
von -Viggo--
„Schwester! Machen Sie eine Impfung fertig, die volle Dosis. Sie hat unwahrscheinlich viele magische Blutkörperchen in ihrem Blut!“ befahl der Doc.
Wie von der Mücke gestochen sprang die Krankenschwester von ihrem Stuhl auf. Sie hatte die zeit in der ihr Chef die Blutprobe untersucht hatte, wie in Trance auf das Baby gestarrt, und machte die Impfung fertig. Sie setzte Infusion an und hängte den Kunststoffbeutel mit der leuchtend giftgrünen Flüssigkeit an einem Haken am Bett, so dass der Beutel über dem neugeborenem baumelte, und schaute traurig auf das arme Geschöpf vor ihr hinab.
Sie konnte es nicht Riskieren.
„Ich hol mir mal einen Kaffee. Wollen sie auch einen?“ fragte ihr Chef wie aufs Stickwort.
„Äh, nein Danke“ verneinte sie.
Grade als der Chefarzt die Tür geschlossen hatte, ging die Hebamme, Svenja war im Übrigen ihr Name, zur Tür und horchte ob sich auf dem Gang etwas bewegte. Der Gang war ruhig.
Sie ging langsam auf das Baby zu, der Beutel mit der Impfung war schon fast lehr. Svenja zog ein Medaillon auf ihrem Ausschnitt hervor, welches sie auch sogleich öffnete. In dem Medaillon war eine rote Pille, welche sie mit einer winzigen Spritze leer sog. Sie stach vorsichtig durch den Beutel und ließ die rote Flüssigkeit langsam in die grüne träufeln.
Welche darauf hin mit tiefschwarzen Wirbeln durchzogen wurde. Gerade als die Flüssigkeit wieder ihre normal giftgrüne Farbe wiedererlangt hatte, was eigentlich viel schneller hätte passieren müssen, wurde die Tür aufgestoßen, (AN: Der Klassiker oder?) und ihr Chef trat in den Raum einen Plastikbecher mit Kaffe in der Hand haltend.
Er schlürfte einmal ausgiebig an dem Kaffe und verzog das Gesicht.
„Bahh, jetzt nehmen die sogar schon Instand Wasser für den Automatenkaffee, kein wunder das das Land vor die Hunde geht.“
12 Jahre später
KIEL
Zwölf Jahre sind nun vergangen, Katharina ist bei einer netten Pflegefamilie untergekommen.
Sie wusste das ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist mehr aber auch nicht und vom Vater fehlte halt mal wieder jede Spur. Zwölf Jahre, und klein Katharina war schon fast erwachsen
„MUUUUM“ aber eben nur FAST.
„Wenn du meinst du kriegst mich weich indem du mich Mum nennst, dann stößt du bei mir aber auf Granit und jetzt raus aus den Federn, Schatz!“
Grummelnd schlüpfte Katharina oder kurz Katha aus dem Bett. Ihr Blick streifte die Digitaluhr auf ihrem Nachttischchen, 8:45 Schlafenszeit nach ihrem Geschmack, vor allem in den Sommerferien.
Um punkt neun Uhr saß dann auch die ganze Familie in der Küche und Frühstückte.
Die Familie in der Katha aufgewachsen war bestand aus ihrer Pflegemutter Marion, ihrem Pflegevater Alexander und dem Sohn der Beiden, er war zwar grade mal 2 Tage jünger als Katha aber das ließ sie ihn, immer und immer wieder spüren. Ihr kleiner Bruder eben.
~Guuuuten Morgen Deutschland wir haben den 20.7.87 nach neuer Zeitrechnung, und nun zum Wetter…~ dröhnte es auch schon aus dem futuristisch designten Radio.
Schweigend Frühstückten sie erst einmal, während sie dem Gedudel aus dem Radio lauschten.
„Ach ja, Katha es ist ein Brief für dich angekommen.“ Sagt Alex und deutete auf einen gräulich wirkenden Briefumschlag. Verwundert darüber wer von ihren Freunden denn einen grauen benutzte blickte sie auf den Absender, dieser stand genau über dem Zeichen das dieser Brief auf umweltfreundlich hergestelltem Papier gedruckt wurde:
Martin-Luther-Krankenhaus
Caspar-Theyß-Str. 27-29
14193 Berlin
@all: Ich weiß nicht wollte mal was anderes, aber um euch zu beruhigen: Die Geschichte wird immer mehr nach England wandern... also im Verlauf
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