
von Ginny_93
Kapitel 4
Long way 2 go?!
sooo, vielen Dank für die Kommis :) hab leider nicht so viel Zeit, aber an *lily-flower*: ich hab deine ff gelesen ;) ich hoffe doch, ich hab n Kommi geschrieben? Wenn nicht, dann schlag mich, teer mich, feder mich... na ja und so was halt ;) und an 2 of the Marauders vielen vielen Dank, du bist bisher treuester Leser ;)
soo, dann geht es jetzt mal schnurstracks weiter. Ich berichte ja über insgesamt die 5., 6. und 7. Klasse... also drei Jahre *kluges Ding* aaaalso werde ich natürlich nicht alles allergenau beschreiben können, deswegen ist jetzt Ende Oktober, bzw. Halloweenzeit. ich weiß nicht 100% wann das Schuljahr da beginnt aber wohl im September wa? Also ist jetzt ein Monat vergangen und was bisher wichtiges passiert ist werden uns James, Sirius, Lily, Sally und so weiter jetzt berichten :D es geht wohl... recht viel bis nur um Sirius und eine andere gewisse Person. ;)
hoffe es gefällt euch
langes und seeeeeeeeeeeeeeeehr ereignisreiches Kapitel!!!
Remus
„Jetzt mach doch nicht so n Rambazamba verdammt!“
„Rambazam-? ICH soll keinen Rambazamba machen? Potter, du hast doch keine Ahnung wovon du sprichst!“
„Und ob ich das hab. Ich hab dich doch nur gefragt ob du mit mir ausgehst, aber du-“
„JA, Potter, JA, du hast mich NUR gefragt ob ich mit dir ausgehe, aber zum dreizehnten Mal diese Woche. UND ES IST ERST MITTWOCH!!“
So ging das jetzt schon seit September. Ich hatte langsam echt die Schnauze voll. James benahm sich wie ein Obertrottel und versuchte die ganze Zeit, dass Lily mit ihm ausgeht. Kann jemand nicht nachvollziehen, dass sie so genervt reagierte? Mal abgesehen davon, dass Lily so was gar nicht mochte, also diese aufmotzerische Art, war Prongs so aufdringlich, dass selbst ich schon Angst bekam, wenn ich mit Lily sprach, dass er mir nicht eine knallt. Er wollte mit ihr ausgehen und sonst sollte es keiner tun. Und dieses mal hatte er wohl weiiiiit über die Schlinge getreten. James wollte gerade wieder etwas sagen, als ich mit Pad zu ihm schritt und wir ihn an beiden Armen aus dem Gemeinschaftsraum zogen. Alle blickten uns hinterher und ich deutete Pete, mitzukommen. Das alles musste jetzt nicht wirklich ganz Gryffindor mitbekommen.
„Prongs, was zum Teufel ist in dich gefahren?? Du machst Evans ja wahnsinniger als wahnsinnig. Das ist ja wie ne Schnitzeljagd was du da machst. Hör zu.“ Sirius Ton wechselte von verwundert laut zu verschwörerisch leise. „Die Mädchen müssen DIR hinterher laufen, nicht du ihnen, das hast du gar nicht nö-“ „Ja, danke Pad, wir haben’s mit bekommen, du bist der Hecht der Zeit. James. Wenn du nicht aufhörst Lily so zu nerven, dann verhext sie dich noch!“ Das musste ich unbedingt mal sagen. Pete nickte nur stürmisch und Prongs senkte den Kopf missmutig. „Ihr habt ja recht. Aber wieso will sie nicht mit mir ausgehen? Ich versteh das nicht, Moony. Wirklich, ich meine...“ Er sah mich hilfesuchend an. Ich musste mir ein Lachen verkneifen und schüttelte den Kopf. „Vielleicht weil du sie fragst, als würdest du Trophäen sammeln?“
Sally
„Ist der übergeschnappt?“ Ich fasste es gar nicht. So hohl konnte man ja gar nicht sein wie Potter. Dachte er ernsthaft Lily würde auf ihn reinfallen?! „So hohl kann man doch gar nicht sein, glaubt der echt, ich fall auf ihn rein?“ Jaa, das war Lily, gleicher Gedankengang wie ich. Oft cool, manchmal nervtötend. Ich grinste sie an. Sie missbilligte dies mit einem wütenden Blick und setzte sich schnaubend vor Wut in einen Sessel. Ich lies mich mit Alice ins Sofa fallen und Mary setzte sich in einen zweiten leerstehenden Sessel. Wir schwiegen ziemlich lang. So hatte ich ein bisschen Zeit nachzudenken. Mal ganz ehrlich. Wieso sind Jungs so bescheuert? Ich finde es total daneben, wie Potter Lily behandelte. Er machte sich nichts aus ihren Gefühlen. Wollte nur einfach einmal wieder ein bisschen Spaß für einen Nachmittag und das war’s dann. Super Idee. Das kam wie Black. Der hatte sie ja wohl auch nicht mehr alle. Machte sich an jedes zweite Mädchen ran und wunderte sich¸ dass die, mit denen er schon mal sein Spielchen getrieben hatte, nicht noch einmal wollten. Wie krank im Kopf muss man sein? Und Jason erst. Vor drei Wochen bekam ich einen Brief. ‚He, tut mir leid, dass ich mich nie gemeldet habe, blabla, also noch mal, ich denke es hat keinen Sinn, können uns ja in den Ferien mal sehen, hab schon ne neue, blabla, leck mich am Arsch und Tschüß’ Na ja, so ganz unfreundlich vielleicht nicht, aber so ungefähr war der Inhalt. Vielen Dank auch. Ne Woche lang hab ich nur geheult. Und dann fing der ganze Quatsch mit Potter an. Da war ich dann etwas abgelenkt. Mittlerweile konnte ich zumindest wieder lachen. Aber so schnell würde ich mich auf keinen Jungen mehr einlassen, da kann man aber drauf wetten! Was soll ich mit einem Exemplar dieser arroganten, idiotischen, mega aufdringlichen und nervigen-. „Sally?“ Ups... „Ja? Was gibts?“ „Ob Jason dir noch mal geschrieben hat, hab ich gefragt?!“ Mist. Danke Mary. Genau das was ich jetzt brauchte. „Nein hat er nicht und soll er auch nicht. Ich würde den Brief nur in den Kamin werfen.“ Unnötigerweise deutete ich auch noch auf den Kamin, der ein paar Meter von uns entfernt stand. Lily grinste. „Wer braucht schon Jungs?“ Ich nickte sie zustimmend an. „Wer braucht schon Jungs!“ „Sag mal, Lily, wieso zählst du überhaupt, wie oft Potter dich schon nach nem Date gefragt hat?“ Man Alice, das war ein Stich zu viel...
Sirius
Oh man. Als ich am nächsten Tag (als letzter) aufwachte, überkam mich sofort wieder die Krankeritis. „Siri-Schatziiiiii!!“ „Oh nein.“ Das war alles, was ich auf diesen... Ruf ‚antworten’ konnte. Ich krabbelte schnell aus dem Bett, vorbei an Moony, Prongs und Wormy und eilte mit einem „Sagt, ich brauche noch laaaaange!“ ins Bad und schloss ab. Ich hörte die Schlafsaaltür sich öffnen – ja, sie kam hier immer einfach rein – und ein lautes „Wo steckt er denn?“ Ich lies mich erschöpft an der Wand auf den Boden gleiten. Wie sie mich doch nervte. GEH WIEDER, GEEEEH!!! Doch natürlich blieb sie... Unterhielt sich erst mal mit Prongs – der würde noch was zu hören bekommen – über was weiß ich was, dann mit Moony und letztendlich, als Pete ihr nicht antworteten konnte, weil er gerade wohl irgendwie seine Socken suchte, machte sie sich auf den Weg hinaus aus dem Schlafsaal. „Sagt Siri bitte, dass ich im Gemeinschaftsraum auf ihn warte, ja?“ „Aber natürlich!“, rief Prongs ihr hinterher. In der Zeit, in der sie da gewesen war, hatte ich mich fertig gemacht und schon drei mal unnötig in den Spiegel geguckt – ich wusste ja, dass ich gut aussah. Seufzend öffnete ich die Tür. „Prongs, leihst du mir den Umhang?“
Das war mein Start in den Tag.
