauben sie könnten in unsere Reihen treten und uns besiegen, doch sie irren. Wir sind stärker als sie, wir sind mehr als sie und doch haben sie es geschafft, uns an einigen Stellen zu verwunden. Dies wird nicht nochmal geschehen. Endlich haben sie keine Ahnung worauf sie sich einlassen, sie werden Fehler machen, vielleicht haben sie ja auch schon Fehler gemacht? Dann wird es nicht mehr lange dauern und das Ministerium wird davon erfahren. Vielleicht erinnern sie sich an eine Mitteilung in den Zeitungen. Der dunkle Lord schickte einige seiner besten Todesser zu uns nach London, um diese Nichtigkeit aus dem Weg zu räumen und ich darf sagen, dass es nicht mehr lange dauern wird, da-“
Für Hermines Geschmack hörte sich das ganz und gar nicht gut an. Es schwang etwas zu zuversichtlich oder war es nur gespielt? Tat der Minister nur so, um so der Bevölkerung die Überlegenheit vorzugaukeln?
Ein Raunen ging durch die Menge. Der Laut wurde bis zu Hermine und den anderen getragen. Der Minister hatte aufgehört zu reden. Er stand nur da, doch vor ihm tat sich etwas, doch, was war es? Hermine konnte nur erkennen, dass die Menge direkt vor der Loge zu rangeln schien.
„Das sollte nicht passieren“, sagte Mrs. Weasley. „Wir sollten einschreiten. „
„Nein, da ist nichts, nichts schlimmes wir warten…“
Alle starrten Remus fassungslos an. „Wann dann?“
„Nicht jetzt.“

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wie imer freue ich mich über eure Meinung


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