
von -Viggo--
Der Boden gab nach und es tat sich ein Loch von ca. drei Meter Durchmesser auf, Katha fiel in die Tiefe.
Wände aus grobem Gestein rasten an ihr vorbei.
Sie konnte noch 2 metallisch wirkende, parallel zueinander laufende Linien erkennen, da wurde es schwarz um sie herum.
…
Katha schlug die Augen auf, und musste sich diese gleich wieder unter schmerzen wegen zu hellem Lichtes zu kneifen.
Katha drehte sich um, schlug die Augen auf und richtete sich auf.
Sie war in einer art Höhle, sie sah sich weiter um und entdeckte Gleise wie für Kohlewagen, die einmal so schien es wieder tiefer unter die Stadt führten und einmal weiter Richtung Oberfläche.
Katha blickte sich die Augen schützend nach oben, da wo sie ja herkam, das Loch durch das sie gefallen war, war etwa so groß wie ein Tischtennisball.
Wie konnte sie das nur überlebt haben? Das waren doch locker 30 Meter.
Naja erstmal egal, Hauptsache sie kam hier wieder raus.
Sie nahm den Tunnel der bergauf zu verlaufen schien. Sie wunderte sich das man trotz das jegliche Lichtquelle fehlte, sie doch einigermaßen anständig sehen konnte, zumindest so das sie nicht gegen irgendeinen Stein rannte.
Nach Stunden wie ihr vorkam stand sie vor einer Mauer aus Geröll, die schienen führen unter sie Steine her, also ging es dort eigentlich noch weiter.
MIST!
Katha machte Kehrt und ging zurück.
Doch als sie freie sicht auf die „Lichtung“ hatte erschrak sie sich zu erst, doch dann durchflutete sie das Gefühl der Erleichterung.
Mitten in dem Kreis aus Licht Stand eine Person.
Sie trug einen schwarzen, elegant aber doch widerstandsfähig aussehenden Mantel und einen und einen ebenso schwarzen Borsalino, der aber stark ramponiert aussah.
Katha ging langsam auf die Person zu. Das anfängliche Erleichterungsgefühl war wieder abgeflaut und machte Unsicherheit platz. Diese Person sah nicht unbedingt vertrauenerweckend aus.
Grade als Katha auch den Lichtkreis betreten hatte, drehte sich die Person um.
Die Person die Katha vorher für einen Mann gehalten hatte, hatte eindeutig weibliche Züge,
die man trotz Sonnenbrille erkennen konnte.
Durch diese unerwartete Wendung fasste Katha neuen Mut und ging ein Stückchen weiter auf die Frau zu.
„Regel Nummer Eins: Beurteile NIE jemanden nach seinem Äußeren.“ Sagte die Frau und löste die vor der Brust verschränkten Arme.
Erschrocken blieb Katha stehen.
„Wer sind sie?“ fragte diese nun. Katha vie lauf das die Frau bei dieser brüllenden Hitze die dort oben herrschte, tatsächlich noch Handschuhe trug, es waren schwarze Handschuhe, welche jeweils merkwürdige Zeichen um den Saum und den Mittelfinger eingenäht hatten.
„Ich bin Gin.“ Sagte Gin und sah Katharina abschätzig an, und nahm den Hut ab, Braunes etwa brustlanges Haar fiel zusammengebunden ihren Rücken hinunter. Die Brille blieb aber auf der Nase.
„Wie bist du hier hingekommen?“ wollte sie nun wissen.
Als Antwort schnalzte Gin einmal mit der Zunge und zeigte, genervt nach oben.
„Da wo du auch herkommst. “ fügte sie hinzu.
Kathas Hoffnung mit Gins Hilfe wieder hier raus zu kommen schwand.
„Du bist Katharina Scarean oder?“ fragte Gin.
„Ja, woher wissen die wie ich heiße?“ frage Katha erstaunt.
Gin schnalzte wieder mit der Zunge, sie schien zu überlegen.
„Unwichtig“ blockte Gin schließlich nach kurzer zeit ab, und marschierte gradewegs an Katha vorbei ohne auf diese zu achten, auf den Tunnel zu aus den Katha grade erst gekommen war.
„Ähm, da kommt man nicht weiter, die Hölle ist verschüttet.“ Wies Katha Gin drauf hin.
„Regel Nummer zwei: Wenn es keinen Weg gibt, macht man sich einen.“ Sagte Gin ungerührt ohne dabei stehen zu bleiben.
Katha blieb fassungslos stehen.
Bis auf einmal aus dem Tunnel
„Wo bleibst du denn? Brauchst du ne extra Einladung?“
Katha erwachte aus ihrer Starre und folgte der Frau in den Tunnel.
Als sie Gin eingeholt hatte, wunderte sie sich das Gin immer noch ihre Sonnenbrille trug, der Hut saß bereits wieder auf ihren Kopf, die Haare fielen ihr aber immer noch die Schultern herunter, aber sie schien Trotz Sonnenbrille hier unten alles erkennen zu können.
Als sie an der Geröllwand ankamen schnalzte Gin wieder mit der Zunge.
„Geh hinter den Stein da.“ meinte Gin nur, den Blick weiter auf die Wand gerichtet.
Katha sah sich um und konnte mir Müh und Not einen Großen Stein in ihrer Nähre ausmachen, sie kauerte sich wie geheißen hinter den Stein.
Sie konnte noch sehen wie Gin an ihr vorbei ging, und plötzlich eine Halbdrehung Richtung Felswand machte, wobei sie ihren rechten arm ausstreckte mit dem sie anscheinend zur Felswand zeigte.
BUUMMMMMM
Und die ganze höhle war mit einer einzigen Staubwolke ausgefüllt.
Als sich der gröbste Staub gelegt hatte, vorzugsweise natürlich auf Kathas Haare, sah sie über den Stein hinweg.
Die Geröllwand war… Weg
Gin selbst hatte kein einziges Staubkörnchen abbekommen.
„Wie hast du das gemacht?“ fragte sie staunend.
„Regel Nummer Zwei, schon vergessen? Es gibt für fast alles eine Lösung, auch wenn sie auf den ersten Blick etwas… ungewöhnlich erscheint. Los weiter.“ blockte Gin wieder ab.
Und so gingen sie nun den Weg weiter hinauf. Zwischendurch zweigten immer wieder Gänge in die verschiedensten Richtungen ab, einer verschwand sogar in der Decke, aber fast alle hatten sie was gemeinsam, sie führten wieder nach unten.
Sie kamen schließlich an einer art Bahnsteig bei dem eine in den Stein gehauene Treppe weiter hinaufführte.
Am oberen Ende der Treppe standen sie nun vor einer Tür. Als Gin diese öffnete musste Katharina sich die Hand vor den Augen halten da sie an die Sonnenstrahlen nun gar nicht mehr gewöhnt war.
Zu den Reviews:
@littlepanimausi: So lange ich am anfang auf den Disclaimer verweise geht das so i.O. ;) danke für dein Review
@vivi Black: hehe zufrieden? ^^ dieses ist aber nen bischen kürzer... ist story bedingt...
@blutroterose: oh es ist eine menge passiert ;) oder auch nicht? je nach dem wie mans sieht :D
an plot hab ich eig. nur nen trailer im kopf und die nächsten 2 kapitel so nen bischen...^^ ich schreibe eher spontan...
@all: wundert euch nicht wenn es später mehr magie gibt als ihr auch vorstellen könnt...
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