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Fanfiction

Partners in Crime - Drei letzte Worte

von Kraehenfeder

Kapitel 52 – Drei letzte Worte

So wie Sirius dastand, könnte man ernsthaft annehmen, dass es ihm nahe gehen würde bald sterben zu müssen. Draco hatte mittlerweile eher geglaubt, dass es ihm scheißegal war, so wie sich der ehemals so imposante Black gehen ließ. Konnte man an seinem Leben hängen, wenn man es derartig gegen die Wand fuhr? Wieder und Wieder?
Trotzdem tat er Draco Leid. Cedric hätte das anders machen müssen. Vorsichtig, und so… Das würde auch eher zu ihm passen, als dieses verletzende Verhalten.
„Sirius?“ Draco befreite sich aus Deans festem Griff und streckte die Hand nach der bebenden Schulter aus. „Alles okay?“
Sirius lachte mit einer merkwürdigen hohen Stimme auf. „Okay? Na ja, dann ist das alles hier wenigstens bald vorbei…“ Er ließ die Schultern hängen und sah aus, als hätte er eine fette, graue Regenwolke überm Kopf hängen. Draco verspürte das dringende Bedürfnis sie herunter zu ziehen und Sirius damit zu ersticken. Er wusste gar nicht, was er erwartet hatte. Natürlich wäre so eine ‚ich will noch was aus meinem restlichen Leben machen‘-Euphorie schön gewesen, aber inzwischen sollte er Sirius gut genug kennen, um diese mitleiderregende Tour von vorneherein einplanen zu können.
„Freust du dich etwa?“, fragte Draco, konnte seine Stimme gar nicht davon abhalten stark zu zittern, genauso wenig, wie er etwas gegen die Tränen in seinen Augenwinkeln unternehmen konnte. „Zählst du jetzt die Tage, bis du wieder bei deinem tollen James Potter sein kannst?“
Sirius‘ Augen wurden groß, aber er schaute lieber nach vorne, als Draco in die Augen, worauf der schnaubte.
„Wir gehen“, sagte Draco, ignorierte aber Deans ausgestreckte Hand und packte Sirius beinahe grob am Arm. Er schaute über die Schulter und bekam ein richtig schlechtes Gewissen, als er den verletzten Gesichtsausdruck von Dean ertragen musste. „Ich bring ihn heim und dann… komm ich nach Hause.“ Er versuchte sich an einem Lächeln, aber es schien alles andere als ansteckend zu sein. Dean nickte nur knapp und verharrte an Ort und Stelle, während er zusah, wie Draco Sirius hinter sich her zerrte, der halbherzige Protestlaute von sich gab.
„Ich brauch niemanden, der aufpasst, dass ich jetzt nicht von der Brücke springe“, murrte Sirius. „Die paar Monate kann ich schon noch warten. Geh mal lieber zu Dean. Ihr –“
„Kannst du mal damit aufhören, verdammt?!“, schnauzte Draco ihn an und kniff die Augen zusammen, unterdrückte das Schluchzen, das ihm entweichen wollte, so gut er konnte. Sirius starrte ihn schamlos an, das konnte Draco spüren, aber vielleicht bildete er es sich auch nur ein und dann wollte er die Augen lieber nicht aufmachen. Gerade, als er sich über die tränenden Augen wischen wollte, kam ihm eine eiskalte Hand in den Weg.
„Nicht weinen, Draco…“, murmelte Sirius und fuhr mit den rauen Fingern über die blasse Wange. „Das ist es doch gar nicht wert. Du solltest zurückgehen und –“
„Ich hab gesagt, du sollst aufhören“, keuchte Draco und zerrte Sirius weiter den Gang entlang. „Dieses… Du meinst dieses ‚Geh zu Dean‘ doch gar nicht ernst.“ Etwas leiser fügte er hinzu: „Und ich lass dich jetzt nicht alleine…“
„Weihnachten, hm? Da entwickeln sogar Malfoys Mitgefühl für ihre Nächsten“, versuchte Sirius einen Scherz zu machen, bekam dafür aber nur einen strafenden Blick von Draco zu sehen. „Sorry…“
„Unsensibler Bastard.“ Draco nutzte die erstbeste Gelegenheit, umklammerte fest Sirius‘ Arm und disapparierte mit ihm, nur um von dem Schock, der ihn in der wüsten Wohnung erwartete, fast umgehauen zu werden. Sirius‘ Pflanzen, die er so geliebt hatte, waren fast alle tot, Archie dümpelte auch nur noch vor sich hin, soweit Draco das bei dem Algenrand, der sich am Plastik gebildet hatte, erkennen konnte, und von der schlechten Luft hier drin gar nicht erst anzufangen.
