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Fanfiction

Versuchungen - Versuchungen

von Sam Chaucer

Harry spürte überdeutlich seinen rasenden Puls, während er eilig das düstere Gewölbe durchquerte. Leicht zuckendes, spärliches Licht spendeten einzig die rußenden Fackeln in den Halterungen an den Wänden, die sich grau und grobkörnig irgendwo vor ihm in der Dunkelheit verloren. Zu hören war nur das gleichmäßige Geräusch von Harrys Schuhen auf dem kalten Stein; doch er hatte es aufgegeben, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Es konnte nur eine Frage der Zeit sein, bis er auf das nächste Hindernis stieß, das Voldemort ihm entgegenstellte. Dies war scheinbar seine Vorstellung eines Parcours, aber Harry war fest entschlossen, dieses Spiel zu gewinnen. Einen Vorteil hatte der jahrelange Kampf für Harry - er kannte seinen Gegner. Er wusste um seine Möglichkeiten, seine Launen, seine Schwächen. Fast wie bei einem Freund, nur mit dem Unterschied, dass seine Freunde nie versucht hatten, Harry umzubringen.
Als Harry erkannte, dass er sich einer Biegung näherte, verlangsamte er seine Schritte und fuhr beinahe im gleichen Moment herum, als er glaubte, hinter sich jemanden zu hören; dann jedoch stellte er fest, dass es nur sein eigener keuchender Atem war.
Er wandte sich wieder nach vorn und hob den Zauberstab. Er hatte oft Glück gehabt, aber er wusste, dass er sich dieses Mal keine Fehler leisten durfte.
Langsam, Schritt für Schritt, näherte er sich der Ecke von der gegenüberliegenden Wand her, um möglichst früh sehen zu können, was sich dahinter verbarg. Noch immer schien alles ruhig. Harry erinnerte sich daran, dass er erst vor zwei Wochen, im letzten Jahrtausend, wie es ihm schien, in der Winkelgasse ein magisches Fernglas gekauft hatte, mit dem man selbst über große Entfernungen um die Ecke sehen konnte. Es lag zu Hause in seiner Kommode, in der dritten Schublade von oben, sicher, staubgeschützt und nutzlos.
Schritt für Schritt rückte Harry vor, und schließlich war er an der Biegung angelangt. Ein letzter tiefer Atemzug, dann schob er langsam den Kopf nach vorne.
Nichts passierte. Aber dort, ungefähr fünfzehn Meter von ihm entfernt, schälte sich ein menschlicher Umriss aus der Düsternis.
Harrys erster Impuls war der Angriff; sein Arm ruckte beinahe automatisch vor und seine Lippen formten bereits einen Fluch, als er sich im letzten Moment zurückhielt. Er konnte nicht erkennen, wer dort vor ihm stand. Es würde Voldemort ähnlich sehen, einen seiner Freunde hierher zu verschleppen und ihn etwas tun zu lassen, das er sich sein Leben lang nicht verzeihen würde.
Langsam näherte sich Harry der an der Wand lehnenden Person. Und während er noch rätselte, ob es sich um eine Frau oder einen zierlich gebauten Mann handelte, begannen sich die Schatten zu regen. Wer auch immer dort stand, löste sich von der Wand und trat einen Schritt in den Gang hinein.
"Bellatrix!“, zischte Harry. Da stand sie vor ihm, sehr gerade und absolut unergründlich, was auch an den Schatten liegen mochte, die die Fackeln über ihr Gesicht warfen.
"Hallo, kleiner Potter“, flüsterte sie so leise, dass Harry sie kaum verstehen konnte. Er hätte sie verfluchen sollen, aber ihr Verhalten irritierte ihn so sehr, dass er es schlichtweg vergaß.
Sie griff nicht an. Sie richtete nicht einmal ihren Zauberstab auf ihn, der locker in ihrer neben dem Körper herabhängenden Hand lag.
Während Harry noch versuchte, sich darüber klar zu werden, was er von der ganzen Sache halten sollte, tat sie ohne Hast einige Schritte auf ihn zu. Sie stand jetzt genau vor ihm.
Langsam hob Harry seinen Zauberstab und richtete ihn auf ihr Herz. "Was soll das werden?“, fragte er kalt.
"Ich weiß nicht, was du meinst“, erwiderte sie und taxierte ihn mit einem seltsamen Funkeln in den Augen.
In Harrys Verwirrung mischte sich Ärger. „Du weißt ganz genau, was ich meine“, sagte er und kam näher, sodass die Spitze seines Zauberstabs sich nun in die weiche, nachgiebige Haut ihres Busens bohrte. Erst jetzt fiel ihm auf, wie tief ihr Kleid ausgeschnitten war.
