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Fanfiction

Letters - Sirius Black und sein neues Zuhause

von Sirius Black - Marauder

Heyyah kleiner Bruder.

Tja. Nun ist es also soweit. Mein erster Abend in Hogwarts. Ich habe dir ja versprochen, zu schreiben. Hier kommt also mein Brief. Die Zugfahrt war sehr lustig, ich habe einige Jungs kennen gelernt, darunter ein gewisser James Potter, auch einer von den Reinblütern. Aber seine Familie ist da nicht so streng. Er hat sogar Muggel als Nachbarn und spricht mit ihnen, kannst du dir das vorstellen? James ist ganz nett, er ist genauso verrückt wie ich, glaubst du mir das? Wir werden bestimmt viel Spaß gemeinsam haben.
Aber er kann dich nicht ersetzen! Niemand kann mir meinen Bruder ersetzen. Ich vermisse dich jetzt schon! Aber denk doch nur: Drei Monate, dann komme ich heim. Dann sind ja Ferien! Hogwarts ist riesig. Aber von Anfang an.
Also, den Hogwarts Express hast du ja schon gesehen von außen. Innen sieht er aus wie jeder normale Zug. Wir sind ja fast zu spät gekommen, ich renn also rein in den Zug, der fährt los und ich wink euch noch von Gang aus. Gut. Dann bin ich erst mal mit meinem Koffer den ganzen Korridor abgelaufen. Jedes Abteil war besetzt. Zuerst wollte ich ja zu Bella, Lucius und den anderen, aber du kennst sie ja. Die wollten keinen kleinen „Hosenscheißer“ dabei haben. Den Kommentar von Bella fand Rodolphus wahnsinnig witzig. Du weißt schon, der Lestrange-Typ. Der ist echt strange. Aber Lucius hat auch irgend so einen Kommentar abgelassen, den hab ich schon wieder vergessen.
Also bin ich halt weiter gegangen. Andromeda war mit ein paar Leuten aus ihrem Jahrgang im Abteil, die hätten mich zu ihr gelassen, aber da war kein Platz mehr frei. Sie war richtig happy, sie saß neben einem Kerl namens Ted Tonks. Der ist echt lustig und ich glaub sie mag ihn. Er hat sie auf jeden Fall zum Lachen gebracht, das fand ich gut. Er war auch sehr nett zu mir.
Aber wie gesagt, da war nichts mehr frei. Ich bin dann bis ganz ans Ende vom Zug, im letzten Abteil, da saßen zwei Kerle drin. Der eine war James, hab ich dir ja schon erzählt. Er sieht mir total ähnlich, wir sind gleich groß, er hat auch schwarze Haare, nur braune Augen. Und er mag Quidditch – er ist ein richtiger Fanatiker! Die Potters haben daheim einen großen Garten und sein Dad und sein Großvater haben ihm Ringe aufgestellt, dass er sogar richtig spielen kann! Das ist so toll! Er hat mir versprochen, dass ich ihn einmal besuchen darf – vielleicht magst du ja mitkommen?
Tja. Dann kam der Essenswagen – eine Wucht, sag ich dir! Was die da alles hatten. Himmel auf Erden, kannst du mir glauben. Ich meine, du weißt ja, wie gerne ich esse, aber das hat echt alles getoppt! Wahnsinn! Kannst dich drauf freuen, Kleiner! Ich werd dir was mitbringen, wenn wir Weihnachten heimfahren.
Der zweite Kerl im Abteil war Remus Lupin. Ich glaub er is muggelstämmig. Er sah irgendwie so nachdenklich aus. Hat nicht viel gesagt, die ganze Zeit. Aber er ist auch echt nett, du würdest ihn mögen. Er liest viel, hat er gemeint. Mehr weiß ich noch nicht über ihn. Mal sehen, was ich noch rausfinden kann.
Tja. Auf der Hälfte der Fahrt kam dann noch ein anderer Junge, so ein kleiner, dicker. Der heißt Peter Pettigrew. Rattenzähne und ziemlich hässlich. Und auch so einer, der nichts sagt. Aber er kommt mir nicht so freundlich vor wie Remus. Ich meine Remus ist nicht schüchtern. Er sagt zwar nicht viel, aber er hat schon Selbstbewusstsein, das spürt man. Aber Peter? Ich glaube, er wurde früher immer gehänselt. Er war auf so ner Muggelschule, wie Remus auch. James hat auch Privatstunden bekommen, nur nicht bei seinen Eltern sondern bei einem eigenen Lehrer. Er hat ihm viele Streiche gespielt.
Das werden wir auch machen, Regulus! Wir werden so viel anstellen in Hogwarts, wir haben schon geplant, was wir machen! Aber das erzähle ich dir dann, wenn es einmal so weit ist!