„Merlin, Sirius…“ Draco schüttelte leicht angewidert den Kopf und bemerkte wie Sirius seinen hängen ließ. „Ja, schäm dich mal ruhig. Wie kannst du hier noch Besuch reinlassen?“
Sirius‘ Kopf ruckte herum. „Ich hab dich nicht…“ Draco unterbrach ihn mit einer Handbewegung und schob ihn auf die Couch zu. „Ich wollte…“
„Sirius, halt die Klappe und setz dich zu Archie. Du solltest dich entschuldigen. So wie es aussieht stirbt er bald an Vereinsamung“, sagte Draco barsch, bevor er den Zauberstab zückte. So gut er konnte brachte er die kleinen Bonsais auf der Fensterbank wieder ihre grüne Farbe zurück und widmete sich dann gleich der schmutzigen Scheibe, die auch mal wieder einen Reinigungszauber verdient hatte.
„Du musst das nicht machen“, sagte Sirius und räusperte sich vergeblich; seine Stimme schien nur noch heiserer zu werden. „Ich brauche dein Mitleid nicht.“
Draco lachte auf. „So wie das hier aussieht brauchst du eine ganze Menge mehr.“ Für den pinken Strauch konnte er leider nichts mehr tun. Muggelpflanzen konnte er wieder Leben einhauchen, aber magische Pflanzen waren etwas ganz anderes und mit den Dingern kannte er sich eh kaum aus. Seufzend setzte er sich vor das Sofa und grinste, als Archie doch noch munter sein konnte. Wild mit der Schwanzflosse schlagend schwamm er auf ihn zu und stupste so sehnsüchtig gegen das Plastik, dass das fast kaputt ging.
„Ist ja gut, Kleiner…“ Draco drückte die Handfläche gegen die Couch und ließ Archie gegen jede Stelle stupsen, die der erreichen konnte. „Sirius…“ Er hob den Blick und wartete darauf, dass der Andere ihn ansah, aber der schaute mit hochroten Wangen auf den Boden. „Wie…“ Er schüttelte ratlos den Kopf. „Warum hast du nicht gesagt, dass du Hilfe brauchst?“ Außer, dass es offensichtlich war und der Black’sche Stolz fast an den Malfoy’schen heran kam…
„Ausgerechnet dich?“ Sirius fuhr sich durch das viel zu kurz Haar. „Draco, nach allem, was ich dir angetan habe? Du gehörst doch zu Dean…“
Draco setzte sich neben Sirius auf die Couch und streckte eine Hand nach der stoppeligen Wange aus. „Hör auf das zu sagen.“ Vorsichtig streichelte er über die allmählich warm werdende Wange. „Ich wäre immer zu dir gekommen, wenn du mich gebraucht hättest…“
„Draco…“ Sirius schüttelte den Kopf und damit Dracos Hand ab, nahm etwas Abstand zu dem Jüngeren. „Geh einfach. An tote Menschen sollte man sich nicht klammern.“
Draco rutschte auf. „Du bist noch nicht tot, Sirius!“, sagte er eindringlich. „Sonst könnte ich wohl kaum mit dir reden. Jetzt lass dich doch nicht so hängen… Wir können doch…“ Er schniefte leise und bekam so wieder Sirius‘ Aufmerksamkeit, die bis eben an der Decke gehangen hatte. „Du kannst doch nicht darauf warten zu sterben. Hast du immer noch nicht gelernt, wie wertvoll das Leben ist?“ Er wartete auf eine Antwort, aber dafür schien sich Sirius zu schade zu sein. „Ist es wirklich das, was du willst?“
Sirius zog die Augenbrauen zusammen. „Was?“
„Hier zu warten, bis alles vorbei ist…“, flüsterte Draco und senkte den Blick. „Oder willst du… vielleicht…“ Vorsichtig griff er Sirius‘ Hand und schaute hoch. „…mit mir zusammen warten?“
Sirius‘ Hand in seiner zuckte, aber Draco verstärkte seinen Griff und fixierte die müden Augen. Er lächelte zaghaft, hoffnungsvoll und gleichzeitig hätte er sich innerlich dafür schlagen können, was er hier tat. Sirius und er zusammen; das war zum Scheitern verurteilt, schon immer gewesen und trotzdem klammerten sie sich auf eine abstruse Weise immer wieder aneinander.