Unten in der Halle setzte ich mich schnell hin und begann zu essen. Ich hatte so einen Hunger. Ich bestrich mir schnell ein Toast und gerade, als ich hineinbeißen wollte, umarmte mich jemand so hektisch von hinten, dass ich es im hohen Bogen durch die Luft schleuderte. Es traf irgendjemanden, denn ich hörte jemanden empört rumgiften – also ein Mädchen – aber das war momentan wirklich nicht das Hauptproblem, das wurde es erst später. Ich bekam kaum noch Luft unter dieser pressenden Umarmung – wieso ließ ich das noch mal mit mir machen? Ach ja – Wette mit dem komischen Typen aus Ravenclaw. Gewonnen hatte ich sie erst an Halloween – also am Samstag Abend. Aber dazu komm ich auch später. Erst mal-muss-ich-ich-iiiich-wieder-ATMEN KÖNNEN! Und los war ich sie. Merlin sei Dank. Aber sie setzte sich natürlich neben mich, strich mir, wie sie wohl meinte, liebevoll über die Wange und wollte mich gerade küssen, als jemand hinter mir anfing zu schreien. „Black! Bist du wahnsinnig geworden? Du kannst mir doch nicht einfach ein Toast ins Gesicht werfen, wann du Lust dazu hast! Das geht selbst für dich zu weit.“ Danke, McAllistor. Meine Rettung. „Hey McAllistor. Oh, hab ich dir das Toast ins Gesicht geworfen? Das tut mir aber leid. Eigentlich sollte es jemand hässliches treffen, aber Schniefelus ist so weit weg und da hab ich n Versuch gestartet, es auf gut Glück zu probieren, du musst wohl AUS VERSEHEN dazwischen gelaufen sein. Ach wie konnte mir denn so was passieren? Prongs, wieso bringst du mir keine Manieren hübschen Mädchen gegenüber bei?! Du kannst mich doch so nicht frei rumlaufen lassen!“ Ich grinste Prongs an. Und er grinste zurück. Als ich gerade meinen Kopf wieder zu McAllistor gedreht hatte und weiter sprechen wollte, landete auf einmal etwas sehr klebendes, sich eklig anfühlendes aber gut riechendes in meinem Gesicht. War ja klar. Sie hatte zurück geworfen. Scheiße man. Ich pflückte das Toast aus meinem Gesicht und nahm mir eine Serviette. „Oh, Entschuldigung Black Es sollte eigentlich jemand kluges treffen. Aber da bist du wohl dazwischen gelaufen.“ Ich musste geguckt haben wie ein Auto, denn alle Umstehenden mussten ziemlich lachen. Blamage auf Hochtouren. „Gehst du so auch mit deinem Freund um? Der muss sich ja vor Marmeladentoasts kaum retten können“, gab ich beleidigt zurück. Sie stockte und ihr Blick wirte irgendwie... na ja, traurig? Sie schien sich auf die Lippe zu beißen. Hatte ich da jetzt was Falsches gesagt? Oh oh... Das konnte Ärger geben. „Halt die Klappe, Black!“, mischte sich nun Evans ein und schob McAllistor an mir vorbei ans andere Ende des Tisches. Ich sah den beiden noch lange nach. Und als ich meinen Blick zur Seite richtete, sah ich, dass ich da nicht der Einzige war. „He, Prongs, Mund zu, es zieht!“, witzelte ich und Simona – ja, so hieß das ‚wundervolle’ Geschöpf neben mir – lachte so laut und lange, dass es schon peinlich war. Wieso machte ich noch mal was mit ihr? Ach ja. Ich weiß schon.
Sally
Der Donnerstag war – das Frühstück mit dem Marmeladentoast natürlich ausgenommen – ziemlich... langweilig. Wir hatten Unterricht, Pause, Unterricht, Pause, Unterricht, Mittagessen, Unterricht, noch mehr Unterricht, Schluss, Abendessen, Hausaufgaben, schlafen. Langweilig eben. Nichts spannendes passiert. Heute war Freitag – der 30. Oktober. Und was war demnach morgen? Riiiiichtig, Halloween! Ich bin ein Halloween-Freak. Ich bin der festen Überzeugung, jedes Jahr an Halloween passiert etwas Besonderes, etwas Einzigartiges, etwas Phänomenales. Ob ich dieses Jahr recht hatte, wird sich noch heraus stellen. Ich hoffte es. Letztes Jahr hatte ich am Halloweenabend mein verloren geglaubtes Armband, das mein Großvater mir einst geschenkt hatte, wieder gefunden. Das war der beste Tag des Oktobers. Ich hoffte, es würde morgen auch so sein. Ein wunderbarer Tag mit einem grandiosen Ereignis. Ich stand also gut gelaunt am Freitag auf und duschte erst einmal ausgiebig. Es war noch vor 6 Uhr. Da hatte ich genügend Zeit, es ruhig angehen zu lassen. Als ich fertig war, schliefen die anderen immer noch. Also ging ich schon mal in den Gemeinschaftsraum, vielleicht war ja jemand vernünftiges da, mit dem ich mich unterhalten könnte. Als ich runter kam, musste ich auflachen, wie sehr ich mich getäuscht hatte. Hier saßen nur die Rumtreiber. Warum die schon auf waren, konnte ich mir allerdings nicht erklären. Ich seufzte auf – was sollte ich anderes tun? Und dann ging ich schnurstracks auf die vier zu und setzte mich dreist zu ihnen. „Hey McAllistor“, schnurrte Black. „Hey Vollidiot“, gab ich genervt zurück. Von dem hatte ich mein Leben lang genug gehört. Das schien er erst mal begriffen zu haben, denn er schwieg. Remus lächelte mich an. „Wie geht’s dir, Sally?“, fragte er mich. „Es geht, die anderen schlafen noch, ich bin seit ner Stunde wach und hab keine Ahnung was ich machen soll, deswegen hab ich gedacht, irgendjemand vernünftiges“, ich blickte zu Black und betonte das Wort ‚vernünftig’ besonders doll, „würde hier schon sitzen, mit dem ich mich unterhalten könnte“, fuhr ich in normaler Tonlage fort und lächelte Remus an. „Und dir? Was macht ihr zu dieser Uhrzeit eigentlich schon auf den Beinen?“ Dieses Mal antwortete Potter. „Morgen ist Halloween, da müssen wir uns doch was für Gryffindor überlegen. Wir planen ne Party.“ „Kommst du auch?“, fragten Black und Remus wie aus einem Mund. Ich zog eine Augenbraue hoch, während die beiden sich einen verwirrten Blick zuwarfen und Remus sogar ein bisschen rot um die Nase anlief. „Klar, ne Party lass ich mir doch nicht entgehen“, grinste ich dann wieder. Damit war das Thema erst einmal gegessen. Nach einer Stunde erlöste mich endlich Alice, als sie sich zu uns setzte. Ich hatte mich mit Potter – ja, mit Potter – unterhalten müssen, da sowohl Remus als auch Black etwas neben der Spur wirkten. Ich hätte schwören können, mehrere Male Blicke auf mir gespürt zu haben. Desto glücklicher was ich über Alice Auftreten. „Hey Alice, die vier hier“, ich deutete auf die Rumtreiber, „planen für morgen ne Party. Gehen wir hin?“ „Klar, ne Party lass ich-“ „Mir doch nicht entgehen“, wurde sie dreister Weise von Potter und Black unterbrochen, die vor sich hin grinsten. Okay, ein bisschen witzig war es gewesen, es war der selbe Satz, den ich gesagt hatte, aber trotzdem. Es war nicht so witzig als dass man darüber so lange so intensiv grinsen könnte. Na meinetwegen. Sollten sie sich freuen, bis ihnen die Zähne ausfielen. „Wollen wir frühstücken gehen?“, fragte ich an Alice gewandt, doch nicht sie antwortete. „Also McAllistor, ich weiß ja nicht, wieso du mit mir frühstücken gehen willst, aber ich gehe gerne mit dir runter in die Große Halle, natürlich. Nächstes Mal musst du nicht so schüchtern sein.“ Okay. Jetzt hatte Black den Bogen aber echt zu weit gespannt. Vor mir lag ein Buch. Ich blickte darauf, zögerte kurz – und warf es ihm an den Kopf. Dann ging ich mit einer lachenden Alice runter zum Frühstück in die Große Halle. Das einzige, was ich noch sagte, war „Großmaul“ und das einzige, was ich noch hörte, war „na warte!“. Na das konnte ja heiter werden. Noch ein Toast in meinem Gesicht und er würde seines Lebens nicht mehr froh.
