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Fanfiction

Partners in Crime - Harte Worte oder Aktionen

von Kraehenfeder

Ich bin leider ein bisschen krank (Wer ist es nicht? Die Grippewelle rast über das Land hinweg *sfz*), deshalb poste ich heute einfach nur das Kapitel.
Tut mir leid, dass es so lang gedauert hat. Vielen, vielen lieben Dank für eure Kommentare, hat mich wie immer sehr gefreut :)

Kapitel 14 – Harte Worte oder Aktionen

Der weiße Kies in der Auffahrt von Malfoy Manor knirschte unter Dracos Füßen. Black war sofort wieder verschwunden, hatte sich einmal verabschiedet, geschweige denn ein Küsschen auf die Wange geben lassen. Der war aber auch strange. Erst fiel er so über einen her und dann machte er wieder auf seine Bindungsängste aufmerksam. Der Mann hatte ein ernsthaftes Problem und hatte Draco neulich noch gesagt, dass er sich da nicht drum kümmern wollte, sah das jetzt schon wieder ganz anders aus. Sirius tat ja nur so hart. Innen drin war er weicher als Vanillepudding…
Seufzend betrat Draco die Eingangshalle und lehnte sich an die Tür zum Salon. Es war früher Abend, noch nicht einmal ganz dunkel, aber er hörte den Kamin knistern. Keine Seltenheit bei Zauberern, die ja Zugriff auf das Flohnetzwerk haben sollten. Allerdings hörte er keine Stimmen, was aber nicht heißen musste, dass seine Eltern außer Haus waren.
Noch einmal tief durchatmend stieß Draco die Tür auf und marschierte lässig in den Salon, wo er sich in einen Sessel beim Kamin fallen ließ. Einen Ellenbogen auf der Lehne abstützend drehte er den Kopf und grinste seinem Vater zu, der mit einem Cognac in der Hand zu ihm herüber sah.
„N’Abend, Vater“, grüßte er und starrte dann ins Kaminfeuer.
„Draco“, gab sein Vater zurück und widmete sich ebenfalls dem Feuer, das munter vor sich hin knisterte.
„Was machen die Verletzungen? Ich dachte, du musst über Nacht dableiben?“, begann Draco. Er würde sicher nicht mit der Tür ins Haus fallen, immerhin lag die eh schon am Boden und musste nur erklommen werden.
„Nun, ich bleibe sicher nicht an einem Ort in der Gewissheit, dass Sirius Black gleich auftauchen wird um mich umzubringen“, erwiderte Lucius noch ruhig.
Draco verdrehte demonstrativ die Augen. „Verdient hättest du es, nicht wahr?“ Sein Vater starrte ihn schockiert an, worauf Draco prustete. „Bitte, Vater. Du bist viel zu alt für diese Mätzchen. Vertreib dir doch die Zeit mit Croquet…“
„Mätzchen? Wie wagst du es mit mir zu reden, Junge?“, zischte Lucius ungehalten. „Einer…“
„Einer muss ja sowas Ähnliches wie reden, ich kenn die Leier.“ Wieder verdrehte Draco die Augen und spielte mit einer weißblonden Haarsträhne. „Du solltest dich mal ein bisschen entspannen.“ Er griff in seine Umhangtasche und schnipste Lucius ein kleines, grünes Pillchen entgegen. Schockiert starrte sein Vater auf seinen Schoß und dann seinen Sohn an. „Was?“
„Du nimmst Drogen?“, keuchte er entsetzt. Seine kleine Welt zerbrach, wo sein Sohn noch unschuldig, naiv und jungfräulich war. War er natürlich nie gewesen! Hah!
„Stell dich nicht so an, Vater“, winkte Draco ab. „Jeder nimmt das.“ Er selbst nicht. Terry hatte er damit abgefüllt, aber er wollte nicht nochmal peinliche Sachen vor sich hin blubbern. Das konnte Archie übernehmen.