„Wieder dabei, irgendjemanden zu retten?“, fragte Bellatrix spöttisch. „Hoffentlich kommst du diesmal nicht zu spät...“
Harry schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Ihr Kopf ruckte herum, und sie hob die Hand an ihre Wange, aber als sie ihn wieder ansah, war ihr Blick unverändert undeutbar.
„Was hast du hier zu suchen?“, fragte Harry unter Aufbietung all seiner Beherrschung. Er ahnte jetzt schon, dass sie ihm kaum etwas Brauchbares verraten würde.
„Dasselbe könnte ich dich fragen“, antwortete sie.
In Harrys Ohren kam ein fernes Rauschen auf, und in seinem Kopf nahm der Gedanke, sie noch einmal zu schlagen, langsam Gestalt an, als sie ihn vollends aus der Bahn warf.
Bellatrix hob die Hand und strich leicht über seine Wange.
Harry starrte sie mit einer Mischung aus Wut und Entgeisterung an. Mit einer einzigen kleinen Geste schien sein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt, und vollkommen gegen seinen Willen sickerte der Gedanke, dass sie eine Frau war und eine attraktive noch dazu, immer weiter in seinen Verstand hinein.
Sie schien sich von Askaban erholt zu haben; soweit er es in dem dämmrigen Licht erkennen konnte, sah sie fast so gut aus wie vor ihrer Verhaftung. Um ihre Augen und den Mund waren einige Fältchen, die damals noch nicht da gewesen waren, doch das Haar fiel ihr glatt, schwer und dunkel auf die Schultern und ihre Lippen glänzten feucht. Ihr Körper wirkte weich und rund, aber nicht üppig.
Es muss eine Falle sein, flüsterte ihm irgendetwas in seinem Hinterkopf zu. Bellatrix Lestrange verhielt sich nicht so. Es musste irgendetwas nicht stimmen.
Harry wusste, dass die Situation für ihn immer gefährlicher wurde, je länger er blieb - noch immer konnte er Unmengen Adrenalin durch seine Adern pulsen spüren, und jetzt, wo er still stand, begann es, sich andere Wege zu bahnen.
Sein Blick wanderte abschätzend über ihren glatten weißen Hals, den dunklen Spalt zwischen ihren Brüsten und wieder hoch zu ihrem Gesicht.
„Wir sind hier allein“, hauchte sie. „Und ich kann ganz genau sehen, was du willst...“
Harry wehrte sich nicht, als sie seine Hand nahm und auf eine ihrer Brüste legte.
„Was ich will, ist, dich für deine Taten büßen zu sehen“, erwiderte Harry.
„Dann lass mich doch büßen. Wozu hast du deinen Zauberstab?“
Harry konnte nicht mit Sicherheit sagen, ob er sich den anzüglichen Unterton in ihrer Stimme nur einbildete. Er wusste nur eines: Das war seine Gelegenheit. Nur ein gut gewählter Fluch...
Doch der Moment zog sich in die Länge, glitt langsam vorbei und verschwand in der Ferne.
Ein Schwall heiße, ätzende Wut stieg in Harry auf, auf sich selbst, auf Bellatrix.
„Du kleine Schlampe“, murmelte er und quetschte ihre feste und auf faszinierende Weise gleichzeitig weiche Brust in seiner Hand.
Bellatrix stieß ein kurzes, ersticktes Stöhnen aus, und als er seinen Griff wieder lockerte, spürte er deutlich, wie sich ihre Brustwarze hart durch den Stoff ihres Kleides abzeichnete.
Hätte sie nun irgendein Zeichen von Schmerz, Angst oder Wut gezeigt, wäre Harry die Kehrtwende womöglich noch gelungen, aber die kaum verhohlene Lust, die ihm entgegenblickte, trieb den spitzen Stachel in seinem Verstand nur noch tiefer hinein.
„Gut“, knurrte er. „Gut.“ Er entriss ihr den Zauberstab, der noch immer locker in ihrer Hand lag, und warf ihn weit in den Gang hinein, wo er klappernd aufkam. Seinen eigenen behielt er bei sich, als er ihre Pobacken umfasste, sie an sich zog und sie seine harte Mitte fühlen ließ. Er wusste, es war Wahnsinn. Aber diese Tatsache blieb ganz weit in seinem Hinterkopf, wo er sie haben wollte. Er würde dann wieder zu denken anfangen, wenn er dieses dreckige Grinsen aus ihrem Gesicht gewischt hatte.
Einen Moment schien sie tatsächlich außer Fassung, als er sie rasch mit seinem Körper gegen die kühle, harte Wand presste, aber schnell hatte sie sich wieder gefangen und rieb schnurrend wie ein Kätzchen ihren Unterleib an seinem Oberschenkel, den er zwischen ihre Beine geschoben hatte.
In Harry brodelte es; er küsste sie und stieß grob die Zunge in ihren Mund, wie als Vorgeschmack auf das, was er gleich mit ihr anstellen würde.
Irgendwie würde Harrys Hose geöffnet, ob sie es war oder er, konnte er nicht mit Sicherheit sagen, und es war ihm auch egal. Während sie sich mit kleinen, erstickten Lauten unter ihm wand, wühlte er sich unter die Stoffschichten ihres Rockteils, um schließlich festzustellen, dass sie darunter nichts trug außer nackte, weiche Haut.
„Schlampe“, keuchte er ihr ins Ohr, und sie antwortete mit einem heiseren Lachen, das Lust und Wut in ihm gleichermaßen verstärkte.
Harry schob sie an der Wand nach oben, bis er sie in der richtigen Position hatte. Dann stieß er in sie hinein.
Bellatrix keuchte und schlang Arme und Beine fest um seinen Körper. Die Hände an ihrem Hintern, nahm Harry seinen Rhythmus auf, und die Welt zerstob in ein gleichmäßiges Vor und Zurück. Bellatrix warf den Kopf zurück und stöhnte geradezu obszön laut unter seinen harten Stößen, aber mittlerweile konnte es ihm egal sein. Wichtig war nur noch dieses Gefühl, das immer deutlicher in ihm anschwoll.
Irgendwo am Rande seines Bewusstseins klammerte sich Bellatrix unvermittelt noch heftiger an ihn, er konnte spüren, wie sich ihr Inneres zusammenzog; ein paar Mal noch rammte er sein Geschlecht tief in sie hinein, dann kam auch er.
Einen Moment stand er da, das Gesicht an ihrem Hals vergraben, und rührte sich nicht. Aber schließlich setzte lästigerweise sein Denkvermögen wieder ein, und ihm wurde klar, dass er sich der Situation über kurz oder lang sowieso stellen musste. Also zog er sich aus ihr zurück und stellte sie wieder auf die Füße.
Und während er noch seine Hose schloss und überlegte, wie er als Nächstes vorgehen sollte, sank Bellatrix vor ihm zu Boden. Ihre Knie gaben ganz langsam nach, bis sie schließlich schwer atmend vor ihm auf dem Boden hockte, eine Hand abgestützt. Ein leichter Anflug von Übelkeit stieg in Harry auf.
„W - was ist los?“, stammelte er und stolperte einen halben Schritt rückwärts.
Bellatrix sah zu ihm auf, und er erkannte feine Schweißtropfen auf ihrer Stirn und Oberlippe.
„So naiv, der kleine Potter...“, säuselte sie.
Harry versuchte angestrengt nachzudenken, aber sein Gehirn fühlte sich mit einem Mal merkwürdig schwammig an. „Sag mir, was hier los ist!“
Bellatrix' Augen blitzten. „Hast du gedacht, ich mach's umsonst mit einem Halbblut wie dir? Nein...“ Sie legte zwei Finger an ihre Lippen, an denen noch immer ein kleiner Rest Feuchtigkeit hing. „Der Dunkle Lord kennt dich gut. Er wusste genau, dass du an diesem Giftschrank nicht vorbeigehen würdest...“ Ein misstönendes Krächzen drang aus ihrer Kehle, der schaurige Schatten eines Lachens.
„Nein. Du bluffst doch nur...“, murmelte Harry und kämpfte gleichzeitig gegen die nun deutlicher werdende Übelkeit an.
Bellatrix antwortete nicht. Ihr schlaffer Arm hatte unter ihrem Gewicht nachgegeben. Sie lag jetzt lang ausgestreckt auf dem Boden und atmete flach.
Harry richtete den Zauberstab auf sie, im blinden Bestreben, ihr so viel Schaden wie nur möglich zuzufügen, solange er noch konnte. Aber es fiel ihm schwer, richtig zu zielen; der Gang um ihn her schien zu schwappen. Staunend registrierte er, wie Bellatrix' Gestalt immer näher kam. Er brauchte einige Sekunden, um zu begreifen, dass er neben ihr zu Boden sank.
Verzweifelt mühte sich Harry, die Augen offenzuhalten; irgendwie ahnte er, dass das sehr wichtig war. Aber eine bleierne Müdigkeit zerrte an ihm.
Harry erkannte nicht weit von seinem Gesicht langes, dunkles Haar, das wie Wasser über den Boden floß. Bellatrix' Hals, das Schlüsselbein, das sich durch die glatte Haut bohrte.
Dann schlossen sich seine Lider, und er sah nur noch kleine, bunte, tanzende Sterne.


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