„Das ist nur sinnlos, Draco“, meinte Sirius heiser. Wenn Draco sich nicht täuschte, dann sah er Tränen in den grauen Augen funkeln und irgendwie machte ihn das glücklich. Er bekam eine Emotion von Sirius geschenkt, egal was die jetzt ausdrücken sollte. „Wenn ich doch eh…“
„Aber doch noch nicht jetzt!“, unterbrach Draco ihn schon wieder. „Sirius, ich… ich… ich will dich nicht verlieren. Und vor allem will ich nicht irgendwann sagen, dass ich bereue, das hier nicht getan zu haben.“ Er umfasste Sirius‘ Gesicht und zog ihm zu einem richtigen Kuss herunter. Nicht so ein merkwürdiges Zwischending wie im St. Mungos, sondern sehnsüchtig und lange. Es dauerte vielleicht eine ganze Weile bis Sirius eine Hand auf Dracos Hüfte legte, aber er wehrte sich wenigstens nicht gegen diese Berührung.
„Ich kann das nicht“, murmelte Sirius, als Draco sich von ihm löste. „Du hast was Besseres verdient.“
Draco schüttelte den Kopf. „Wenn du dir auch ein bisschen Mühe gibst, dann muss ich irgendwann sagen, dass ich dich gar nicht verdient habe“, sagte er leise. „Wir müssen uns beide anstrengen, dann wird alles wieder gut. Willst du das nicht?“
Sirius seufzte. „Wenn es so einfach wäre…“
„Ich seh dein Problem nicht“, gab Draco zurück.
„Ist… ähm… Ist Dean kein Problem für dich?“
Draco drückte Sirius an der Schulter etwas von sich weg, worauf sich eine Hand fast schmerzhaft in seine Hüfte grub, ihn einfach nicht loslassen wollte. „Er wird das verstehen“, sagte Draco mit brennenden Augen. „Ich meine…“ Er räusperte sich. „Ich hätte das nie tun sollen. Ich war noch nicht über dich hinweg und es war…“
Sirius befeuchtete sich die Lippen, die Augen wieder etwas mehr funkelnd. „Heißt das… du liebst ihn gar nicht?“ Sein Mund blieb im Ansatz eines Lächelns geöffnet.
Draco schloss die Augen. „Nein“, log er schweren Herzens. „Ich… liebe dich.“ Er legte eine Hand auf Sirius‘ Brust und lächelte ganz ehrlich, als Sirius das fröhlichste Gesicht machte, das man seit Monaten bei ihm gesehen hatte.
„Oh, Draco…“ Die einst so starken Arme schlangen sich um Dracos Rücken und zogen ihn gegen die abgemagerte Brust. Draco lehnte die Schläfe gegen Sirius‘ Schulter und schloss die Augen, versuchte zu ignorieren, wie seine innere Stimme versuchte ihn zusammen zu stauchen. Er war erwachsen und konnte seine eigenen Entscheidungen treffen. Selbst wenn es sehr offensichtlich die falschen waren.
„Ist schon gut, Sirius.“ Draco schlang einen Arm um Sirius‘ Rücken, der regelrecht bebte. „Ich lass dich nicht gehen. Du gehörst mir, weißt du?“ Er lehnte sich zurück und wischte die dicken Tränen von Sirius‘ Wangen, für die der sich auch richtig zu schämen schien. „Für den Rest deines Lebens… Das bist du mir schuldig.“
Sirius wischte sich selbst über die Augen. „Verzogenes Balg“, presste er mit zittriger Stimme hervor, bevor diesmal er sich gegen Dracos Brust drückte. „Aber ich bin zu arm, um dir alles zu geben… Ich…“
„Pscht…“ Draco streichelte beruhigend über Sirius‘ Rücken. „Du musst dir keine Sorgen mehr machen. Davon kriegst du Falten und das mag ich nicht.“
Sirius lachte tatsächlich auf und versprühte damit eine richtige Wärme in Dracos Brustkorb. „Aber was ist mit Diggory?“
„Nein.“ Draco schüttelte vehement den Kopf. „Sirius, nie wieder. Keine Verbrecherspielchen. Ich kaufe dir einen Krimi, oder so, aber du kannst nicht beides haben.“
Sirius‘ Griff um Draco verstärkte sich. „Es tut mir Leid… Geh einfach nicht…“
„Wir kriegen das schon hin, Sirius.“ Draco schaute sich in der alles andere als gemütlichen Wohnung um und seufzte. „Ich lass dich nicht mehr allein.“ Nicht mal dann, wenn es ihm nur noch wehtun würde…

***

„Warum hab ich nur gewusst, dass es so kommen würde?“ Dean schob Draco die magisch verkleinerte Tasche über den Tisch im Café und hielt so stur Blickkontakt, dass man nicht glauben konnte, er sei wirklich verletzt. Seine stark zitternden Hände bewiesen aber das genaue Gegenteil.
„Mangelndes Selbstbewusstsein?“ Draco lächelte schief und berührte einen Moment Deans Finger, als er seine Sachen entgegennahm. Ein leiser Seufzer entwich ihm und er senkte den Blick auf die Tischplatte. „Ich kann ihn nicht alleine lassen…“
„Er wird dir wehtun“, sagte Dean mit heiserer Stimme. „Und wenn er dir wehtut, dann schicke ich ihn eher dorthin, wo er hingehört.“
Draco schüttelte den Kopf. „Sag das nicht“, bat er und schaute auf, worauf Dean den Blick abwandte. „Wenn, dann musst du mich hassen. Ich hab dir… Hoffnungen gemacht… obwohl…“ Er schniefte leise und wischte sich über die Augen, fing Deans Blick dabei auf. Er sah immer noch aus, als wolle er Draco am liebsten in den Arm nehmen und trösten.
„Es ist gut, Draco“, sagte er sanft. „Ich hab dir gesagt, dass ich es so will. Besser, du sagst es mir, als dass du bei mir bleibst, obwohl du gar nicht willst…“
Noch einmal schüttelte Draco den Kopf. „So ist das nicht“, sagte er. „Ich… Du bedeutest mir wirklich viel und ich habe nicht… gelogen, als ich gesagt habe, dass ich dich… liebe.“ Er errötete leicht und versuchte Deans festen Blick standzuhalten, war wirklich erleichtert, als der leicht lächelte.
„Dann werde ich warten“, sagte er mit einem Schulterzucken.
Draco öffnete perplex den Mund. „Dean… Was? Du kannst doch nicht… Du redest wirr. Bitte…“
Dean winkte ab, als würde ihn nicht interessieren, was Draco zu sagen hatte. „Du hast keine Ahnung, Draco. Du hast nicht den leisesten Schimmer, wie lange ich darauf gewartet habe, mit dir zusammen sein zu können. Ein paar Jährchen mehr oder weniger – was macht das schon?“ Er lächelte leicht melancholisch. „Du hast mich so glücklich gemacht…“
Draco schüttelte ungläubig den Kopf. „Das war doch bestimmt die grauenvollste Zeit in deinem Leben. Ich hab dir nur Probleme gemacht. Du solltest froh sein, dass ich nicht mehr da bin.“
„Ich werde warten, bis du wiederkommst“, sagte Dean stur. „Außer du vergisst bis dahin, wie man eine Eule benutzt.“ Draco schmunzelte und wollte sich am liebsten dafür entschuldigen, aber Dean schüttelte leicht den Kopf. „Ich will dich lächelnd in Erinnerung behalten. So richtig… Nicht dieses arrogante Grinsen, wegen dem ich mich in dich verliebt habe und auch nicht das traurige, das mich dich hat lieben lassen.“
Draco versuchte nicht, sich das Grinsen zu verkneifen und griff ganz automatisch nach Deans Hand. „Hast du dir das da aufgeschrieben?“, fragte er und fuhr über die dunkle Handinnenfläche, realisierte dann langsam, was er hier tat und schaute Dean vorsichtig in die Augen. Der hatte den Blick auf ihre Hände gerichtet, zog Dracos Finger an seine Lippen und hauchte einen Kuss auf die blasse Haut.
„Leb wohl, Draco“, sagte er heiser, stand auf und ging ohne ein weiteres Wort davon. Draco schaute ihm nach, war drauf und dran ihm nachzurufen, ballte dann aber einfach die Hände im Schoß und atmete tief durch.