„Du… D-Du nicht!“, quietschte Lucius ganz ungewöhnlich für sich. Dass war das einzige, was er seinem Sohn immer abgekauft hatte. Clean zu sein…
„Ich habe vor eine engere Beziehung mit Sirius Black einzugehen.“
Hetero zu sein…
„So, so? Das hast du also vor…“ Lucius lehnte sich zurück. „Hast du dich da schon mit Pansy drüber ausgetauscht.“
„Nein.“
„Aber du hast dennoch vor eure Verlobung zu lösen?“
„Ja.“
„Und deiner Familie den Rücken zu kehren, um Sirius Black die Schuhe abzulecken?“
Draco drehte sich herum und setzte seinen Hundeblick ein. „Vater, so muss das nicht laufen. Du musst mich nicht aus dem Stammbaum brennen, nur weil ich mich in einen Mann…“
Abwehrend hob Lucius eine Hand. „Das will ich gar nicht hören“, sagte er. „Wir können das gerne alles vergessen und du gehst wieder in deinen Flügel, um Hochzeitskuchen zu probieren.“
Draco atmete tief durch und schüttelte den Kopf. „Nein, Vater.“
„Wie bitte?“
„Nein, Vater!“, wiederholte er laute, worauf Lucius die Augen verdrehte. „Merlin, warum willst du nicht, dass ich glücklich werde?“
„Dein Name bringt gewisse Verpflichtungen mit sich, Draco“, fuhr Lucius ihn an. „Du kannst froh sein, dass ich dich nicht einfach hinaus werfen lassen. Wir…“
Draco richtete sich ruckartig auf. „Nur weil du dich hast reinpressen lassen, muss ich das nicht genauso machen“, unterbrach er seinen Vater. „Ich bin nicht glücklich mit Pansy! Ich war es nie und… jetzt wo ich es sein könnte willst du mir das verbieten, wegen Traditionen, die vollkommen überholt sind? An die sich eh keiner mehr hält? Lass dein Gehirn entstauben, Vater!“
Lucius drehte den Kopf zur Seite. „Wage es nicht, mich noch einmal so zu nennen“, flüsterte er fast. „Ich habe keinen Sohn mehr.“
Draco biss sich fest auf die Innenseite seiner Lippen, schmeckte Blut, sagte aber nichts mehr und drehte sich um.

*

Es war stockfinster draußen und bitterkalt im Hausflur Blacks. Draco klingelte und wartete geduldig, bis Blacks Gesicht durch den Türspalt schaute.
„Draco? Was willst du denn schon wieder hier?“ Sein Blick wanderte nach unten und an Draco vorbei. Augenblicklich weiteten seine Augen sich auf eine unnatürliche Größe, kamen aber so viel besser zur Geltung. „Hast du deine ganze Einrichtung mitgebracht?!“
Draco schaute über die Schulter, wo diverse Koffer übereinander gestapelt lagen. „Nein, nur meine Klamotten und so… was…“ Er zuckte unschuldig mit den Schultern. „Wir können…“
„Wir können gar nichts!“ Sirius knallte die Tür zu, aber Draco schob den Fuß dazwischen und ließ ein paar dicke Tränen in seine Augen steigen.
„Das kannst du nicht tun, Black!“, schluchzte er. „Deinetwegen bin ich rausgeflogen! Was glaubst du, hat mein Vater mir für ein Drama gemacht? Hochkant rausgeflogen bin ich. Mit Cruciatus hinterher…“ Er schniefte und erweichte mit dieser theatralischen Ausführung Sirius‘ Herz ein bisschen.
„Ach, Draco…“ Tief durchatmend öffnete Sirius die Tür. „Was verdammt nochmal hast du deinem Vater gesagt?“
Draco schenkte Sirius einen vielsagenden Blick, worauf der aufstöhnte. Mit einem Zauberstabschlenker schrumpfte Dracos Zeug zusammen und wanderte in Sirius Flur, wo es wunderbar in eine Ecke passte.
„Nur vorrübergehend“, sagte Sirius entschieden, zauberte aber ein richtiges Strahlen auf Dracos Gesicht. Dankbar nickte er und schlüpfte an Sirius vorbei in die Wohnung.
„Ich…“, fing Sirius an, aber Draco schnitt ihm mit einer Handbewegung das Wort ab.
