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Fanfiction

fascination. - Breaking the Habit.

von Ginny_93

Kapitel 3
Breaking the Habit






Danke für die zwei lieben Kommis :) hoffe aber, ich bekomm dieses mal ein paar mehr?!^^ ich hoffe, es ist ganz gut geworden und gefällt jemandem...





Remus

„Folium Aspergo.“ Das war alles, was ich den anderen sagte, als ich morgens, nachdem ich noch vor dem Frühstück in die Bücherhalle gehetzt war, um uns den Zauberspruch rauszusuchen. Die anderen nickten. Wir wollten es aber erst zum Abendessen versuchen. Bis dahin wollten wir die Lehrer in Sicherheit wiegen. Ich hatte den leichten Spaß an Streichen durch meinen Vertrauensschülerposten nicht verloren. Und ich wusste auch, dass Dumbledore das gar nicht verlangen würde, denn ich war der einzige von uns, der es nie übertrieben hatte. Und ich wusste auch, dass er damit rechnete, dass wir etwas planten, denn gerade jetzt lächelte er mir freundlich zu und hob sein Glas, um mir zu zutrinken. Er lächelte. Er freute sich auf unseren Streich. Nun ja, da würde er noch warten müssen. Professor McGonagall ging gerade am Tisch entlang und verteilte die Stundenpläne. Ich hoffte, es würde nicht allzu schlimm ausfallen. Mir machte Unterricht im allgemeinen nicht sonderlich viel aus. Aber meine Freunde störte es doch sehr. Und deswegen hoffte ich jedes Jahr darauf, dass es auch für sie gut ging. Bisher hatte ich leider nie etwas bewirken können. Die Stundenpläne waren immer furchtbar.

Sirius

„Och nee!!“, murrte ich. Das gibt es doch nicht. Doppelstunde Zaubertränke mit den Slytherins, Zauberkunst, Geschichte der Zauberei und Verwandlung. Was für ein scheiß Tag. Na ja, aber immer hin gab es noch diesen irre coolen Streich heute Abend. Die Schule würde Augen machen! Und genau in diesem Moment betraten meine und Prongs Zugbekanntschaften die Große Halle. „Hey McAllistor“, schnurrte ich, als sie hinter mir herging. Sie stockte. Ha! Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ich ihren Namen so schnell raus hatte. Unterschätzt, meine Liebe. Dann ging sie weiter. Ich musste unwillkürlich grinsen, schaute ihr hinterher und fing ihren Blick auf. Dann hob und senkte ich die Augenbrauen zwei mal und beließ es fürs erste dabei. Sollte sie sich erst mal ärgern. Also blickte ich zu Prongs – doch der starrte irgendwo Richtung McAllistor hin. Ich trat ihn ins Schienbein. „He, Prongs! Wo starrst du hin!“ Er blickte auf sein Essen. „Nirgends.“ Gut, damit wär das dann wohl geklärt, dachte ich und hob mir erst mal viel, viel viiiiel Rührei mit Speck und Toast auf den Teller. Als ich fertig mit essen war – was schon so seine Zeit dauerte, immerhin musste ich mich für den Tag stärken – gingen wir dann auch schon mal zum Unterricht runter in die Kerker zu Zaubertränke. Circa 10 Minuten nach uns kam dann auch McAllistor. Ich grinste sie an. Sie ging an mir vorbei. Ich betrachtete sie von hinten mit einem interessierten Blick, als sie sich ruckartig umdrehte und mich ansah. Ich konnte gar nicht mehr so tun, als hätte ich ihr nicht hinterher geguckt, dafür war sie zu schnell gewesen. Dolles Ding. Immerhin lächelte sie mich jetzt an. Das war schon mal ganz gut. Ich hoffe, das würde in ner Woche was werden, sonst musste ich mir ne andere suchen. Wobei, diese eine von gestern… Wie hieß sie? Amber oder so? Na ja, auf jeden Fall war die eigentlich auch ganz ok. Sah nicht so gut aus wie McAllistor, aber na ja… Und dann kam Sluggi. Endlich. Dann war der Unterricht ja verhältnismäßig bald vorbei. Er machte meistens immer zehn Minuten früher Schluss, ohne dass er es merkte. Aber ich konnte ja nichts dafür, wenn seine Uhr sich so leicht verhexen lies! „So, meine Lieben. Heute nehmen wir einen Liebestrank durch. Bedeutung und Rezept stehen in euren Büchern auf Seite 206. Auf geht’s! Am Ende der Doppelstunde wird es eine Belohnung für den besten Trank geben“, lies Sluggi vermerken und wir machten uns an die Arbeit. Das war ganz schön hart. Man musste so ziemlich alle drei Minuten fünf Minuten lang umrühren. Schrecklich so was. Schniefelus kritzelte Dinge in sein Buch. Ob wir ihn irgendwann mal verpetzen konnten, deswegen? Aber das Buch gehörte ja leider ihm selbst… Da brachte das Ganze ja gar nichts. Shit. Jetzt hatte ich vergessen, weiter zu rühren. Und schon war Prongs und mein Trank dahin. Ach verflixt. Am Ende der Stunde war unser Trank der einzige, der im Gegensatz zum Richtigen Exemplar nicht rosa sondern schwarz war. Somit also der schlechteste. Nur eine Gruppe hatte es perfekt hinbekommen. McAllistor und diese Evans oder wie der Name war. Natürlich bekamen sie nur eine Einladung zu einem Treffen des Slug-Clubs, aber na ja, wer ansonsten nichts zu verschenken hatte, wie der werte Professor…

