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Fanfiction

Partners in Crime - Falscher Film, zur Helden-Parodie geht's rechts

von Kraehenfeder

Einen wunderschönen Sonntagmorgen, meine lieben Kinder :D
Ich habe heute Morgen gute Laune, weil ich aufgewacht bin und die Sonne so klar durch mein Fenster hinein schien... oder so!
Hauself: Wie kannst du nur? *g* Jetzt hast du Dr. S auch noch ihr Laco gegeben... =P Aber, ja, wem können die Beiden schon nicht gefallen. Freut mich, dass du das Chap mochtest. :D Ich bin ja begeistert, dass diese crackige FF es überhaupt schafft, Leser zu halten. Danke dir für's Kommi!
Dr. S: Könntest du bitte mal aufhören, ständige unsere Happy Ends zu verraten? -ernsthaft nick- Du weißt doch, was passiert, wenn du nicht artig bist.

Eh, ja. :D An dieser Stelle dann die angekündigte Eigenwerbung *räusper*
Wer von uns wollte nicht schon immer mal wissen, wie es im Kopf eines Karpfens aussieht und wie man die Welt wahrnimmt, wenn man in einer Plastikcouch hockt?
Ihr erfahrt es, exklusiv und hautnah, hier bei uns :D Wo sonst?
http://harrypotter-xperts.de/fanfiction?story=10214

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, schlittert nicht zu weit, fallt nicht hin und so... Dann lesen wir uns nächstes Wochenende. :)

Kapitel 9 – Falscher Film, zur Helden-Parodie geht’s rechts

Schmerz hämmerte in jeder einzelnen Faser seines Körpers. Die Welt um ihn herum hatte lange Zeit aus einem eintönigen Schwarz bestanden, das jetzt aber hellen Farbschlieren wich und von einer hektischen, hohen Stimme durchbrochen wurde.
„Mr Black?“ Ekelhaft warme Finger stießen seine Augenlider auseinander und grelles Licht jagte tausend Nadeln durch seinen Kopf.
Sirius stöhnte unwillig auf und versuchte die Augen wieder zu schließen.
„Sirius, eh, Sirius!“ Das klang ja fast wie…
„Boot“, murmelte Sirius krächzend. Was war denn hier los? Er zwängte die Augenlider auseinander und starrte an seiner Decke, als die Erkenntnis durch seinen Körper zuckte. Malfoys Schläger. Scheiße.
Er wollte in eine sitzende Position fahren, aber zwei paar Hände hielten ihn gleichzeitig davon ab.
„Was ist passiert?“, brachte er mühsam hervor.
„Das, Mr Black, wollten wir eigentlich Sie fragen…“ Der Mann war ihm fremd. Klein, untersetzt, außerdem trug er eine Tasche bei sich und fuchtelte mit seinem Zauberstab herum. Terry Boot ging neben ihm in die Hocke, die Augen voller Skepsis.
„Du siehst mehr als nur beschissen aus, Alter. Wer war das? Der da“ – Sirius konnte sich nicht dazu bringen, den Kopf zu drehen, nahm aber an das Terry auf den fremden Mann deutete – „ist ein Heiler. Draco hat mich gebeten, dafür zu sorgen, dass…“
„Draco war hier?“ Diesmal setzte sich Sirius ruckartig auf und bereute es sofort. „Oh Merlin…“, wimmerte er leise, kurz davor, sich zu übergeben. „Mir ist schlecht.“
„Sie sind ja auch schwer verletzt, Mr Black“, kam es tadelnd von dem eben vorgestellten Heiler, der noch immer keinen Namen zu besitzen schien. Vom St. Mungos kam er sicherlich nicht.
Beinahe noch schlechter wurde ihm, als er sich in seiner Wohnung umsah. Die beiden hatten ihn genau in der Mitte des Wohnzimmers abgelegt, warum auch immer. Seine Pflanzen. Alles verwüstet. Und das Sofa… Archie!
Boot schien seinen Blick zu bemerken und hob beschwichtigend eine Hand. „Keine Sorge, ich hab mich umgeguckt. Deinem Grünzeug ist nichts passiert… Hier, dein Zauberstab…“ Terry reichte ihm das Holz, doch Sirius Hände zitterten zu sehr, um ihn zu nehmen.
„Echt, Mann. Das kann man alles wieder reparieren. Ein paar Zaubersprüche und alles ist wieder wie neu. Wenn du möchtest, flicke ich das Sofa grad… Ich glaube nicht, dass das Klebeband noch lange hält.“
„Klebeband?“
„Ich schätze, das war auch Draco…“ Boot gab den Blick auf Archie frei, der unruhig in seinem Plastik-Aquarium hin und her schwamm und den Besen liebkoste, der auf dem Sofa lag.
„Dracos Besen? Ist er hier?“
„Uhm, nein. Er hat irgendwas davon geredet, dass er etwas erledigen muss. Ich sollte mich um dich kümmern, weil er alleine damit fertig werden müsse, worum auch immer es gegangen sein mag.“
Der Heiler protestierte, als Sirius die Hand weg schlug, die gerade seine Wunden betastete.
„Welche Flüche haben Sie getroffen, Mr Black?“
„Halten Sie die Klappe. Terry… auf dem Tresen liegt Geld. Nimm’s dir und bring die Wohnung in Ordnung, alles klar?“
Bei dem Wort Geld leuchteten Terrys Augen, wie Sirius erwartet hatte, auf. Merlin, der Junge war vielleicht ein Geier. Aber egal.
„Und Sie…“, wandte sich der Schwarzhaarige an den Heiler. „Geben Sie mir etwas gegen die Schmerzen und einen Stärkungstrank, der stark genug ist, um mich durch den Abend zu bringen.“ Seine Stimme klang echt ätzend, wenn sie so brüchig war. Wenn der Typ noch lange zögerte, dann würde er wirklich den Boden voll kotzen.
„Das geht nicht, ich muss ihre Wunden…“
Sirius schnitt ihm das Wort ab. „Lassen Sie sie verschwinden, aber schnell.“
„Ich kann das nicht verantworten…“
„Michael, mach was er sagt, oder du wirst es bereuen.“ Boots Einsatz war ein weiterer, schlagkräftiger Beweis dafür, dass Loyalität auf jedenfall eines der Güter war, die man mit Geld kaufen konnte.
Der Heiler murmelte weiter vor sich hin, griff dann aber nach zwei kleinen Phiolen und flösste Sirius abscheulich schmeckende Flüssigkeiten ein.
„Bleiben Sie noch einen Moment sitzen“, befahl besagter Michael und fluchte an der Platzwunde an Sirius’ Kopf herum, deren Schmerz einen Moment lang mit aller Wucht auf ihn einstürmte, sich dann aber verlor.
„Du solltest dich echt waschen gehen, Mann…“, meinte Boot in einem weiteren Anflug von Hilfsbereitschaft.
Sirius atmete tief ein und stand langsam auf. So scheiĂźe war es ihm schon nicht mehr gegangen, seit er sich im Alter von sechzehn Jahren eine deftige Alkoholvergiftung zugezogen hatte.
Hinter ihm rief der Heiler ständig etwas von einer möglichen Gehirnerschütterung, aber Sirius ignorierte ihn. Damit konnte er sich jetzt nicht auch noch befassen. Zu seinem Leidwesen wusste er nämlich ganz genau, wo Draco hingegangen war. Egal, ob seine Unfähigkeit nun dazu geführt hatte, dass er sich wie ein ausrangierter Boxsack fühlte – er konnte den Kleinen nicht einfach so in sein Verderben rennen lassen. Und dass das passieren würde, wenn Draco sich allein an die Fersen seines korrupten Vaters heftete, stand außer Zweifel.
Sirius vermied es, einen Blick in den Spiegel zu werfen. Stattdessen klatschte er sich einen Schwall kaltes Wasser ins Gesicht und hoffte einfach, dass er nicht ohnmächtig werden würde. Scheinbar tat der Trank jedoch seine Wirkung – eine, die mit Sicherheit nicht vollkommen legal war. Aber wenn Boot einen Heiler anschleppte, war dessen Lizenz mit größter Wahrscheinlichkeit erkauft.
Sirius straffte die Schultern. Malfoy Manor stand auf dem Plan. Draco finden, bevor sein Vater ihn fand. Dem zu folge, was man aus dem Gebrüll von Lucius’ Schoßhündchen gestern Abend hatte heraushören können, hatte der seinen Sohn erwischt. Ein zweites Mal sollte das – um Dracos Gesundheit willen – nicht passieren.
Ohne auf Terry und seinen Michael zu achten, kniete sich Sirius neben das Sofa.
„Hey, Archie…“ Der Fisch stupste freundschaftlich gegen seinen Finger. „Ich bring dir deinen Draco schon heil wieder. Solang kannst du ja mit seinem Besen kuscheln.“
Damit erhob sich der Schwarzhaarige und entschied sich, dass Apparieren vielleicht keine Glanzlösung, aber immerhin die beste war.
Plopp.
Sirius klammerte sich an den nächst besten Baum, kalkweiß, von heftigen Brechreiz geplagt. Eigentlich wäre nichts dagegen einzuwenden, auf die wunderbare Auffahrt von Malfoy Manor zu kotzen. Aber wer wusste schon, was das nach sich zog.
Die kühle Nachtluft tief einatmend, richtete er sich auf. Einfach wieder die Schutzzauber aufheben, Draco suchen und schnellst möglichst mit ihm verschwinden.
Ein Ast knackte.
Mit gezogenem Zauberstab wirbelte er herum. Irgendwo in dem kleinen Wäldchen bewegte sich etwas.
„Sirius, verdammt, ich bin’s“, drang eine gedämpfte Stimme an sein Ohr.
„Harry?“, japste Sirius, behielt seinen Zauberstab aber lieber in Angriffsstellung. Ebengenannter löste sich aus den Schatten der Nacht und trat auf seinen Patenonkel zu.
„Was machst du hier?“, kam es von beiden gleichzeitig.
Sirius machte eine Handbewegung, die dem JĂĽngeren bedeutete, zuerst zu antworten.
„Draco Malfoy hat mir eine Eule geschickt. Er hätte Informationen über seinen Vater für mich, ich solle vor seinem Anwesen bist Mitternacht warten. Ich hätte ihm eigentlich keine Aufmerksamkeit geschenkt… aber ich wollte eh ein bisschen an die frische Luft und sein Brief klang irgendwie verzweifelt. Merlin, wenn er ausgerechnet mich anschreibt, um seinen Vater anzuschwärzen?“
„Bei Godric Gryffindor’s Schwertern“, fluchte Sirius halblaut. Der Mond kam hinter einer Wolke hervor und tauchte die beiden in fahles Licht. Augenblicklich keuchte Harry auf.
„Wie siehst du denn aus?“
„Ich habe unliebsame Bekanntschaft mit ein paar Fäusten und einigen Zauberstäben gemacht.“
„Du solltest bei einem Arzt sein.“
„Ich sollte jetzt erstmal Draco vor seinem Selbstmordkommando bewahren.“
„Moment mal. Was hast du eigentlich mit Draco zu schaffen?“
„Erklär ich dir später. Ich muss da rein und ihn finden, bevor Lucius es tut. Und vielleicht die Papiere mitgehen lassen.“
„Ich komme mit.“
„Nein, das …-“
Doch Harry hatte sich schon an den Rand der magischen Barriere geschlichen. „Nicht anfassen“, zischte Sirius und schuf eine Lücke, wie schon an diesem Morgen.
Dann stieĂź er seinen Patensohn vor sich durch die Schutzzauber hindurch.
„Woher wusstest du das?“
„Egal.“
Sirius blickte sich um. Alle Fenster waren dunkel. Normal dĂĽrfte Lucius sich zu dieser Uhrzeit auĂźer Haus befinden, aber sicher sein konnte man sich nie.
„Komm mit“, murmelte er.
Kurz darauf standen die beiden Männer im Gang des Herrenhauses. „Das da hinten ist Lucius’ Arbeitszimmer, glaube ich. Jedenfalls war es das früher…“