„Ich… bin müde, Black“, sagte er und dem war wirklich so. Er hatte jetzt keine Lust sich einen elterlichen Vortrag von Black anzutun. Sonst hatte er eben keinen Ort, wo er hingehen konnte und Black hatte ihm das vorhin ja… fast angeboten. „Ich bin hierher geflogen und…“
„Dummer Junge!“, knurrte Sirius. „Warum hast du nicht Bescheid gesagt?“
„Damit du mich wieder anschnauzen kannst?“, gab Draco zurück und schüttelte den Kopf. „Ich will jetzt nur schlafen, Black. Morgen such ich mir was eigenes, aber es wär nett, wenn ich…“
Sirius presste ihm kurzerhand eine Hand auf den Mund. „Nimm das Bett. Morgen sieht das alles schon anders aus.“ Er fuhr Draco übers Gesicht, durch die Haare und kraulte ihm kurz den Nacken. „Weißt ja, wo das Bad ist.“
Draco nickte knapp und machte sich los, bevor Sirius überhaupt daran dachte. Mit einem genuschelten „Nacht“ marschierte er ins Bad und wusch sich den Schweiß vom Gesicht. Gut, es hatte ihn wahrscheinlich all seine Überwindung gekostet Vater derartig gegenüber zu treten, aber es war ja besser gelaufen, als gedacht. Außer, dass er jetzt nicht mehr jeden Tag shoppen gehen konnte und arbeiten musste und…
Black vollkommen übersah, als er ins Schlafzimmer tapste. Der machte Anstalten etwas zu sagen, aber Draco lief gedankenversunken an ihm vorbei, was Archie ziemlich deprimierte… Man schätzte Black aber richtig ein, wenn man davon ausging, dass er nicht noch einmal hereinkam.
Draco reichte es aber schon in der nach Black duftenden Decke zu liegen, nur mit Boxershorts an. Black hatte ja was dagegen, wenn man nackt bei ihm in der Nähe schlief und dabei schien der gar nicht so prüde.
So konnte man sich täuschen… Draco seufzte und drehte sich der Wand zu, streckte die Hand aus und fuhr über den Stein. Ob er sich auch so eine ausgefallene Wohnung anschaffen konnte? Erst einmal musste er sich einen Job suchen. Black würde ihn sicher schon morgen vor dem Frühstück rauswerfen mit der typischen Begründung er wäre nichts für ihn.
Was könnte er machen? Jedenfalls nicht das, was Terry tat. Dracos Blick wanderte an die mit Sternen übersäte Decke. Machte der das eigentlich in seiner Wohnung oder ging der da irgendwo mit? War Potter auch so einer, der sich ab und an einen Jungen vom Strich holte? Draco verzog die Mundwinkel. Konnte er sich irgendwie gar nicht vorstellen. Aber musste ja, sonst hätten die nichts am Laufen, oder? Vielleicht hätte er so probieren müssen an Black zu kommen…
Na ja, er konnte ja jetzt so tun, als würde er abrutschen, sich da auf den Strich stellen und auf Black warten, der ihn rettete, oder ihn wieder zusammenstauchte – aber sicher nicht plötzlich erkennen würde, dass er Draco Malfoy liebte.
Draco schniefte. So verfahren… Jetzt konnte er nicht einmal mehr damit kommen, dass er eine gute Partie war. Er war ein obdachloser, armer Schlucker… Nicht einmal mehr eine Familie hatte er. Er unterdrückte ein Schluchzen und ließ nur ein leises Hicksen hören.
„Draco…“, hörte er Blacks vor Mitleid triefende Stimme. „Nicht weinen…“
Draco spürte die große Hand auf seiner Schulter und rückte näher an die Wand. „Ich heul nicht, Black. Aber danke…“
Sirius massierte ihm leicht die Schulter. „Ich weiß, wie du dich fühlst. Damals bin ich auch abgehauen und bei meinem besten Freund untergekommen.“
„Hast du den auch angegraben und er wollte nichts von dir?“, gab Draco zurück, worauf Sirius ihm fast die Schulter zerquetschte. Draco schniefte erneut, wurde kurzerhand herumgedreht und an Sirius gedrückt. Etwas perplex blinzelte Draco, bevor er sich an die breite Brust kuschelte. Musste man ja ausnutzen.