Mary

Nachdem Zaubertränke endlich zu Ende war, war auch der Rest des Unterrichts bis zum Mittagessen kein Problem. Erschöpft lies ich mich auch die Bank fallen. „Puuh. Ich finde, Unterricht sollte verboten werden, das ist ja furchtbar nervig. Wenn ich heute noch ein Buch anfassen soll, dann, dann...“ Doch weiter kam ich nicht, denn schon war das Essen erschienen und alles in meiner Umgebung stürzte sich quasi darauf. Schade eigentlich, aber mir war eh nichts gutes mehr eingefallen. Ich hatte tierischen Hunger. Ich nahm mir gerade etwas von dem Hühnchen, als ich auf einmal eine mir sehr bekannte Stimme hörte...
„Ja klar, wir sehen uns nachher.“ Ich blickte mich um. Und dort stand er. Mein Herz begann schneller zu schlagen und mir wurde warm. Wahrscheinlich würden mich viele auslachen, wenn sie wüssten, dass ich ihn mag. Doch was konnte ich dafür, wenn mein Herz sich Sirius Black auswählte? Nur leider würde ich nie mit ihm zusammen kommen können. Ich erhoffte mir mehr von einem Jungen als nur ein bis zwei flüchtige Wochen Spaß. Ich wollte viel mehr. Und er konnte mir dies wohl nicht geben. Ob Lily und die anderen es wussten? Ich hatte immer das Gefühl, als wenn. Aber sicher sein konnte ich mir wohl nicht, wenn ich sie nicht fragte. Und das würde wohl etwas komisch kommen. Da hätte ich wohl so einiges zu erklären. Aber nun zurück zum hier und jetzt. Ich hatte mittlerweile auch heraus gefunden, mit wem er gesprochen hatte. Nicht mit seinen Freunden. Nein. Es war ein Mädchen gewesen. Ein zwei Jahre unter uns war sie meiner Meinung nach. Ich konnte sie schon jetzt nicht leiden. Das brachte es wohl mit sich, dass ich alle Mädchen nicht mochte, die Interesse an Sirius zeigten. „He McAllistor!“ Das war wieder seine Stimme. Was hatte er denn jetzt wieder mit Sally am Hut? Er schien doch eben eine neue Errungenschaft gehabt zu haben. Und seit wann machten sich die Rumtreiber, abgesehen von Remus, etwas aus den Mädchen ihrer Stufe aus Gryffindor? „Was willst du, Black?“, gab Sally genervt zurück. Doch es klang... gespielt. Ob sie es in Wirklichkeit doch gut fand, dass er sie ansprach? „Ich dachte mir, jetzt wo ich deinen Namen heraus gefunden hab...“, begann er, doch Sally unterbrach ihn. „Ja? Was dachtest du dir da?“ Sie blickte ihn fragend an. Oh man. Natürlich wusste sie genau, was er jetzt sagen würde. Mein Griff um mein Besteck verkrampfte sich. Lily schaute mich von der Seite an. Ich beachtete sie nicht weiter. „Na, vielleicht möchtest du mich ja mal für meine außer ordentlich guten Detektivfähigkeiten belohnen?!“, grinste Sirius Sally an. Jetzt reichte es mir aber. Ich sah Sally streng an. Doch diese schien das nicht zu interessieren, denn sie sprach weiter. „Und was hattest du dir da vorgestellt, wie ich dich dafür belohnen sollte?“ Jetzt grinste er sie triumphierend an. Ob er gewonnen hatte? Ich dachte, Sally hatte einen Freund? Was das Ganze jetzt wieder sollte, war mir ein Rätsel. Wieso lies sie sich auf so etwas hier mit so jemandem wie Sirius ein, wenn sie daheim einen Freund hatte? „Du könntest mit mir nach Hogsmeade gehen, das wär ein Anfang.“ Das war also das, worauf er hinaus wollte. Jetzt senkte ich traurig den Blick. „Nein, ich glaube nicht, dass ich das tun sollte. Jason würde das mit Sicherheit nicht gefallen“, erwiderte Sally und bedachte mich mit einem skeptischen Blick. Wow, sie brachte ihn also doch noch mit ins Gespräch ein. „Wer ist denn Jason?“, kam es geschockt von Sirius. Ich sah ihn an. Er sah genau so geschockt aus, wie seine Frage eben geklungen hatte. Auch seine Freunde sahen etwas verblüfft zu Sally. Außer Potter. Der sah – zu Lily. Ich würde sie mal später darauf ansprechen. Nun ja, auf jeden Fall wandte sich Sally nun wieder ihrem Essen zu und erwiderte nur noch kurz angebunden „Mein Freund, der dieses Gespräch mit Sicherheit nicht gut heißen würde.“ Damit war das Gespräch für sie beendet. Einige Minuten waren die ‚Rumtreiber’ still, dann begannen sie wieder eine Unterhaltung. Auch Lily, Sally und Alice begannen sich über den restlichen Tag auszutauschen – doch ich schwieg.