Zum Schluss kamen auch noch Lily und Mary zu uns. Mary war sofort genau so begeistert wie wir von der Party. Lily druckste etwas rum – klar, Potter würde auf einer Party erst recht loslegen. Aber schlussendlich hatten wir sie doch noch überredet. Das würde morgen bestimmt ein lustiger Abend werden. Danach gingen wir in den Unterricht. Wir hatten Verteidigung mit den Slytherins. Wie ich es liebte. Genau wie Zaubertränke. Da war es vor ein paar Wochen ziemlich eskaliert. Sirius hatte sich mit seiner Cousine im Kerker in die Haare gekriegt, zum Ende hin Snape verhext, so dass er grün im Gesicht wurde und soweit ich wusste eine Woche Nachsitzen bekommen. Moment. Sirius? Hatte ich grade...? Ach nein, bestimmt nicht. Also, wir machten uns auf den Weg zu Verteidigung und brachten die Stunde hinter uns. Wir hatten eine neue Lehrerin. Sie war furchtbar. Alt und eklig. Und so was von streng! Aber na ja. Danach ging der Tag langweilig weiter, bis zum Nachmittag hin. Ich machte gerade einen Spaziergang. Mary und Lily waren in der Bibliothek und Alice hatte eine Verabredung. Ich ging aufs Schlossgelände und zum See. Es war noch recht warm für diese Jahreszeit, aber das Wasser war trotzdem zum Erfrieren. Auf einmal hörte ich Stimmen. „Kannst du nicht endlich aufhören, ständig mit mir reden zu wollen? War es nicht deutlich genug, dass ich in den Ferien abgehauen bin? Ich dachte, ich hätte euch jetzt nicht mehr am Hals, und da kommst du ständig an und nervst mich. Du bist schlimmer als Bella-“ „Ich will doch nur mit dir reden. Es tut mir leid, wirklich. Ich wollte nicht einfach zusehen, ich wollte dir ja helfen, aber-“ „Sieh es doch endlich ein! Ich werde nicht zurück kommen, ich werde nicht mehr mit den beiden sprechen, mit keinem mehr von der Familie, ausgenommen vielleicht-“ „Du bist unfair. Du weißt, ich konnte nichts tun. Wenn sie mich gefoltert hätten, was hättest du denn-“ „SIE HABEN ES EINMAL GETAN! Du warst sieben Jahre alt, da haben sie es getan. Ich bin dazwischen gegangen. Hab gesagt sie sollen aufhören, immerhin hatte eigentlich ich diesen blöden Teppich schmutzig gemacht. Dafür wurde ich dann doppelt bestraft. Da siehst du, was ich getan hätte. N Scheiß hast du gemacht. Also, was willst du denn jetzt noch? Du brauchst mich nicht, du markierst hier doch auch überall den großartigen, reinblütigen Slytherin, dann verzieh dich zu denen die es dir gleich tun und LASS MICH IN RUHE!“ Oha. Was war denn da los? Die beiden Stimmen klangen sich verflixt ähnlich, eine vielleicht noch etwas rauer und tiefer als die andere. Es klang ziemlich nach... nach... ja, nach Black. Ich näherte mich dem Geschrei, nicht dass die Beteiligten noch auf einander losgingen. Wobei das wohl eher nur der eine mit der tieferen Stimme machen würde. Und plötzlich, als ich hinter einen der letzten, verdeckenden Bäume trat, erkannte ich Black tatsächlich. Und das daneben, das war wirklich ein Slytherin. Ich hatte ihn ein, zwei mal schon gesehen. Doch auf einmal musste ich schnell ein paar Meter weiter weg. Black kam in meine Richtung. Anscheinend war das Gespräch für ihn jetzt beendet. Der andere stand geknickt da. Ich hätte gar nicht zuhören dürfen. Es stand mir absolut nicht zu. Was hatte ich mir nur wieder dabei gedacht? Typisch, meine neugierige Seite kam da mal wieder zur Schau. Scheiße man. Ob ich das einfach so für mich behalten oder ihn mal drauf ansprechen sollte, das war jetzt die Frage. Aber was für eine Frage. Warum zum Teufel sollte Black so was ausgerechnet mit MIR besprechen wollen? Er hatte Freunde, eine Freundin und wenn’s drum ging mit Sicherheit noch jede Menge andere mögliche Gesprächsleute mit denen er das besprechen konnte. Und mich ging es sowieso am allerwenigsten was an. Immerhin war ich immer... recht unfreundlich zu ihm.
Ich ging nachdenklich nach oben in den Gemeinschaftsraum und legte mich kurz aufs Bett. Es würde bald Abendessen geben. Aber Lily und die anderen würden wohl vorher noch einmal vorbei schauen und mich dann wohl auch wecken. Kaum hatte ich mich hingelegt, fing ich auch schon an zu träumen....