„Das war dumm von dir, Draco“, sagte Black seufzend. „Allein in der weiten Welt… Mann, oh, Mann…“
Draco verzog die Mundwinkel. „Motivationstrainer solltest du nicht werden, Black…“, presste er hervor, bekam überraschenderweise einen Kuss auf den Scheitel und errötete.
„Du kannst ruhig länger bleiben…“
Draco sah strahlend auf.
„Ich muss auf einen Auslandstermin und ich will nicht Terry bitten sich um Archie zu kümmern.“
Sofort erstarb jeder Ansatz von Lächeln in Dracos Gesicht. Jetzt endete er hier als Blacks Pflanzen- und Tierpfleger? Lieber wollte er mitkommen, was auch immer Sirius zu tun hatte.
Mit großen Augen schaute er Sirius bettelnd an, aber der merkte das kaum. Er tätschelte Draco die Wange und ließ ihn wieder allein. Ziemlich fluchtartig. Draco zog eine Augenbraue hoch und haute sich wieder in die Kissen.
Er schlief schon bald ein, aber nicht fest genug, dass er nicht merken würde, als sich irgendwann ein warmer Körper an ihn drängte.
„B-Black?“
„Pscht…“, machte Black, schlüpfte unter die Decke und legte einen Arm um Dracos Schulter, die kaum merklich zitterte. Sirius’ nackte Brust schmiegte sich perfekt an Dracos Rücken, aber warum?! „Von der Hängematte krieg ich Rückenschmerzen“, murmelte Sirius ihm zu, die leicht stoppelige Wange an Dracos Nacken reibend. Fühlte sich ungewohnt an.
„O-Oh…“ Draco faltete die Hände und klemmte sie zwischen den Beinen ein. „Na, dann… Geh ich d-da…“
„Pscht hab ich gesagt“, unterbrach Black ihn, verstärkte seinen Griff und Hilfe! Draco riss die Augen weit auf. Black war hart. Black wollte ihn. Der bekam sicher keine Rückenschmerzen. Das war Dracos Chance! Wenn er nur eine Ahnung hatte, wie er die nutzen konnte…
Draco versuchte tief durchzuatmen. Das war genau was er sich immer gewünscht hatte und wofür er sogar seine Familie verlassen hatte. Er war aber gar nicht vorbereitet. Ungewaschen. Verschwitzt. Scheiße… Black würde sich eh gleich wieder einkriegen, weshalb Draco einfach die Augen schloss und genoss, wie beschützend Sirius ihn im Arm hielt.
Er seufzte, fühlte Sirius‘ Nase durch seine Haare fahren und versuchte nicht zu kichern. Vor angestauter Erregung zitterten Sirius‘ Hände, als er damit über Dracos Brust fuhr, den schnellen Herzschlag ertastend. Es kribbelte noch lange an den Stellen, wo die langen Finger Draco berührt hatten, trotzdem rührte er sich keinen Millimeter, unterdrückte das Bedürfnis dem Zucken nachzugeben. Was immer in Black gefahren war, es würde gleich vorbei sein. Wahrscheinlich hatte er sich ordentlich was eingeschmissen oder war einfach nur heiß.
„Dreh dich um…“, keuchte Sirius gegen Dracos Schulter, bevor er einen feuchten Kuss auf der heißen Haut platzierte. Draco drehte sich allerdings nicht um. Er wurde kreidebleich und räusperte sich, aber bevor er eine Antwort formulieren konnte, hatte Sirius ihn schon herumgedreht. Mit seinem ganzen Gewicht drückte er Draco in die Kissen, der abwartend da lag und sich immer noch nicht bewegte. Nicht mal als Sirius ihm ruckartig die Boxershorts herunter riss. Draco kniff die Augen zusammen, fühlte Sirius‘ Hand an seinem Oberschenkel und wehrte sich nicht, als der sein Bein anwinkelte.