Wie konnte ich auch so dumm sein und mich in Sirius Black verlieben?

Sally

Am Nachmittag gingen wir zum See hinunter. Wir wollten dort ein wenig entspannen, es regnete nicht und eiskalt war es auch noch nicht. Es war sogar recht angenehm. Ich lies mich unter unsere Lieblingseiche fallen und seufzte vergnügt. Da sprach Mary mich an. „Warum flirtest du so viel mit Sirius?“ Mir stockte der Atem. Was war denn jetzt los? „Wie meinst du das?“, fragte ich skeptisch. Sie senkte den Blick. Aha. Also doch. „Willst du doch etwas von ihm?“, neckte ich sie. Mary hatte bisher immer bestritten, Sirius Black auch nur ansatzweise gut zu finden. Sie wurde rot im Gesicht. Ich grinste sie triumphierend an, während Lily und Alice nur geschockt aus der Wäsche guckten. Bei deren Gesichtern musste ich anfangen zu lachen. Es sah einfach nur zu komisch aus. Doch jetzt richteten sich die Blicke aller meiner Freundinnen hasserfüllt auf mich – und ich schwieg. Das Grinsen konnte ich mir allerdings nicht vollständig verkneifen. Damit schienen sie zufrieden. Lily richtete sich wieder an Mary. „Stimmt das? Willst du was von Black?“ Also ich muss ja sagen, für eine Freundin hörte sich das nicht sonderlich... nett an. Sie hätte es nicht ganz so abwertend sagen müssen. Das schien auch Lily gerade aufgefallen zu sein. „Tschuldigung“, murmelte sie, „aber Black??“ Mary senkte wieder betrübt den Kopf. „Ich kann doch auch nichts dagegen machen. Es ist einfach so passiert. Ist es denn wirklich so schlimm? Ist er denn wirklich so schlimm?“ Das war alles, was sie raus brachte. Jetzt tat sie mir wirklich leid. Für ihre Gefühle konnte sie ja tatsächlich nichts. Und wenn es Sirius sein sollte... Wieso eigentlich nicht? Er sah gut aus, flirtete gut... War zwar ein ziemlicher Nichtsnutz was einige Dinge angeht, aber nun ja. Doch das größte Problem war für mich bei der ganzen Geschichte eigentlich, dass er nichts von festen, langen Beziehungen hielt. Wie sollte ein Mädchen sich auf so jemanden einlassen, wenn für sie fest stand, dass wirkliche, wahre Gefühle ihrerseits im Spiel waren? Und mit einem Mal tat es mir unheimlich leid, dass ich mit Sirius geflirtet hatte. Ich dachte immer, das wär ne kleine Schwärmerei von Mary, wenn überhaupt. Aber anscheinend war es weitaus mehr, sonst hätte sie es wohlmöglich gar nicht erst zugegeben. Lily schien auch in Gedanken zu sein. Mary blickte uns drei allerdings immer noch erwartend an. Deswegen versuchte ich schnell, sie zu beruhigen. „Ne. Ne ne ne, ich denke, das ist schon in Ordnung. Ich fänds nur beschissen, wenn er dich verletzen würde, weißt du? Und das tut Sirius Black am liebsten in seinem Leben, habe ich das Gefühl. Mädchen verletzen.“ Ich sah ihr tief in die Augen. Sie schien verstanden zu haben. „Er wird sich eh nie für mich interessieren. Dafür bin ich zu unscheinbar. Und ich bin eben nicht für so was lockeres, offenes zu haben. Deswegen wird es eh nie klappen. Lasst mir doch meine Träume“, witzelte sie. Doch ich bemerkte sofort, dass sie log. Dass sie nur versuchte, ihren Kummer zu überspielen. Und mit einem Blick zu Lily und Alice wusste ich, dass nicht nur ich diesen Wink der Verzweiflung aufgefangen hatte.

Als wir kurz vorm Abendessen den Gemeinschaftsraum betraten, sah ich die ‚Rumtreiber’ hinten in einer Ecke sitzen und reden. Ich musste grinsen. Heute musste noch ein Streich kommen, ansonsten waren die vier krank. Ich versuchte ein bisschen was von ihrem Gespräch aufzuschnappen, als wir uns ein paar Meter von ihnen entfernt auf ein Sofa fallen ließen.
„Du weißt ganz genau, dass wir Ärger kriegen. Und da planst auch noch du, Remus, am meisten mit. Ich versteh zwar nicht, woher der Sinneswandel kommt, doch ich bin vollkommen einverstanden damit.“ Das musste Potter gewesen sein. Lily neben mir schien unruhig hin und her zu zappeln. Also konnte ich darauf wetten, dass auch Lily zuhörte. Und ihr hatte das eben wohl keineswegs gefallen. Sie hielt viel von Remus. Dass er an diesem Streich so viel mitarbeitete, schien sie ziemlich mit zunehmen. „Ja, Moony. Ich finde Prongs hat Recht. Aber auch mir soll’s recht sein. Die Idee mit den-“ Doch Sirius brach ab, als sein Magen grummelte. Die vier lachten laut. „Essenszeit“, ließ Sirius verlauten. Nun musste selbst ich grinsen. „Wollen wir zum Abendessen gehen?“, kam ein Vorschlag von Peter. Wow, dass der Vorschläge machte, war wirklich selten. Anscheinend hatten die anderen drei zugestimmt, denn sie standen auf und verließen – Peter im Schlepptau – fluchtartig den Gemeinschaftsraum. Lediglich Potter drehte sich noch einmal um und- blickte zu Lily. Ich zog eine Augenbraue hoch. Lily war Potters Blick wohl nicht aufgefallen, denn als ich sie von der Seite her ansah, unterhielt sie sich lachend mit Alice. Als ich meinen Blick wieder über den Ausgang schweifen lies, hatte Potter schon längst den Gemeinschaftsraum verlassen.

James

Wir rasten die Treppen quasi hinunter, denn wir wollten, dass die Zeit bis zum geplanten Zeitpunkt so schnell wie möglich verging. Remus und Sirius waren kurz vor mir, Peter lief neben mir. Ich hatte noch kurz oben einen Blick zurück geworfen. Irgendwie wurmte es mich, dass diese Evans mich so eiskalt abgeblockt hatte. Ich würde sie einfach beim nächsten Treffen locker um ein Date bitten – vielleicht hatte sie einen schlechten Tag gehabt. Da würde sie nächstes Mal mit Sicherheit ja sagen. Nun überkam mich ein aufgeregtes Grinsen, als wir durch die Eingangshalle liefen. In der Großen Halle angekommen, hetzten wir eiligen Schrittes zum Gryffindoresstisch. McGonagall besah uns eines verdächtigen Blickes, als wir aufkreuzten. Sie musste schon mit einem Streich rechnen. Doch wir verhielten uns so unauffällig wie möglich, denn schließlich wollten wir niemandem die Vorfreude verderben.

Lily

Als ich mit den anderen die Treppe runter ging, hörten wir großes Gelächter aus der Großen Halle. „Och nee“, murrte Sally. „Jetzt haben wir bestimmt den Streich verpasst.” Doch sie lag falsch. Als wir die Halle betraten, war alles wieder ruhig. „Was war denn jetzt eben los?“, fragte Mary verwirrt in die Runde. Auch ich war etwas verwirrt. Wir gingen zum Gryffindortisch und setzten uns – leider – in die Nähe der ‚Rumtreiber’. Sie verhielten sich außergewöhnlich ruhig. Ich wurde etwas stutzig – wenn die vier ruhig waren, würde etwas passieren. Und tatsächlich. Ich hörte ein paar Stimmen gleichzeitig etwas wie ‚Folio’ und ‚Aspera’ murmelten. Und als ich sah, was dann geschah, wusste ich genau, wer da was gemurmelt hatte. Wenige Sekunden später fielen etliche Blätter von der verzauberten Decke hinab und bedeckten alles mit Laub. Selbst ins Essen fielen sie. Es kam für die ganze Schülerschar so überraschend, dass keiner – außer mir – es von Anfang an mitbekommen hatte. Denn ich kannte den ‚Folium Aspergo’ nur zu gut. Vielleicht war genau das mein Glück. Denn ich konnte noch rechtzeitig stoppen und nicht weiter essen. Viele um mich herum würgten gerade Blätter hervor oder ärgerten sich des Lebens. Verständlich, viele hatten Hunger. Viele der Gryffindors grinsten. Doch vier lachten aus vollem Halse. Und wer sollten diese vier sein, wenn nicht Potter, Black, Pettigrew und Remus?! Doch als ich genau darauf achte, blickte ich in die andere Richtung und sah Sally und Mary neben mir vor lauter lachen fast von ihren Sitzen fallen. Es war klar, dass ausgerechnet diese zwei diesen kindischen, albernen Streich so richtig, richtig lustig finden würden. Ich blickte sie ernst an, was sie augenblicklich verstummen lies. „Das ist nicht witzig“, fauchte ich sie an. Die beiden schüttelten den Kopf. „Nee, überhaupt nicht!“, meinte Sally. Ich sah ganz genau, dass sie sich das Grinsen verkniff. Ich fummelte mir einige Blätter aus den Haaren und auf einmal stieß ich einen Schrei aus. Anscheinend hatte es außer mir noch niemand bemerkt. „Ieh gitt!!!“, schrie ich entsetzt. „Potter, du wirst deines Lebens nicht mehr froh.“ Wieso ich ausgerechnet Potter dafür verantwortlich machte, wusste ich nicht. Ich hatte ihn wohl irgendwie auf dem Kieker. Doch als ich auf einmal einen dicken, fetten Regenwurm in meinem Haar gefunden hatte, hielt mich einfach nichts mehr zurück. Potter blickte mich entsetzt an. Anscheinend hatte er nicht die volle Auswirkung des Zaubers gewusst. „Wusstest du eigentlich, dass man nur Zauber benutzen soll, von denen man auch weiß, was sie bewirken???“, fauchte ich ihn an. Er schien starr vor Schreck. Recht so. Hatte er verdient. Ich war Vertrauensschülerin. So etwas nervte mich so dermaßen. Ich blickte Remus strafend an. Er senkte schuldbewusst den Blick. „Potter, Black. Sind nur sie für dieses Chaos verantwortlich??“ Die bellende Stimme von Professor McGonagall riss mich von Potters Blick weg, der meinen gerade aufgefangen hatte. „Nein, Professor. Peter und ich haben mitgemacht“, kam es schuldbewusst von Remus. Sollte er mal nicht so scheinheilig tun, er hatte doch am besten gewusst, was mit diesem Zauber alles passierte. Pettigrew nickte nur stürmisch. Ich rümpfte die Nase. Man, war ich wütend! McGonagall schien es gar nicht gut zu heißen, dass der Vertrauensschüler Gryffindors diesen Streich ausführte – doch war es denn wirklich so überraschend?? Es war typisch für die vier. Und genau deswegen mochte ich sie nicht – ausgenommen Remus, der meist ziemlich bedacht und ordnungsgemäß handelte. Ich legte viel Wert auf Regeln. Für mich waren sie nicht dafür da, gebrochen zu werden. Dies war wohl der stärkste Punkt, der mich von den meisten Unterschied. „Was für einen Zauber haben sie da benutzt? Ich hoffe doch nicht, den ‚Folio...’-“ Doch als sie Remus schuldbewusste Miene sah, seufzte sie auf. „Haben sie die Seite im Buch ‚Zaubersprüche und –tränke für den Waldler’ ordentlich zu Ende gelesen, Mister Lupin? Haben sie sie gelesen, bis sie zu dem Satz kamen, in dem es hieß, dass dieser Zauber mindestens 60 Stunden anhält???“ Nun schrie McGonagall fast. Ha. Da konnten sie sehen, was sie von ihrem albernen Streich hatten.


oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOo


krieg ich mehr als zwei kommis?? *flehend guck*


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Es ist wunderbar, wie furchtlos und entschlossen Dan sich jeder Aufgabe stellt. Manchmal drehten wir eine Szenenwiederholung nach der anderen, und jedes Mal spürte ich seine Entschlossenheit, es bei der nächsten Wiederholung des Takes noch besser zu machen. Das schätze ich so sehr an ihm: Er setzt wirklich alles daran, um seine beste Leistung zu zeigen.
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