Harry warf einen Blick auf besagte Tür. „Da ist Licht!“
Die beiden wollten schon um die Ecke biegen, als eine hoch gewachsene Gestalt den Gang entlang hastete.
Sirius hielt die Luft an. Das war eindeutig Lucius, der reichlich ungehalten auf sein Arbeitszimmer zusteuerte. Wenn da drin also jemand war, und Lucius hier draußen auf dem Gang lief, dann konnte das nur…
„Stupor!“
Der Fluch traf Malfoy Senior direkt in den RĂĽcken und lieĂź ihn einfach nach vorne fallen.
„Wenn das Ministerium fragt, dieser Fluch kam von mir…“, murmelte Harry, der beobachtete, wie Sirius seinen Zauberstab erneut auf die blonde Gestalt richtete und vorsorglich Fesseln um Lucius Hand- und Fußgelenke schnürte.
„Falls er vorzeitig aufwacht…“, murmelte Sirius. „Bleib’ hier und pass auf, dass nicht noch jemand kommt.“
Damit schlĂĽpfte er in Lucius Arbeitszimmer. Der Raum wurde nur vom Licht eines Zauberstabs erhellt.
„Draco!“
„Was…?!“ Der Angesprochene fuhr herum, wobei er beinahe seinen Zauberstab hätte fallen lassen. „Sirius? Was machst du hier… ich meine, du solltest… du warst… Ich hab’ gedacht…“
„Hör auf zu stottern.“ Der Ältere trat an die Seite des Blonden und warf einen Blick auf die Papiere, die auf dem Schreibtisch lagen. „Dein Vater war gerade auf dem Weg zu dir.“
Draco starrte ihn noch immer aus großen Augen an. „Ich… ich- hab mir Sorgen um dich gemacht!“, rief er plötzlich aus.
Sirius hielt inne, atmete ein paar Mal ruhig ein und aus und schnappte sich dann die Belege des Wohltätigkeitsballes.
„Schließlich war das alles meine Schuld… Weil ich mich erwischen lassen hab’ und du sahst vorhin… also, ich dachte nicht… Du dürftest eigentlich noch gar nicht wieder aufstehen, oder? Ich will nicht, dass dir was passiert, weil…“
„Draco“, kam es mühsam von Sirius, der den Jungen an der Schulter packte. „Wir geben das hier jetzt Harry und sehen wir weiter, okay? Wir müssen erstmal deinen Vater in sein Bett schaffen und ihm die Erinnerung nehmen. Einfach nicht hysterisch werden, okay? Du kannst nichts dafür und basta.“
Draco antwortete nicht, ließ sich aber auf den Gang schieben. Lucius war verschwunden und Harry lehnte an der Wand, woraus Sirius schloss, dass Harry eine ähnliche Idee gehabt haben musste, wie er.
„Alles klar, gehen wir…“, murmelte Sirius und die drei Männer schlüpften durch die Schutzzauber auf die Straße. Draco wurde noch immer mehr von Sirius gezogen, als alles andere.
„Hier…“ Seufzend drückte Sirius Harry die Blätter in die Hand.
„Was ist das?“, murmelte dieser mit gerunzelter Stirn, worauf ihn sein Pate verdattert anblickte. Dann wurde Sirius auf einmal klar, dass in diesem Ganzen Hin und Her, noch niemand Harry erklärt hatte, warum überhaupt sie in Malfoy Manor eingebrochen waren.
Während Sirius in knappen Worten das Gespräch zwischen Malfoy Senior und Fraser schilderte, klammerte sich Draco förmlich an seinen Unterarm.
Sirius tätschelte ihm ein paar Mal abwesend den Kopf.
Schließlich nickte Harry. „Wow, das ist ja wie im Film.“
„Nur, dass unser Möchtegern-Held beinahe in Lucius Folterkammer gelandet wäre und irgendwie ein bisschen traumatisiert aussieht…“
„Ich bin nicht traumatisiert“, kam es plötzlich patzig von Draco, der sich bewusst zu werden schien, wie dämlich er aussah. Schnell macht er sich von Sirius los und trat ein paar Schritte zurück.
Harry beobachtete das zweifelnd. „Uhm, gut. Ich muss einen offiziellen Bericht schreiben, unter den ihr beide eure Unterschrift setzen müsst. Auch wenn ich die Geschehnisse dieses Abends… sagen wir mal, den Regeln und Rechten des Ministeriums anpassen werde.“ Er seufzte, dann beugte er sich vor.
„Sirius“, raunte er. „Du und Malfoy? Was soll das? Du willst mir doch nicht wirklich sagen, dass er der Blonde ist, von dem du letztens geredet hast?“
Sirius antwortete nicht. Stattdessen schenkte er seinem Patensohn ein recht eindeutiges Zwinkern, das diesen erbleichen ließ. „Vielen Dank für deine Hilfe, Harry“, meinte er, schnappte sich Draco an den Schultern und steuerte mit ihm eine stille Ecke an. Er merkte, wie die Wirkung des Stärkungstrankes sich langsam verlor. Ob Adrenalin ihn wohl schneller aufzehrte? Aber für eine Strafpredigt, die sich gewaschen hatte, würde es noch reichen.


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