Ich ging zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit, alleine zum Abendessen. Ich war so in Gedanken, dass ich nicht einmal die Szene in der Eingangshalle, die sich allen bot, richtig bemerkte, bis es dort ziemlich zur Sache ging. Nun ja, endlich mal ein spannender Tag, konnte ich ruhigen Gewissens behaupten. Ich hörte lautes Scheppern und ein Gekreische, wie ich es noch nie gehört hatte. Als ich mich auf den Weg aus der Großen Halle machte, musste ich sofort ausweichen, denn jemand hatte auf mich einen Fluch abgefeuert. Ich war so geschockt, dass ich erst einmal nicht wusste, wohin mit dem ganzen Herzschlag. Dann schaute ich mich um – und blickte direkt in die hasserfüllte Miene eines Mädchens, welches ihren Zauberstab, der wohl vorher auf mich gerichtet war, gerade sinken lies. Dann sah ich mich weiter um und sah Black. Er stützte sich, wie mir schien atemlos am Geländer der Treppe und schien seine Kräfte zu sammeln. Was um Merlins Willen war denn hier los?! Ich guckte das Mädchen wieder verwundert an. „Du hast mir meinen Freund weg genommen, du.. du...“, fing das Mädchen an, doch Black unterbrach sie. „Ich hab dir schon so oft gesagt: ich bin NICHT dein Freund. Wir haben Schluss gemacht, ich kann tun und lassen was ich will, also was machst du für einen Aufstand. Lass Sally jetzt endlich in Ruhe, ich hab genug für diesen Tag. Ich kann schlafen mit wem ich will-“ „Sirius, lass gut sein. Sie wird es nie begreifen.“
„Oh mein Gott!“ Ich schreckte aus dem Schlaf. „Ich hab Sirius ‚Sirius’ genannt!!“, brachte ich verstört heraus und dachte noch einmal genau über den Traum nach. Was war denn da abgegangen? Doch auf einmal riss mich eine Stimme wieder in die Gegenwart zurück. „Du hast Black ‚Sirius’ genannt? Was für eine Weltkatastrophe, wir sollten schnell jemanden rufen, der das beheben kann“, witzelte Lily. Ich richtete meinen Blick erschrocken zu ihr. „Kommst du mit zum Abendessen oder philosophierst du lieber weiter über Sirius?“, fragte mich Mary ironisch. Scheiße, sie war auch da? Na das war ja mein Glück auf Erden. Wo sie doch so in Sirius... „Jetzt mach hinne, Sally, oder ich fress dich!“, nörgelte Lily. Ich verließ so fluchtartig den Schlafraum, dass Lily und Mary Probleme hatten, mir zum Abendessen zu folgen. Sie kamen etwas später als ich in der Großen Halle an und daher hatte ich mir schon was zu essen aufgetan – so konnten sie mich nicht gleich mit Fragen löchern. Einige Zeit verlief dieser Plan auch recht gut, aber irgendwann... „Du hast im Schlaf geredet“, sagte Mary. Ich schluckte. Jetzt war mir der Appetit vergangen. „Ach ja? Was hab ich denn gesagt?“, fragte ich mit, wie mir schien, unnatürlich hoher Stimme. „Och, nur dass es irgendeinen Zwischenfall in der Halle gab. Dass dich jemand angegriffen hat. Dass es ein Mädchen war, das mit Black zusammen war...“ „Und, dass du mit ihm geschlafen hast“, vollendete Mary Lilys angefangene Aufzählungen. Ich lief rot an. Oh Gott, wie peinlich. Das hatte Mary jetzt so laut gesagt, dass einige uns verwirrt anblickten. Und auf einmal hörte ich eine schrecklich unerwünschte Stimme. „Mit wem hat McAllistor geschlafen?“ Es war Siri- ich meine Black. Er setzte sich NEBEN MICH und griff sich etwas zu essen. Na da war ich ja mal gespannt, was da jetzt für Ausreden kamen, ich würde nichts sagen. „Mit-“, begann Lily, doch wohl als sie richtig realisierte, dass es nicht gar Alice war, die gefragt hatte, sondern eben jener, den sie gerade erwähnen wollte, schwieg sie. Black schaute sie fragend an und hob eine Augenbraue. Na super, jetzt war er auch noch neugierig. Ich rollte mit den Augen. Das konnte ja ein heiteres Essen werden.
Sirius
Endlich. Es war Samstag. Samstag hieß ausschlafen. Und an diesem Samstag hieß es auch: abends Party!! Das war my day. Absolut. Und mein Day begann damit, dass ich schon morgens um 8 Uhr aufwachte. An einem Samstag! Hallo?! Wie scheiße ist das denn bitte?! Na ja, dann sollte ich wohl mal im Gemeinschaftsraum nachgucken, ob schon jemand anderes wach war. Irgendjemand, mit dem man sich unterhalten konnte...
Natürlich war noch niemand wach. Also ging ich schon mal in die Große Halle. Immer hin gab es schon ab 8 Uhr Essen, sodass ich jetzt ordentlich reinhauen konnte und eine meeeeenge Zeit hatte... Zu viel Zeit. Um kurz vor 9 Uhr war ich fertig und die anderen schliefen immer noch. Okay. Dann die harte Tour. „Prongsiiiiiiiiiieeee!!“ Ich schmiss mich auf sein Bett und hüpfte wild hin und her. War es nicht von vornherein klar, dass ihn das ziemlich wütend machen würde? Hatte ich das dann mit Absicht gemacht? Definitiv: JA! „AAHHHH!! Bei Merlin, Pad, bist du wahnsinnig? Es ist nicht mal halb zehn, es ist Samstag, lass mich schlafen und verzieh dich aus meinem Bett!“, rief er aufgebracht. Davon wurde Rem wach. Super. „Aber Jamsie, du weißt doch wie sehr ich es mag, mit dir in einem Bett-“ Ich hüpfte weiter auf seinem Bett herum, wie ein kleines Kind, das seine Eltern wecken wollte. Doch als ich auf einmal Prongs Wecker an den Kopf bekam – au – war der Spaß dann doch etwas vorbei. Ich hielt mir die Stirn. „Du hättest mich umbringen, erschlagen können!“, jammerte ich. Er grinste. „Schade, dass es nicht geklappt hat, dann wär Ruhe“, sagte er und lies sich wieder ins Bett fallen. Ich war empört. „Und ich dachte du liebst mich wirklich!“, trauerte ich. Er lachte nur hohl auf, während ich eine beleidigte Schnute zog. Moony guckte mich mürrisch an. „Wieso bist du schon wach?“, fragte er mich. Ich zuckte traurig die Schultern. „Konnte nicht mehr schlafen.“ „Und geweckt hast du uns, weil dir langw-“ „Jaa, weil mir langweilig war. Gut erkannt Moony.“ Er schüttelte nur den Kopf und ging ins Badezimmer. Na toll. „Peeeeeeeeeeteeeeeeeeeeeee!!“
Lily
Party. Na das war ja jetzt absolut das, was ich heute Abend brauchte. Ganz tolle Sache. Laute Musik, lauter angetrunkene bis betrunkene Jungs, bzw. Mädels, nur Nerverei. Das konnte ich ja mal so gar nicht gebrauchen. Aber es war Halloween, da ließ sich natürlich keiner davon abbringen, eine Party zu feiern. Nach dem Frühstück ging ich in die Bibliothek. Die anderen drei hatten keine Lust, mitzukommen. Na ja, machte mir auch nicht soo viel, immer hin konnte ich mich dann so gut konzentrieren. Ich ging gerade einen Gang entlang, als ich auf einmal eine Stimme hinter mir hörte. „Hey, Evans!“ Och nee, wieso denn ausgerechnet jetzt? Ich beschleunigte meine Schritte, war fast an der Bibliothek angekommen. Dahin würde er mir sicher nicht folgen. Doch falsch gedacht, kurz vor der Tür zum Bibliotheksraum erwischte Potter mich und versperrte mir, dreist wie er war, den Weg. Ich blitzte ihn wütend an. „Was willst du, Potter? Ich hab keine Zeit für dein Geschwätz und bis vor diesem Schuljahr hast du meins auch nicht geschätzt, also wenn du mich entschuldigen wür-“ Doch er unterbrach mich. Unhöflicher Arsch. „Hey, hey, jetzt beruhige dich mal. Ich will dich nur schnell was fragen, dann kannst du da rein.“ Er deutete mit dem Kopf in Richtung Tür. „Ich kann mir schon vorstellen, was du mich fragen willst. Schieß los, mach schnell. Und schmerzlos, ist besser für dich.“ Ich sah ihn abwartend an. Er mich missmutig. „Oh man, Potter, mach dir nicht ins Hemd sondern frag endlich!“, herrschte ich ihn an. 10, 9, 8, 7, 6... „Würdest du mir einen Gefallen tun?“ „Nein. War das die Frage? Kann ich dann jetzt geh-?“ Er unterbrach mich SCHON WIEDER! „Nein, nein, das war nicht die Frage. Ich wollte dich fragen, ob du mit mir zu der Party heute Abend-“ Jetzt kam mein Part. „Nein. Vergiss es. Tschüß.“ Ich schlängelte mich an ihm vorbei, aber er folgte mir – natürlich, wie vorhersehbar. Verdammt. „Wieso nicht?“, fragte er mich. Hörte ich da etwa einen verbitterten Unterton? Schön, bekam seinem übergossen Ego mit Sicherheit sehr gut. „Weil ich dich nicht leiden kann. Also, verzieh dich jetzt. Wenn ich einen Idioten um mich rum brauche, sag ich dir mit Sicherheit als aller erstes Bescheid, aber momentan – oh – ist kein Bedarf. Bye-bye!“ Ich winkte ihm spielerisch zu und mein Gesichtsausdruck wechselte auch von genervt zu ironisch grinsend zu Augen rollend genervt. Dann ging ich weiter. Er folgte mir nicht weiter. Puh. Ich setzte mich und begann zu lesen. Doch irgendwie... beobachtete mich jemand. Als ich einen Blick durch die Bibliothek warf, sah ich gerade noch eine Gestalt durch die Tür huschen. Na meinetwegen.
Sally
Partyyyyyy!! Oh ja. Hier in Hogwarts gab es so selten Anlässe zum feiern oder Party machen, dass ich mich einfach über jede Gelegenheit freute. Wie eine Schneekönigin, obwohl das ja eher zu Weihnachten passte. Na ja, auch egal. Auf jeden Fall wollte ich heute Abend einfach nur Spaß haben. Ich saß gerade mit den anderen beim Mittagessen in der Großen Halle. Ich hatte gestern Nacht wieder diesen komischen Traum geträumt. Den mit Siri- ähm Black. Ich war etwas abergläubisch. Würde ich den Traum noch einmal träumen, müsste ich wohl irgendwas mit Black zu tun haben in näherer Zukunft. Im schlimmsten Fall würde ich ihn heiraten. Oh Gott. Black und ich, heiraten. Mir erschien gerade ein Bild im Kopf, ich im Brautkleid, Black im Anzug, drei Kinder vor uns, die Mädchen dunkle Locken, der Junge blond... Was bitte dachte ich mir da grade? Das war ja mehr als furchtbar. Ich sollte dem Aberglauben abschwören. Solange ich heute Nacht nicht wieder von dieser komischen blonden Tus-. Oh. Mein. Gott. Mir gegenüber, also hinter Lily und Mary, lief gerade Black mit seiner ‚Freundin’ rum. Wahrscheinlich ging er nur aufgrund einer Wette oder irgendetwas anderem fiesen mit ihr aus. Aber das ist jetzt eigentlich voll egal. Aber SIE. SIE! Sie war das Mädchen aus... meinem Traum. Ach du Schande. Die gleichen Haare, die gleichen Augen. Was hatte denn das jetzt zu bedeuten?
James
‘Wen frage ich denn jetzt, ob sie mit mir zu der Party geht?’ Das war mein einziger Gedanke, das ganze Mittagessen über. Wir hatten uns überlegt, dass es vielleicht doch eine ganz gute Idee war, im Raum der Wünsche die Party zu machen, so konnten wir auch die aus anderen Häusern dazu einladen. Okay, also einfach die nächste anquatschen. Super. Wieso verdammt noch mal ging Evans nicht mit mir aus?!
„He, du!“ Ich lief auf ein Mädchen mitten in der Eingangshalle zu. Sie war recht hübsch und sah ganz nett aus. „Ja?“, fragte sie mich schüchtern. Ach du Schande. Ne Schüchterne. Das war ja cool. Schüchterne Mädchen, die sind wirklich klasse. Sie werden oft verlegen, wenn ihnen etwas peinlich ist, so weißt du sofort, wann sie etwas tun, was sie eigentlich nicht tun würden, was dann meistens heißt, dass sie dich mögen und dann wiederum konnte man sie entschüchtern – und das war ein Heiden Spaß. „Hey Schöne. Wie heißt du?“ Sie lief bei meinen Worten rot an. Bingo. „Ich heiße Kary. Und du bist James Potter, ich weiß.“ Jetzt lief sie wieder rot an. Ich grinste. „Okay, Kary. Hast du Lust, heute Abend mit mir zu einer Party zu gehen?“ Sie bekam große Augen. „Und wie! Äh, ich meine, also ich, ähm, ja, also, weiß nicht, heute Abend? Hmm, na gut, okay, ja, wieso nicht!“, stammelte sie vor sich hin. Ich grinste immer noch. Sie stammelte, stotterte... Das lief ja super. Da fiel mir Pads Wette wieder ein. Ob er es wohl schaffen würde? Na ja, auf jeden Fall beugte ich mich zu Kary runter und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Super, ich freu mich. 19 Uhr hier? Dann könnten wir vorher noch etwas spazieren gehen, die Party beginnt um 20 Uhr.“ Sie nickte stürmisch und winkte mir zum Abschied. „Dann bis dann.“ „Ja, dann bis dann.“ Na also, war ja mal wieder n Kinderspiel gewesen.
Sally
„Was zieh ich aaaaaaan???“ Bei Merlins nacktem Po, das machte mich fertig. Ich fand nichts richtig Gutes. Na ja, außer dem hier. Und dem. Und... dem hier. „Lily, hilf mir.“ „Zieh dir n Kartoffelsack an und du siehst trotzdem noch umwerfend aus, was machst du dir solche Gedanken?“ „Maryyyyy!!“ „Nimm das und die Hose da-“ „Aliiiiiiice!!“ Alice atmete sichtbar erst einmal ruhig ein und aus, bevor sie zu meinem Kleiderschrank schritt, ein schwarzes, seehr rückenfreies, paillettenbesetztes Oberteil nahm und mir dazu die von Mary benannte Hose reichte und sich wieder hinsetzte. „Okay. Danke. Ihr seid echt klasse. Ich nehm trotzdem die Strumpfhose hier und dann-“ Ich sprachs und eilte ins Bad. Jetzt war fertig-mach Zeit! Hinter mir hörte ich die anderen noch leise stöhnen. Was soll’s? Nachher musste ich die drei sicher auch noch beraten.
Eine Stunde später – es war halb nein – schritten wir vier durch die Gänge. Natürlich hatte ich allen dreien noch bei ihren Outfits helfen müssen. Hab ich’s nicht gesagt? Die Party sollte im Raum der Wünsche statt finden. Also machten wir uns auf den Weg und unterhielten uns noch etwas. „Trink nicht wieder so viel, Sally“, sagte Lily zu mir. „Letztes mal hast du zwei Tage gebraucht, bis es dir besser ging, so übel hast du dir den Magen verdorben und-“ „Lily! Ich weiß, das war ein Fehler. Nur weil ich damals-“ „Ja, nur weil du damals dann fast mit diesem Frederik-“ „Sei doch ruhig, verflixt, sonst hört das noch jemand!“, zischte ich sie an. Sie grinste. Toll. Meine beste Freundin grinste, wenn sie mich in Verlegenheit brachte. Ganz super. „Sei du mal lieber froh, dass Potter und Black Professor Slughorn früh genug Bescheid gegeben haben, dass sie selbst eine Halloweenparty machen wollen, sonst wärst du jetzt mit der berühmten Zaubertrankbrauerin-“ „Och Mensch, Sally, ich hab’s ja kapiert.“ Jetzt war es an mir, zu grinsen.
Sirius
Die Party hatte gerade begonnen, da hetzte auf einmal Simona in den Raum der Wünsche. Was ging denn mit der? Sie kam auf mich zu und – klatschte mir eine. Wie nett. Ich sah sie mit offenem Mund, geschockt, an. „Wie konntest du nur??“, fuhr sie mich an. Mein geschockter Blick wich einem fragendem. „Wie konnte ich nur was?“, fragte ich skeptisch. Sie schäumte vor Wut. Oha. „Wie konntest du nur wetten, du würdest dein erstes Mal vor Victor Beldley haben? Und das mit mir?“ Oh. Hm. Schitte. „Äh, ich... Woher weißt du das?“ Gut so, lieber nicht drauf eingehen. „Seine Schwester hat es heraus gefunden und mir gesagt. Bist du noch zu retten? Ein größeres Arschloch als du kann man ja gar nicht sein!“, schrie sie. Ich wiegte den Kopf von links nach rechts. „Na ja, so einige können das scho-“, fing ich an, wurde jedoch von ihrem gefauchten „Ach, halt die Klappe Black!“ unterbrochen und spürte nur noch wie mir jemand ein Getränk ins Gesicht schüttete. Na super. Wette verloren. Und wofür jetzt die ganze Arbeit mit der Tante da?!
Sally
Als wir den Raum der Wünsche betraten, überkam uns die laute Musik so überraschend, dass ich mir kurzzeitig die Ohren zuhalten musste. Die Rumtreiber hatten wirklich ganze Arbeit geleistet. Die Party schien fantastisch anzukommen. Überall flogen Kürbisgrimassen herum, die Getränke enthielten. Überall war ein schauriger Nebel in der Luft und die Musik schien aus dem Nichts zu kommen – von draußen hörte man allerdings rein gar nichts. Ich grinste die anderen an. Alice grinste zurück, Mary und Lily brachten ein mildes Lächeln zu Stande. Okay, Lilys Abend würde es nicht werden. Das wusste ich einerseits, war Partys nicht ihr Ding waren und andererseits... Ja, andererseits, weil gerade ein wild rumknutschender James Potter auf uns zu kam. Mit einem grinsenden Black an seiner Seite. Na ja, und halt auch dem armen Geschöpf, dass da gerade von ihm verschlungen wurde. Oder das ihn verschlang. So richtig konnte man das nicht sehen. „Hallo die Damen, schön, dass sie uns auch noch beglücken“, frohlockte Black und betrachtete uns alle von oben bis unten. Alice hatte sich einen Rock und ein rotes Top ausgesucht. Mary wollte Black an diesem Abend gerne näher kommen, also hatte sie sich sehr gewagt angezogen. Ob ihr Plan aufging, bezweifelte ich allerdings leicht. Black hatte doch seine Freundin. Lily hatte ein wunderschönes, etwas kürzeres Kleid angezogen und als Potter sie erblickte, fielen ihm fast die Augen aus. Ich musste unwillkürlich laut los lachen. Potter blickte zuerst kurz mich verblüfft und dann wieder Lily sehr... unfassbar und überrascht an. Lilys Blick jedoch sagte alles. Es war ein ‚guck-mich-weiter-so-an-und-du-erlebst-dein-blaues-Augenwunder’-Blick. Armer Potter. Er schien Lilys Blick mittlerweile auch richtig gedeutet zu haben, schluckte und ging wieder. Black allerdings blieb direkt vor mir stehen. „Tanzen, McAllistor?“ „Seh ich so aus? Wo ist denn deine Freundin?“, fragte ich bissig. Sein Grinsen zerfiel in sich zusammen. Ohoh. Wunder Punkt? Ich zog skeptisch eine Augenbraue hoch, dann sah ich die anderen wieder an. „Holen wir uns was zu trinken?“ Alle drei nickten.
Sirius
Jaa, viele würden jetzt denken, dass ich ein absolutes Arschloch bin, weil ich so ne Wette abgeschlossen hatte. Aber ich hatte sie nicht vorgeschlagen! Nachdem auch noch McAllistor mir einen Tritt in die E**r verpasst hatte, also bildlich gesprochen, war meine Party ja schon fast gelaufen. Super. Und dabei hatte ich mich doch so auf Halloween gefreut! Es war doch mein Lieblingstag im Jahr. Na ja, außer halt die, an denen man Geschenke... Ach, auch egal. Auf jeden Fall hatte ich jetzt verschissen.
Ich suchte jetzt Moony. Irgendwo musste er ja stecken. Und schließlich fand ich ihn auch. Er unterhielt sich gerade mit einem Jungen, den ich irgendwie nicht kannte. Na ja, soll’s ja geben! Als ich näher kam, hörte ich schon, wie die beiden ihr Gespräch beendeten. Ich trat neben Moony und lächelte ihn an. Nein, ich grinste nicht. Zu mehr als einem Lächeln war ich noch nicht wieder in der Lage. „Und, ich hab gehört, du hast da so ne Wette verloren?“ Moony klang verbittert und... wütend. Scheiße... „Hmm, jaa, jetzt wo du’s saaaagst...“, begann ich, doch sein Blick ließ mich augenblicklich verstummen. „Was denn? Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht?“, fragte ich ihn aufgebracht. Und naiv, ja, das wusste ich auch. Aber na ja... „Du kannst doch nicht einfach wetten, dass du schneller als ein anderer-“ Doch er brach mitten im Satz ab, als auf einmal McAllistor und Evans zu uns kamen. „Was hat Black gewettet?“, fragte McAllistor triumphierend. Na super, konnte ja nur immer besser werden. „Engel, ich hab gewettet, dass du an diesem Abend noch mit mir tanzen wirst. Die Wette hab ich ja so was von in der Tasche!“, grinste ich sie an. Sie zog skeptisch eine Augenbraue hoch. „Ach ja? Wenn du ne Doppelgängerin von mir findest, vielleicht, dann hast du ne halbe Wette gewonnen. Mit mir wirst du AUF JEDEN FALL NICHT TANZEN!“ Die letzten Worte hatte sie geschrieen. Was ging denn mit der? Waren heute alle Mädchen auf einmal durchgeknallt??
Sally
Mittlerweile war ich schon etwas angetrunken. Ich hatte mit zwei Typen, die ich bisher nicht mit Namen kannte, getanzt, aber sonderlich interessant war es nicht gewesen. War mir recht, ich wollte ja eh keinen Freund oder so. Lily unterhielt sich fast die ganze Zeit mit Remus, Alice hatte sich verzüchtet und Mary hatte ich schon etwas länger nicht mehr gesehen. Wo sie wohl wa-. Oh. Sie tanzte gerade mit Black. Also hatte sie es doch geschafft, dass er sie bemerkte? Ich freute mich für sie. Also. Irgendwie. Also. Na ja, Black... War einfach so… WAS FÜR EIN ARSCH!? Er hatte sich gerade einfach umgedreht und war gegangen. Ich glaube es hackt. Irgendwer hatte ihn angetickt und ihn wohl vollgelabert. Jetzt musste ich schnell zu Mary. Die guckte ganz neutral. „Hey. Alles in Ordnung?“, fragte ich sie schüchtern. Sie zog eine Augenbraue hoch und sah mich skeptisch an. He! Das war mein Blick! „Wieso sollte nicht alles in Ordnung sein?!“, fragte sie mich. Ich konnte nur erstaunt gucken. Sollte ich sie drauf ansprechen, was eben mit Black gewesen war? „Na ja, Sirius eben, er ist doch-“ „Seit wann nennst du ihn denn Sirius?“, herrschte sie mich an. „Ich hab ihn gar nicht Sirius genannt!“, rief ich empört. „Natürlich hast du das. Du hast eben gerade angefangen, mit ‚na ja, Sirius... Also, was soll mit ihm gewesen sein? Wir haben getanzt und fertig ist.“ Ich sah sie noch einige Sekunden an, dann wandte ich schnell den Blick von ihr ab und nahm mir etwas neues zu trinken.
Etwa eine Stunde später bekam ich schreckliche Kopfschmerzen. Ich hatte doch tatsächlich ziemlich viel getrunken, die Musik dröhnte in meinem Kopf und ich hatte das Gefühl, dass ich Platzangst bekam. Ich musste hier schnell raus. Also verließ ich den Raum der Wünsche und schlich in das nächste Klassenzimmer. Ich setzte mich seufzend ans Lehrerpult und stützte den Kopf mit den Händen. Gott, ging es mir übel. Plötzlich hörte ich ein Räuspern aus der Ecke. Oh nein. Jetzt war hier auch noch schon jemand drin. Kaum, dass ich hochgeblickt hatte, sah ich ein mir nur zu bekanntes Gesicht. „Black“, knurrte ich. „Was machst du denn hier? Du verpasst ja deine eigene Party!“ Er kam näher zu mir. „Ich hatte gehofft, dich durch Telepathie hier her locken zu können. Bin ich gut oder bin ich besser?!“, konterte er. Na toll. Ich seufzte. Jetzt kam mir der auch noch mit seinem Grinsen. Wenn er nicht gut aussehend würde, könnte ich ihn vielleicht deswegen beleidigen, aber ich muss leider gestehen; er sah umwerfend aus. Mit der Jeans und den Schuhen und diesem halb offenem Hemd!! Mein Gott. Jetzt fing ich auch schon mit so was an. Aber wieso war ich eigentlich in letzter Zeit immer so fies zu ihm? Weil er mit mir flirtete? Hatte mich sonst auch nie gestört. Weil er mit Mädchen umging, wie mit Seife? Moment, wie geht man denn mit Seife um? Oh Merlin. Das war absolut nicht mein Abend. Er stützte sich am Lehrerpult auf. Ich blickte zu ihm hoch. „Musst du eigentlich immer so zickig sein? Was hab ich dir denn getan? Du weißt doch, dass das alles nur zum Spaß ist, ich spann dich deinem Freund schon nicht aus.“ Von diesem Satz war ich baff. Und bevor ich überlegen konnte, hatte ich auch schon gesprochen. „Welcher Freund?“ Jetzt guckte er wie ein Auto. Ich musste grinsen, was er jedoch zu missdeuten schien. „Ach, tust du jetzt so als gäbe es ihn nicht? Das muss ja ne Traumbeziehung sein!“, lachte er. Meine Augen verengten sich zu Schlitzen. „Es ist gar keine Beziehung, weil er Schluss gemacht hat.“ Er hörte schlagartig auf zu lachen und sagte auch nichts. Ich schwieg ebenso. Mein Herz pochte und mein Kopf dröhnte. Er schien nachzudenken. Er öffnete den Mund, wohl um etwas zu sagen, doch schloss ihn wieder und senkte den Kopf. Okay, dann musste ich eben irgendwas sagen. „Was war das für ne Wette, die du am Laufen hattest?“ Meine Frage blieb mitten im Raum stecken, schoss drei mal fünf Salti und machte dann direkt vor Black Pause. „Ich glaube, das sollte ich besser nicht sagen, sonst kann ich mir jegliches vernünftiges, zukünftiges Gespräch mit dir abschminken“, antwortete er schließlich. Wow. So ernst hatte ich ihn noch nie etwas sagen hören. Ich schaute ihn verdattert an. „Wahrscheinlich weiß ich es morgen eh nicht mehr, also los, raus damit!“, sagte ich im beruhigenden Tonfall und nahm mir vor, gleich bloß nicht auszuflippen.
Sirius
„WAS? Du hast was gewettet?!“ Merlin, wieso mussten Frauen immer so schnell rumschreien?! „Ich hab dir doch gesagt, dass es dir nicht-“ „Nein, nein hört auf. Ich will deine Erklärung gar nicht hören. Ist schon okay. Ich reg mich ab.“ „Was?“ Das war alles, was ich auf McAllistors Aussage eben antworten konnte. „Du regst dich ab? Ohne, dass ich es sagen musste oder so?!“ Verwundert blickte ich sie an. Oha. Merlin. Dank gebührt dir. Dieses Mädchen machte mich verrückt. Sie war so atemberaubend schön. Sie machte mich wahnsinnig. Hört jemand zu? WAHNSINNIG! Das war ja nicht zum Aushalten! Wenn ich gedacht hatte, das Resultat der Wette wäre locker mit Simona abzuschließen, dann hatte ich mich ja wohl richtig geirrt. Man konnte sogar mit McAllistor reden, wenn sie es wollte. Was mich noch mehr verblüffte. Konnte man sonst mit den anderen Mädchen fast nie. Und wenn, waren sie entweder hässlich oder stanken oder... Na ja, so was eben. Aber sie... Sie war einfach... Sie war einfach SIE, versteht ihr? Mannoman. Wow. So fühlte es sich also an, wenn man mit einem wirklich tollen Mädchen in einem Raum alleine war. Und das mitten in der Nacht. Doch leider war ich tief in mir drin wirklich ein Arsch. Ich witterte eine Chance, die Wette vielleicht doch noch zu gewinnen...
„Wollen wir nicht vielleicht zum Gemeinschaftsraum gehen? Du siehst so aus, als wär die Party für dich eh gelaufen!“, schlug ich ihr vor. Ja, hasst mich. Ich tat es trotzdem. Sie blickte mich zuerst fragend an. Dann sah ich einen geschockten Schleier über ihr Gesicht huschen, doch dann hatte sie sich anscheinend wieder gefasst. Wusste sie, was ich vor hatte? Würde sie mich jetzt wieder anschreien? Ich verzog lieber schon mal das Gesicht und machte mich bereit, mir entweder meine Ohren zuzuhalten oder wegzulaufen. Doch keins von beidem musste ich tun. „Okay, du hast recht. Lass uns... zum Gemeinschaftsraum gehen. Ich bin ziemlich – müde.“ Beim letzten Wort hob sie eine Augenbraue und blickte mir mitten ins Gesicht. Okay. Ich glaube, sie hatte mich durchschaut. Wahrscheinlich konnte ich mich dann gleich irgendwo anders als hier auf etwas gefasst machen. Scheiße. „Okay, dann lass uns los! Bevor Filch uns noch entdeckt..“
Wir liefen schweigend nebeneinander die Gänge entlang. Ich hatte ziemlichen Schiss. Vielleicht verpasste sie mir eine? Oder schrie so laut, dass ich taub war? Na ja, vielleicht ging sie auch einfach nur schlafen und ließ mich stehen wie den letzten Trottel. Verdient hätte ich es anscheinend. Als ich sie ansah, merkte ich, dass sie mich wohl schon längere Zeit beobachtet hatte. Gutes oder schlechtes Zeichen? Schlechtes denke ich mal. Wieso sollte auch McAllistor mit mir das erste mal...