Tja. Dann hat der Zug gehalten. Wir sind ausgestiegen in Hogsmeade. Alphard hat uns ja so viel erzählt. Dann in die Boote über den See – WOW. Es war so gigantisch – mein erster Blick auf Hogwarts. Das Schloss ist so groß, der helle Wahnsinn. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich gefühlt hab. Ich hab mich endlich zu Hause gefühlt, Regulus, verstehst du das? Ich hab mich so willkommen gefühlt. Dann mussten wir warten – da sind Geister vorbeigeschwebt! Das hat Alphard nicht erwähnt – aber… Wow.
Die leben da schon ewig. Der Blutige Baron ist der Hausgeist von Slytherin. Das Haus, in dem unsere ganze Familie war. Und Gryffindors Hausgeist haben wir auch getroffen. Der Fast Kopflose Nick bzw. Sir Nicholas. Er zieht die formelle Anrede vor, auch wenn ihn niemand so nennt. Dann sind die Türen der großen Halle aufgegangen – du kannst dir nicht vorstellen, was das für ein Moment war. Alle Schüler an den vier Haustischen sehen dich an, wenn du durch den Gang nach vorne zum Lehrertisch gehst. Unbeschreibliches Gefühl.
Da lag so ein dreckiger Hut auf dem Stuhl, der hat angefangen zu singen. Von dunklen Zeiten, die kommen und dass die Häuser zusammenhalten müssten oder so. Und dass man der Verlockung nicht erliegen darf, das hab ich nicht verstanden. Dann wurden wir der Reihe nach aufgerufen und mussten den Hut aufsetzen. Der hat dann zu mir gesprochen.
Das erste was er sagte war: Oh, ein Black. Ich hätte ihn in die Ecke werfen können. Kennst du dieses Gefühl, kleiner Bruder? Dass dich die Leute sehen, deinen Namen hören und dich sofort abstempeln. Der Hut war still danach, als ob er überlegen würde. Er muss wohl meinen Ärger gespürt haben. Dann hat er gemeint, ich sei mutig und ich sei anders. Als „weißes Schaf“ hat er mich bezeichnet, auch wenn ich immer noch keine Ahnung habe, was er damit gemeint hat. Schafe sind doch weiß? James hat auch keine Ahnung.
Auf jeden Fall hat er dann das Haus ausgerufen. Ich habe gedacht, mir bleibt das Herz stehen. Weißt du, was er gerufen hat? Haben sie es schon erfahren? Er hat GRYFFINDOR gerufen. Ich, ein Black, in Gryffindor! Die ganze Halle war ruhig. Zuvor haben immer alle geklatscht, aber bei mir hat keiner einen Mucks getan. Ich hab den Hut abgenommen und bin losgegangen, in Richtung des rot-goldenen Tisches. Wie sie mich alle angestarrt haben. Dumbledore, der Schulleiter, hat verwirrt drein gesehen, aber dann hat er gelächelt und angefangen zu klatschen. Die Schüler stimmten mit ein, aber es war nicht sehr überzeugend. Als ich mich an den Tisch gesetzt habe, sind alle von mir weggerückt. Als hätte ich die Pest oder so.
Bella am Slytherintisch hat ausgesehen, als hätte sie einen Herzinfarkt. Die haben angefangen zu diskutieren und dann ist die Halle richtig laut geworden, weil jeder durcheinander geredet hat. Dumbledore ist aufgestanden und hat sie beruhigt. Ich kam mir vor, als wäre ich aussätzig oder so. Komisches Gefühl.
Aber es gab eine Erleichterung: James, Remus und Peter sind auch in Gryffindor. Und so ein Frank Longbottom. Der war auch ganz nett.
Regulus, du musst mir eines versprechen: Ich weiß, wie Mutter und Vater auf diese Nachricht reagieren werden. Versprich mir, dass du mich nicht verurteilst. Gib mir eine Chance, Reg, tust du das? Und wenn sie zornig werden und auf mich schimpfen, musst du ruhig bleiben! Versprich mir bei allem was uns heilig ist, dass du mich nicht verteidigst! Sie schlagen dich sonst, Reg, sie würden dich verprügeln, egal, ob du ihr Liebling bist oder nicht! Sei um Himmels Willen ruhig, ja? Ich würde es nicht ertragen, wenn sie dich meinetwegen verprügeln.
So, jetzt ist es schon spät, Reg, ich muss ins Bett, immerhin haben wir ja morgen Unterricht. James hat sich schon beschwert, dass das Licht noch nicht aus ist.
Ich vermisse dich, kleiner Bruder. Und ich hab dich lieb. Denk an meinen Rat, sag nichts! Ich lass bald wieder von mir hören. Schlaf gut und schick Slyer schnell zurück, ich muss Alphard nämlich auch noch schreiben.

Dein Sirius


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