
von -Viggo--
BERLIN
Viele futuristisch aussehende Gebäude zierten diese einmal so geschichtsträchtige Stadt. Es sollte unendliches Wissen, Weisheit, Offenheit und Wohlstand ausstrahlen. Ganz im Gegensatz, zu dem das vor grade mal ein paar Jahren eben diese Menschen, getrieben durch ihre Dummheit und Habgier, sich gegenseitig, Bomben um die Ohren gehauen haben. Aber davon will ja heute keiner mehr reden.
Eher dreht sich diese Geschichte um das war grade in einem der höchsten Wolkenkratzer dieser Stadt geschieht. Dieses ehrfürchtige und markante Gebäude ist nämlich das Krankenhaus von Berlin. 400 Meter hoch aus reinstem, weißem Marmor soll es für höchste Hygiene und Qualifizierung stehen aber auch etwas Herrscherisches sollte es haben, denn hier werden nicht nur Kranke versorgt und Schönheitsoperationen für viel Geld vorgenommen, aber dazu Später. Fast im Minutentakt flogen aus allen erdenklichen und nicht erdenklichen Himmelsrichtungen Rot weiße Gleiter auf das Krankenhaus zu. Einige mit, einige ohne Blaulicht. Einige vergleichsweise langsam ja nicht schneller als das Gesetz es vorschreibt, einige aber auch in Halsbrecherischer Geschwindigkeit, welche dann auch entweder hoch oben, oder unten, oder irgendwo dazwischen an eine der vielen Notaufnahmen andockten um schwer verletzte oder kranke schnell helfen zu können.
Genau in diesem Gebäude, genauer gesagt im 136. Stock im Kreissaal A lag Lara Scarean schon seid etlichen Stunden in den Wehen.
Dann. Doch endlich konnte man die Schreie eines Neugeboren durch die Gänge wehen hören.
„Es ist ein Mädchen.“ Sagte die Hebamme.
Lara schaute erwartungsvoll zu ihrem Kind sie wollte es unbedingt noch einmal halten, denn sie Spürte wie alle Lebensgeister sie verließen.
Die Hebamme durchtrennte die Nabelschnur und legte das Baby auf den Bauch der frischgebackenen Mutter.
Lara streichelte ihrer Tochter über die noch recht runzlige Stirn. Mit einem seligem Lächeln und einer einzelnen Träne Schloss sie ihre Augen, sie würde sie nie wieder öffnen.
„Katharina soll sie heißen…“ schaffte es Lara noch zu flüstern bevor sie letztendlich an der Geburt ihrer Tochter starb.
Die Hebamme, die das geschehen eher teilnahmslos mit angesehen hat, nahm das Baby vom Bauch seiner toten Mutter, Wickelte es in eine Decke und verschwand mit ihr auf dem Gang.
Einige Meter zu fuß und nicht grade wenige Stockwerke unterschied trat die Krankenschwester mit dem nun schreiendem Baby auf dem Arm aus dem Fahrstuhl in den eher kahlen und spärlich beleuchteten gang ein, war doch auf der Entbindungsstation 160 Stockwerke über ihnen noch alles hell erleuchtet und freundlich gewesen.
Als sie auf Station 213 ankam und die Türe zu dieser öffnen wollte kam ihr aber schon jemand zuvor.
„Ah Dr. Glitz genau den Mann den ich brauche“ meinte die Krankenschwester.
„Aber, aber nicht so Stürmisch“ sagte der Arzt mit einem verschmitzten Lächeln.
„Wen haben wir denn da?“ er beugte sich zu dem Baby runter.
„Katharina Scarean“ sagte die Schwester nur.
„Aha bitte folgen sie mir“ sagte Dr. Glitz daraufhin nur um ein vielfaches ernster als vorher.
Sie betraten Station 213 und liefen einen langen auch eher dunkel gehaltenen Gang.
Am Ende dieses Ganges traten sie erneut durch eine Tür und traten in ein Untersuchungszimmer ein.
„Leg sie auf den Untersuchungstisch“ meinte der Dr. nur nachdem er sich die Akte angesehen hat. Er schritt auf das Baby zu und nahm ihr mit einer kleinen Spritze etwas Blut ab und träufelte etwas davon auf einen Präparatträger und schob das Präparat unter das Mikroskop und blickte hindurch.
„Positiv“ sagte er „Sie ist eine Hexe“
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