„Wie rührend“, kam es von gegenüber.
Draco machte große Augen, als sich jemand über die Lehne der Sitzbank beugte und ihn angrinste. „Cedric? W-Was machst du denn hier?“ Er schüttelte verwirrt den Kopf und bedeutete dem Heiler sich zu setzen.
„Ich bin hier wegen der Eule, die du deinem Vater geschickt hast“, sagte Cedric merkwürdig kalt und ließ sich auf den freien Platz fallen, schaute sich fast verschwörerisch um.
Draco zog verwirrt die Augenbrauen zusammen. „Du… Was?“ Er schüttelte heftig den Kopf. „Sag nicht, dass Sirius recht gehabt hat!“
Cedric zuckte leicht mit den Schultern. „Wenn du einem Junkie glauben willst…“ Er lächelte so sanft wie eh und je, aber Draco schüttelte weiterhin den Kopf.
„Und ich hab dir vertraut… Warum machst du sowas nur?“
„Ich schulde deinem Vater was“, sagte Cedric und ließ einen Beutel auf den Tisch fallen. „Das ist dein Startkapital. Lucius wird dir monatlich etwas überweisen, das mehr als genug für dich und Black sein sollte. Dafür erwartet er, dass du nach Blacks Abgang zurückkommst und das tust, was er dir sagt. Nicht zum Beispiel mit diesem Kerl da durchbrennen.“ Er deutete locker über die Schulter und lächelte weiter vor sich hin.
Draco fixierte den ledernen Beutel und seufzte auf. „Was wenn nicht?“
„Dann komme ich dich holen“, sagte Cedric schulterzuckend. „Und dann lasse ich keine Spielchen mit mir spielen.“
Draco zögerte einen Moment und schnappte sich dann das Gold. Er brauchte das. Ohne die Hilfe seines Vaters konnte er sich nicht gut um Sirius kümmern und er wollte nur das Beste für dessen letzte Jahre.
„Braver Junge“, seufzte Cedric und erhob sich. „Man sieht sich.“
„Und ich dachte, du würdest mich mögen“, wisperte Draco voller Enttäuschung.
„Man muss schon ziemlich kaputt da oben sein, um etwas so Pathetisches wie dich mögen zu können“, meinte Cedric und lächelte immer noch, als Draco aufschaute.
„Du lügst“, murmelte er und versuchte wenigstens arrogant zu klingen. „Wahrscheinlich wirst du mich laufen lassen, wenn es soweit ist.“
Cedric hob die Augenbrauen. „Nicht die ganze Welt dreht sich um dich, Draco.“ Er winkte kurz und machte sich dann davon.
Draco schüttelte skeptisch den Kopf, steckte das Gold ein und verließ ebenfalls das Café. Sirius wartete bibbernd in einer Seitengasse auf ihn und lächelte, als Draco auf ihn zu kam.
„Wie ist es… gelaufen?“, fragte er vorsichtig und machte keine Anstalten Draco von sich aus zu berühren, worauf der die zitternde Hand griff. Sirius lächelte darüber und ließ sich die Straße entlang ziehen.
„Hm…“, machte Draco nur und seufzte auf, verknotete seine Finger mit Sirius‘.
„Ich… ähm…“ Sirius räusperte sich. „Du musst nichts sagen. Klar…“ Er versteifte sich leicht, als Draco sich gegen seine Seite lehnte. „Da… Da war so… so ein Kerl, der sah fast aus wie Diggory und –“
„Sirius“, fuhr Draco dazwischen und stupste dem Anderen leicht in die Seite, schaute ihn empört an. „Was sind deine Vorsätze fürs neue Jahr?“
Sirius seufzte auf. „Keine Verbrecherspielchen.“
Draco nickte zufrieden, zog sich ein Stück hoch und drückte Sirius einen Kuss auf die Wange. „Ich liebe dich.“
Leicht rosa um die Nase werdend drückte Sirius Dracos Hand. „Ich…“ Er atmete tief durch. „Ich liebe dich auch.“


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Erst fanden wir das ein bisschen peinlich, aber Daniel hat es mir wirklich leicht gemacht, und dann ist es bestens gelaufen. Mir hat es richtig Spaß gemacht … denn Daniel küsst sehr gut.
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