Sirius keuchte angespannt, ließ Draco einen Moment vollkommen unsicher in der Luft hängen, bevor er unsanft zwei Finger in ihn schob. Draco schrie schmerzhaft auf, was Sirius nicht interessierte. Er drückte Dracos Kopf zurück in die Kissen, als der sich aufbäumen wollte. Die Finger fest in das Laken verkrallend keuchte Draco angestrengt, wusste nicht ob er sich auf den brennenden Schmerz oder das durch seinen Körper vibrierende Verlangen konzentrieren wollte. Lange hatte er dafür nicht Zeit. Sirius zog schon bald seine Finger zurück und schob sich selbst dafür sofort ganz in Draco, der sich bei der Größe versteifte, das erneute Schreien aber zurückbiss. Stattdessen durfte er zuhören, wie Sirius verlangend knurrte, bevor er grob zustieß. Jeder Millimeter der Bewegung schmerzte so sehr, dass Draco glaubte er würde daran zu Grunde gehen. Seiner Kehle entwich ein mitleiderregendes Wimmern, während er sich verzweifelt an der Decke festklammerte, dabei versuchte wegzurutschen, wenn Sirius sich zurückzog.
Heiser Atem streifte Dracos Ohr, als er den Kopf drehte, die Zähne festaufeinander beißend. Sirius‘ Hand lag immer noch auf seinem Hinterkopf, hielt ihn davon hochzuschauen oder sich wegzubewegen. Mit der anderen Hand fasste er Dracos Hüfte, hob ihn leicht hoch und stieß rapide in ihn, entlockte Draco so einen tiefen Schrei. Tränen liefen ihm über die Wangen, durchtränkten das Bettlaken, interessierten Sirius aber nicht. Es schien ihm auch noch zu gefallen, wenn Dracos Schreie seine Ohren erreichten. Jedesmal stieß er noch ruckartiger zu.
Als Dracos Wange schon taub wurde nahm Sirius endlich die Hand von dem verschwitzten Blondschopf, ließ Draco kurz durchatmen, bevor er etwas anderes als Schmerz fühlte. Er stöhnte dunkel auf, stemmte sich hoch und Sirius entgegen, aber der kümmerte sich weiter nicht um die Bedürfnisse des Jüngeren. Grob stieß er noch einmal zu, brachte Draco zum erschöpften, aber verlangenden Stöhnen und erreichte sicher nicht durch diesen Laut seinen Höhepunkt.
Keuchend zog Sirius sich aus Draco zurück, legte sich auf ihn und schnappte nach Luft. Draco zitterte unter dem Gewicht, unter den Schmerzen und vor Enttäuschung. Warmes Blut lief seine Beine herunter, fast so heiß wie die dicken Tränen auf seinen Wangen. Angestaute Erregung machte das alles noch schlimmer. Er war nicht nahe dran gewesen, aber der kleine Vorgeschmack hatte die grobe Behandlung fast entschuldigt.
„Hab doch gesagt, ich bin nichts für dich, Kleiner“, hörte er Sirius heisere Stimme ihm ins Ohr flüstern. Er erlöste Draco von seinem Gewicht und stand auf. „Bist du jetzt zufrieden?“
Draco schaute über die Schulter. Sirius‘ Gesicht wurde vom Sternenlicht erleuchtet und seine Kiefermuskeln stachen schrecklich hervor, als er Draco musterte. Der versuchte schwerfällig sich aufzurichten, aber der Schmerz ließ ihn sofort wieder zurücksinken.
„Du hast das mit Absicht gemacht…“, keuchte Draco erschöpft. „Eigentlich…“
„Hör auf damit!“, schnauzte Sirius ihn an. „Verdammt, ich dachte so kapierst du es wenigstens. Jetzt machst du dir aber immer noch was vor! Ich bin nun mal so! Ich hab sicher nicht vor, dich in den Schlaf zu wiegen. Normalerweise würde ich dich jetzt rauswerfen. Hab ich jahrelang nicht anders gemacht.“
„Du wirfst mich aber nicht raus…“, flüsterte Draco mit tränenerstickter Stimme.
Sirius schnaubte auf, seine Schritte knirschten auf dem Sand als er das Zimmer verließ und die Tür mit einem lauten Knall hinter sich zu fallen ließ.
Dracos Augenlider waren schwerer als Blei, aber es dauerte eine halbe Ewigkeit bis er sie schloss, um zu schlafen.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis