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Fanfiction

fascination. - The Beginning.

von Ginny_93

Kapitel 1
The Beginning.



James

Ich rannte die Treppe hinunter. Es hatte gerade geklingelt. Wer wohl bei so einem scheiß Wetter was von uns wollte? Hoffentlich nicht wieder diese komischen Vertreterdingens – oder wie die hießen. Ich kam gerade um die Ecke des Flures und öffnete die Tür – als mich der Schock meines Lebens traf. Vor mir stand mein bester Freund Sirius Black. Völlig durchnässt mit einem Koffer und traurigem Blick. Ich sah ihn geschockt an. „Pad. Was ist denn mit dir passiert?“, fragte ich ihn. Er schüttelte den Kopf und senkte den Blick. „Darf ich reinkommen?“ Ich nickte auf seine Frage hin und lies ihn hinein. Er stellte den Koffer ab und zog sich Jacke und Schuhe aus. „Ich habs da echt nicht mehr ausgehalten.“ Das war alles, was er sagte. Ich musste wohl ziemlich komisch geguckt haben, denn ihm huschte ein Lächeln übers Gesicht. „Zu Hause?“, fragte ich ratlos. Er nickte nur. „Möchtest du was trinken oder so?“ Er schien wirklich Kummer zu haben. Er nickte wieder nur. Normalerweise hätte Pad zumindest ein ‚ja’ gemurmelt. Dieses vollkommene Schweigen verwunderte mich doch sehr. Wir gingen in die Küche und setzten uns an den Esstisch. Ich machte uns erst mal Kakao – die Wahrscheinlichkeit, meine Eltern könnten uns erwischen, wie wir etwas anderes tranken, war recht groß. Deswegen dachte ich mir, wir sollten eher dabei bleiben. Und auf einmal begann er zu erzählen. „Er hat mich geschlagen. Und gefoltert. Mit dem Cruciatus. Meine Mutter hat natürlich rein gar nichts getan. Und auch Reg, er... er hat einfach nur zugesehen! Mein eigener Bruder! Und dann... dann fing mein... mein Vater wieder an mich zu beschimpfen. Er sagte, ich sei eine Schande für die Familie. Ich sei es nicht wert, den Namen ‚Black’ zu tragen. Dass ich durch Gryffindor zum schlimmsten Fehler seines Lebens geworden bin. Dann hat er mich wieder gefoltert. Ich hab schon gar nichts mehr spüren können. Irgendwann hat meine Mutter dann gemeint, es sei wohl genug. Doch er hat nicht aufgehört. Hat mich weiter an geschrieen und dann ist er fuchsteufelswild geworden, als ich gesagt hab, dass er mich jetzt in Ruhe lassen soll. Er war kurz davor mich umzubringen, ich sags dir. Er hätte es bestimmt getan, wenn meine Mutter nicht gesagt hätte, es würde nur Dreck machen. Man, da hab ich dann echt nur noch gedacht, dass ich das nicht mehr kann. Ich meine, dass sie mich nicht mehr mögen, das ist ja seit dem ersten Jahr vollkommen klar. Aber dass ich so wertlos für sie bin, dass es nur interessiert, wie dreckig das Haus ist... Da haben sie mich nach oben geschickt und ich hab sofort angefangen meine Sachen zu packen. Ich wollte da nur noch weg. Als ich die Sachen alle drin hatte, hab ich nur noch gewartet bis die beiden außer Haus waren. Ich glaub sie wissen immer noch nicht, dass ich nicht mehr da bin. Dann bin ich erst mal in die Winkelgasse und hab mich kurz beruhigt. Und dann hab ich überlegt wo ich hin soll. Da bist mir natürlich als erstes du eingefallen. Und na ja... also wenn du möchtest, dann geh ich wieder, aber ich dachte, da-“ „Natürlich kannst du bleiben“, unterbrach ich ihn. „Meine Eltern werden bestimmt nichts dagegen haben. Wir fragen sie nachher, wenn sie wieder da sind.“ Er sah mich glücklich und dankbar an. Sirius hatte noch nie so viel über seine Familie preis gegeben. Das nahm ich als enormen Vertrauensbeweis. Da würde ich ihn doch nicht so ohne weiteres vor die Tür setzen und ihm sagen, er solle sehen, wie er klar käme. Immerhin war er mein bester Freund.

Eine Stunde später kamen meine Eltern nach Hause. Als sie Sirius’ unglückliches Gesicht sahen und einen kleinen Teil der Geschichte gehört hatten, war sofort klar, dass er nicht würde gehen müssen. Sie hatten ihn schon immer sehr gemocht – immerhin war er ihrem eigenen Sohn ziemlich ähnlich. Wir hatten ein langes Gespräch im Wohnzimmer und am Ende stand eines fest: Pad würde nicht wieder nach Hause gehen müssen. Zwar war es anfangs sehr schwer meine Eltern zu überzeugen, dass es absolut das Richtige war, aber am Ende hatten wir es geschafft. Zumindest die Sommerferien über konnte Sirius bleiben. Ich selbst hatte den Gedanken, dass sie dann mit Sicherheit in den Weihnachtsferien auch nichts dagegen hätten. Und warum sollten sie dann die nächsten Sommerferien nein sagen?

Abends saßen wir zwei dann in meinem Zimmer und unterhielten uns ein bisschen über das, was wir alles in der nächsten Zeit so tun könnten. Sirius war natürlich mal wieder auf ein paar Ferienflirts aus. Ich selbst hatte da auch nichts gegen, aber wie er jetzt schon an so etwas denken konnte, war mir schleierhaft. Wahrscheinlich versuchte er wieder, alles zu verdrängen. Ich würde ihm bei passender Gelegenheit wohl mal sagen müssen, dass er das auch nicht immer tun konnte. Aber verderben wollte ich ihm seine recht gute Laune jetzt nicht. „Danke Prongs“, sagte er. Ich sah ihn von der Seite her an. „Wofür?“ „Dafür, dass du so ein guter Freund bist.“ Jetzt sah Pad mir direkt ins Gesicht. Ich nickte. „Du weißt, du bist mein bester Freund. Da kann ich dich doch nicht einfach im Stich lassen.“ „Trotzdem“, erwiderte er. „Nimm es einfach nur hin.“ Und damit lies er sich nach hinten aufs Bett fallen und blickte auf die Decke. Ich tat es ihm gleich. Irgendwann machten wir uns dann Bettfertig und wir schliefen schnell ein. Es war irgendwie doch ein ziemlich harter Tag gewesen.

Sirius

Dass Prongs mich einfach so bei sich aufgenommen hatte, hatte mich schon verwundert. Ich hätte zumindest gedacht, dass er ein paar Zweifel hegte, ob das so eine gute Idee war. Und doch hatte er gestern mal wieder bewiesen, was für ein guter Freund er war. Ich hatte Glück, so gute Freunde wie ihn, Moony und Wormy zu haben. Moony würden wir heute treffen. Wir hatten ihm vor dem Frühstück eine Eule geschrieben und ihm erklärt, wo ich jetzt war. Aber wir hatten nur gesagt, dass es zu Hause nicht gut gelaufen war. Mehr mussten andere außer Prongs auch gar nicht wissen. Also, auf jeden Fall würde Moony heute Nachmittag hier her kommen. Ob Wormy auch dabei sein würde, wusste ich gar nicht. Und Prongs war auch gerade im Bad, also würde ich ihn wohl bei passender Gelegenheit danach fragen. Ich hoffte, dass er sich beeilte. Ich würde gerne auch sauber sein, bevor der Tag so richtig begann. Und schon kam er aus dem Bad stolziert – ja, ich musste zugeben, Prongs stolzierte manchmal tatsächlich. Zumindest konnte es so auf Menschen wirken, die ihn nicht näher kannten. Ich wusste natürlich, dass er einfach nur seinen eigenen Hirschartigen Auftritt mochte. Auf jeden Fall stürzte ich mich jetzt ins Bad, was mir einen tadelnden Blick von Prongs brachte. „Tut mir leid, aber ich habs auch eilig“, murmelte ich ihm noch schnell zurück. Schließlich brauche ich immer schon so meine Zeit morgens im Bad. In Hogwarts war es immer noch schlimmer. Moony war Frühaufsteher, da gab es nicht so die Probleme. Und Peter ging sowieso morgens nicht regelmäßig duschen oder so, in sofern gabs auch da keine Schwierigkeiten. Aber Prongs und ich – das war wie ein Wettkampf. Wer am schnellsten am spätesten im Bad war, hatte gewonnen. Wir wachten immer ungefähr gleich auf. Oder eher, wir ließen uns immer zur gleichen Zeit aus dem Bett scheuchen. Und dann rannten wir schnell ins Bad, um den anderen auszuschließen. Dann kämpfte jeder für sich allein. Aber hier war ich Gast. Natürlich konnte Prongs hier zu erst duschen. Doch wie lange ich das noch aushielt, war natürlich eine gaaaanz andere Frage...

Eine Stunde später – immerhin hatten wir Zeitdruck – saßen wir in der Küche und warteten auf Moony. Und schon klingelte es. Natürlich war er pünktlicher als pünktlich.

Remus

Als James und Sirius die Tür öffneten, grinste einer mehr als der andere. Ich bekam ja schon fast Angst. Dann begrüßten sie mich beide und ließen mich nach langen, langen Minuten auch endlich ins Haus rein. Wir gingen in James’ Zimmer und setzten uns erst einmal. Dann planten wir den Tag. Die beiden wollten unbedingt in die Winkelgasse und gucken, ob wir jemand nettes trafen. Ich hatte nichts dagegen, dann konnte ich mich auch mal nach einem neuen Buch umgucken. Mein letztes hatte ich durch und so hatte ich eigentlich vor, wieder ein altes zu lesen. Doch wenn sie es schon anboten...

Also flohten wir in die Winkelgasse und gingen – natürlich, wie konnte es anders sein – zuerst in den Quidditchladen. Ich blieb lieber vor der Tür stehen, was sollte ich auch da drin? Ich konnte nicht allzu viel mit Besen anfangen. Ich war gerade in Gedanken vertieft, als mich eine Stimme in die Realität zurück holte. „Remus? Hallo?“ Ich blickte zur Seite und erkannte Lily. Lily Evans war ein Mädchen aus meiner Stufe, ebenfalls aus Gryffindor, und zwei ihrer Freundinnen, Mary und Alice, standen neben ihr. Ich lächelte sie freundlich an. Ich lernte manchmal mit Lily zusammen für Arbeiten. Wir verstanden uns – nur freundschaftlich gesehen – recht gut. „Hey Lily. Wie geht’s dir?“ „Ach ja, es geht. Alice, Mary und ich wussten nicht, was wir heute machen sollen. Deswegen sind wir hier her gekommen. Mit wem bist du hier?“ „Mit Sirius und James“, beantwortete ich ihre Frage. Sie nickte. Sie hatte nicht sonderlich viel mit den beiden zu tun. Und soweit ich wusste, hielt sie auch nicht allzu viel von ihnen. James und Sirius war das aber recht egal – wie gesagt, sie hatten nicht allzu viel mit einander zu tun. Ich glaube sowieso, dass die zwei nicht so sehr auf die Mädchen aus unserem Jahrgang in Gryffindor achteten. Die waren nämlich nicht so doof auf sie herein zu fallen. Und genau in diesem Moment kamen die beiden aus dem Laden. „Nein Pad, ich hab dir doch gesagt, die steht nicht auf dich. Wieso sollte sie auch? Du hast sie schon mal verarscht“, entrüstete sich Prongs. Sirius wirkte recht geschockt. „Echt? Das ist mir neu. Ich hab die echt schon mal gesehen?“ „Ja“, gab James genervt zurück, „wie oft noch. Das war Angela. Weißt du noch? Die, mit der du vor einem halben Jahr zu dieser einen Party gegangen bist. Wo sie dachte, dass du sie magst und so. Und du dann gleich die nächste geküsst hast.“ „Ach diiiiie!!!!“ Ich räusperte mich. Lily, Alice und Mary betrachteten Prongs und Pad abwertend. Dann sagte Lily „Tschüß Remus, ich glaube, das wird mir hier zu blöd“ und ging mit den anderen fort. Ich glaubte, sie noch etwas wie ‚wie kann man nur so eingebildet und arrogant sein’ murmeln zu hören, aber sicher war ich mir da nicht. Irgendwie hatte sie recht. Sonderlich nett waren Prongs und Pad nicht zu Mädchen. Aber so waren sie eben. Und das eben schien sie auch nicht sonderlich beeindruckt zu haben. Also gingen wir weiter. Und dieses mal gingen wir zum Buchladen, damit ich auch ml an die Reihe kam.

Als wir dann ein bis zwei Stunden später noch einige andere Läden abgeklappert und ein Eis gegessen hatten, flohten wir dann auch jeder nach Hause. Also na ja, ich zu mir... Und James und Sirius zu James.

Lily

Diese dummen, blöden, arroganten... Arrrgh!! Ich konnte sie nicht ausstehen. Wie konnten sie nur so mit anderen Menschen umgehen? Als wären alle egal, außer sie selbst. Unmöglich fand ich so etwas. Alice sah das genau so. Naja, Alice hatte leicht Reden: sie hatte einen echt netten Freund, ein Jahr über uns. Sie hatte so ein Glück. Ich glaube, sie hatte den einzigen, vernünftigen Jungen dieser Welt abbekommen. Doch bei Mary... ich hatte irgendwie das Gefühl, dass auch sie bei Black ein wenig... nun ja, schwach wurde. Zwar lag das wohl hauptsächlich daran, dass er gut aussah, aber Black und Potter waren ja auch die ‚Mädchenschwärme schlecht hin’, wie andere so schön versuchten mir zu erklären. Ich fand die beiden einfach nur ätzend. Die Vorstellung, mich jemals in einen dieser beiden zu verlieben, war für mich so absurd wie die Vorstellung singender, tanzender Flöhe. Ich war jetzt schon seit einer Stunde wieder zu Hause, aber ich konnte mich wirklich stundenlang über die beiden aufregen. Aber dass ich meinen gesamten Abend wegen ihnen verschwendete... Das waren sie dann doch nicht wert. Also ging ich aus meinem Zimmer ins Wohnzimmer. Dort saßen meine Eltern mit meiner Schwester vorm Fernseher. Tunia beachtete mich nicht, aber meine Eltern boten mir an, mir nachträglich etwas zum Abendbrot zu machen. Ich nahm das Angebot erfreut an – ich hatte tatsächlich extremen Hunger. Als wir dann – leider nur zu dritt – am Tisch saßen, unterhielt ich mich etwas mit meinen Eltern. Ich erzählte ihnen auch von Potter und Black. Die beiden teilten meine Meinung voll und ganz, auch wenn sie meinten, dass die beiden sich mit Sicherheit noch ändern und erwachsener werden würden. Ich hatte da nicht allzu große Hoffnung für sie, aber meinetwegen.

Nach dem Essen ging ich dann nach oben in mein Zimmer und las ein bisschen. Ich freute mich schon. Nur noch ein paar Wochen und ich wäre wieder in Hogwarts. Auch wenn ich meine Familie sehr liebte. Hogwarts war doch etwas ganz besonderes.




oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOo

sooo... ich hoffe, euch hat das erste Kapitel gefallen? wĂĽrd mich sehr ĂĽber Kommis freuen, sowohl ĂĽber Lob als auch ĂĽber Kritik :)


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