„Ihr wisst schon, dass es sehr spät ist, oder?“, kam die müde und erboste Stimme von der Fetten Dame. Ich nickte. „Ja, ich kann Uhren lesen“, gab ich nur zurück und merkte, wie ich von der Seite her fragend angeguckt wurde. Doch als ich sie auch angucken wollte, schoss ihr Kopf von mir weg und guckte zur Fetten Dame hoch. „Walpurgis!“, sagte sie und das Portrait schwang auf.
Sally
Ich hatte jetzt genug Zeit schreiend weg zulaufen. Ich wusste von seinem Plan. Wieso also war ich mitgegangen? Er wollte diese Wette gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger. Er war leichter zu durchschauen als ein durchsichtiger Fisch, der gen Sonne flog. Aber irgendwie hatte mich die Neugierde gepackt. Wenn ich diesen Schritt jetzt ging. Was wäre dann wohl? Wäre es erst mal nur Spaß und danach würde ich jedes mal rot anlaufen müssen, wenn ich ihn überhaupt auch nur vom Weiten sah? Oh Merlin. Mein Schädel brummte. Ich konnte nicht mehr denken. Doch ich musste auch nicht mehr denken. Ob das mein Glück oder Pech war, konnte ich nicht mehr heraus finden, dann gerade als wir mitten im Gemeinschaftsraum angekommen waren, zog mich Black an sich und küsste mich. Es war unglaublich. Ich hätte nicht gedacht, dass er so gut küsste. Ungefähr fünfhundertdreiundachtzig Jahre später lösten wir uns voneinander. Ich blickte ihn mit großen Augen an und musste erschrocken feststellen, dass er das selbe tat. Doch dann schien er sich wieder gesammelt zu haben. „Hast du vielleicht Lust... ähm... – noch mit hoch in den Jungenschlafsaal zu kommen?“, flüsterte er. Hm. Hatte ich Lust? Wenn ja, wusste ich, was passierte. Wenn nein, wusste ich, was leider nicht passierte. Leider? Wieso wollte ich das auf einmal so dringend? Ich hatte doch sonst auch immer wie alle anderen Mädchen davon geschwärmt, es mit dem wundervollsten, charmantesten, liebevollsten und richtigsten Jungen der Welt zu erleben. Und jetzt? Jetzt stand ich hier, betrunken im Gemeinschaftsraum Gryffindors und fragte mich, ob ich die Nacht mit jemandem verbringen wollte, der nur eine Wette gewinnen wollte.
Lily
„Sally? SALLY?!“ Ich suchte sie überall in der Nähe, doch sie war nirgends. Verflixt. ‚Bitte, lass sie nichts unüberlegtes tun’, dachte ich nur und ging wieder zurück in den Raum der Wünsche. Und knallte natürlich prompt in jemanden rein. Na super. Ich rieb mir wütend meinen Hintern, als ich versuchte wieder aufzustehen, doch dann merkte ich erst, dass jemand halb über mir gekniet hatte, als ich auch schon mit dem Kopf wieder gegen diese Person stieß. VERFLIXT NOCHMAL! Au! „Lily? Hast du dir weh getan?“ Wenn diese Stimme nicht so nah gewesen wäre, hätte ich deren ‚Besitzer’ jetzt mächtig zusammen geschrieen. „Wenn du dich nicht sofort von mir runter bewegst, Potter, bist du ein toter Mann“, zischte ich und merkte, wie er augenblicklich von mir wich. Ging doch. Wütend wollte ich an ihm vorbeizischen, doch er hielt mich am Arm fest. „Potter, lass mich los.“ „Herrgott, Evans, was bist du denn so zickig?! Willst du später Nonne werden oder so?“ Ich stockte. Er hatte mich gerade beleidigt. Oder? Ja, hatte er. Ich war ja nicht von gestern. Das war ne knallharte Beleidigung. So-ein-ARSCH! „Wenn du die einzige Ausweichmöglichkeit wärst, Potter, wäre es mir eine Ehre, Nonne zu werden. Vor dir wäre ich sicher, das steht fest. Wobei du ja wahrscheinlich eher mit Black dann das Kloster überfallen würdest. So viele weibliche Wesen auf einmal, das wäre ja euer Himmel und nicht der, der armen Frauen. Dabei wollen sie da ja mal hin. Oh ne, dann muss ich mich wohl doch vom Astronomieturm stürzen, um vor dir sicher zu sein.“ Damit drehte ich mich um und suchte weiter nach Sally. Konnte doch nicht so schwer sein, so leicht zu übersehen war sie nun auch wieder nicht. Dann fand ich Alice und Mary, die sich gerade mit Remus unterhielten. „Habt ihr Sally gesehen?“, fragte ich in die Runde. „Nein leider nicht. Du zufällig James oder Sirius? Ich müsste eigentlich wegen der Party noch was mit denen klären“, antwortete Remus als erster. Ich schüttelte den Kopf. Dann nickte ich. Die anderen drei sahen mich verblüfft an. „Tschuldigung, ich hatte eben die Tatsache, dass ich Potter getroffen habe, gerade aus meinem Kopf verbannt und verdrängt, aber Black hab ich nicht gesehen. Der nervt wahrscheinlich gerade wieder irgendein Mädchen mit seinen komischen Anmachversuchen.“
Sally
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schien mir die Sonne direkt ins Gesicht. Ich kniff die Augen wieder zusammen und wollte weiter schlafen, als ich plötzlich Geschnarche hörte. Okay. Jetzt gab es nur zwei Möglichkeiten. Entweder Eine der drei anderen hatte auf einmal ein enormes, männliches Schlafverhalten entwickelt, oder... na ja. Jetzt, wo ich darüber nachdachte, war es ziemlich offensichtlich. Ich öffnete die Augen einen Spalt. Okay. Scheiße. Vorhang... Ich streckte einen Arm aus und zog ihn ein Stück zur Seite – und bekam den unüberraschesten Schreck meines Lebens. Ich frage ja nur ungern, aber wieso genau liegt Potter im Bett neben dem, in dem ich liege? Und wieso verdammt, hat jemand seinen Arm um mich von hinten gelegt? Ich hatte es also doch nicht nur geträumt. Schnell zog ich die Decke um mich, ohne viel Aufsehen zu erregen. Ich packte mir irgendein T-Shirt, das direkt vor dem Bett lag, aus dem ich eben gestiegen war, zog es über, warf die Decke einfach nur unachtsam hinter mich in das Bett zurück und wollte gerade zur Tür schleichen, als ich einen lauten Schrei hörte. „Pad?? Was macht McAllistor in unserem Schlafsaal mit DEINEM T-Shirt an??“ Oh man. Peinlicher ging’s ja wohl nicht, oder? Danke Potter... Ich blickte zurück – und mein Herz sank mir drei Etagen tiefer.
Ich hatte letzte Nacht doch tatsächlich mit Black geschlafen!
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hmm, also ich weiß nicht, ob es euch gefällt... ich hab jetzt zwei Tage dran geschrieben xD deswegen HOFFE ich es natürlich sehr... es mag einigen vielleicht komisch vorkommen, aber dieses Kapitel mit den Ereignissen war unglaublich wichtig für die Umsetzung der Idee, die ich für diese Geschichte entwickelt hab... also, ich freue mich immer über Kommis! Und versuche, das nächste Chap n bisschen schneller reinzustellen ;)
im übrigen sind es genau 13 Seiten bei Word. Das ist das doppelte von dem, was ich sonst schreibe!!!!
P.S.: freu mich immer noch immer über Kommis ;)
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